


Neuester Testbericht: ... ja auch an dem der uns diese Versicherung angedreht hat. Es wird viel Versprochen, aber nichts gehalten. Ich kann nur sagen, ich als Plic... mehr
Schlechte Beratung, miese Organisation und der Kunde trägt die Rechnung dafür
AXA (Kfz-Haftpflicht)

Autor-Name: hamaris
Produkt:
AXA (Kfz-Haftpflicht)
Datum: 29.01.12
Bewertung:
Vorteile: Keine
Nachteile: Schlechter Service, schlechte Organisation
Ich hatte unter speziellen Bedingungen eine KFZ-Haftpflicht bei der Axa angefragt. Mein Vater ist vor einigen Jahren gestorben und ich wollte in eine neue Versicherung einen Teil der Prozente mitnehmen. Mir hatten zuvor 2 Versicherungen gesagt, das dies bei Ihnen nicht möglich ist, die Axa meinte, bei Ihnen sei dies kein Problem.
Nachdem das Formular zur Online-Anmeldung nicht funktionierte und ich dies schriftlich mehrfach mitteilte erhielt ich 3 Mal das gleiche Standardschreiben, in dem ich 3 Mal den gleichen Link zu dem nicht funktionierenden Online-Formular fand. Also wählte ich den Postweg. Nachdem einige Zeit vergangen war wurden noch Dokumente angefordert, die ich nachreichen sollte. Unter anderem war die Sterbeurkunde meines Vaters dabei. Daraufhin erhielt ich ein Angebot über die SF1. Beim telefonischen Gespräch mit einer Sachbearbeiterin teilte mir diese mit, dass Sie mich nun nicht mehr in die SF 3 aufnehmen würden, da mein Vater bereits mehr als ein Jahr Tod sei und ich nun mit Mehrkosten von über 150 Euro mehr im Quartal rechnen müsste und ich ja wüsste, dass der Antrag auf Versicherungsschutz auch erst von der Seite der Versicherungsgesellschaft angenommen werden müsse und ich deshalb nicht auf das erste Angebot bestehen könnte. Ich habe mich daraufhin beschwert, und mitgeteilt dass ich dieses Angebot nicht annehme, immerhin war es der Sachbearbeiter der Axa, der mich schlichtweg falsch beraten hat, ein Onlineformular, dass nicht funktionierte und Mitarbeiter, die die Nachrichten Ihrer Kunden offenbar einfach nicht lesen. Da man mir in keinster Weise entgegen kommen wollte sagte ich dem armen Sachbearbeiter, der meine Beschwerde bearbeiten musste, dass ich die Versicherung wechseln würde. Leider ging kurz darauf das Auto kaputt und ich habe es gleich abgemeldet. Dies war wohl mein großer Fehler, denn nun bekomme ich für die gesamte Versicherungszeit (wobei alleine fast 3 Monate vergingen, bis die Axa das erste Angebot wiederrufen hat, weil ja die Formulare nicht funktionierten und alleine zur Bearbeitung nach Eingang des schriftlichen Antrags eine Ewigkeit verging) die Rechnung mit der SF 1 gestellt. Auf meine Nachfrage, wie die Versicherung diesen Betrag berechnet wurde mir mitgeteilt, dies sei aufgrund der Anmeldung erfolgt, da sie keinen Antrag vorfinden konnten. Ich hatte darauf geantwortet, dass ich es sehr schade finde und, da ich den Antrag eingesendet hatte wohl davon ausgehen müsste, dass dieser verschlampert wurde. Zudem habe ich noch einmal auf die falsche Beratung und den bisher negativen Kontakt mit dem Unternehmen hingewiesen und die Unannehmlichkeiten, die ich als Kunde deshalb hatte. Ich bekam mehrere Wochen darauf am selben Tag 2 Briefe von der Axa (Genauer gesagt vom Servicecenter Dreieich, was ich hier besonders hervorheben möchte, um nicht anderen, evtl. Kundenfreundlichen und gut Organisierten Geschäftsstellen der Axa zu schaden). In dem einen stand, dass mein Anliegen geprüft wird und ich einige Tage Geduld haben solle. Der andere Brief war eine Mahnung, dass ich meine Rechnung begleichen soll, wenn nicht würde die Sache einem Anwalt übergeben. Mag wohl sein, dass ich da in dem ein oder anderem Punkt wohl zu blauäugig an die Sache gegangen bin, zumal das meine erste Autoversicherung war und das Versicherungen sich nicht in dem Maße am Kunden orientieren müssen wie es Wirtschaftsunternehmen tun. Aber Aufgrund der Art und Weise, wie mit mir umgegangen wurde, bin ich froh, bei dieser Versicherung keinen Schadensfall gehabt zu haben, denn hierrauf will ich mich Ernstfall nicht verlassen. Ein mittelständisches Unternehmen, dass so schlecht organisiert ist und Mitarbeiter auf seine Kunden loslässt, die offenbar weder fachlich noch rhetorisch oder einfach nur im menschlichen Umgang dem Kunden so schlecht geschult sind, wie ich es hier erleben musste, hätte in kürzester Zeit leere Auftragsbücher. Wenn die Axa hier die 4 Euro, die sie im Vergleich zum Mitbewerber günstiger ist wohl bei der Schulung ihrer Mitarbeiter oder als Investition in gute Organisation spart ist das für alle beteiligten kein gutes Geschäft.
Ich bin zwischenzeitig bei einer anderen Versicherung-mit neuem Auto und dem Vertrag meines Vaters und einem Sachbearbeiter, dessen Namen, Telefonnummer und Emailadresse ich kenne. Er hat mich toll beraten und ich bin sehr zufrieden. Und mein Mann, meine Mutter und mein Onkel werden nun auch mit allen Verträge, die sie bei der Axa haben aufgrund des Theaters, dass sie bei mir miterlebt haben und selbst zum Teil hatten zu dieser Versicherung wechseln.
Fazit: Nie wieder!


