HP Laserjet 3200
Nicht besser als der Vorgänger - HP Laserjet 3200 Faxgerät / Kombigerät

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Produkttyp: Hewlett-Packard Faxgeräte

Neuester Testbericht: ... ist leider zu klein und müsste wesentlich breiter sein. Eingescannte Blätter, die der Drucker nach dem Vorgang nach vorne in den Büge... mehr

Nicht besser als der Vorgänger
HP Laserjet 3200

starfotograph

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Produkt:

HP Laserjet 3200

Datum: 10.07.02, geändert am 10.07.02 (748 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: schneller als der Vorgänger, bessere Optik

Nachteile: gleich schneller Verschleiss wie der Vorgänger, Toner teurer

Während wir bereits vor ca. 3 Jahren die ersten Hewlett Packard Laserjets 3100 angeschafft haben, besitzen und verkaufen wir auch mehrere Modelle des Nachfolgers - den Laserjet 3200.

Abgesehen von einem anderen Design und etwas geringeren Abmessungen jedoch hat der Drucker kaum wesentliche Besserungen als das Vorgängermodell. Lediglich die Druckgeschwindigkeit ist um ein Blatt mehr aus 8 Seiten / pro Minute gestiegen.

Qualitativ ist der gewohnt gute Einzelblatteinzug wieder verwendet worden, der es ermöglicht, mehrere Blätter gleichzeitig einzuführen und zu scannen, kopieren oder zu faxen. Der Auswurfbügel (siehe Bild: mintgrünes Plexiglasteil) ist leider zu klein und müsste wesentlich breiter sein. Eingescannte Blätter, die der Drucker nach dem Vorgang nach vorne in den Bügel wirft, fallen meistens beim Scanvorgang von mehreren Blättern heraus, weil das jeweils nächste Blatt das vorherige Blatt voranschiebt.

DIe Bedienerführung und Administration, das Wehcseln der Verbrauchsmaterialien und die einmalige Konfiguration erfolgen intuitiv und sind nicht sonderlich schwierig. Die Displaysprache kann mittels Dialog eingestellt werden (deutsch/englisch/französisch/spanisch).

Leider zeigt auch das Nachfolgemodell einen wesentlichen Fehler, der bereits beim 3100 zu finden war: Nach ca. 5.000 gedruckten Seiten beginnt der Drucker regelmäßg damit, beim Druck mehrere Blatt Papier auf einmal einzuziehen. Dies liegt am Verschleiss einer Plastikführung, in die sich die einzelnen Blätter schneiden (ja, Papier schneidet auch Hartplastik!). Dies führt dann dazu, dass der Drucker, die Andruckstärke einer Walze an das Papier nicht mehr steuern kann und zwei oder drei Seiten eingezigen werden. Dies hat folgende Nachteile:

- die Walze wird stärker belastet, das das Papier zu dick ist(3 Blatt gleichzeitig)
- die nicht bedruckten Blätter können nicht mehr bedruckt werden, da sie entweder ölhaltig sind (durch das Umwalzen der Bildbelichtung
seinheit) oder weil Tonerpartikel daruaf abgesetzt wurden
- teilweise muss der Druck wiederholt werden, weil sich der AUsdruck nicht wie gewollt auf dem zuerst eingezogenen DIN A4 Blatt befindet, sondern auf allen drei Blättern (je nach Abstand der gleichzeitig eingezogenen Blätter)

Für den Büroalltag ist der Drucker demnach ja eigentlich sogar völlig unbrauchbar. Es gibt auch Abhilfe von HP: SO kann man sich innerhalb der Gewährleistungfrist kostenlos, danch für 10,90 Euro ein Reparatur-Kit bestellen, welches mit mühelosen wenigen Handgriffen (ohne Werkzeug) eingesetzt ist. Dies dient lediglich zur Verstärkung der ANdruckstärke. Leider finde ich es unverständlich, dass ein Nachfolgemodell mit den gleichen schlechten Eigenschaften auf den Markt gebracht wird, obwohl die Problematik bereits beim Vrogänger bekannt war (auch da gab es das Reparatur-Kit, siehe andere Meinung von mir).


Fazit: