Hitachi Travelstar 5K80 80 GB
Geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul - Hitachi Travelstar 5K80 80 GB Festplatte

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Produkttyp: Hitachi Festplatten

Geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul
Hitachi Travelstar 5K80 80 GB

alexklar

Name des Mitglieds: alexklar

Produkt:

Hitachi Travelstar 5K80 80 GB

Datum: 15.06.11

Bewertung:

Vorteile: Preis

Nachteile: Leistung, Hitzeentwicklung

Vorgeschichte:

Da mir im letzten Jahr mein Thinkpad gestohlen wurde, benutzte ich übergangsweise den alten Laptop meiner Mutter. Da das Ding aber knalleheiß wurde und die Lüftergeräusche extrem nervig waren, beschloß ich, mir wieder ein Thinkpad R40 zu besorgen. Habe ich dann bei ebay für etwas weniger als 200 Euro geschossen, aber wie das bei den Thinkpads so ist (vor allem die gebrauchten), werden die oft nur mit 512 MB RAM und Festplatten von 20 oder 30 GB angeboten. Klar war da kaum Platz, so dass ich mir erst einmal eine externe Festplatte besorgte (Bericht folgt). Als ich dann aber auf dem Flohmarkt eine


Travelstar von Hitachi mit 80 GB

für nur sage und schreibe 10 Euro (!) sah und mir der Verkäufer die Funtionalität zusicherte, griff ich zu, wohl wissend, dass so ein Kauf durchaus ein Risiko darstellen kann, aber bei nem Zehner tut das ja dann auch nicht sooooo weh.


Einbau

Bei dem Thinkpad muss man eine Schraube an der Unterseite des Gehäuses lösen und kann dann den Festplatteneinschub zur Seite hin herausziehen. Die Festplatte ist mit 4 kleinen Schräbchen in ihrem Käfig fixiert, die man denn also löst und die alte Festplatte rausnimmt. Die neue Festplatte fixiert man dann wieder mittels dieser Schräbchen, schiebt den Käfig wieder ins Gehäuse und fixiert diesen wieder mit der Schraube am Gehäuseboden.


Inbetriebnahme

Da ich wenig bis gar keine Lust hatte, eine komplette Neuinstallation vorzunehmen, nutze ich das Backup-Programm Norton Ghost 2003 und sicherte vor dem Ausbau den kompletten Datenbestand der alten Festplatte auf die externe USB-Festplatte. Nach dem Austausch startete ich das Laptop mit einer Start-CD, von wo aus ich mit einem Mini-Windows-XP, das über eine RAM-Disk läuft (simulierte Festplatte im Arbeitsspeicher, benötigt ca. 100 MB Arbeitsspeicher) Zugriff auf meine Laufwerke bekam. Nun spielte ich das zuvor angefertigte Image auf die neue Festplatte und teilte sie in zwei Partitionen (1x Betriebssystem, 1x Daten).
Nach einem Neustart war alles fertig. Ging ruckzuck, insgesamt hat die ganze Prozedur ungefähr 90 Minuten gedauert und es musste nichts nachinstalliert werden.


Praxis

Die Festplatte trägt zum gesamten Geräuschpegel des Laptops den größten Teil bei. Immer mal wieder hört man sie arbeiten und sie wird laut dem Festplattenbenchmarkprogramm HD Tune auch über 60 Grad heiß. Na, da bin ich ja mal gespannt, wie lange das gut geht. Immerhin hat sie die ersten 6 Wochen jetzt bei mir durchgehalten. Sie läuft mit 5400 U/min, hat 8 MB Cache und verfügt über eine ATA-100-Schnittstelle. Mit einer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit von gerade einmal 28,5 MB/s ist sie aber sogar noch langsamer als die externe USB-Festplatte. Daß sie die CPU mit über 45% beansprucht, erscheint mir auch ein sehr hoher Wert zu sein. Alles in allem ist aber ein vernünftiges Arbeiten möglich.


Fazit

Nicht die leiseste, auch nicht die schnellste, aber bestimmt die günstigste Festplatte, die ich je gekauft habe, fast schon geschent und geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul wie man so schön sagt. Ich bereue den Kauf nicht, aber hätte ich mehr gezahlt, würde es mich schon ein wenig ärgern. Ich vergebe mal 3 Sterne für die Platte und 5 für den Verkäufer :)

Fazit: Nicht die leiseste und schnellste, aber bestimmt die günstigste Festplatte, die ich je gekauft hab

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Laufgeräusche:    
Geschwindigkeit: