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Produkttyp: Logitech Fernbedienungen
Neuester Testbericht: ... Was mich außerdem sehr nervt ist, dass ein so großen Unternehmen, wie Logitech, es nicht schafft ihre eigenen Server am laufen ... mehr
Harmonie ist alles
Logitech Harmony 650 Remote

Name des Mitglieds: HeiderSV
Produkt:
Logitech Harmony 650 Remote
Datum: 11.11.11
Bewertung:
Vorteile: Einfach und praktisch, hält alles, was es verspricht
Nachteile: Warum habe ich das Teil jetzt erst?
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Dieser Testbericht enthält einen kleinen, nicht immer ganz ernst zu nehmenden Deutschkurs für Rechnerabhängige (deutsch für: Computerjunkies)
Wie alles begann
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Ein Schnäppchen (deutsch für: special offer), ein 24-Zoll-Full-HD-Monitor, der gleichzeitig mit DVB-T-Empfänger (deutsch für: Tuner) ausgestattet Fernsehempfang über eine Antenne ermöglichte, konnte vom Autor erstanden werden. Ausstellungsstück, letztes Exemplar, die Fernbedienung (deutsch für: remote control) war leider weg. Doch der geringe Preis glich diesen Umstand mehr als aus, zudem gab es ja Bedienknöpfe, was wollte man mehr?
Natürlich eine Fernbedienung, denn besonders die Fernsehfunktion ist mit seitlich hinten angebrachten Tasten extrem nervig zu bedienen! Bin ich bei lauter - leiser oder bei Senderwahl (deutsch für: channel) rauf oder doch runter, drücke ich das allgemeine Menü oder gar den Ein-Ausschalter (deutsch für: on-off)?
So ging es weiter
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Einer der Lieblingssöhne schwärmte von seiner guten Logitech-Fernbedienung, die man am PC anschließt und dann die anzusteuernden Geräte eingibt. Fertig. Auf einem Verbraucherportal las ich Ähnliches, ebenfalls über die Logitech-Fernbedienung, allerdings für ein anderes Modell. Und dann geschah das Unvermeidliche, ein Sonderangebot für die Logitech Harmony 650. Ich griff zu.
Theorie
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Diese Fernbedienung ersetzt bis zu 5 Fernbedienungen und kennt 5000 Marken (deutsch für: Brands).
Per USB an einen PC anschließen, das notwendige Programm herunterladen (deutsch für: downloaden), installieren, sich selbst bei Logitech einen Zugang (deutsch für: Account) verschaffen, und los geht es. Über die exakten Gerätenamen kommt man nach der Übertragung an alle Befehle heran.
Ein kleines Display versorgt den Nutzer mit den notwendigen Informationen und 7 darum herum angeordnete Drucktasten ermöglichen den schnellen Zugriff auf gewünschte Aktionen.
Geräte hinzufügen, löschen, spezielle Befehle auf andere Tasten setzen, sogar eine interaktive Hilfe, alles das soll dieses kleine Wunderwerk der Technik bewerkstelligen ohne den Nutzer (deutsch für: User) zu überfordern.
Sie wird mit zwei AA-Batterien betrieben.
Praxis
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Das Öffnen der Verpackung entwickelte sich zu einem brutalen Aufreißen, weil ich die zusätzlichen seitlichen Klebelaschen übersehen hatte, kein Punktabzug für das Gerät, aber einer für den Bediener (zweites deutsches Wort für: User).
Die Fernbedienung, ein USB-Kabel, zwei Batterien und vielsprachige (16 an der Zahl) Bedienungsanleitungen, sehr nutzerfreundlich auf zwei Hefte verteilt finden sich in der Packung, dazu in allen 16 Sprachen die Sicherheits-, Umwelt- und Garantiehinweise, alles das (deutsch für: content) ist in dem Karton (das ist NICHT das deutsche Wort für: cartoon).
Das Batteriefach öffnet sich leicht, ein Metallband irritiert, stört aber im Endeffekt nicht. Das Gerät (deutsch für: device) meldet sich! Auf dem Bildschirm (deutsch für: display) erscheinen erste Lebenszeichen.
Doch jetzt muss erst einmal die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen werden. Die Internetseite aufrufen und das Gerät per Kabel mit dem PC verbinden, dann folgt man dem narrensicheren Ablauf auf dem PC. Die Installation und die Anmeldung gehen recht flott, aber dann geht es nicht weiter. "Verbinden Sie Ihr Gerät mit dem PC" - "Hab' ich doch schon!" Genervt installiere ich erneut, stöpsele aus und verbinde dann erneut (deutsch für: plug and pray!), hurra!
Ich gebe mein erstes Gerät ein, den Monitor als Fernseher. Die Synchronisation bricht einmal ab, zweiter Versuch (deutsch für: Windoofs?), fertig. Und was soll ich sagen: Es funktioniert. Laut-leise, Sender rauf und runter, direkte Senderwahl, Sprung ins Menü, ausschalten, einschalten, so leicht (deutsch für: easy).
Dann kommt der Härtetest, ein doch schon sehr betagter Aldi-Fernseher, ein noch älterer Videorecorder (deutsch für: VCR) und der DVD-Rekorder mit Festplatte (deutsch für: HDD) sollen hinzugefügt werden. Und dann gibt es da doch noch meine uralte Kenwood-Anlage mit dreifach-CD-Wechsler und Minidiscplayer (nein, hier schreibe ich nicht "Scheibenspieler").
Wow, auf Anhieb konnten alle Geräte identifiziert werden, sogar das, von dem ich die Gerätebezeichnung nicht 100%ig korrekt notiert hatte, wurde mir per Auswahlmenü korrekt vorgeschlagen.
Naja, identifizieren ist das eine, funktionieren das andere: auch hier gibt es absolut keine Probleme, und wenn doch mal eins auftaucht (die Abschaltfunktion wollte bei einem Gerät nicht), dann geht das interaktiv über die Hilfefunktion und schon hat das Gerät den richtigen Befehl sich selbst beigebracht.
Ich gebe diesem genialen Teil jetzt auch Vorschusslorbeeren für die individuell einstellbaren Funktionen, Lieblingssender usw. das werde ich auch noch ausloten.
Kurzes Fazit
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Diese Investition hat sich gelohnt, volle Punkte für das Gerät und bei einem Preis von unter 40 Euro wirklich günstig.
Nachwort (Zusatznutzen)
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Manchmal geschehen Wunder, die glaubt man nicht. Nur so zum Spaß und ohne jede Hoffnung schloss ich mein angeblich intelligentes Mobiltelefon (deutsch für: smartphone) an das USB-Kabel der Harmony. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen: es gab eine VERBINDUNG! (deutsch für: connectivity) zum PC. Was ist daran so wunderbar? Zwei andere Kabel mit demselben USB-Anschluss haben keine Verbindung zustande gebracht. Umständlich über einen Bluetooth-Sender-Empfänger (deutsch für: dongle) konnte ich bisher Bilder und anderes vom Mobiltelefon auf dem PC sichern, oder neue Software laden (deutsch für: upload)
Fazit: Bei dem Preis ist auch eine weitere fürs Wohnzimmer drin
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