


Produkttyp: Maxtor Festplatten
Neuester Testbericht: ... Platte natürlich auch nicht erkannt werden. Das ist jetzt die zweite schwere Panne mit einem Maxtor-Laufwerk. Und wieder weiß ich nicht, o... mehr
Platte wunderbar, nur die Motor-Elektronik ließ mich im Stich
Maxtor SATA Ultra Hard Drive Kit 200 GB

Name des Mitglieds: jeff-the-karo
Produkt:
Maxtor SATA Ultra Hard Drive Kit 200 GB
Datum: 27.09.06
Bewertung:
Vorteile: Leiser Lauf, schneller Datentransfer
Nachteile: Unzuverlässige Komponenten
Nach dem Desaster mit der Maxtor DiamondMax 8 mit 40 GB (siehe dort) erwarb ich über einen Ebay-Verkäufer eine Serial-ATA-Festplatte 200 GB von Maxtor, die DamondMax 10. Da das Mainboard in meinem PC dafür noch nicht ausgerüstet ist, brauchte ich noch eine SATA-Treiberkarte mit dazugehöriger Software (Sil SATA-Link), ein SATA-Datenkabel und einen Stromstecker-Adapter.
Beim SATA-Prinzip werden die Daten nicht parallel, sondern seriell übertragen. Um Störungen auszuschließen, wird jedes Bit auf zwei Leitungen in gegenphasiger Polung eingespeist oder ausgelesen. Obwohl seriell, ist die Übertragung trotzdem ca. 10-mal schneller als bei IDE (ATA)-Platten.
Ich erzeugte auf der Platte drei primäre Partitionen im NTFS-Format: 50, 50 und 100 GB, um große Musik- und Videodateien bearbeiten zu können und die Daten des Master-Laufwerks zu sichern.
Die Platte wurde im März 2005 produziert. Mein HD-Prüfprogramm befand sie für praktisch neuwertig, nicht mehr als etwa 80 Tage Laufzeit.
Sie lief extrem leise und blieb immer mindestens 5 Grad kühler als das Masterlaufwerk von Western Digital. Und die Datenübertragung war wirklich super-rasant.
Ich hatte sie gerade ein halbes Jahr in Betrieb, als es bei einem Neustart meines PCs plötzlich nach Ampère zu riechen begann, und Windows kannte die Platte mit ihren 3 Partitionen nicht mehr, und sie ließ sich auch später nicht mehr zum Leben erwecken.
Nach dem Ausbau erkannte ich die Ursache des Schadens: Auf der Steuerplatine waren 2 ICs für die Ansteuerung des Motors durch Brandschaden ausgefallen. Wenn der Motor nicht anläuft, kann die Platte natürlich auch nicht erkannt werden.
Das ist jetzt die zweite schwere Panne mit einem Maxtor-Laufwerk. Und wieder weiß ich nicht, ob es sich um einen Serienfehler handelt oder ob die Steuer-Elektronik an einem Montag produziert wurde.
Mein Resumee: Solange sie lief, war sie wunderbar. Aber wie lange so eine Platte läuft, ist bei Maxtor anscheinend ein Unsicherheitsfaktor!
Fazit: Wer das Abenteuer liebt, kommt hier auf seine Kosten!
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Laufgeräusche: | ||
| Geschwindigkeit: |
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