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Gut eingefädelter Betrug? - AWD Finanzberatung

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Gut eingefädelter Betrug?
AWD

schwarze_katze

Name des Mitglieds: schwarze_katze

Produkt:

AWD

Datum: 23.11.03, geändert am 17.08.04 (17449 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: nur für den AWD

Nachteile: viel Arbeit für wenig Geld, Lügen, alles kostet zusätzlich

Meinen ersten Kontakt zu einem Mitarbeiter des AWD hatte ich Mitte 2002, als ich in den Sommerferien einem Nebenjob als Vertreterin nachging. Als mir der AWDler die Tür öffnete, war alles klar - ich würde nicht mehr bei x-beliebigen Leuten klopfen müssen und würde außerdem wesentlich mehr verdienen usw.

Natürlich wollte ich das geneuer wissen, daher nahm ich an einer Informationsveranstaltung tiel, bei der der AWD als eine Art Allheilmittel für jegliches menschliche Leid dargestellt wurde, dazu kamen horrende Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten. Bei der Veranstaltung kam mit keinem Wort heraus, daß man 1. im persönlichen Umfeld, 2. scheinselbständig und 3. auf Provision ohne Festgehalt arbeiten würde.

Bei den Persönlichen Gesprächen (PG's) wurde vermittelt, daß die Provision überhaupt kein Problem würde, in anschaulichen Rechnungen konnte ich sehen, da es ja die LINEARISIERUNG gibt. Laut AWD heißt das, daß einem der AWD ein Fixgehalt bezahlt, soviel man eben möchte.

Wie funktioniert Linearisierung? Der Mitarbeiter bekommt monatlich zB 1.200 Euro überwiesen, unabhängig davon, wieviel wirklich erwirtschaftet wurde. Hört sich gut an, oder? Der Haken an der Sache ist 1. daß der "Überschuß am Ende des Jahres nachbezahlt" würde - zu gut deutsch, man mußte das "Fixgehalt" zu Jahresende - zu einer Verzinsung von immerhin 7 %!! - zurückzahlen. Es reichte aber nicht, im Monat 1.200 (+ 7%) Euro zu erwirtschaften, um schuldenfrei zu bleiben, da der AWD dem Mitarbeiter nut 65% seiner Provisionsansprüche verrechnet. Der Rest entfällt auf Storno- und Steuerungsreserve, wobei nicht gesagt ist, daß Stornokosten auch immer von der Stornoreserve abgezogen werden. Unglücklicherweise habe ich vom AWD außerdem nie Geld bekommen, im Gegenteil, obwohl ich einige Verträge abgeschlossen hatte, war auf meinem Verrechnungskonto MINUSSALDO! Da half auch kein Anrufen und Briefschreiben. Es wäre nicht ganz so schlimm gewesen, würde beim AWD nicht alles zusätzlich Geld kosten: Visitenkarten muß man kaufen, nach den ersten ein bis zwei Exemplaren kosten sogar die Blöcke und Kulis Geld! Telefonieren im Büro ist unmöglich, alles muß vom Handy aus angerufen werden, sofern man kein eigenes Büro besitzt oder teilt.

Es passierten noch einige andere Dinge: ich sollte einen Laptop von der Firma AWD leasen, da dies für das Grundseminar unerläßlich wäre. Das gute Stück kostete 150 Euro im Monat, gekommen ist es erst nach dem Grundseminar und da hatte ich meine Tätigkeit auch schon wieder beendet.
Daß ich mich selbständig machen müßte erfuhr ich schriftlich, als ich bereits über 1 1/2 Monate Arbeit investiert hatte.
Der Dienstvertrag wurde mir nach dem Unterschreiben abgenommen, mein Coach sagte mir, er würde ihn kopieren und kam mit einem Stoß Zettel zurück. Erst zu Hause merkte ich, daß sich keine Kopie des Vertrages darunter befand.

Nach und nach machte mich das alles stutzig udn ich beendete mein Vertragsverhältnis mit dem AWD, wobei mir zugesichert wurde, daß ich aus den entstandenen und noch entstehenden Verträgen mit "meinen" Mandanten die Provision bekommen würde. Geld habe ich bis heute nicht gesehn, zuständig ist niemand, auf Anfragen aller Art bekam ich entweder Standardantworten bis gar keine.

Doch dem AWD gelingt es immer weniger, kritische Stimmen mundtot zu machen. Immer mehr Mitarbeiter gehen mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit. Zuletzt untersagte ein vom AWD erlangter Gerichtsbeschluß die Site www.awd-austeiger.de, doch die Inhalte gibt es weiterhin beim Bund anlegerorientierter Vermittler unter
www.bav-verband.de/html/awd-aussteiger.html

Falls jemand an Erfahrungsaustausch interessiert ist, würde ich mich über Antworten freuen!

P.S.: Ich wünsche den sich hier so zahlreich herumtreibenden AWD-Mitarbeitern alles Gute - vielleicht schaffen sie es, aus dem AWD ein mitarbeiterfreundliches Unternehmen zu machen, abgesehn davon kann ich neue und angehende Mitarbeiter nur vor den Machenschaften dieses Unternehmens warnen.

Fazit:

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