Zippo Classic Regular
Zippo trotz jedem Sturm - Zippo Classic Regular Feuerzeug

Produkttyp: Zippo Feuerzeuge

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Zippo trotz jedem Sturm
Zippo Classic Regular

TuningKing

Name des Mitglieds: TuningKing

Produkt:

Zippo Classic Regular

Datum: 12.11.09

Bewertung:

Vorteile: Siehe Erfahrungsbericht

Nachteile: Siehe Erfahrungsbericht

1) Hersteller
2) Geschichte der Zippo Feuerzeuge
3) Kosten und wo kann man Zippos kaufen
4) Aussehen des Feuerzeugs und Technisches
5) Woran erkennt man die Echtheit eines Zippos
6) Gebrauch
7) Qualität
8) Fazit




Hersteller
Zippo GmbH
Groendahlscher Weg 87
46446 Emmerich am Rhein
Germany
Tel.: +49 (0) 2822 960275
Fax: +49 (0) 2822 960280
Email: mail@zippo.de
Website: http://www.zippo.de





Geschichte der Zippo Feuerzeuge
Das Zippo hat George Grant Blaisdell erfunden. Irgendwann sah er bei einem Bekannten ein österreichisches Hurricane-Feuerzeug. Er war total begeistert von diesem und beschloss auch derartige Feuerzeuge zu produzieren. Deshalb kaufte er sich die Rechte an den Hurricane Feuerzeugen und entwickelte sie weiter. Dabei wollte er den Funktionsumfang beibehalten, allerdings sollte man es auch mit einer Hand "entflammen" können. Beim Hurricane brauchte man noch beide Hände um eine Flamme zu erzeugen. Somit war nicht nur ein hervorragendes Feuerzeug erfunden sondern auch eine kleine, aber beliebte Werbefläche. Denn wie ihr sicher wisst benutzen große Firmen, Bands, etc die Zippos oft um ihr Logo darauf zu setzen, etc. Der Hersteller Blaisdell wählte den Namen Zippo, weil ihm der Name so gut gefiel. Dieser Name leitet sich vom englischen Begriff für Reissverschluss (Zipper) ab. Die ersten Zippos wurden schon in den 30er Jahren verkauft. Damals kosteten sie allerdings nur 1,95 US-Dollar. Was im Vergleich zu heute wahnsinnig billig ist. Wenn man überlegt haben die Feuerzeuge noch zu DM Zeiten ca. 50DM gekostet. Heute liegt der Preis schon bei ca. 50Euro. Damals war es also ein echtes Schnäppchen.
Da Blaisdell von der Zuverlässigkeit seiner Feuerzeuge so überzeugt war, gab er allen Käufern eine lebenslange Garantie. Was bis heute gleich geblieben ist.
Diese Feuerzeuge haben und hatten schon immer einen sicheren Platz beim Militär. Auch im Zweiten Weltkrieg wurden sie verwendet und gehörten auch eigentlich zum Ausrüstungsstandard. Was allerdings nie offiziell war. Auch im Vietnamkrieg verwendete man die Zippos. Damals waren ca. 200000 Stück im Einsatz. Diese Feuerzeuge des Vietnam-Kriegs waren oft sehr aufwändig verziert, etc. Was bis heute seit diesem Zeitpunkt auch Standard ist. Zwar bekommt man auch die klassichen, jedoch findet man auf dem heutigen Markt mehr verzierte als klassische. Für viele Kriegsveteranen ist das Zippo das sie seit dem Krieg haben ein wichtiges Erinnerungsstück an eine grausame Zeit in ihrem Leben. Gerade diese Feuerzeuge aus den Kriegen sind bei Sammlern sehr beliebt. Und es werde oft Unmengen bezahlt um eines dieser Stücke zu erhalten. Deshalb werden gerade diese oft gefälscht.
Auch wenn sich das Design durch Verzierungen, etc verändert hat, hat sich die Form des Zippos nur ein klitze kleines Bisschen verändert. Dies ist aber eigentlich kaum wahrnehmbar.
Kosten und wo kann man Zippos kaufen
Die Zippos sind recht teuer. Mittlerweile zahlt man schon zwischen 50-80Euro für ein Feuerzeug. Dabei kommt es immer darauf an ob das Modell vielleicht sehr rar ist, etc. Ich habe zwei Zippo Feuerzeuge. Eines habe ich schon im Jahre 1999 gekauft. Damals habe ich noch 50DM dafür auf den Tisch gelegt. Mein neues habe ich mir erst Anfang diesen Jahres gekauft und musste dafür 60Euro bezahlen.
Aussehen des Feuerzeugs und Technisches
Die Feuerzeuge gibt es heute in ziemlich unterschiedlichen Designs darum fange ich ersteinmal mit der Form und dem Innenleben des Feuerzeuges an und gehe dann später auf meine Designs und noch erhältliche Designs ein.




FORM & TECHNISCHE BESCHREIBUNG
Das Zippo ist ca. 5cm lang, 3 cm breit und 1 cm dick. Die Ecken sind leicht abgerundet. Oben befindet sich ein Deckel den man aufklappen kann. Darin befindet sich dann das eigentliche Feuer. Die untere Hülle kann man außerdem komplett abziehen und das Zippo dann mit Feuer befüllen.
Das sogenannte Inlay des Feuerzeuges, das dass nach dem abziehen der Hülle noch übrig bleibt ist immer gleich. Hier findet man einen Tank der mit Watte gefüllt ist. Somit kann das Feuerzeugbenzin gut in die Watte einziehen. Somit wird das Benzin durch die Kapillarkraft gespeichert und bleibt erhalten. Durch die Watte wurde dann der Docht gezogen. Dieser führt zum Reibrad des Feuerzeuges. Der brennende Docht befindet sich neben dem Reibrad. Das brennende Ende des Dochts ragt neben dem Reiberad aus dem Feuerzeug. Dieses brennende Ende befindet sich im sogenannten Kamin. Dieser ist oben geöffnet. Die äußeren Seiten sind aus Metall. Diese haben jeweils ein Loch.
Der Kamin hat eigentlich zwei Aufgaben. Zum einen hält er das Rad zum anderen schützt er die Flamme.
In einem dünnen Röhrchen unter dem Reibrad ist dann das Cer-Eisen befestigt. Das Feuerzeug hat an seiner Unterseite einen EInschub für das Cer-Eisen, Fixierschrauben und Anpressfeder. Diese Anpressfeder wird unter dem Cer-Eisen im Feuerzeug eingeschraubt und drückt dieses nach oben. Diese wird somit oben an das Röhrchen des Reibrads gedrückt. Wenn man nun das Reibrad dreht wird mit Hilfe des Cer-Eisen ein Funke erzeugt. Mit Hilfe des mit Benzin vollgesogenen Dochtes wird dann die Flamme erzeugt.




DESIGNS:
Ich habe zwei verschiedene Zippos. Ein Goldenes (also die Hülle ist golden) aus einem Hard Rock Cafe (das ist das dass ich schon länger habe). Dieses hat lediglich auf der Vorderseite den Schriftzug Hard Rock Cafe (eben das Logo des Hard Rock Cafes). Ansonsten ist es ohne Aufdruck. Allerdings muss ich sagen, dass der Aufdruck schon etwas abgeblättert ist.
Mein zweites Zippo ist im camounflage Look. Mit einem Graffiti-Tag auf der Vorderseite. Dieses ist rot. Ich werde auch noch bei Gelegenheit Bilder meiner beiden Zippos hochladen. Momentan ist meine Kamera aber in Reparatur.
Es gibt jedoch heutzutage fast alle erdenklichen Hüllen. Man bekommt schwarze Zippos, goldene Zippos, silberne Zippos, Zippos im Camouflage-Look, Zippos im Leo-Look, schwarze Zippos mit Mustern, silberne Zippos mit Mustern, goldene Zippos mit Mustern, Zippos von Bands, etc. Alle aufzuzählen wäre jetzt viel zu umfangreich.
Woran erkennt man die Echtheit eines Zippos
Die Echtheit eines Zippos erkennt man an dem Schriftzug ZIPPO der im Boden eingraviert wurde.
Was auch noch ein Merkmal der Zippo Feuerzeuge ist, ist diese dass man seit dem Jahr 1955 auch das Produktionsjahr des Feuerzeuges erkennen kann. Seit dem Jahr 1986 kann man sogar Produktionsmonat und Jahr des Zippos erkennen. Jetzt fragt Ihr Euch sicher wo man das sehen kann. Ganz einfach, man muss nur die Unterseite des Zippos ansehen. Dort ist immer ein Code eingestanzt der Rückschlüsse auf diese Daten zulässt. Dies wollte auch der Erfinder, aufgrund von Reparaturzwecken.
Der Code setzt sich folgendermaßen zusammen:
Die Monate werden durch die Buchstaben A-L beschrieben. A steht für Januar, B für Februar, C für März, D für April, E für Mai, F für Juni, G für Juli, H für August, I für September, J für Oktober, K für November, L für Dezember.
Die Jahre werden durch römische Ziffern beschrieben. Dabei steht die II für das Jahr 1986, XVI das Jahr 2000. Jedoch änderte sich die Kodierung für die Jahre in diesem Jahr (2000). Seit 2001 verwendet man an Stelle dieser Ziffern eine zweistellige Zahl. Dabei steht 01 für das Jahr 2001.
Desweiteren findet man auf der Unterseite auch die Codierung für die Größe des Zippos. Hier steht beispielsweise für ein Slim Model ein kleines R darunter, für ein Regular Model steht ein kleines R darüber.
Gebrauch
Das Zippo ist nicht nur ein wichtiger Gebrauchsgegenstand für Raucher sondern auch für Nichtraucher. Gerade beim Campen ist ein Zippo echt wertvoll. Das Zippo ist wirklich sehr gut, denn man kann es auch beim schlimmsten Sturm verwenden. Das Feuerzeug löscht die Flamme nämlich nicht von alleine sondern erst dann wenn man den Deckel schließt und der Flamme der Sauerstoff entzogen wird, dann erlischt sie.
Die Entzündung der Flamme ist echt ein Kinderspiel. Man muss nur kurz über das Reibrad fahren und schon hat man eine ausreichend große und breite Flamme die man auch in den Wind halten kann ohne dass sie erlischt. Somit lässt sich auch beim Campen leicht ein Bunzenbrenner entzünden, auch wenn ein starker Wind herrscht.
Wenn das Zippo sich nicht entzünden sollte, ist meistens das Benzin fast leer :-). Ist mir nämlich auch schon so gegangen. Bis mir dann aufgefallen ist, dass das Benzin leer ist.





Qualität
Die Qualität der Feuerzeuge ist echt hervorragend und darum zahlt man gerne einen etwas höheren Preis. Ich hatte auch schon einige billigere Imitate, allerdings war hier die Zuverlässigkeit nicht immer gegeben. Man merkte es schon wenn man das Reibrad drehte, dass es nicht so flüssig von statten geht wie beim echten Zippo. Bei den Imitaten bleibt dieses öfters mal hängen und man muss es ab und zu auch öfters drehen um die Flamme in Gang zu bringen. Bei den echten Zippos ist dies nicht der Fall. Hier reicht eine Drehung und die Flamme ist an. Auch lässt sich das Reibrad perfekt und einfach drehen. Bei Imitaten bekommt man die Hülle auch nicht so schnell abgezogen wie bei den Originalen und die Hüllen sind auch meistens aus keinem so guten Material gefertigt wie die Echten. Bei einem echten Zippo lässt sich die Hülle wirklich wahnsinnig schnell öffnen und abziehen. Das Material ist sehr robust. Es besteht meistens aus Stahl. Wodurch das Zippo auch sehr robust ist. Somit kann es auch mal auf den Boden fallen ohne Kaputt zu gehen oder Kratzer aufzuweisen. Ebenfalls lässt sich der Deckel ziemlich gut öffnen und wieder schließen. Somit ein echt qualitativ hochwertiges Feuerzeug.





Fazit
Da ich das meiste schon beschrieben habe, fällt das Fazit diesesmal sehr kurz aus. Kann jedem Raucher und auch jedem Nichtraucher der gerne mal Campen geht nur empfehlen. Es ist zwar etwas teurer, dafür bekommt man aber auch höchste Qualität und ein echt gutes und immer einsatzfähiges Feuerzeug das selbst dem größten Sturm trotzt.

Fazit: Hier kann man auch als Raucher dem Sturm trotzen