IBM Deskstar 120GXP 40 GB
Der Preis-Leistungshammer - IBM Deskstar 120GXP 40 GB Festplatte

Produkttyp: IBM Festplatten

Neuester Testbericht: ... mich eine interne Festplatte zu hohlen! Ich stand vor der Wahl! Letztendlich entschied ich mich für die IBM Deskstar 120 GXP. Sie fand d... mehr

Der Preis-Leistungshammer
IBM Deskstar 120GXP 40 GB

trashwriter

Name des Mitglieds: trashwriter

Produkt:

IBM Deskstar 120GXP 40 GB

Datum: 05.08.02, geändert am 05.08.02 (1031 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: siehe Meinung

Nachteile: siehe Meinung

Was tut man, wenn der Platz auf der Platte des Computers knapp wird? Die einfachste Lösung besteht wohl darin, den Müll rauszuwerfen, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Wenn man in dieser Hinsicht aber nichts mehr unternehmen kann oder will, dann ist eine andere Lösung angesagt.

Meine Lösung bestand in diesem Fall aus einer IBM Deskstar 120 GXP IC35L080AVVA07-0. Diese Festplatte von Big Blue hat eine Kapazität von 82,3 GByte, unter DOS / Windows beträgt das Fassungsvermögen etwa 76 2/3 GByte. Gekauft habe ich dieses Gerät bei Arlt in Heidelberg für 97,98 Euro (heute kostet sie schon wieder 10,- Euro mehr). Zwar hatte diese Festplatte kein Zubehör dabei, dennoch fand ich das Angebot sehr günstig. Bisher habe ich für diese Platte auch noch kein Retail-Angabot gesehen.

Die Festplatte selbst:
Nach dem Auspacken stellte ich erfreut fest, dass in die Jumper-Einstellung für meine Anforderungen stimmt. Ab Werk ist diese auf Master gestellt. Wer dennoch eine andere Einstellung benötigt, der findet an der Platte selbst einen Aufkleber mit allen 16 möglichen Kombinationen. Sonstiges erklärende Begleitmaterial ist nicht vorhanden. Sucht man weitere Informationen, so muss man das auf der Herstellerseite tun. Hier findet man umfangreiche Dokumentationen, teilweise auch in Deutsch. Zum Einbau dieses Geräts gibt es nicht viel zu sagen, es wurde einwandfrei erkannt und eingebunden. So wie man es erwartet.

Die Platte dreht sich mit 7200 Umdrehungen in der Minute und ist dafür erstaunlich leise. Das Laufgeräusch ist geringer als das meiner Maxtor-Platte die sich nur mit 5400 Umdrehungen in der Minute dreht. Im Inneren werden die Daten bei diesem Modell auf 3 Scheiben verteilt. Aufgrund der hohen Drehgeschwindigkeit beträgt die durchschnittliche Zugriffszeit 8,5 Ms. Die Leserate soll bis zu 48 MB pro Sekunde betragen, beim Schreiben sollen immerhin noch bis zu 25 MB / Sekunde erreicht werden. Der maximal unterstützte Übertragungsstandard ist
UDMA 100, des weiteren sind 2 MB Puffer vorhanden. Ein weiteres Feature ist der Selbsttest der Platte beim Booten und im Betrieb. Der Stromverbrauch wird mit 6,7 Watt im Leerlauf angegeben. Wenn es im Gehäuse langsam eng wird, sollte man darauf auch ein Auge haben.

Das bevorzugte Aufgabengebiet wird von IBM bei Audio- und Videoanwendungen, Video-Bearbeitung sowie als Router und bei Switches gesehen. Als Systemplatte ist sie meiner Meinung nach auch recht gut, wenn man es nicht gerade dauerhaft betreiben will. Für professionellen Einsatz sind diese EIDE Geräte nicht gedacht, gehen die Hersteller beim Hausgebrauch doch von etwa 33 Stunden wöchentlicher Nutzung aus. Dass dem so ist, habe ich bei der Festplatte meines ersten PCs festgestellt, diese hat nach etwa 2 Jahren den Geist aufgegeben. Der Grund dafür bestand wohl darin, dass ich meinen PC und damit die Platte mehr als die veranschlagte Zeit genutzt habe. Wer mit seinem System viel Arbeitet und keine lange darauf Garantie hat, sollte sich überlegen, ob nicht ein SCSI-System das bessere ist. Sicher, die Geräte sind doppelt so teuer, dafür sind sie aber auch für Dauereinsatz vorgesehen.

Dann stellt sich noch die Frage nach der Aufteilung:
Ich habe diesen Datenträger nach der Installation mit Partition Magic in 4 Partitionen aufgeteilt. Bei der Partitionierung sollte man unter anderem auch berücksichtigen, was man mit einer solch großen Platte vorhat. Wer große Mengen an Bildern oder auch Filme darauf unterbringen will, der wird wohl auch mit einer FAT 32 Partition, die größer als 4 GByte ist, nicht zu viel Speicherplatz verlieren. Bei System- oder normalen Datenpartitionen würde ich ein FAT 32 Laufwerk aber nicht größer machen. Wer Windows 2000 aufwärts und NTFS als Dateisystem benutzt, dem kann die Laufwerksgröße eigentlich egal sein, denn die Cluster werden hier nicht größer als 2 KByte.

Fazit:
Zur Zeit hat die Deskstar 120 GXP für mich das beste Preis-Leistungsverhältnis u
nd schon aus diesen Grund eine Empfehlung. Sie ist zur Zeit wohl eine der schnellsten EIDE-Platten und bietet darüber hinaus noch mehr Fassungsvermögen, als Fabrikate andere Hersteller, welche die "gleiche" Größe haben. Ob an den Gerüchten mit der Haltbarkeit etwas dran ist, das werden die nächsten Jahre zeigen.


Fazit: