Fujitsu MPG 3409 40.9GB / 7200u
Mein speichernder kleiner Wonneproppen! - Fujitsu MPG 3409 40.9GB / 7200u Festplatte

Produkttyp: Fujitsu Siemens Festplatten

Neuester Testbericht: ... # Puffergröße: 2000 KB Meine Erfahrungen: +++++++++++++++++++ Zunächs t einmal lief alles super. Die Festplatte konnte mein Freund ohn... mehr

Mein speichernder kleiner Wonneproppen!
Fujitsu MPG 3409 40.9GB / 7200u

Tohalo

Name des Mitglieds: Tohalo

Produkt:

Fujitsu MPG 3409 40.9GB / 7200u

Datum: 25.05.06

Bewertung:

Vorteile: Sehr leise nd sehr schnell

Nachteile: Nichts

Jeder, der einen PC hat, ist darauf bedacht, dass sich eine gescheite Festplatte darin befindet, die zum einen für die jeweiligen Bedürfnisse genügend Speicherkapazität aufweist, nicht gerade ein total lahmes Teil darstellt und nach Möglichkeit auch nicht allzu laut bei der Arbeit ist.

Als ich mir vor längerem einen neuen PC bei Vobis anschaffen musste, war dort diese 40 GB Festplatte von Fujitsu mit der Bezeichnung MPG 3409 AT-E82B5 installiert, für die man mal 127,31 Euro hinblättern musste und die man mittlerweile bei den Online-Auktionen recht günstig ergattern kann.


- Technische Daten -:

Die Festplatte ist in den 3,5 Zoll IDE-Desktop Bereich einzuordnen und gehört zur PB-Serie von Fujitsu.
Zu dieser Serie gehören Festplatten von 10,2 GB bis 40,9 GB und damit auch meine.
Was die Leistung, also die Drehzahl und die Zugriffszeit betrifft, so entspricht sie der von den Standard – E-IDE-Festplatten.
Im Klartext bedeutet das, dass die Drehzahl bei 5400 Umdrehungen/Minute liegt. Es gibt zwar von der gleichen Serie auch Platten mit einer noch besseren Performance ab 20,4 GB bis 40,9 GB, die sogar 7200 Umdrehungen in der Minute leisten können, was sich dann allerdings auch preislich niederschlägt. Der Datendurchsatz ist für mich bei dieser Platte jedenfalls ausreichend und hoch genug.

Dadurch, dass die Harddisk die Schnittstelle Ultra ATA-DMA/100 unterstützt, liegt ihre mittlere Transferrate bei 22,922 MB/Sekunde. Damit liegt sie schon bei den besten Festplatten, die UDMA-100 unterstützen und Transferraten so zwischen 20 und 30 MB/Sekunde haben. Wichtig ist allerdings zu erwähnen, dass eben diese Schnittstelle auch von der Hauptplatine unterstützt werden muss.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der für den Kauf einer Platte ja grundsätzlich wichtig ist, ist die Zugriffszeit, also die Zeit, die die Platte zum Lesen von Informationen benötigt.
Vergleichsweise zu den Standard-E-IDE-Festplatten, bei denen die mittlere Zugriffszeit unter 10 Millisekunden anzusiedeln ist, liegt sie bei dieser Platte im Lesebereich unter 9,5 ms und im Schreibbereich bei unter 10,5 ms und entspricht da gewissermaßen ebenfalls den Standard-Festplatten. Der Datencache ist bei 2048 KB.

Was die Festplatte im Vergleich zu anderen charakteristisch macht ist die Tatsache, dass sie statt einer Kugellagerung eine Flüssiglagerung FDB (Fluid Dynamic Bearing) hat, welche dazu führt, dass die Platte sehr leise und geräuscharm ist.


- Installation -:

Die Installation, die mir in diesem Fall erspart blieb, stellt aber auch absolut kein Problem dar, da sie supereinfach zu bewerkstelligen ist.
Je nach dem, ob man sie als Master oder Slave einsetzen will, sollte man gemäß der an der Oberfläche befindlichen Jumpersetzungen diese vor dem Einsetzen vornehmen. Die dafür notwendigen Steckbrücken befinden sich neben dem Stromanschluss der Festplatte. Außerdem sollte man sich danach überlegen, ob man sie an der ersten IDE-Schnittstelle des Mainboards oder an der zweiten anschließt.

Sofern nicht bereits andere Festplatten installiert sind, ist dies in der Regel die primäre IDE.
Hierbei sollte man zudem beachten, dass man nach Möglichkeit am zweiten Anschluss der ersten IDE kein DVD Laufwerk oder Brenner installiert, da sonst die Festplatte entsprechend gebremst werden kann, was übrigens auch für leistungsärmere und ältere Festplatten zutreffen kann.
Ist das entsprechende UDMA-Kabel von der Festplatte zum Mainboard angebracht, die Platte im 3,5 Zoll Erweiterungsschacht auch festgeschraubt, dann kann das Gehäuse wieder geschlossen und die restlichen Einstellungen im Bios vorgenommen werden.

Über STANDARD CMOS FEATURES und IDE Primary Master/Slave oder IDE Secondary Master/Slave muss lediglich auf AUTO eingestellt werden, wobei die Daten selbst ermittelt und dann entsprechend angezeigt werden wie die Kapazität, die bei 40.994 MB liegt, die Anzahl der Zylinder von 19623, die Köpfe von 16 und die Sektoren von 255. Auch wird dadurch der Datenübertragungsmodus mit Abstimmung zur Hauptplatine festgelegt, wobei die Fujitsu selbst 5 Übertragunsmodi unterstützt wie PIO Mode 4 mit 16,7 MB/s, DMA Mode 2 mit 16,7 MB/s, Ultra DMA mit 33, 3 MB/s, UDMA 4 mit 66,6 MB/s und UDMA 5 mit 100 MB/s.

Wichtig ist natürlich, dass man vor dem Verlassen des BIOS, die Einstellungen speichert. Außerdem sollte sofern auf die Festplatte das Betriebssystem darauf installiert wird, die Booteinstellung z.B. auf Diskette oder CD-ROM eingestellt sein, um die notwendige Partitionierung und Formatierung vornehmen zu können bevor das Betriebssystem drauf kommt. Alles in allem für die Profis kein Problem <g>!


- Erfahrung -:

Was mir von Anfang an aufgefallen ist war, dass die Festplatte, auf die man 3 Jahre Garantie hat, wirklich sehr sehr leise ist.
Erst wenn entsprechend viele Programme sich bei Windows XP im Autostart befinden, die dann geladen werden, ist bei genauerem Hinhören ein Arbeiten der Platte zu vernehmen.
Ein Punkt, den ich nur empfehlen kann und den ich selbst bis dato versäumt habe, ist, die Platte aufgrund der Größe in mehrere Partitionen zu unterteilen.

Da zum damaligen Zeitpunkt der Anschaffung bereits Betriebssystem und diverse Programme vorinstalliert waren, leider jedoch keine weitere Partition als C eingerichtet war, ließ ich es erstmal darauf bewenden.

Die Übersichtlichkeit der Ordner war zwar bis dato gegeben,
wenn man allerdings eine Unmenge an Programmen auf diese Platte installiert, halte ich es dann schon für vorteilhafter bei der Installation da schon entsprechend Vorsorge zu treffen, um so mindestens drei oder vier Partitionen zu haben.
Das hab ich zumindest bisher auch bei anderen Festplatten so gemacht und bei dieser setzte ich letztendlich mit Partition Magic noch eine zusätzlich Partition, ohne alles neu installieren zu müssen.


- Fazit -:

Ansonsten läuft die Fujitsu relativ schnell und hat mir auch bisweilen keine Probleme bereitet. Man könnte fast sagen – Die ist wunschlos glücklich <ggg>. Ich kann die Platte wirklich empfehlen.

Fazit: Eine schnelle leise Platte, auf der man problemlos abspeichern kann!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Laufgeräusche:    
Geschwindigkeit: