Philips Magic 2
Auf die Dauer zu teuer - Philips Magic 2 Faxgerät / Kombigerät

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Produkttyp: Philips Faxgeräte

Neuester Testbericht: ... sich mittlerweile - vielleicht hätte ich die aber beim Kauf entfernt müssen. Fazit: ............ Das Philips-Gerät ist ein sterbender Sch... mehr

Auf die Dauer zu teuer
Philips Magic 2

Karima42

Name des Mitglieds: Karima42

Produkt:

Philips Magic 2

Datum: 25.02.03, geändert am 25.02.03 (622 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: billiger Grund-Preis

Nachteile: sehr teure Verbrauchsmaterialien, hoher Verbrauch, umständlicher Wechsel des Ink-Films

Oberflächlich gesehen sah alles nach einem tollen Kauf aus. Das Philips Magic 2 war günstig (rund 150 Euro) und scheinbar einfach zu bedienen.
Der Teufel steckte bei diesem Gerät aber im Detail, wie sich nach einigen Monaten mit dem Faxgerät im Alltagsgebrauch leider herausstellte.

Zunächst einmal macht das Fax wirklich das, was es soll, es kann also faxen und kopieren. Aber da das ja wohl heute bei der ausgereiften FAX-Technik Standard sein sollte, reicht dies nicht für eine gute Note.

Der Hersteller Philips scheut leider keine Mühe dem Verbraucher auch noch den letzten Cent aus dem Geldbeutel zu quetschen, indem er bei den Verbrauchsmaterialien kräftig zulangt.
Zunächst einmal ist der Verbrauch an Ink-Film sehr hoch, denn das Fax will ständig umständliche Test-Seiten und Fehlerberichte drucken. Ich habe das Gefühl ich verbrauche mehr Tinte für Test-Seiten als für wirkliche Faxe. Da die zusätzlichen Ink-Filme extrem teuer sind (25-30 Euro) geht das ganz schön ins Geld.

Philips will sich davor schützen, das andere Firmen billige Tinte für das Fax herstellen und verkaufen. Was scheinbar rechtens ist, geht hier aber leider voll nach hinten los, denn die Schutzprodzedur die Philips sich hat einfallen lassen, grenzt manchmal Folter.

Jedem neuen Ink-Film liegt ein Zettel mit aufgedrucktem Bar-Code bei. Dieser Zettel muss vom Fax eingelesen werden. Erst danach wird der neue Film akzeptiert.
Was sich einfach anhört, und im Philips-Testlabor bestimmt wunderbar geklappt hat, wird in der Realität zur Qual.
Das Fax braucht ewig um den Barcode einzulesen (wesenlich langsamer als faxen). Meist klappt des nicht. Dann wird erstmal wieder ein Fehlerbericht gedruckt.
Man merkt schon, hier stimmt was nicht - kopieren und faxen kann das Gerät erst nach Einlesen des Barcodes. Den Fehlerbericht, der den Verbrauch erhöht und Philips somit Geld bringt, den kann das Gerät gleich drucken.

Alles in allem bin ich sehr unzufr
ieden mit dem Gerät, und zwar nicht wegen dem Gerät selbst und dessen technischen Eigenschaften, sondern wegen den verbraucherunfreundlichen Maßnahmen die Philips absichtlich eingebaut hat.

Fazit: