Epson Stylus Office BX635FWD
Ein perfekter (fast) Alleskönner. - Epson Stylus Office BX635FWD Faxgerät / Kombigerät

Erhältlich in: 5 Shops

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Neuester Testbericht: ... Gerät ist nun seit ca. 2 Jahren bei uns in Betrieb und es traten keinerlei Probleme auf. Durch die leichte Bedienbarkeit ist der Epson St... mehr

Ein perfekter (fast) Alleskönner.
Epson Stylus Office BX635FWD

Eckido66

Name des Mitglieds: Eckido66

Produkt:

Epson Stylus Office BX635FWD

Datum: 11.06.12

Bewertung:

Vorteile: Viele Funktionen, tadelloses Arbeiten, akzeptable Druckkosten, saubere Ausdrucke, der Preis.

Nachteile: Die fehlende Kartenleser-Abdeckung.

Bereits 5 Monate nach dem Kauf wollte mein Kodak All-in-One Drucker nicht mehr zu meiner Zufriedenheit arbeiten. Beim Kopieren verursachte er einen Papierstau. Auch nach dem Entfernen des Papiers meinte er, dass der Stau noch vorhanden war. Nach einem Neustart passierte das gleiche. Das Papier blieb stecken und es folgte eine Fehlermeldung. Ich brachte das Gerät also zum Händler (Saturn), der diesen an den Hersteller sandte. Ich bekam ein "neues" Gerät, das auch nicht funktionierte und auch das daraufhin versandte Gerät erfüllte nicht meinen Anspruch an einen tadellosen Drucker. Meinem Vorschlag der Wandlung stimmte man zu. Ich packte das Geld in mein Portemonnaie und begab mich nach Hause, wo ich damit begann, mir einen anderen Drucker zu suchen, diesmal natürlich nicht von Kodak, denn miserable Qualität und ein schlechter Kundenservice sind eine Mischung, mit der ich absolut nicht einverstanden bin.

Während meiner Recherche stieß ich auf ein Gerät aus dem Hause Epson, das ziemlich gut zu sein schien. Zumindest meinte das der Großteil der Werter bei amazon.de, die diesem Drucker das Prädikat 4,6 von 5 Sternen einbrachten.

Und weil der Preis von 149 Euro im Verhältnis zur Ausstattung ebenfalls als gerechtfertigt ansah, bestellte ich kurzerhand den...


...EPSON BX635FWD.


Bei amazon.de wurden u.a. folgende Produkteigenschaften genannt:

WiFi
Ethernet
Drucker
Scanner
Kopierer
Fax
Doppelseitiges Kopieren
Mehrseiten-Einzug
Apple AirPrint
Google Cloud Print
Email Print
Epson Print 2.0

Der Drucker unterschied sich also bezüglich der Ausstattung deutlich von dem zuvor genutzten Kodak-Gerät. Aber es sind weitere Unterschiede erkennbar. Ich werde diese im weiteren Verlauf des Berichts nieder schreiben.


DER HERSTELLER


Das Gerät wurde von der Firma Epson in Indonesien produziert. Die Firma Epson ist der SEIKO Epson CORPORATION, mit Sitz in Japan, zugehörig. Die deutsche Vertretung erreicht man folgendermaßen:

EPSON Deutschland GmbH
Otto-Hahn-Str. 4
D-40670 Meerbusch

TELEFON: 02159 - 5380
TELEFAX: 02159 - 5383000


DER KAUFORT UND DER PREIS

Zum Preis von 149 Euro kaufte ich dieses Multifunktionsgerät, im März 2012, im Online Shop www.amazon.de. Sowohl der Verkauf als auch der Versand erfolgten durch "amazon". Versandkosten fielen nicht an. Die Unverbindliche Preisempfehlung dieses Produktes liegt bei 199,99 Euro. Bei Pixmania zahlt man 148,98 Euro (inkl. Versand). Wenn man den, im Internet zu findenden, 10%-Gutschein bei meinpaket.de einlöst, kostet das Gerät 139,50 Euro (versandkostenfrei). Und wer zu viel Geld hat, kauft bei www.built-direkt.de ein. Hier verlangt man tatsächlich mehr als die UVP, um genau zu sein kostet das Gerät (gerechnet mit den günstigsten Versandkosten) 218 Euro. Ich frage mich, wer dort einkauft... Hier seien auch Otto.de und Rakuten.de genannt, die mit 204,11 Euro und 207,99 Euro meiner Meinung nach eine deutlich zu hohe Preisvorstellung haben. Ich appelliere daher noch einmal, nicht immer gleich beim ersten Händler zu kaufen sondern die Preise zu vergleichen. Natürlich sollte man auch die Offline-Händler in den Preisvergleich einbeziehen, denn diese sind oft günstiger als die Internet-Shops.

(Die angegebenen Preise habe ich am 28.03.2012, gegen 22:00 Uhr, recherchiert.)


DER LIEFERUMFANG

Geliefert wurden folgende Elemente:

1 Epson Stylus Office BX635FWD
1 Bedienungsanleitung
1 Kurzanleitung
1 CD-ROM mit Treiber- und Hilfsprogrammen
1 Garantiedokument
1 Netzkabel
4 Einzelne Tintenpatronen

Außer Papier, Fotos und Text ist hier ist alles dabei, was man zum Drucken braucht. ;-)


DIE VERPACKUNG

Ein 54 x 45 x 30 cm (LxBxH) großer, stabiler Karton schützte den Inhalt sehr gut. Dank der an den Seiten eingearbeiteten Aussparungen kann man den Karton gut tragen. Aufgrund des Gewichts empfehle ich dennoch, nicht kilometerweit zu laufen. ;-)

Auf dem Karton sind jede Menge Produktinformationen zu finden. Ich werde diese in den Bericht einarbeiten.

Der Drucker selbst steckte in Styropor-Elementen. Er konnte daher im Karton nicht umher rutschen. Eine Folie umgab zudem das Gerät.

Alle beweglichen Elemente des Druckers waren mittels blauer Klebestreifen fixiert worden. Diese Streifen konnten restlos entfernt werden, und zwar ohne dass ich zu Hilfsmitteln greifen musste.


DIE GARANTIE

Epson gewährt auf dieses Produkt 1 Jahr Garantie. Um diese in Anspruch zu nehmen, wendet man sich, wie sollte es anders sein, an den Händler oder direkt an Epson. Momentan habe ich keine Zweifel daran, dass ich die Garantie nicht in Anspruch nehmen muss.


DER AUFBAU

Nach dem Auspacken habe ich den Netzstecker in die auf der Rückseite des Gerätes befindliche Buchse gesteckt und ihn ans Stromnetz angeschlossen. Nach dem Einschalten wurde ich über das Druckerdisplay durch den Installationsvorgang geleitet. Hier wurden sowohl die Sprache, das Datum und die Uhrzeit als auch das WLan und andere Einstellungen vorgenommen. Alles ist gut lesbar und leicht verständlich.

Danach wurden die Tintenpatronen eingelegt. Auch hierbei gab es keinerlei Schwierigkeiten. Nach dem Einlegen des Papiers konnte es dann losgehen - ich habe die ersten Seiten kopiert und einige Dokumente ausgedruckt. Meine Feststellungen werde ich später nieder schreiben.


DIE FAXFUNKTION

Das FAX habe ich ebenfalls flott gemacht. Hierzu war es erforderlich, ein Telefonkabel zu organisieren, da sich ein solches nicht im Lieferumfang befindet. Dieses Kabel verbindet das Gerät mit der Telefon-Anschlussbuchse oder beispielsweise mit dem Splitter.

Nun wird der Fax-Modus aufgerufen. Im Menü findet man die Option "Faxverbindung prüfen". Nun wird ein Bericht gedruckt und man kann dann Schritt für Schritt eventuelle Probleme lösen.

Für den Faxversand kann man bis zu 60 Faxnummern speichern. Das finde ich zwar praktisch, für mein Faxaufkommen ist das aber deutlich zu viel ;-). Übrigens ist es natürlich auch möglich, eine Fax-Kopfzeile anzulegen.

Um nun ein Fax zu senden, wird die Vorlage eingelegt. Das kann gern auch ein zweiseitiges Dokument sein, welches in den sog. ADF (Automatischer Vorlageneinzug) eingelegt wird. Zuvor muss man in den Faxeinstellungen das zweiseitige Scannen zulassen. Nun gibt man die Faxnummer ein oder wählt diese aus dem Speicher aus und schon kann es gesandt werden. Sollte der Anschluss des Empfängers besetzt sein, so wird nach ca. 1 Minute erneut gewählt. Durch das Drücken der Hörer-Taste kann man den Prozess des Wartens abkürzen und sofort neu wählen.


DAS NETZWERK

Die Integration des Druckers in das Netzwerk stellte auch keine Hürde dar. Ich habe den Drucker an das Netzwerk angeschlossen, indem ich die erforderlichen Einstellungen bei der ersten Nutzung des Gerätes, im Rahmen der Einrichtung, eingab

Dank der Fähigkeit des Druckers, Dateien zu drucken, die ihm über das Netzwerk zur Verfügung gestellt werden, wird dem Nutzer die Arbeit enorm erleichtert. Eine Datei, die man beispielsweise per Email erhalten hat und die sich auf dem iPhone, dem iPad, dem iPod touch oder einem anderen Gerät befinden, das mit Epson kompatibel ist (oder umgedreht), kann einfach drahtlos an den Drucker übermittelt werden. Dieser beginnt dann, vorausgesetzt er ist eingeschaltet, mit dem Ausdruck des Dokuments. Man spart sich also das Einschalten des Rechners und kommt dadurch schneller und bequemer an die gewünschten Ausdrucke.

Man hat zudem die Möglichkeit, ein Dokument an den Drucker zu senden, auch wenn man nicht in dessen Nähe ist. Das funktioniert sogar weltweit. Wie oft kommt es vor, dass man in Afrika eine Safari macht, dort eine Mail bekommt, die man unbedingt zu Hause oder im Betrieb drucken will. Oder wie oft ist man am Nordpol unterwegs, macht dort geniale Bilder, die man unbedingt an den heimischen Drucker schicken muss, und zwar sofort. ;-) Spaß beiseite: ich habe zwar noch keine Verwendung für diese Funktion, aber nach und nach werden sich schon Verwendungsmöglichkeiten darstellen.


DIE SOFTWARE UND DEREN INSTALLATION

Zwei CD ROMs befanden sich im Lieferumfang. Auf der CD mit der Bezeichnung "Install Navi Ver.5" sind folgende Inhalte zu finden:

Epson Treiber und Utilitys
Epson Netzwerk Utilitys
Epson FAX Utility
Epson Event Manager
Epson Online Handbücher
Fotodrucksoftware

Ganze 470 MB werden bei der Komplettinstallation auf der Festplatte des Rechners benötigt. Wer nicht alles benötigt, kann Teile der Software abwählen. Die Installation aller Programmkomponenten nahm auf einem schnellen Windows 7-Rechner etwa 15 Minuten in Anspruch.

Im Rahmen der Installation wird auch gefragt, ob man die Verbindung zwischen dem Drucker und dem Rechner per WiFi- oder Ethernet-Netzwerkverbindung herstellen möchte oder ob man dies per USB-Kabelverbindung bevorzugt. Dann wird die Verbindung hergestellt, was bei mir problemlos funktionierte. Nachdem auch am Drucker die geforderten Einstellungen vorgenommen wurden, widmete ich mich der zweiten CD.

Auf dieser befindet sich der "Presto! PageManager 9.03" (SE). Diese Software unterstützt den Nutzer beim Scannen, Verbreiten und Organisieren von Fotos und Dokumenten und er hilft beim Umwandeln von Dokumentstapeln in digitalisierte Dateien. Auch das Ansehen, Bearbeiten, Versenden und Sichern von Dateien in vielen Formaten ist möglich. Man kann zudem Bilder "verbessern" und diese auf Wunsch auch nach Text (OCR) umwandeln. Das sind nur einige der Möglichkeiten, die der "Presto! PageManager" bietet.

Die geforderten Systemvoraussetzungen sollte jeder Rechner erfüllen, ich will sie dennoch hier einfügen:

PC mit Pentium III, 800 MHz oder besserem Prozessor für Windows 2000 und XP; Pentium 4, 1,0 GHz Prozessor für Windows Vista, Windows 7.

Windows 2000 SP4, XP SP3 (32/64 bit), Vista SP2 (32/64 bit), Windows 7 (32/64 bit).

350 MB verfügbarer Festplattenspeicher für die Installation.

512 MB RAM (512 MB empfohlen).

Microsoft Internet Explorer ab Version 5.0.

SVGA (1024 x768) oder besser (hohe Auflösungen ergeben Bilder mit mehr Details).

CD-ROM-Laufwerk erforderlich.


DIE BEDIENUNGSANLEITUNG

Genau zwei Anleitungen befanden sich im Lieferumfang. Eine davon enthält, neben der britischen-, der französischen- und der niederländischen- auch eine deutsche Anleitung. Nachteilig finde ich, dass man auf jeder Seite alle 4 Sprachen findet. Besser fände ich die Variante, die Sprachen nacheinander zu drucken. Die Menge an Informationen ist nicht riesig. Um in den Genuss der umfangreichen Anleitung zu gelangen, sollte man die Software installieren.

Die beiliegende Anleitung reicht aus, um das Gerät in Gang zu bekommen und die wichtigsten Funktionen zu nutzen.


UNSERE ERFAHRUNGEN MIT DEM DRUCKER UND DIE ZUSAMMENFASSUNG

Nachdem ich den meiner Ansicht nach zu meinen Bedürfnissen passenden Drucker gefunden hatte, legte ich diesen in den Warenkorb, bezahlte und wartete. Etwa 12 Stunden, nachdem ich den Drucker in den Warenkorb gelegt hatte, erreichte mich eine Mail mit dem Hinweis, dass die Ware versandt wurde. Das war an einem Samstag.

Als DHL den Karton am darauf folgenden Montag überreichte, war ich nicht nur von der kurzen Transportdauer sondern auch von der Größe des Kartons überrascht, denn er war ziemlich groß. Auch der im Versandkarton befindliche Produktkarton war nicht deutlich kleiner. Den Produktbildern nach zu urteilen, hatte ich den Drucker als "normal groß" in Erinnerung. Nun war ich gespannt, wie groß er denn tatsächlich ist. Beim Auspacken stellte ich fest, dass das Gerät ziemlich gut und sicher verpackt ist. Große Styropor-Elemente, Folien und Klebestreifen, die bewegliche Elemente fixierten, sorgten dafür, dass der Drucker und das Zubehör heil an kamen.

Das Auspacken war schnell erledigt und absolut unproblematisch. Alle Verpackungselemente konnten restlos entfernt werden.

Nun stand er vor mir, der Epson BX635FWD und ich fand ihn gar nicht so groß. Das Design gefällt mir sehr gut und auch die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck. Auffällig war, dass er deutlich schwerer ist als der zuvor genutzte Kodak ESP C315. Da in diesem aber deutlich weniger Funktionen zu finden waren, kann das Gewichts-Plus als normal angesehen werden.

Auffällig fand ich anfangs die vielen Bedienelemente. Aufgrund der sinnvollen Beschriftung fand ich mich aber schnell zurecht. Die Bedienung des Druckers ist einfach und selbsterklärend.

Der obere Bereich des Druckers ist teilweise matt und zum Teil glänzend. Der Rest des Druckers ist matt. Im oberen Bereich umgibt ihn ein hellgrauer Rand, was ziemlich gelungen aussieht.


DIE EINSCHALTDAUER UND DIE BETRIEBSGERÄUSCHE DES GERÄTES

Schaltet man das Gerät ein, so dauert es ca. 40 Sekunden, ehe er druckbereit ist. Diese Verzögerung liegt für mein Empfinden noch im Rahmen. Die Geräusche, die der Drucker nach dem Einschalten von sich gibt, empfinde ich als akzeptabel. Mit Hilfe des iPhone und der App "VU-Meter" habe ich die Lautstärke gemessen. Beim Einschalten stellte ich, direkt vor dem Gerät, und auf dessen Höhe, einen Geräuschpegel von maximal 68 dB fest. Das entspricht in etwas mehr als der Lautstärke eines normalen Gespräches.

Nach der Beendigung des Einschaltvorgangs ist das Gerät nicht mehr zu hören. Weder ein Pfeifen noch ein Piepen, nichts! Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Mein "alter" Kodak nervte im Bereitschaftsmodus mit pfeifenden Geräuschen.

Beim Drucken stellte ich eine maximale Lautstärke von 91 dB fest. Allerdings war diese Spitze nur kurzzeitig zu vernehmen. Die Lautstärke lag sonst bei durchschnittlich ca. 60 dB. Zumindest in der Spitze finde ich den Geräuschpegel ziemlich hoch.


DIE MAßE UND DAS GEWICHT

Das Multifunktionsgerät weist eine Größe von 44,6 cm x 36 cm x 22,1 cm (BxTxH) auf. Somit ist es zwar groß, aber nicht riesig. Aufgrund des Designs passt es sich so ziemlich jeder Umgebung an. Was ich damit sagen will: die Größe ist nicht das Problem, denn man muss ihn nicht verstecken. ;-)

Mit aufgeklapptem, senkrecht stehendem Deckel ist das Gerät übrigens ca. 49 cm hoch.

Der Drucker bringt ganze 8 Kg auf die Waage. Da man ihn nicht allzu oft durch die Gegend trägt, empfinde ich das Gewicht eher als unwichtig.

Die Länge des Netzkabels beträgt, ohne die Stecker gerechnet, etwa 175 cm. Das ist für mein Empfinden lang genug. Die Anschlussbuchse befindet sich auf der Rückseite des Gerätes, im unteren, von vorn gesehen, linken Bereich.


DIE VERARBEITUNG

Das Gerät weist eine sehr gute Verarbeitung auf. Alle Teile sind stabil und gut in den Drucker integriert. Dank der glatten Oberfläche kann man den Drucker problemlos reinigen.

Die Oberfläche ist im Bereich des Deckels zum Teil matt. Dort sind viele kleine Punkte eingearbeitet. Der Rest des Deckels ist glänzend. Der Drucker an sich ist ansonsten matt und "punktfrei".

Alle Anschlüsse sind gut erreichbar und die Stecker stecken fest genug in den Buchsen. Die auf der Bedienleiste zu findenden Knöpfe sind stabil und gut in den Drucker eingearbeitet. Der Druckpunkt der Tasten ist sehr gut. Alle reagieren ausgezeichnet.

Die Bedienleiste kann nach oben geklappt werden, sodass dem Benutzer die Bedienung des Gerätes und das Ablesen des Displays erleichtert wird, wenn der Drucker tiefer steht (oder man sich in einer höheren Position zum Drucker befindet). Der Klappmechanismus der Bedienteils macht einen stabilen Eindruck und er funktioniert tadellos. Er kann in mehreren Positionen arretiert werden.


DIE ANSCHLÜSSE

Am Drucker befinden sich mehrere Anschlüsse. Das sind folgende:

USB 2.0 Type B
Ethernet interface (100 Base-TX / 10 Base-T)
WLAN

Alle Anschlüsse sind gut erreichbar und von guter Qualität.


DIE WLAN-SICHERHEIT

Wichtig ist natürlich, dass man sein WLan Netz anständig sichert. Kauft man nun ein Gerät, das da nicht mitmacht, weil es mit der Verschlüsselungstechnologie nicht klar kommt, muss man wieder Abstriche machen. Mit den folgenden Verschlüsselungstechnologien kann der Drucker umgehen:

WEP 64 Bit
WEP 128 Bit
WPA PSK (TKIP)
WPA PSK (AES)

Lässt man die leicht knackbare WEP-Verschlüsselung außen vor, kann die Verschlüsselung als ziemlich sicher angesehen werden. ;-) Absolute Sicherheit, ihr wisst es sicher, gibt es nicht.


DAS DISPLAY...

...befindet sich auf der Vorderseite des Gerätes, und zwar in senkrechter Position. Das Ablesen erweist sich in dieser Stellung als ziemlich schwierig. Und genau hier haben sich die Entwickler Gedanken gemacht und Abhilfe geschaffen. Man kann nämlich, ich habe es bereits erwähnt, nicht nur das Display nach oben und unten kippen sondern die komplette Bedieneinheit. Steht man in erhöhter Position vor dem Drucker, so kann man die Bedienelemente problemlos nutzen und auch das Display kann gut abgelesen werden.

Das Farb-LCD weist eine Diagonale von 6,3 cm auf. Es ist gut ablesbar. Sowohl Bilder als auch Text sind darauf gut zu erkennen. Gestochen scharf ist aber etwas anderes. ;-)


DIE BEDIENELEMENTE UND DAS MENÜ

Alle Knöpfchen befinden sich auf einem Bedienteil. Dieses findet man auf der Vorderseite des Druckers. Zum besseren Ablesen kann man es in mehreren Stufen nach oben klappen.

Auf dem Bedienteil, das etwa 33 x 8,2 x 2 cm (LxBxT) groß ist, befinden sich jede Menge Knöpfchen. Alle sind weit genug voneinander entfernt, um von mir als benutzerfreundlich eingestuft zu werden. Die Anordnung ist sinnvoll. Im linken Bereich befinden sich, optisch voneinander getrennt, die Tasten für "Photo" und "Copy". An diese grenzt rechtsseitig das Display, zu dem auch einige Tasten gehören, an. Dazu gehören, neben der Menütaste, u.a. vier Richtungstasten und die OK-Taste. Daneben befinden sich die Ziffern- und Buchstabentasten, ehe die Tastengruppen für "Fax" und "Scan" folgen.

Will man nun kopieren, so drückt man die Taste "Copy". Das Menü passt sich nun an diese Auswahl an. Ebenso ist es bei der Wahl von "Scan", "Fax" und "Photo". In das Menü gelangt man durch das Betätigen der Menü-Taste. Hat man bei der Einrichtung des Gerätes keinen Fehler gemacht, so kommt das Menü in der eigenen Sprache daher.

Im Menü kann man beispielsweise Patronenstände prüfen, Einstellungen vornehmen, ein Fax senden, Informationen abrufen und vieles mehr. Das Menü ist selbsterklärend. Hiermit kommen auch Leute klar, die zuvor kein Epson-Gerät genutzt haben. Hat man die falsche Taste gedrückt, so gelangt man mit jedem Betätigen der "Back"-Taste einen Schritt zurück.


DER KARTENLESER

Im linken Frontbereich des Gerätes befindet sich der Kartenleser. Er ist dort sehr gut erreichbar. Etwas verwundert war ich, dass es keine Abdeckung gibt, die den Kartenleser vor Staub und Schmutz schützt. Wozu braucht man den Kartenleser direkt am Drucker? Um Fotos ohne PC ausdrucken zu können.

Folgende Arten von Speicherkarten sind mit dem Kartenleser kompatibel:

MMC, Compact Flash, MicroDrive, xD-Picture Card, Memory Stick, Memory Stick PRO, MagicGate Memory Stick, SD, SDHC, MMCplus, xD-Picture Card Type M, xD-Picture Card Type H, Memory Stick Duo*, Memory Stick PRO Duo*, Memory Stick PRO-HG Duo*, Memory Stick Micro M2*, MagicGate Memory Stick Duo*, MiniSD*, MiniSDHC*, MicroSD*, MicroSDHC*, MMCmobile RS-MMC*, MMCmicro*, xD-Picture Card Type M+* (* Mit Adapter, nicht im Lieferumfang)

(Quelle: www.Epson.de)

Wahnsinn, das sind ja richtig viele. Hier sollten so ziemlich alle gängigen Speicherkarten-Formate dabei sein.

Der Kartenleser arbeitet ausgezeichnet. Nach dem Einstecken der Karte, ich habe es mit einer SDHC-Karte probiert. Nachdem ich diese in den Kartenleser eingelegt hatte, dauerte es etwa 15 Sekunden, ehe die darauf gespeicherten Bilder, in diesem Falle waren es 80 Stück im Format RAW (Bildgröße je ca. 4 MB), geladen waren. Die Wartezeit finde ich akzeptabel.

Nun kann man einige Einstellungen vornehmen, wie das Bild zoomen, es wählen oder abwählen, das Papierformat wählen, die Papierqualität wählen, den Randlosdruck ein- oder ausschalten, die Qualitätsstufe der Ausdrucke wählen, die Datumsanzeige ein- und ausschalten, wählen, ob das Bild an den Rahmen angepasst werden soll usw. Zudem ist es unter "Fotoeinstellungen" möglich, die Autokorrektur einzuschalten, die Motiverkennung zu wählen, Rote Augen zu korrigieren, einen Filter einzuschalten, die Helligkeit, die Sättigung und den Kontrast zu wählen.

Unter "Fotos wählen" kann man entscheiden, ob man alle Fotos wählen will oder ob diese "nach Datum" gewählt werden sollen.

Dann kann gedruckt werden. Die Erstellung eines Bildes in der Größe 10x15, auf Premium Glossy Papier und in Standard-Qualität war nach ca. 1:10 Minuten gedruckt. Die Größe des Bildes auf dem Datenträger betrug ca. 4 MB. Wie der Hersteller auf die angegebenen, maximalen 7,1 Ausdrucke pro Minute (manchmal werden für diesen Drucker gar 38 Seiten pro Minute in Farbe angegeben) kommt, ist mir rätselhaft. Aber im Labor druckt man ja anders, meist im Nanobereich und dann wahrscheinlich nur zweifarbig, um hohe Werte zu erreichen *lach*. Mehr darüber erfahrt ihr später.


DIE TINTENPATRONEN UND DEREN PREISE

Dieses Epson Gerät druckt mit 4 Einzelpatronen. Das hat den Vorteil, dass man immer nur die Patrone auswechselt, die tatsächlich leer ist, wodurch im Normalfall Kosten gespart werden.

Zwei Sorten Patronen stehen zur Auswahl. Zum einen sind das die Patronen in der Größe L, die jeweils mit ca. 8 ml gefüllt sind und es gibt die XL Patronen, die jeweils 10,1 ml Inhalt aufweisen (yellow, magenta und cyan). Eine Ausnahme stellt die schwarte Patrone dar. Diese fasst 25,4 ml und kostet daher im Schnitt knapp 27 Euro.

Der Einzelpreis pro "L-Patrone" liegt bei ca. 14,99 Euro. Die XL-Patronen kosten, außer in der Farbe Schwarz, je ca. 17 Euro.

Zudem sind 2 Multipacks erhältlich, einmal im Set mit 3 Patronen gefüllt (außer Schwarz) und einmal als 4-Patronen-Set. Das 3-er Pack kostet etwa 50 Euro, das Komplettset (4 Patronen) schlägt mit knapp 57 Euro zu Buche.

Aber was nützen einem die Preise, wenn man nicht weiß, wie viele Blätter man damit bedrucken kann. Folgende Angaben hierzu fand ich auf der Homepage des Herstellers:

PATRONEN GRÖSSE L

Schwarze Patrone Größe L ca. 415 Seiten
Cyan Größe L ca. 625 Seiten
Magenta Größe L ca. 370 Seiten
Yellow Größe L ca. 580 Seiten

PATRONEN GRÖSSE XL

- Schwarze Patrone Größe XL ca. 945 Seiten
- Cyan Größe XL ca. 765 Seiten
- Magenta Größe XL ca. 600 Seiten
- Yellow Größe XL ca. 1005 Seiten

Der Hersteller gibt an, dass der Seitenpreis um bis zu 50% günstiger ist als bei vergleichbaren Laserdruckern. Da ich keinen Laserdrucker habe, kann ich da nicht mitreden. Mir fällt allerdings auf, dass ich mit den Epson-Patronen deutlich länger drucke als mit denen, die meinem "alten" Kodak Drucker die Farbe lieferten.

Ich fand auf Epsons Internetseite folgende Ausführung:

"Dank der revolutionären Pigmenttinte entstehen Ausdrucke, die absolut wisch- und wasserfest sind. Die spezielle Harzummantelung der Pigmente macht Ihre Fotos über Jahre lichtbeständig - für Erinnerungen, die ein Leben lang halten." (Quelle: www.epson.de)

Wisch- und wasserfest? Ich habe es ausprobiert und war erstaunt. Wenige Sekunden nach dem Ausdrucken habe ich Wasser über das Blatt bzw. die darauf befindliche Tinte geträufelt. Die Farbe verlief nicht. Überhaupt finde ich, dass die Tinte schnell trocknet. Sie weist also neben der Wasserfestigkeit auch Wischfestigkeit auf. Unmittelbar nachdem ein bedrucktes Blatt aus dem Gerät kommt, kann man beispielsweise mit einem Textmarker darauf arbeiten, ohne dass die Tinte verwischt. Genau so mag ich das. Die Ausdrucke sind zudem lichtbeständig. Aufgrund der bisher noch recht kurzen Nutzungsdauer des Gerätes konnte ich das nicht ausgiebig testen. Schließlich merkt man erst nach einigen Jahren, was die Tinte taugt oder eben nicht.

Übrigens arbeiten im Gerät 384 Düsen für schwarze- und 128 Düsen für farbige Ausdrucke. Die kleinste Tröpfchen-Größe liegt bei 2 pl. Bei der Tintentechnologie handelt es sich um "Epson DURABriteTM Ultra", was für hochwertige Druckergebnisse bei Text- und-Bilddokumenten steht. Und genau so ist es auch in der Praxis. ;-) Epson beschreibt es mit "laserscharfe Texte und brillante Farben".


DIE PAPIERKASSETTE

...bewahrt das Papier im Drucker auf. Die Kassette kann problemlos heraus gezogen und wieder in den Drucker hinein geschoben werden.

...fasst bis zu 200 Blatt normales Papier (64 g/m² bis 90 g/m²). Auf dem Karton fand ich die Angabe, dass sogar bis zu 250 Blatt Papier darin Platz haben. Allerdings dürfte es sich dabei um Papier handeln, das ziemlich dünn ist. Beim Fotopapier sind es 20-80 Blatt, die, je nach Art und Qualität, in die Kassette eingelegt werden können. Zudem können bis zu 10 Briefumschläge gleichzeitig eingelegt werden.





DIE AUSDRUCKE

Wie bereits erwähnt, liefert der Epson BX635FWD erstklassige Ausdrucke, sowohl in Form von Fotos als auch beim Text. Die Ausdrucke sind direkt nach dem Ausdrucken wisch- und wasserfest und können daher sofort bearbeitet werden, beispielsweise mit einem Textmarker.

Das Gerät druckt auf Wunsch beidseitig. Hierzu legt man das zu bedruckende Blatt in den Mehrfacheinzug ein und wählt das beidseitige Drucken aus. Das spart Papier und Platz im Ordner. ;-)

Neben dem Mehrfacheinzug gibt es auch eine Papierkassette. In diese passen, je nach Papierqualität, maximal 250 Blatt.

Mit diesem Gerät ist kabelloses Drucken möglich. Dokumente, die sich auf dem iPad, dem iPhone oder einem anderen kompatiblen Gerät befinden, kann man somit drahtlos an den Drucker senden und mit diesem ausdrucken.

Apropos Drucken: laut Hersteller können bis zu 15 Seiten pro Minuten in Schwarz-Weiß und bis zu 7,1 Seiten pro Minute in Farbe (ISO/IEC 24734) gedruckt werden. An anderer Stelle wird erwähnt, dass es gar "bis zu 38 Seiten pro Minute in Farbe und bis zu 38 Seiten in schwarz-weiß".

Die Auflösung beim Drucken liegt "bei bis zu 5760 x 1400 dpi". Das finde ich schon recht ordentlich. Ausdrucke sind auf maximal DIN A4 großen Vorlagen möglich. Weiterhin kann das Gerät auf folgende Papierformate drucken:

- DIN A5
- DIN A6
- Briefumschläge
- Transparentfolien
- Etiketten
- Fotopapier
- Normalpapier
- Hochglanzpapier
- Postkarte
- Recyclingpapier

Der Tintenstrahl-Einzelplatz-Drucker druckt auf Wunsch randlos. Praktisch finde ich, dass der Druckserver integriert ist. Dadurch kann das Gerät in das Netzwerk integriert werden, ohne dass weitere Kosten entstehen (eben weil der Server schon drin ist).

Und was ist unterwegs? Auch da kann man Webseiten, Microsoft Office-Dokumente, Fotos und PDF-Dateien, über das Netzwerk, an seinen Drucker senden und ihn zum Arbeiten nötigen, und zwar dank "Google Cloud PrintTM. Die Daten werden beispielsweise per Smartphone oder Tablet-PC, per Googlemail oder Google Docs, an den Drucker gesandt.

Um von unterwegs drucken zu können, muss die Emailadresse dem Drucker zugeordnet werden.


DIE SCANS

Richtig, das Gerät scannt auch, und zwar mit 2400 dpi und auf Wunsch mehrseitig oder über das Netzwerk. Das zu scannende Dokument kann entweder in den Mehrfacheinzug oder auf die Scannerscheibe gelegt werden.

Der Scanner arbeitet ziemlich leise und schnell.


DIE FAXE

Eine Faxfunktion hatte bisher keiner meiner Drucker bzw. Multifunktionsgeräte. Da er aber einmal im Gerät drin war, sage ich nicht Nein. ;-). Einige Unternehmen, die ich kontaktiere, bevorzugen ein Fax statt der Datenübermittlung per Email. Nun kann ich auch denen weiter helfen ;-).

Mit dem Gerät ist mehrseitiges Duplex-Faxen möglich. Zudem kann man über das Netzwerk faxen.

Die Bedienung des Faxgerätes ist einfach. Man wählt einfach die Fax-Taste, legt das zu faxende Dokument ein, gibt die Faxnummer an und los geht´s.

Das Tintenstrahl-Faxgerät weist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 33.600 bit/s auf. Der Sende- und Empfangsspeicher ist 180 Seiten "groß". Die Faxauflösung liegt übrigens bei 200 x 200 dpi (Höhe x Breite).

Und auch beim Faxen ist der Dokumenteneinzug praktisch, denn man kann somit bis zu 30-seitige Dokumente versenden.

Nach dem Senden wird, wie von einem Faxgerät gewohnt, ein Sendebericht ausgedruckt. Bisher habe ich die Faxfunktion nicht vermisst. Seitdem ich den Epson BX635FWD mein Eigen nenne, könnte sich das ändern.


DIE KOPIEN

Auf Wunsch können Dokumentenstapel kopiert werden, und zwar auch mehrseitig. Der Kopierer arbeitet schnell und zuverlässig. Man hat die Wahl, die zu kopierenden Seiten einzeln und nacheinander auf die Scannerscheibe zu legen oder alle Seiten gleichzeitig in den Mehrfacheinzug zu stecken. Mit dem Farbkopierer kann man sowohl Schriftstücke als auch Fotos kopieren.


DIE SYSTEMANFORDERUNGEN

Folgende Systemanforderungen sollte der Rechner aufweisen, um problemlos mit dem Drucker zusammen zu arbeiten:

Microsoft Windows® 7 (32 bit, 64 bit)
Microsoft Windows® Vista (32 bit, 64 bit)
Microsoft Windows® XP SP1 oder höher (32 bit)
Microsoft Windows® XP Professional x64 Edition

Mac OS® X 10.4.11 oder später 1

Der Großteil der Rechner sollte diese Eigenschaften erfüllen.


DIE VERBINDUNGEN

Folgende Verbindungsmöglichkeiten bietet das Gerät:

WLan 802.11 b/g/n
Ethernet 10/100
Hi-Speed USB

Mir reicht´s. ;-)


DIE STROMKOSTEN

Laut Hersteller braucht das Gerät im Betrieb 16 Watt ("standalone copying, ISO/IEC 24712 pattern.". Im Standby sind es 4 Watt. Der Epson gibt als energiesparend (ENERGY STAR®). Ich habe dies nicht überprüft, werde es aber nachholen.


DAS FAZIT

Nicht nur die Funktionsvielfalt des Gerätes hat mich überzeugt sondern auch die Druckqualität, das schnelle Arbeiten, die Menüführung, der Mehrfacheinzug, das drahtlose Drucken, das bei Bedarf weltweit möglich ist, der integrierte Kartenleser, das große Papierfach und natürlich der Preis. Im Rahmen einer Aktion zahlte ich für das Multifunktionsgerät nämlich lediglich 109 Euro statt der sonst üblichen 179 Euro.

Ich empfinde eine Bewertung mit 5 Sternen als angemessen.

Fazit: Meine Empfehlung.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Funktionsvielfalt:    
Druckqualität:    

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