Heidelbergers 7 Kraeuter - Tee - 250 G
Heidelberger`s 7 Kräuter-Stern - kein neuer "Kräuterschnaps" sondern ein altes Heilmittel - Heidelbergers 7 Kraeuter - Tee - 250 G Kräutertee

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Produkttyp: Gesundheitsv. Fertigtees

Neuester Testbericht: ... herunterschluckt) über die Mundschleimhaut, was zu einer sehr schnellen Anregung des Magen und Darm sowie des gesamten Kreislaufs führt. D... mehr

Heidelberger`s 7 Kräuter-Stern - kein neuer "Kräuterschnaps" sondern ein altes Heilmittel
Heidelbergers 7 Kraeuter - Tee - 250 G

+Klara48

Autor-Name: Klara48

Produkt:

Heidelbergers 7 Kraeuter - Tee - 250 G

Datum: 13.08.08, geändert am 13.08.08 (7350 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: ein ganzheitliches Naturheilmittel - besonders bei magen- und Darmstörungen

Nachteile: eventuell Vorsicht bei Allergikern und Menschen mit Überempfindlichkeit gegen Kräuter

In diesem Erfahrungsbericht möchte ich Euch heute nicht einen noch unentdeckten oder neuen Kräuterschnaps vorstellen, auch wenn man das unter dem Produktnamen zunächst vermuten könnte, sondern ein altes Heilmittel, welches ein Mann mit dem Namen Bertram Heidelberger Anfang des letzten Jahrhunderts entwickelt hat.

Bertram Heidelberger erblickte 1845 das Licht der Welt. Eigene zum Teil schwere Erkrankungen bewegten ihn dazu im Bereich der Naturheilkunde persönliche Forschungen anzustellen. Dabei machte er die Beobachtung, dass Krankheiten nicht erst im späteren Alter entstehen, sondern bereits in der Jugend ihren Anfang nehmen. Seine Grundannahme war, dass vor allem ein zu vieler und zu zäher Schleim der Auslöser für viele Erkrankungen sei und dass die Hauptursache in einer fehlerhaften Speichel- und Schilddrüsenfunktion läge. Das hört sich für den Laien zunächst etwas kompliziert oder auch unverständlich an. Gemeint ist damit, um es einmal mit wenigen und einfachen Worten zu beschreiben, dass sich durch die Aufnahme der Nahrung im Körper und durch gestörte Verdauungsvorgänge (hier im besonderen einer mangelhaften Bildung von nahrungsaufspaltenden Säften im Körper) im Laufe unseres Lebens immer mehr Abfallprodukte und Giftstoffe (die wir auch Ablagerungen nennen) im Körper ansammeln, von denen mit den Jahren mehr und mehr unser ganzes Organsystem und die Blutgefäße geschädigt werden. Auf diese Weise bilden sich dann mit zunehmendem Alter mehr oder weniger schwere Krankheiten aus. Wenn man sich einmal ausdenkt, wie viel Nahrung im Laufe eines Lebens unser Verdauungssytem durchläuft, dann mag einem plausibel erscheinen, dass es wichtig ist, dass wir dazu ein starkes Verdauungssystem benötigen bzw. dass wir dieses von Zeit zu Zeit vielleicht sogar durch Naturheilmittel in ihrer Funktion stärken und aktivieren sollten oder gar müssen, wenn es ein Leben lang gut funktionieren soll. Wir wissen alle, wie hilfreich es sein kann, nach einem guten Essen, etwas zur Verdauungsförderung zu tun. Manch einer braucht dazu vielleicht einen guten Kräuterschnaps, wenn das Essen zu fett war oder eine Tasse Kaffee. Und wenn einem irgendetwas gar nicht gut bekommen ist, dann greift man/frau auch gerne einmal zu einem Kamillentee oder sonstigen Magen- und Darmtees, Magenkräutertropfen usw.. Und das mit dem Kräuterschnaps nach dem Essen sollte man/frau ja sowieso nicht übertreiben!

Bertrand Heidelberger schrieb im Alter von ca. 80 Jahren seine naturheilkundlichen Erkenntnisse in einem Testament nieder, welches er der Menschheit auch nach seinem Tode zugänglich machen wollte. Bei seinen Erkenntnissen schöpft er sehr stark aus Beobachtungen an sich selbst, an seinen Kindern und an anderen Menschen sowie aus einer tiefen Reflektion über diese Beobachtungen. Aus all dem entwickelte er dann ein Pulver aus 7 verschiedenen Heilkräutern, welches bis heute in Apotheken aber auch über bestimmte Gesundheitsvertriebe unter dem Namen "Heidelberger`s 7-Kräuter-Stern" zu bekommen ist.


Was ist "Heidelberger`s 7Kräuter-Stern"?
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"Heidelberger`s 7 Kräuter-Stern" ist ein hellbräunliches Pulver, welches aus folgenden 7 Kräuterpflanzen zusammengesetzt ist: Wermut, Schafgarbe, Wacholder, Anis, Fenchel, Kümmel und Bibernelle.
Die Kräuter sind zu einem Pulver vermalen erhältlich in einer 100 g oder 250 g Dose. Ich habe mir das Kräuterpulver in einer Apotheke besorgt. Es ist jedoch auch über folgenden Gesundheitsversand zu bekommen: Gesundheitsversand Heine GmbH, Hauptstraße 16, 78609 Tuningen, http://www.g-versand.de/
Da der Preis in Apotheken der gleiche und in Internetapotheken sogar teilweise günstiger ist, kaufe ich mir das Pulver lieber dort ein als in dem erwähnten Gesundheitsversand. Allerdings muss man in manchen Apotheken erst nachfragen oder das Pulver bestellen, weil sie es nicht vorrätig haben.
Der Originalpreis für die 100 g Dose beträgt 11,50 Euro und für die 250 g Dose 25,80 Euro.
Ich habe mir die 250 g Dose besorgt. Da man von dem Pulver max. 2 x täglich ½ Teelöffel entweder als Tee zubereitet oder als reines Pulver einnimmt, ist eine Dose in dieser Größe sehr ergiebig. Man kommt gut einige Monate damit aus.


Im Folgenden möchte ich Euch als nächstes die einzelnen Heilkräuter ein wenig näher beschreiben und in Ihrer Wirkungsweise kurz vorstellen.

Wermut (lat. Artemisia absinthium)
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Der Wermut spielt die wichtigste Rolle in "Heidelberger`s 7 Kräuter-Stern"-Pulver. Die Pflanze gehört zu den am bittersten schmeckenden Pflanzen und selbst wenn man einen Wermuttee stark verdünnt aufbrüht, so ist der bittere Geschmack immer noch wahrnehmbar. Viele Menschen mögen diesen bitteren Geschmack nicht und empfinden ihn als unangenehm. Vielleicht wird aber genau an dieser extrem bitter schmeckenden Heilpflanze die alte Weisheit deutlich, dass eine Medizin die wirklich hilft, oft bitter oder gar nicht angenehm schmeckt. Den so genannten Lebertran mag ja auch niemand freiwillig zu sich nehmen und doch wissen wir, dass er eine sehr gesundheitsfördernde Wirkung hat.
Wermut wächst vorwiegend in Mittel- und Südeuropa. Die Wermutblätter enthalten ein ätherisches Öl, das Wermutöl. Zudem enthält die Pflanze das bittere Glykosid Absinthin, welches eine Mischung aus vier verschiedenen Bitterstoffen ist. In ihrer Farbe sind die Bitterstoffe grün und schmecken bitter wie Gallenflüssigkeit, da sie ein ähnliches Kohlenwasserstoff-Gemisch wie der Gallenfarbstoff Billirubin enthalten. Zu den weiteren enthaltenen Stoffen im Wermut zählen: Kalium, Mangan, Apfelsäure, Gerbsäure und Bernsteinsäure, Harz, Vitamin C und Vitamin B2.
Wermut ist eine Pflanze, die bereits vor 3500 Jahren als Heilkraut verwendet wurde. Hildegard von Bingen (eine für damalige Zeiten schon sehr emanzipierte und mutige Frau) nannte den Wermut den "wichtigsten Meister gegen alle Erschöpfungen".
Der Wermut hat eine krampflösende und durchblutungsfördernde Wirkung. Die dadurch verbesserte Durchblutung der Verdauungsorgane und der Niere führen nicht nur zu einer besseren Verdauung sondern auch zu einer stärkeren Ausscheidung von Stoffwechsel-Endprodukten. Die in Wermut enthaltenen Bitterstoffe wirken bereits beim Einnehmen des Tees oder des Pulvers (welches man nach Möglichkeit eine Weile im Mund belassen und gut einspeicheln sollte, bevor man es herunterschluckt) über die Mundschleimhaut, was zu einer sehr schnellen Anregung des Magen und Darm sowie des gesamten Kreislaufs führt. Durch die allgemeine Anregung der körperlichen Funktionen verbessert sich bei regelmäßiger Einnahme auch der gesamte Allgemeinzustand. Wermut reguliert im Großen und Ganzen gesehen den ganzen Magen und Darm und trägt zur Verhütung von Arteriosklerose bei. Letzteres geschieht vor allem durch den schon weiter oben genannten besseren Stoffwechsel-Endprodukte-Abbau.
Er ist zudem eine Heilpflanze, die auch bei Blutarmut und Schwäche gute Erfolge zeigt. Bitterstoffe regen im Allgemeinen eine bessere Blutbildung an.
Abschließend könnte man sagen, dass der Wermut durch seine blutbildende, blutverbessernde und kreislaufverbessernden Eigenschaften den ganzen menschlichen Organismus kräftigt und auf diese Weise zu einer Heilung vielfältiger Beschwerden führen kann.

Schafgarbe (lat. Achillea millefolium)
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Schafgarbe ist die zweite in "Heidelberger`s 7 Kräuter-Stern"-Pulver enthaltene Heilpflanze. In alten Heilbüchern wird sie als "Heil aller Schäden" bezeichnet. Die Schafgarbe zählt wie die Kamille zur Familie der Korbblütler. Es handelt sich um eine sehr robuste und anspruchslose Pflanze, der weder Hitze und Dürre noch Kälte allzu viel ausmachen.
Wie auch der Wermut enthält auch diese Pflanze zunächst Bitterstoffe. Das in ihr enthaltene ätherische Öl Chamazulen hat eine abheilende und krampflösende Wirkung. Zudem hat das Schafgarbenöl eine keimhemmende Wirkung, die dem des Thymianöls ähnlich ist, die vorwiegend auf die Gefäße des Bauchraums eine positive und heilende Wirkung haben.
Durch seinen hohen Kaliumgehalt führt diese Heilpflanze auch zu einer verstärkten Harnausscheidung. Grundsätzlich sind es jedoch auch bei dieser Pflanze die enthaltenen Bitterstoffe, die im Besonderen zu einer besseren Fettverdauung und Anregung der gesamten Verdauungssäfte führen. Hervorzuheben ist, dass diese Wirkweisen auch die Tätigkeit der inneren Organe wie Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle und Niere verbessern. Und besser funktionierende Organe und ein gestärktes Blut-Kreislauf-System führen unweigerlich auch zu einer stärkeren Entgiftung und zum Abbau von schädlichen Ablagerungsstoffen im Körper.
Vielleicht ist zur Schafgarbe auch noch zu erwähnen, dass Scharfgarbe als Tee kurmäßig getrunken, durch seine stärkende Wirkung auf die Unterleibsorgane auch vielen Frauenleiden vorzubeugen hilft.
An dieser Stelle sei deswegen noch einmal erwähnt, dass in früherer Zeit der bittere Geschmack einer Arznei für "wirksam" stand. Vielleicht liegen wir auch heute in unserer modernen Zeit nicht verkehrt, wenn wir uns auf diese alten Weisheiten wieder mehr zurückbesinnen. Das schließt ja nicht aus, dass wir die neueren Forschungen deswegen ignorieren. Man/frau sollte es nur für sich prüfen: denn nicht alle alten Weisheiten sind schlecht oder nur gut und das ist mit den neuen Weisheiten von heute genauso.

Wacholder (lat. Juniperus communis)
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Der Wacholder gehört zur Familie der Zypressengewächse. Es ist ein Nadelstrauch, deren Beeren uns vielleicht am ehesten zum Würzen von Sauerkraut bekannt sind. Wacholderextrakt wird aber auch gerne als Badezusatz zur Behandlung von Muskelverspannungen, Gicht und Rheumatismus verwendet. In alten Kräuterbüchern ist über den Wachholder nachzulesen, dass das hohe Alter der Adler den Wachholderbeeren, welche sie von den Sträuchern essen, zuzuschreiben sei.
Der Wachholderstrauch erreicht eine Höhe zwischen ½ bis zu 7 Meter. In unreifem Zustand sind die Beeren grün. Sie bekommen erst im zweiten Wachstumsjahr ihre blauschwarze Färbung und werden auch dann erst verwendet.
Die Wacholderbeeren haben einen sehr hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Aber auch sie enthalten wieder Bitterstoffe sowie Gerbstoffe, Harz, ein wachsähnliches Fett, Pektin, Gerbstoffglykosid, Traubenzucker, Ameisen- und Essigsäure, Inosit, Invertzucker, Kalzium, Kalium und Mangan.
Ihre Hauptwirkungsweise besteht in einer harntreibenden und desinfizierenden Wirkung. Aus diesem Grund sind sie oft Bestandteil von Blasen- und Nierentees.
Im Allgemeinen trägt Wachholder zu einer Verbesserung des Gesamtstoffwechsels bei.

Hinweis!!! - Doch bei der Einnahme von Wachholder ist Vorsicht geboten. Wenn man zuviel von dem Saft oder Extrakt der Beeren nimmt, können die Nieren auch gereizt werden. Aus diesem Grund ist es immer wichtig, dass man sich bei der Einnahme von Naturheilmitteln genauso an die Einnahmevorschriften hält, wie das bei chemischen Mitteln auch der Fall sein sollte. Denn auch Pflanzen sind nicht immer unproblematisch und können im Übermaß genommen zu Vergiftungserscheinungen führen oder ebenfalls starke Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten haben.

Anis (lat. Pimpinella anisum)
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Mit dem Anis kommen wir nun zu den Pflanzen, die uns wahrscheinlich schon etwas behaglicher im Geschmack sind. Der Duft von Anis ist angenehm. Wie auch einige der anderen Heilpflanzen weiß man aus alten Schriften, dass sie schon im 6. Jahrh. v. Chr. von Pythagoras verwendet wurde und auch in der chinesischen Heilkunde Verwendung findet. Anis ist als Heil- und Gewürzpflanze gleichermaßen beliebt.
Die Wirkungsweise des Anis besteht besonders in einer schleimlösenden Wirkung. Er gilt somit als Schleimlöser im Besonderen für die Atmungsorgane. Er hat aber auch eine leicht lösende und aktivierende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Man kann sagen, dass Anis auf alle Körperfunktionen eine anregende Wirkung hat. Er aktiviert die Verdauung, unterstützt die Arbeit des Herzens, erweitert den Austausch der Atmung und stärkt das Immunsystem. Gerne wird Anis auch gegen eine überschüssige Gasbildung bzw. bei Blähungen im Darm eingesetzt. Ein bekannter Kinderheiltee bei Appetitlosigkeit und Magen-Darmbeschwerden von Kindern ist Anis-Fenchel-Kümmel-Tee.
Anis ist eine wärmende Pflanze. Wer sich etwas in chinesischer Heilkunde auskennt, kann sich unter den Wärme oder Kälteeigenschaften, die eine Pflanze jeweils besitzt, sicher noch etwas mehr vorstellen.
Die in Anis enthaltenen Stoffe sind: 3 % ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Anethol. Dieser gibt der Pflanze auch den typischen Anisgeruch und einen leicht süßlichen Geschmack. Allein der angenehme Geruch von Anis hat schon eine positive Wirkung und kann sich bei der/dem einen oder anderen sogar leicht stimmungsaufhellend auswirken.
Mein persönlicher Tipp: Ich verwende gemahlenen Anis regelmäßig als Gewürz in meinem selbstgebackenen glutenfreien Brot.

Fenchel (lat. Foeniculum vulgare)
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Die Fenchelpflanze ist in Vielem der Anispflanze sehr ähnlich. Das in ihr enthaltene ätherische Öl hat jedoch noch eine stärkere Wirkung auf die Atmungsorgane. Stärker noch als der Anis entfaltet der Fenchel im menschlichen Körper auch eine wärmende Wirkung. Menschen, die viel frieren tun gut daran, ab und an Fencheltee zu trinken oder sich auch Fenchelgemüse zuzubreiten. Fenchelgemüse ist zudem ein sehr kalziumhaltiges Gemüse und von daher auch als regelmäßige diätische Gemüsebeilage für Menschen mit einer Neigung zur Osteoporose geeignet. Gemahlener Fenchelsame ist das zweite Gewürz, das ich regelmäßig zusammen mit Anis und Koriander gerne als Brotgewürz verwende.
Der Fenchelsamen enthält 4 % ätherisches Öl (Anethol und Fenchon), weiteres fettes Öl, Eiweißsubstanzen, verschiedene Gerbstoffe, Zucker und mehrere Mineralstoffe (u.a. Kalzium).
Fenchelöl hat eine stark desinfizierende Wirkung. Das ätherische Öl wirkt zudem blähungstreibend, krampfstillend und gärungswidrig. Fenchel hat eine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm und trägt zur inneren Entspannung bei. Wenn ich mich z.B. körperlich angespannt oder auch sehr frierend erfahre, dann mache ich mir gerne einen wohltuenden Fencheltee (am besten aus vorher mit einem Mörser etwas angestoßenen Fenchelsamen, weil dann die Wirkstoffe sich besser in dem heißen Wasser entfalten können). Fertige Teebeutel bevorzuge ich nur, wenn ich keine Zeit habe oder irgendwo unterwegs bin, wo ich nicht mein Teekräutersortiment mitnehmen möchte.
"In alten Kräuterbüchern wird beschrieben, dass Fenchel den Magen stärkt, von schlechten Säften reinigt und einen klaren Blick verleiht." (Zitat aus der Broschüre "Das Sieben Kräuter-Erbe" von Bertrand Heidelberger *1).
Es ist auch ein Hinweis darauf gegeben, das Fenchel eine stärkende Wirkung bei Augenschwäche besitzen soll. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Bertrand Heidelberger bei der regelmäßigen Einnahme seines Kräuterpulvers auch bei sich selbst eine Verbesserung der Sehkraft feststellen konnte. Er hatte auf beiden Augen einen grauen Star. Auf einem Auge, welches er sich operieren ließ, wurde er nach der Operation blind. Die Sehkraft des noch verbliebenen Auges konnte er durch sein Kräuterpulver jedoch stärken. Diese Wirkung ist vermutlich auf die entschlackende und durchblutungsfördernde Wirkung seines Kräuterpulvers zurückzuführen. Denn eine Vermehrung von Ablagerungen im Körper führt mit der Zeit auch zu einer Zunahme von Sehschwäche.

Kümmel (lat. Carum carvi)
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Auch der Kümmel hat wieder eine ähnliche Wirkung wie der Fenchel und der Anis. Alle drei Pflanzen gehören zur Familie der Doldengewächse. Die Blüten dieser Doldengewächse sind zusammengesetzte Dolden und die Blätter sind meist gefiedert.
Die Früchte des Kümmels enthalten 4 % ätherisches Öl (Carvon und Limonen), Zucker, Stärke, stickstoff-haltige und stickstoff-freie Stoffe, fettes Öl, mineralische Spurenelemente, Rohfaser und Gerbstoffe. Es sind zudem Flavonoide (= Stoffe, die einen antioxidativen Schutz sowie weitere nützliche Funktionen für den menschlichen Körper besitzen) an der Wirkweise des Kümmels beteiligt.
Der Kümmel hat eine heilsame Wirkung bei nervösen und krankhaften Schmerzen des Verdauungssystems. Er wirkt gut gegen Blähungen und Krämpfen im Magen- und Darmbereich, hat eine unterstützende Wirkung bei Leber- und Gallebeschwerden und auch bei nervösen Herz- Magenbeschwerden. Eine Schwäche im Magen und Darmbereich kann sich nämlich auch in Herz- und Kreislaufbeschwerden äußeren.

Hinweis!!! - Doch auch hier ist es mir wichtig, einen ernstzunehmenden Hinweis zu geben. Alle Beschwerden, ob im Magen- und Darmbereich oder Herz- und Kreislaufprobleme sollten, immer zunächst von einem fachkundigen Arzt abgeklärt werden. Denn gerade hinter solchen Beschwerden können sich auch ernst zu nehmende Anzeichen eines Herzinfarkt oder ernsthafter Erkrankungen verbergen. Erst, wenn von ärztlicher Seite aus eine Entwarnung gegeben ist und es sich bei den Beschwerden eher um eine Empfindlichkeit oder Schwäche allgemeiner Art handelt, kann man versuchen, diese zunächst erst einmal mit Naturheilmittel zu bessern oder sogar auszuheilen, bevor man zu allen möglichen chemischen Mitteln greift, die durch ihre häufigen Nebenwirkungen mitunter sogar noch mehr gesundheitlichen Schaden bewirken können.
Ich selbst gehe für mich immer so vor:
1. zunächst Abklärung durch den Arzt
2. wenn er nichts findet, als Nächstes der Versuch mit Naturheilmitteln oder mit homöopathischen Arzneien zu heilen und
3. erst, wenn diese nicht helfen und es keine alternative Möglichkeit gibt, dann ein chemisches Mittel, so gering wie möglich dosiert.

Bibernelle (lat. Pimpinella saxifraga)
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Bibernelle ist die letzte enthaltene Heilpflanze in "Heidelberger`s 7-Kräuter-Stern"-Pulver, welche noch zu beschreiben ist. Die Wurzel, die hier verwendet wird, enthält ätherische Öle, bitter schmeckendes Lacton (das Pimpinellin), Gerbstoffe, Harz, Eiweiß, Stärke und Zucker.
Die Pflanze ist in ihrer Wirkweise dem Knoblauch ähnlich. Sie wirkt blutreinigend, befreit das Blut also von schädlichen Stoffen und fördert dadurch eine verbesserte Fließeigenschaft des Blutes. Außerdem besitzt sie auch auf andere Organe eine Lösung vor allem auf Stoffe, die in Form von Ablagerungen sich festgesetzt haben. Wie auch schon bei allen anderen beschrieben Heilpflanzen besitzt die Bibernelle eine breit gefächerte Wirkweise.

Man kann sagen, dass sich in "Heidelbergers 7 Kräuter-Stern" allgemein eine Zusammensetzung alter und bewährter Heilpflanzen findet, die allesamt eine sehr reinigende und stärkende Wirkung auf den gesamten menschlichen Organismus haben. Es ist im Besonderen wohl auch der reinigenden Wirkung zu verdanken, dass dieses Pulver ein so breites Wirkspektrum besitzt.
Vielleicht muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die Menschen der früheren Zeit noch sehr vertraut und wissend im Umgang mit den einheimischen Heilpflanzen gewesen sind. Zum Glück ein Wissen, dass uns auch heute noch nicht ganz verloren gegangen ist und meiner Meinung nach nie ganz verloren gehen wird, solange es Menschen gibt, die sich intensiver mit alternativer Medizin beschäftigen. Und vielleicht erfordert es unsere immer teurer werdende Medizin, dass wir uns auch mehr und mehr auf die einfache Naturmedizin zurückbesinnen müssen. Ich finde es jedoch wichtig, nicht die medizinischen Fortschritte unserer Zeit nur zu verdammen, sondern Allem den Platz zu lassen, an dem es in sinnvoller Weise dem Heil des Menschen dient. Das Heil des Menschen sollte in Allem im Mittelpunkt stehen und nicht der Profit oder sonstige Dinge. ...


Wie wird "Heidelbergers 7 Kräuter-Stern" angewendet?
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Es gibt zwei Möglichkeiten, wie dieses Kräuterpulver eingenommen werden kann:

Einnahmemöglichkeit 1:
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1 bis 2mal täglich ½ Teelöffel Kräuterpulver auf einen Becher mit heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen, bevor man den Tee schluckweise trinkt. Man kann den Tee entweder morgens ½ Stunde vor dem Frühstück nüchtern, ½ Stunde nach dem Mittagessen oder ½ Stunde vor dem Schlafengehen trinken. Die Einnahme vor dem Schlafengehen birgt jedoch wegen der entwässernden Wirkung die Gefahr, dass man/frau dann nachts raus muss und nicht durchschlafen kann. Deswegen bevorzuge ich den Tee abends nicht so sehr.

Einnahmemöglichkeit 1:
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1 bis 2mal täglich 1 Messerspitze bis ½ Teelöffel Kräuterpulver im Mund gut einspeicheln und auf diese Weise einnehmen. Eventuell kann etwas warmes Wasser nachgetrunken werden.
Die Einnahme des reinen Pulvers auf diese Art sollte entweder morgens nüchtern oder abends vor dem Schlafengehen sein.
Ich finde, dies ist die etwas unangenehmere Art der Einnahme, weil man so in den vollen Geschmack des bittern Pulvers kommt. Somit ist das sicher nicht jedermanns und jederfraus Sache. Und da diese Einnahmemethode eher von Bertrand Heidelberger selbst so praktiziert wurde, jedoch eine Teezubereitung ebenfalls eine gute Wirkung ergibt, ist es nicht zwingend notwendig diese Form "Heidelbergs-Methode" zu wählen.

Allgemein kann das Pulver regelmäßig genommen werden. Ich selbst praktiziere jedoch eher eine kurmäßige Anwendung (z.B. im Frühjahr oder Herbst 3 bis 4 Wochen) oder in akuten Situationen bei allgemeinen Magenverstimmungen oder auch schon einmal einfach als Verdauungshilfe nach einem Essen, wenn dieses ein wenig zu schwer war.

Die Dose mit dem Pulver sollte immer verschlossen, kühl und trocken aufbewahrt werden.


Mein Fazit:
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Ich selbst wurde auf dieses Kräuterpulver durch eine alternativ arbeitende Frauenärztin aufmerksam gemacht. Sie empfahl es mir wegen meiner zu einer gewissen Zeit bestehenden Reizdarmbeschwerden. Mein Reizdarm ist inzwischen ganz ausgeheilt. Ich möchte jedoch der Wahrheit halber dazu sagen, dass ich hierzu mehrere Therapiemöglichkeiten genutzt habe. Das war zum einen eine gründliche Darmsanierung mit den von mir bereits in anderen Berichten beschriebenen Symbioflor-Tropfen, eine völlige Umstellung meiner Ernährung (ich wusste lange nicht, dass ich eine spezielle Ernährung wegen diverser Unverträglichkeiten benötige), einer ausgelicheneren Lebensweise zwischen Aktion und Entspannung, einer Behandlung mit tibetischer Medizin (Kräutermedizin und Akupunktur) und inzwischen auch mit dem in diesem Bericht beschriebenen Kräuterpulver. Während meiner Behandlung mit tibetischer Medizin habe ich das Kräuterpulver nicht genommen. Denn es ist wichtig, dem Körper bei einer naturheilkundlichen Behandlung nicht zu viele Impulse zu setzen. Nicht nach dem Motto: "Viel hilft auch viel", sondern "Weniger kann hier mehr zur Heilung beitragen". Nicht ohne Grund wird ja in der klassischen Homöopathie oft mit einem einzigen Mittel gearbeitet.
Da ich insgesamt festgestellt habe, dass mein Körper hin und wieder Bitterstoffe benötigt, greife ich inzwischen gerne auf das Kräuterpulver von Bertrand Heidelberger zurück. Ich nehme dann den Tee oder nur das Pulver gerne zu den Zeiten, wie ich das auch schon von der Einnahme der tibetischen Kräutermedizin gewohnt bin. Diese Zeiten habe ich unter "Einnahmemöglichkeit 1" beschrieben.
Insgesamt mache ich mit dem Kräuterpulver gute Erfahrungen und es bekommt mir auch sehr gut. Allerdings nehme ich davon auch nicht mehr als vorgeschrieben. Ich nehme das Pulver nicht durchgängig, weil ich generell nicht dafür bin, dass man solche Heilmittel durchgängig nehmen sollte. Eine gute Zeit es zu nehmen sind die Jahresübergänge Frühjahr und Herbst. Es kann aber auch in akuten Beschwerdezeiten einmal kurmäßig über ein paar Wochen eingenommen werden.

Ich habe, obwohl es dieses Mal ein sehr langer und ausführlicher Bericht geworden ist, sicher noch nicht alles erwähnt. Doch ich hoffe, dass Euch meine Darstellung zusätzlich auch viele gute Hinweise (vielleicht auch besonders zu den einzelnen Heilpflanzen, die man/frau ja auch einzeln und teilweise als Gewürze in der Küche verwenden kann) gibt. Ein wichtiger Grundsatz ist für mich, was ich schon weiter oben erwähne: "Was dem Heil des Menschen dient." In diesem Sinne ist immer zu prüfen, was mir selbst dahingehend mehr dient. Das trifft auf all die vorgestellten Naturheilmittel zu, aber auch auf viele andere Dinge im Leben. Denn alles, was nicht zum Leben und zum Heil dient, davon sollte man besser und nach Möglichkeit Abstand nehmen.


*1 Noch ein letzter Hinweis: Wer sich noch etwas eingehender mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich die kleine Broschüre "Das Sieben-Kräuter-Erbe" von Bertrand Heidelberger, ISBN 3-932346-08-4, Günter Albert Ulmer Verlag (Preis 4,90 Euro bei amazon). Das Buch enthält die Originalniederschrift des Testaments von Bertrand Heidelberger. Es ist in seiner damaligen Sprache verfasst und bedarf natürlich einer gewissen Verständnisübersetzung in unsere heutigen Vorstellungen. Diese habe ich versucht in meinem Bericht so weit es mir möglich ist, zu geben.

Ich bedanke mich im Voraus für Eure Lesegeduld, das bewerten und vielleicht auch kommentieren.

Fazit: siehe am Ende meines Berichtes

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