
Produkttyp: Brooks Fahrradsattel & Zubehör
Neuester Testbericht: ... bin ich sie nie, schliesslich weiss ich, dass sie nur zu ihrem Besitzer passen. Erstaunt war ich daher, als ich ihn bekam zunaechst daru... mehr
Ledersattel in den Backofen
Brooks Conquest

Name des Mitglieds: webwalker
Produkt:
Brooks Conquest
Datum: 26.09.00, geändert am 26.09.00 (1102 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Hoher Fahrkomfort, lange Lebensdauer
Nachteile: Empfindlich gegen Naesse
Einen Ledersattel einzufahren dauert bekanntlich sehr lange. Es wird sogar behauptet, dass ein Ledersattel erst nach einer Kilometerleistung eingefahren ist, die der gesamten Lebensdauer eines Gelsattels entspricht. Dies ist wohl etwas uebertrieben. Doch sollte man mit 500 - 1000 km rechnen.
Um diese Zeit, oder besser Strecke zu verringern, legen viele ihren neuen Ledersattel bei 50 Grad in den Backofen.
Diese Temperatur darf auf keinen Fall ueberschritten werden! Nach 15 - 20 Minuten nimmt man den Sattel aus dem Backofen heraus und reibt ihn von oben und unten mit Lederpflegemittel oder dem entsprechenden Pflegemittel von Brooks ein. Nach einigen Stunden Einwirkzeit sollte man die Satteloberseite mehrfach mit einem sauberen Tuch abreiben, damit die Kleidung nicht von dem Pflegemittel verschmutzt wird.
Ich habe meinen Brookssattel vor langer Zeit so vorbereitet und wuerde ihn nicht mehr missen wollen. Mein neues Fahrrad habe ich sogar ohne Sattel gekauft, um darauf meinen "alten" Brookssattel zu montieren.
Folgende Punkte sollte man jedoch unbedingt beachten, wenn man lange Freude an dem Sattel haben moechte:
1. Den Sattel niemals nass werden lassen! Sollte es doch einmal passiert sein, muss er erst wieder ganz trocken sein, bevor man sich auf ihn setzt.
2. Der Sattel sollte regelmaessig mit einem Pflegemittel (s.o.) behandelt werden. In den Backofen muss er natuerlich nicht mehr.
3. Die meisten Brookssaettel haben vorn eine Mutter, mit der sich das Leder nachspannen laesst, wenn es sich gedehnt hat. Dies sollte man unbedingt rechtzeitig tun, bevor das Leder auf den Streben aufliegt.
Fazit:


