Ferienwohnung Yasmin III (Andalusien)

Neuester Testbericht: ... viele Unterkünfte gibt es hier nicht. Lediglich ein paar wenige Ferienwohnungen. Diese sind aber alle recht gut ausge... mehr
Sonne, Strand, Urlaub und ein Häuschen
Ferienwohnung Yasmin III (Andalusien)

Name des Mitglieds: castillo
Produkt:
Ferienwohnung Yasmin III (Andalusien)
Datum: 25.07.11, geändert am 25.07.11 (102 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: endloser Strand, viel Ruhe, sauber, geräumig, günstig
Nachteile: etwas spartanisch eingerichtet
Ich möchte euch heute eine kleine Ferienwohnung vorstellen, die ich hin und wieder für 2 bis 3 Tage miete, wenn ich mal richtig abspannen möchte. Normaler Weise wohne ich, wenn ich in Andalusien bin, in einem kleinen Dorf, in dem ich und eine Freundin ein kleines Häuschen haben. Doch es liegt nicht am Strand und so wirklich Urlaub habe ich dort auch nicht. Es gibt ja immer viel zu tun.
An der Costa de la Luz gibt es tatsächlich noch Ecken, an denen sich noch kein großes Hotel und kaum Tourismus breit gemacht haben. So ein schönes Fleckchen, mit dem Namen "Bolonia" haben wir vor Jahren entdeckt. Häufig fahren wir nur zum Schwimmen hin. Doch wenn uns danach ist, bleiben wir auch ein paar Tage. Die Übernachtungsauswahl ist sehr klein, dafür aber sehr ansprechend und passend in das Landschaftsbild.
Wo liegt Bolonia
°°°°°°°°°°°°°°°°
Ganz versteckt. Das winzige Dorf Bolonia liegt ca. 15 Kilometer von Tarifa entfernt, ist aber auch von Cadiz aus zureichen. Während viele Dörfer und Kleinstädte von der E5 gut ausgeschildert oder auch sichtbar sind, ist dieses Dorf versteckt hinter Weiden und Hügeln und auch das Hinweisschild ist leicht zu übersehen. Eine kurvige, kleine Straße schlängelt sich gut 1 km zum Strand hinunter , Erst wenn man die Hälfte des Weges gefahren ist, sieht man den breiten Sandstrand, doch ein Dorf erwartet man dort nicht.
Was bietet Bolonia
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Einen traumhaften weißen, breiten Sandstrand der endlos erscheint. Bei gutem Wetter sieht man nicht nur die Küste von Marokko sondern sieht auch das Glitzern der Moschee in Tanger. Bolonia besitzt nur wenig Gebäude und kein Hotel. Dafür aber die Ruine Baelo Claudia, aus der Zeit der Römer. Die spanische Regierung ließ in der Nähe der Ruinen ein Gebäude errichten, in dem internationale Archäologenteams ihre Ausgrabungsergebnisse untersuchen können.
Aber auch die hier angrenzende Wanderdüne und der feine Sandstrand bieten tolle Motive zum Fotografieren, wandern, schwimmen und entspannen. Fährt man außerhalb der Saison an den Strand, ist es möglich, dass nur ein paar braune Kühe den Strand bevölkern.
Eine kleine Bodega/Restaurant ( es gibt 3) hat aber eigentlich immer geöffnet. Somit ist auch ein Besuch von Toiletten bewährleistet.
Ferienwohnung Yasmin
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Sehr viele Unterkünfte gibt es hier nicht. Lediglich ein paar wenige Ferienwohnungen. Diese sind aber alle recht gut ausgestattet und sehr sauber. Ob man sie über ein Reisunternehmen buchen kann bezweifele ich. Übers Internet ist wohl über www. tarifa.costasur.com möglich.
Ich persönlich habe ich in die Wohnung Yasmin III verliebt. Es handelt sich um ein kleines Doppelhäuschen, das ziemlich am Ende der einzigen Straße in Ort liegt. Hier ist es am Ruhigsten. Denn inzwischen kommen auch einige Schul- und Reisebusse, die die Ruine betrachten wollen. Davon bekomme ich hier nichts mit.
Der Bau des kleinen Hauses ist etwas untypisch für den Ort. Ich denke, dass es entweder gezielt für Touristen gebaut wurde oder extra umgerüstet. Aber es hebt sich nicht besonders auffällig ab und passt mit seiner Schlichtheit ins Gesamtbild des kleinen Ortes.
Die Räumlichkeiten
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Die überdachte Terrasse ist auch gleichzeitig der Eingangsbereich. Eine kleine Sitzgruppe mit einem Bistro-Tisch und drei Stühlen stehen ganzjährig dort. Die Inneneinrichtung ist sehr spartanisch, aber teilweise nicht ganz typisch für diesen Küstenstreifen. Das Gibraltar nicht weit weg ist, sieht man an den Holzmöbeln, die etwas an den typisch englischen Stil erinnern.
Alle Räume sind mit dunkel braunen Fließen ausgelegt. Teppiche gibt es hier nicht. Aber die findet man an der Küste kaum. Der ständige Wind trägt so viel Sand ins Haus und der Dauerregen im Winter auch mal Wasser, so dass man täglich fegt und wischt. Die Fenster sind recht klein, aber schon Jalousien. Die mögen zwar praktisch sein, aber ich finde die Fensterläden aus Holz, die fast jedes Haus im Ort hat, viel schöner.
Betritt man das Haus, ist man gleich im Wohnbereich in dem sich rechts auch die offene Küche befindet, die durch einen Tresen abgetrennt ist. Als besonders gemütlich kann man die Innenausstattung nicht bezeichnen, sie ist aber sehr typisch mit ihrer Sparsamkeit in dieser Region. Hier ist ein Haus eher eine praktische Notwendigkeit. Das Leben spielt sich eher draußen ab. Trotzdem hat der Wohnbereich eine Essecke und auch eine kleine Sofaecke. Über den Fernseher musste ich etwas lächeln. Ein kleineres Gerät habe ich noch nie gesehen und an Programmen fehlt es auch. Satelliten- oder Kabelempfang ist nicht möglich.
Etwas nackt ist der Schlafraum. Dort stehen lediglich ein großes Bett und ein dunkler, riesiger Schrank, der viel Stauraum bietet. Das Zimmer liegt zur hinteren Seite und es kann schon mal sein, dass man durch das Muhen einer Kuh geweckt wird. Die Kühe hier laufen häufig frei durchs Dorf zum Strand. Vom Schlafraum geht das Badezimmer ab. Getrennt ist es durch eine Schiebetür.
Das Bad besitzt sogar eine Wanne. Ist aber mit furchtbar hässlichen, blauen Kacheln ausgestattet, doch dafür sehr neu und sauber. Weiße Duschvorhänge bieten die Möglichkeit für ein Duschbad. Das Waschbecken ist sehr klein, aber ausreichend. Einen Haartrockner oder anderen Luxus gibt es nicht. Aber frische Handtücher und auch Bettwäsche.
Erstaunlich ist die Küchenausstattung. So modern und komplett ausgestattet wohnen die meisten Dorfbewohner nicht. Neben einem großen Kühlschrank mit einen Eisfach, stehen eine Mikrowelle und eine Waschmaschine bereit. Gekocht wird mit Gas, auch das warme Wasser in Küche und Bad wird durch Gas erhitzt. An Geschirr mangelt es nicht. Töpfe, Pfannen, Teller, Besteck, Gläser, Schüsseln und alles Notwendige ist vorhanden. Leider gibt es keine Wein- oder Cherrygläser. Ich habe aber zei dort gelassen. Mit Glück bleiben sie für die nächsten Gäste.
Meine Meinung
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Wenn ich nach Bolinia fahre, habe ich nicht die Absicht viel Zeit im Haus zu verbringen. Eigentlich schlafe ich nur in dem Häuschen und frühstücke dort. Trotzdem ist es natürlich wichtig sich auch diese kurze Zeit wohl zu fühlen. Das kann ich hier. Etwas dichter am Strand, liegen noch 3 Ferienwohnungen, die größer sind und einen ganz kleinen Pool haben. Hier verbringen oft spanische Familien mit Kindern einen Urlaub und somit geht es dort auch mal etwas lauter ab. Da ist mir diese kleine Wohnung lieber.
Da ich eine ganze Zeit in Andalusien gelebt habe, sind meine Ansprüche nicht groß. Ich mag es, so zu leben, wie die Einheimischen auch. In diesem Dorf wäre mehr Luxus unangebracht.
Die Schlüssel hole ich in dem kleinen Lädchen ab. Es liegt direkt am Ortseingang. Zwischen 9°° und 21°° Uhr trifft man dort immer jemanden an. In der Mittagszeit muss man aber klopfen, denn zwischen 13°° und 17°° ist es geschlossen. Hat man vorher nicht angerufen, bekommt man hier eventuell eine der anderen Wohnungen zugeteilt.
Da man sich selbst verpflegen muss, empfehle ich Lebensmittel in Tarifa einzukaufen. Geschirrspülmittel, Filtertüten und ähnliches ist manchmal vom Vormieter noch da, Wenn nicht bekommt man dies in dem kleinen, aber auch einzigen Geschäft. Wichtig sind Streichhölzer, um die Gasthermen zu entzünden. Nicht immer denkt der Vermieter daran. Es ist auch besser sie auszustellen, wenn man nicht im Haus ist. Das Gas kommt noch aus großen Flaschen, die einmal die Woche geliefert werden und bei Bedarf ausgetauscht werden.
Lobenswert ist der gute Zustand der Wohnung. Die Matratzen sind gerade wieder neu und recht bequem. Meine Freundin findet sie recht hart, aber für mich sind sie optimal. Federbetten gibt es nicht. Die vorhandenen, warmen und sauberen, gewebten Wolldecken werden in ein großes Tuch geschlagen. Die Kissen haben aber Bezüge. Das Holzbett hat einen sehr schönen Holzrahmen und knarrt nicht.
Die recht neue Küche ist eine feine Sache. Der gemauerte Tresen gibt dem Wohnbereich eine gewisse Behaglichkeit und das spanische Flair. Für die Waschmaschine bin ich richtig dankbar. Da es in Bolonia immer windig ist, muss man die Handtücher nach jedem Strandbesuch waschen. Und wer länger bleibt, ist in diesem abgelegen Ort auch darauf angewiesen.
Gesamt gesehen bin ich mehr als zufrieden mit der kleinen Wohnung. Vor allem mit dem Preis. Wir haben pro Nacht 34,- Euro bezahlt. Nicht pro Person, sondern für die Wohnung. Was es in den Ferien kostet weiß ich nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt feste Preise gibt. Zwei Jahre zuvor haben wir 30,- bezahlt, Bekannte einen Monat später aber 40,- Euro. Allerdings sprechen die kein spanisch und waren wohl etwas unbeholfen. Ich kann mir denken, dass der Preis ein wenig nach Lust und Laune bestimmt wird.
Doch trotz dieser feinen Unterschiede bleibe ich bei meinem Lob. Der Besuch von Bolonia lohnt sich wirklich, denn noch ist es ein Geheimtipp. Und solange die Atlantikküste nicht mit Hotels zugebaut wird und es keinen Transfer dorthin gibt, wird es auch weiterhin so idyllisch bleiben.
Ich vergebe 4 Sterne und eine wirkliche Empfehlung. Wer auf Discos, Kaufhäuser und Luxus verzichten kann, ist hier genau richtig.
An der Costa de la Luz gibt es tatsächlich noch Ecken, an denen sich noch kein großes Hotel und kaum Tourismus breit gemacht haben. So ein schönes Fleckchen, mit dem Namen "Bolonia" haben wir vor Jahren entdeckt. Häufig fahren wir nur zum Schwimmen hin. Doch wenn uns danach ist, bleiben wir auch ein paar Tage. Die Übernachtungsauswahl ist sehr klein, dafür aber sehr ansprechend und passend in das Landschaftsbild.
Wo liegt Bolonia
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Ganz versteckt. Das winzige Dorf Bolonia liegt ca. 15 Kilometer von Tarifa entfernt, ist aber auch von Cadiz aus zureichen. Während viele Dörfer und Kleinstädte von der E5 gut ausgeschildert oder auch sichtbar sind, ist dieses Dorf versteckt hinter Weiden und Hügeln und auch das Hinweisschild ist leicht zu übersehen. Eine kurvige, kleine Straße schlängelt sich gut 1 km zum Strand hinunter , Erst wenn man die Hälfte des Weges gefahren ist, sieht man den breiten Sandstrand, doch ein Dorf erwartet man dort nicht.
Was bietet Bolonia
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Einen traumhaften weißen, breiten Sandstrand der endlos erscheint. Bei gutem Wetter sieht man nicht nur die Küste von Marokko sondern sieht auch das Glitzern der Moschee in Tanger. Bolonia besitzt nur wenig Gebäude und kein Hotel. Dafür aber die Ruine Baelo Claudia, aus der Zeit der Römer. Die spanische Regierung ließ in der Nähe der Ruinen ein Gebäude errichten, in dem internationale Archäologenteams ihre Ausgrabungsergebnisse untersuchen können.
Aber auch die hier angrenzende Wanderdüne und der feine Sandstrand bieten tolle Motive zum Fotografieren, wandern, schwimmen und entspannen. Fährt man außerhalb der Saison an den Strand, ist es möglich, dass nur ein paar braune Kühe den Strand bevölkern.
Eine kleine Bodega/Restaurant ( es gibt 3) hat aber eigentlich immer geöffnet. Somit ist auch ein Besuch von Toiletten bewährleistet.
Ferienwohnung Yasmin
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Sehr viele Unterkünfte gibt es hier nicht. Lediglich ein paar wenige Ferienwohnungen. Diese sind aber alle recht gut ausgestattet und sehr sauber. Ob man sie über ein Reisunternehmen buchen kann bezweifele ich. Übers Internet ist wohl über www. tarifa.costasur.com möglich.
Ich persönlich habe ich in die Wohnung Yasmin III verliebt. Es handelt sich um ein kleines Doppelhäuschen, das ziemlich am Ende der einzigen Straße in Ort liegt. Hier ist es am Ruhigsten. Denn inzwischen kommen auch einige Schul- und Reisebusse, die die Ruine betrachten wollen. Davon bekomme ich hier nichts mit.
Der Bau des kleinen Hauses ist etwas untypisch für den Ort. Ich denke, dass es entweder gezielt für Touristen gebaut wurde oder extra umgerüstet. Aber es hebt sich nicht besonders auffällig ab und passt mit seiner Schlichtheit ins Gesamtbild des kleinen Ortes.
Die Räumlichkeiten
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Die überdachte Terrasse ist auch gleichzeitig der Eingangsbereich. Eine kleine Sitzgruppe mit einem Bistro-Tisch und drei Stühlen stehen ganzjährig dort. Die Inneneinrichtung ist sehr spartanisch, aber teilweise nicht ganz typisch für diesen Küstenstreifen. Das Gibraltar nicht weit weg ist, sieht man an den Holzmöbeln, die etwas an den typisch englischen Stil erinnern.
Alle Räume sind mit dunkel braunen Fließen ausgelegt. Teppiche gibt es hier nicht. Aber die findet man an der Küste kaum. Der ständige Wind trägt so viel Sand ins Haus und der Dauerregen im Winter auch mal Wasser, so dass man täglich fegt und wischt. Die Fenster sind recht klein, aber schon Jalousien. Die mögen zwar praktisch sein, aber ich finde die Fensterläden aus Holz, die fast jedes Haus im Ort hat, viel schöner.
Betritt man das Haus, ist man gleich im Wohnbereich in dem sich rechts auch die offene Küche befindet, die durch einen Tresen abgetrennt ist. Als besonders gemütlich kann man die Innenausstattung nicht bezeichnen, sie ist aber sehr typisch mit ihrer Sparsamkeit in dieser Region. Hier ist ein Haus eher eine praktische Notwendigkeit. Das Leben spielt sich eher draußen ab. Trotzdem hat der Wohnbereich eine Essecke und auch eine kleine Sofaecke. Über den Fernseher musste ich etwas lächeln. Ein kleineres Gerät habe ich noch nie gesehen und an Programmen fehlt es auch. Satelliten- oder Kabelempfang ist nicht möglich.
Etwas nackt ist der Schlafraum. Dort stehen lediglich ein großes Bett und ein dunkler, riesiger Schrank, der viel Stauraum bietet. Das Zimmer liegt zur hinteren Seite und es kann schon mal sein, dass man durch das Muhen einer Kuh geweckt wird. Die Kühe hier laufen häufig frei durchs Dorf zum Strand. Vom Schlafraum geht das Badezimmer ab. Getrennt ist es durch eine Schiebetür.
Das Bad besitzt sogar eine Wanne. Ist aber mit furchtbar hässlichen, blauen Kacheln ausgestattet, doch dafür sehr neu und sauber. Weiße Duschvorhänge bieten die Möglichkeit für ein Duschbad. Das Waschbecken ist sehr klein, aber ausreichend. Einen Haartrockner oder anderen Luxus gibt es nicht. Aber frische Handtücher und auch Bettwäsche.
Erstaunlich ist die Küchenausstattung. So modern und komplett ausgestattet wohnen die meisten Dorfbewohner nicht. Neben einem großen Kühlschrank mit einen Eisfach, stehen eine Mikrowelle und eine Waschmaschine bereit. Gekocht wird mit Gas, auch das warme Wasser in Küche und Bad wird durch Gas erhitzt. An Geschirr mangelt es nicht. Töpfe, Pfannen, Teller, Besteck, Gläser, Schüsseln und alles Notwendige ist vorhanden. Leider gibt es keine Wein- oder Cherrygläser. Ich habe aber zei dort gelassen. Mit Glück bleiben sie für die nächsten Gäste.
Meine Meinung
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Wenn ich nach Bolinia fahre, habe ich nicht die Absicht viel Zeit im Haus zu verbringen. Eigentlich schlafe ich nur in dem Häuschen und frühstücke dort. Trotzdem ist es natürlich wichtig sich auch diese kurze Zeit wohl zu fühlen. Das kann ich hier. Etwas dichter am Strand, liegen noch 3 Ferienwohnungen, die größer sind und einen ganz kleinen Pool haben. Hier verbringen oft spanische Familien mit Kindern einen Urlaub und somit geht es dort auch mal etwas lauter ab. Da ist mir diese kleine Wohnung lieber.
Da ich eine ganze Zeit in Andalusien gelebt habe, sind meine Ansprüche nicht groß. Ich mag es, so zu leben, wie die Einheimischen auch. In diesem Dorf wäre mehr Luxus unangebracht.
Die Schlüssel hole ich in dem kleinen Lädchen ab. Es liegt direkt am Ortseingang. Zwischen 9°° und 21°° Uhr trifft man dort immer jemanden an. In der Mittagszeit muss man aber klopfen, denn zwischen 13°° und 17°° ist es geschlossen. Hat man vorher nicht angerufen, bekommt man hier eventuell eine der anderen Wohnungen zugeteilt.
Da man sich selbst verpflegen muss, empfehle ich Lebensmittel in Tarifa einzukaufen. Geschirrspülmittel, Filtertüten und ähnliches ist manchmal vom Vormieter noch da, Wenn nicht bekommt man dies in dem kleinen, aber auch einzigen Geschäft. Wichtig sind Streichhölzer, um die Gasthermen zu entzünden. Nicht immer denkt der Vermieter daran. Es ist auch besser sie auszustellen, wenn man nicht im Haus ist. Das Gas kommt noch aus großen Flaschen, die einmal die Woche geliefert werden und bei Bedarf ausgetauscht werden.
Lobenswert ist der gute Zustand der Wohnung. Die Matratzen sind gerade wieder neu und recht bequem. Meine Freundin findet sie recht hart, aber für mich sind sie optimal. Federbetten gibt es nicht. Die vorhandenen, warmen und sauberen, gewebten Wolldecken werden in ein großes Tuch geschlagen. Die Kissen haben aber Bezüge. Das Holzbett hat einen sehr schönen Holzrahmen und knarrt nicht.
Die recht neue Küche ist eine feine Sache. Der gemauerte Tresen gibt dem Wohnbereich eine gewisse Behaglichkeit und das spanische Flair. Für die Waschmaschine bin ich richtig dankbar. Da es in Bolonia immer windig ist, muss man die Handtücher nach jedem Strandbesuch waschen. Und wer länger bleibt, ist in diesem abgelegen Ort auch darauf angewiesen.
Gesamt gesehen bin ich mehr als zufrieden mit der kleinen Wohnung. Vor allem mit dem Preis. Wir haben pro Nacht 34,- Euro bezahlt. Nicht pro Person, sondern für die Wohnung. Was es in den Ferien kostet weiß ich nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt feste Preise gibt. Zwei Jahre zuvor haben wir 30,- bezahlt, Bekannte einen Monat später aber 40,- Euro. Allerdings sprechen die kein spanisch und waren wohl etwas unbeholfen. Ich kann mir denken, dass der Preis ein wenig nach Lust und Laune bestimmt wird.
Doch trotz dieser feinen Unterschiede bleibe ich bei meinem Lob. Der Besuch von Bolonia lohnt sich wirklich, denn noch ist es ein Geheimtipp. Und solange die Atlantikküste nicht mit Hotels zugebaut wird und es keinen Transfer dorthin gibt, wird es auch weiterhin so idyllisch bleiben.
Ich vergebe 4 Sterne und eine wirkliche Empfehlung. Wer auf Discos, Kaufhäuser und Luxus verzichten kann, ist hier genau richtig.
Fazit: Immer wenn ich Ruhe möchte

