Panasonic TX-L42ETF52
Flach gehalten für hohe Ansprüche. Der Panasonic TX-L42ETF52 - Panasonic TX-L42ETF52 LED-Fernseher

Produkttyp: Panasonic Fernseher

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Flach gehalten für hohe Ansprüche. Der Panasonic TX-L42ETF52
Panasonic TX-L42ETF52

TestenimWesten

Name des Mitglieds: TestenimWesten

Produkt:

Panasonic TX-L42ETF52

Datum: 14.12.14, geändert am 01.07.15 (131 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Sehr gutes Bild, Ton akzeptabel, Pflegeleicht

Nachteile: Etwas wackliger Standfuß

Test incl. Erfahrung mit dem TV Gerät Panasonic TX-L42ETF52
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Zunächst möchte ich vorausschicken, dass es sich bei diesem Gerät um eine so genannte Händlerversion des bekannten Elektronikriesen Panasonic handelt.
Worin sich diese nun, außer durch die Farbe Platingrau, vom Rest ansonsten ziemlich baugleicher TVs des Herstellers unterscheidet, vermochte ich als Laie zunächst von außen nicht festzustellen. Die inneren Werte musste ich mir erklären lassen und einfach erstmal glauben, was mir erzählt wurde. Die wenigsten Käufer werden wohl eine Elektronikerausbildung im Gepäck haben, wenn sie sich einen Fernseher kaufen.
Nach etlichen Erkundungsstreifzügen quer durch´s Internet auf allen gängigen Suchseiten hatte ich ein wenig Grundahnung und wusste, es soll und wird ein LED Flachbild-Fernseher werden. Gleichzeitig aber auch wiederum so viel an Info im Kopf, dass ich eigentlich sehr froh war, mich beraten lassen zu können.
Ich werde mich in der Beschreibung / Beurteilung auch weitestgehend auf normale Nutzung beschränken. Den Elektronikern oder Systemprogrammierern unter den Lesern, denen entsprechende "Erfahrungen" darüber fehlen kann ich nur sagen, ich bin normalsterblicher Verbraucher, kein Dr. Elek oder so was.

""Erste Eindrücke:""

Der Verkäufer des Marktes in Offenburg ist ein Sportkamerad, den ich seit Jahren kenne.
Somit fiel das Gespräch vielleicht etwas lockerer aus, als es ansonsten der Fall ist. Jedenfalls empfand ich mich am Ende als gut beraten. Die Platine sei, so erklärte er mir u.a., wohl deutlich besser, als die der anderen Geräte der Baugruppe, das Display sei gleich und in der Preisklasse sei es das Beste, was derzeit zu erwerben wäre. Somit war mein aufrichtiges Interesse geweckt.
Die Menüführung ist im Grunde selbsterklärend, wenn man denn erstmal ein paar Minuten den Grundeinstellungen gefolgt ist. Einfach ausgedrückt: Wer lesen kann, kommt mit der Bedienung und den Programmierungen sehr leicht klar. Soviel hatte ich bereits im Laden verstanden und nachvollziehen können. Die Fernbedienung, von der auch ein Foto da ist, ist auch narrensicher und groß beschriftet. Da kann wirklich nichts schief gehen.
Nicht gänzlich unwichtig, man schaut das Gerät ja des Öfteren an, ist selbstredend auch dessen eigene Erscheinung. Daher komme ich also erstmal zum sehr schlanken

""Design.""
mit seinen grade mal knappen zwei Fingergliedern Tiefe ( in cm ca. 5).
Mir persönlich gefällt auch die Farbgebung sehr. Titan / Platinsilber und der schlichte, aber schöne Rahmen aus durchsichtigem, wie Glas wirkende Kunststoff.
Oben links ein kleiner Schriftzug "Viera", unten mittig das "Panasonic" - Logo, unten rechts, fast schon versteckt ein weiterer Schriftzug " Real 3D und SD / XC als Hinweise für die Möglichkeiten, entsprechende Karten auf der Rückseite einzustecken.
Durch diese sicher gewählte, unaufdringlich leise, unbunte Front hat der TX-L schon fast etwas Nobles an sich. Müsste ich hier fürs Aussehen Punkte geben, von 10 möglichen gäbe ich alle. Direkt nach dem Aussehen möchte ich nun also übergehen zum Punkt

"0"Manuelle Bedienbarkeit."0"
Für mich gleich sehr wichtig gewesen und auch extra nachgefragt: Ein echter Ausschalter.
Viel zu viele moderne Gerätschaften haben diesen schlicht nicht (mehr). Wer also keinen permanenten Stromfresser haben möchte, der selbst dann Geld kostet, wenn er vermeintlich aus sein sollte, musste entweder den Stecker ziehen oder aber einen Kippschalter am Stromverteiler betätigen. Zwar ist es möglich, den TX-L auch im Standby-Betrieb zu halten,
aber man kann eben auch mit einem sanften Griff auf der rechten Hinterseite des Geräts den echten "Aus" - Zustand herbeiführen. Dazu muss man sich nun nicht etwa den Nacken verrenken, es genügt ein sanftes Berühren der Hinterwand, wo man 6 übereinander liegende, rechteckige Knöpfe ertastet. Den Unteren und auch deutlich breitesten drücken und der gewünschte Effekt tritt ein. Analog ist beim Wiedereinschalten ebenso zu verfahren.
Ein paar Mal geübt, und die Hand findet die richtige Höhe und den richtigen den Punkt wie von selbst.

Alle Anschlüsse, selbst der Netzstromstecker, werden senkrecht von unten oder waagerecht von der Seite mit dem Gerät verbunden, also verbreitert sich da auch nichts durch ewig lang nach hinten wegstehende Kabel. Zusatzgerätschaften wie USB-Kabel oder sticks, HDMI Stecker / Kabel und selbst ein Anschlusskabel für´s Internet können leicht angeschlossen werden.
Wohl das Wichtigste am Fernsehen dürfte ja doch der zweite Teil des Wortes an sich sein, damit komme ich also auch gleich zum

""BILD""
Wie bereits eingangs erwähnt: Ich bin normaler Fernseher, ich habe keine elektronischen Messgeräte und was weiß ich was alles, ich will einfach nur gelegentlich in die Röhre kucken. Daher kann ich diese Punkte auch nicht mit technischen Blättern unterlegen. Es sind allein meine subjektiven Eindrücke.
Bei den theoretisch technischen Möglichkeiten ( die ich eh nie alle nutzen werde, weil derer zu viele sind) reizte mich als Erstes ein hochauflösender Film. Wen es interessiert: Avatar. Wer den kennt, kennt auch dessen Bildgewalt. Und eben diese kam im 3D Modus mit den (beiliegenden) Brillen geradezu atemberaubend rüber.
Spätestens jetzt war mir klar, der alte Fernseher stammte aus der technischen Steinzeit.
Gefühllos wie ich bin gestehe ich hier öffentlich: Er fehlt mir kein bisschen.
Einige Stufen runtergeschraubt wird der optische Genuss dann aber, wenn man, wie wir, noch normales Analog - TV über das Kabel bekommt. Was am alten Gerät als völlig normal erschien, eben permanent unscharfe Bilder, einfach, weil man das vor HD mangels Vergleich gar nicht wirklich feststellte, kommt einem dieser allenthalben krass erscheinende Schleier nun fast ein wenig surreal vor. Also nach dem Betrachten eines HD oder Blueray-Films auf Fernsehen zu schalten tut optisch schon fast weh. Ich weiß seither auch tatsächlich, was so genannte Geisterbilder sind. Ein wenig an Sonnenspiegelungen erinnernde Projektionen neben allen möglichen, sich auf dem Bildschirm bewegenden Dingen oder Akteuren. Diese sind mir beim Vorsintflutmodell wie erwähnt nicht aufgefallen. Nun (leider) schon.
Aber das ist der Übertragungstechnik unseres Anbieters geschuldet. Es sei auch nur niedergeschrieben, weil es eben auch zu den Eindrücken gehört, die bei der Nutzung eines solch entwickelten Gerätes auf einen einwirken.

""Der Ton""

ist, wenig verwunderlich, nicht mit dem einer echten Stereo - oder Surround-Anlage zu vergleichen. Dazu fehlen schon platztechnisch die Voraussetzungen. Bassreflex - oder Hifi Sound bekommt man nicht in einem 5 cm-Alu/Plastikgehäuse hin, auch wenn die Werbung hier, für meinen Geschmack ETWAS zu stark, auf den Putz haut. Ebenso verhält es sich mit den Lagerungsmöglichkeiten für Hochtöner. Dies in Betracht ziehend möchte ich die akustischen Fähigkeiten des TX-L42ETF52 als völlig ausreichend und sicherlich nicht unangenehm bezeichnen. Und bevor man als Konsument ein Überschlagen des Tons vernimmt, ist man durch den zu diesem Zeitpunkt erreichten Lautstärkepegel ohnedies ertaubt.
Übers Menü ist (wie immer einfach) der Equalizer zu erreichen, der, neben den üblichen Standardoptionen wie Konzertsaal etc, auch individuelle Einstellungen erlaubt. Diese sind auch speicherbar.
Beurteilung in kurzen Worten also: Für den normalen Hausgebrauch erstaunlich gut und in keiner Weise zu beanstanden.

""Aufstellung""

Wichtig ist bei einem solchen Gerät natürlich ein sicherer Standort. Ist dieser gefunden, wird mittels des beiliegenden Montagematerials ein Metallbügel an das Gerät geschraubt und dieser dann mit dem Sockel verbunden. Besagter Sockel sieht optisch ganz nett aus (Gerätefarbe), wirkt aber beim Anfassen sehr billig und wenig Vertrauen erweckend. An dessen Hinterseite ist eine Bohrung eingelassen, durch die man laut Hersteller eine Schraube (Nicht beiliegend) in den Standort drehen soll. Dies kann ich auch nur dringend raten. Der (oben drehbare) Sockel selbst hält das Gerät zwar leidlich, aber bei der ersten unachtsamen Drehung, etwa zum Stecken von Sticks oder Kabeln, liegt der TX-L auf dem Fußboden.
Wer also keinesfalls ein kleines Loch im Schrank haben möchte, sollte bei der Standortwahl entsprechend disponieren.

Auch wenn ich nicht Nick heiße, Tech habe ich dennoch auch zu bieten.
Daher erlaube ich mir, zum guten Schluß noch etwas sterilere Materie anzuhängen, nämlich die

""Technischen Daten.""

107 cm ( 42 Zoll Bilddiagonale ) LED-Fernseher
Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel, damit Full HD
3D Konvertierfunktion
300 Hz-Technologie, bls Intelligent Frame Creation Pro,
Edge LED-Backlight (im Rahmen),
IPS-Panel, V-Real 3D Technologie,

Empfänger: DVB-T, DVB-S, DVB-S2, DVB-C, V-Audio ProSurround Sound,
Remote App kompatibel für iPhone, iPad, Android, Bild-im-Bild
(PIP mit externer Quelle),
Internet-Zugriff auf Online-Dienste, VIERA Connect,
WEB-Browser, Skype ready,
USB-Recording, USB-TimeShift, HbbTV-fähig,
3D Polarisations-Brillen: 4,
Tischfuß, drehbar
ABMESSUNGEN
Höhe in cm (mit Tischfuß) 65
Breite in cm 99,7
Höhe (ohne Tischfuß) 60,4
Tiefe (mit Tischfuß) 24,7
Tiefe (ohne Tischfuß) 5,2
Gewicht (mit Tischfuß) 17,5
Gewicht (ohne Tischfuß) 14,5
VERBRAUCHSANGABEN
Stromverbrauch im Standby in Watt 0,2
Stromversorgung 220 V
DIGITAL TUNER
DVB-T, DVB-C, DVB-S
ANSCHLÜSSE
HDMI (Anzahl der Anschlüsse) 4
Scart (Anzahl der Anschlüsse) 1
USB (Anzahl der Anschlüsse) 3
SD-Kartenleser
Ethernet
Common Interface Plus (CI+)
AV-Eingang (Cinch)
Komponenteneingang (YUV)
VGA
Audio Ausgang (Cinch)
Audio Ausgang Digital optisch
Kopfhöreranschluß

""Zusammenfassung:""
___________________
Letztendliches Kaufkriterium war erstmal der Preis. 899 - 999 kostete ein Vergleichsgerät überall. "Unserer", der grade eben in meinem Beisein zum Zeigen aus dem Karton gepackt worden war, kostete mich 749. Und da gab und gibt es für mich wirklich nichts mehr zu meckern.
Also wer wie wir zuvor auch noch ein Monstergerät mit einem halben Meter und mehr Tiefgang zu Hause hat, sich mit dem Gedanken trägt doch ein wenig moderner zu werden und nicht grade jeden Billigkram sein Eigen nennen möchte, ist gut bedient mit diesem Gerät und wohl auch anderen dieser Gruppe, wie ich so allenthalben lesen kann.
Narrensichere Fern - und sonstige, zu 95 % selbsterklärende Bedienung, ich hab nicht einmal zur Senderprogrammierung die Anleitung gebraucht, Tolles Bild, für mich astreiner Klang, der TX-L ist ein Topgerät für mich. Einzig die zunächst gigantischen Ausmaße des sichtbaren Bildes erscheinen mittlerweile schon wieder zu klein. Das ist aber rein subjektiv und hat nun wirklich nichts mit der Gerätequalität zu tun.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig was dazu mitteilen und evtl. Die/den Eine(n) oder andere(n) zu so einem Elektronikwunder bekehren. Ich werde jedenfalls nie wieder behaupten, so was nicht kaufen zu wollen. Das nächste wird wohl nur größer werden.

""Ein Punkt evtl noch als Nachtrag: ""

""Pflege:""
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Bei uns wird das Display zunächst immer mit einem Staubwedel vom Staub befreit und danach ggf. mit einem weichen Papiertuch und etwas normalem Glasreiniger gereinigt. Das tun wir seit 16 Monaten und man sieht keinen Hauch eines Kratzers oder gar einer Erblindung des Bildschirms. Diesbezüglich kursieren ja gelegentlich Gerüchte, wie schädlich das sei.
Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, diese werden von Herstellern der sündhaft teuren Spezialreiniger gestreut.
Zumindest bei unserem Gerät hier ist die Beschädigungstheorie barer Unsinn. Der Bildschirm ist noch genauso gut und klar wie am ersten Tag.

Fazit: Auf alle Fälle klare Kaufempfehlung

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Bildqualität:    
Klangqualität: