
Produkttyp: Trek Fahrräder
Neuester Testbericht: ... recht gut, nur die Tiagra Nabe schraenkt das Langlaufverhalten ein. Der Sattel des Fahrrads ist meiner Ansicht nicht optimal ergon... mehr
Jeder muss mal klein beginnen.
Trek 1200

Name des Mitglieds: Philipp-in-USA
Produkt:
Trek 1200
Datum: 28.01.02, geändert am 28.01.02 (824 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gut fuer Einsteiger
Nachteile: Preis, Gewicht, Schaltung
Hallo,
Mein heutiger Bericht soll ueber das erste Rennrad meines Freundes und Clubkameraden werden. Das TREK 1200.
Dieses Fahrrad ist das Einsteigermodell der Firma TREK zum Thema Radrennsport.
Spezifikationen:
*****
Rahmen: Doppelt Geschweisstes Alpha SL Aluminium. TREK Pro Geometrie
Gabel: Aluminium mit Stahl 1 1/8 Zoll
Laufraeder: Aurora, mit IRC Red Storm Maenteln
Antriebsgruppe: voll Shimano Tiagra, drei Kettenblaetter (52/42/30), Kassette: 12-25, 9-Fach
Komponenten: Selle San Marco Sattel, Sattelstuetze aus Aluminium, Aluminium Lenker
Pedale: Riemenpedale
Rahmenhoehen: 50,52,54,56,58,60cm
Funktionalitaet:
*****
Die Shimano Tiagre Gruppe arbeitet im Grossen und Ganzen einwandfrei, aber der Fahrer muss sich auf regelmaessiges Nachstellen der Schaltung einstellen, da diese Gruppe eine der billigsten im Shimano Sortiment ist. Mit der Uebersetzung sollten auch weniger Trainierte Steigungen mit ueber 10% ohne Absteigen bewaeltigen koennen, da die Kombination 30 zu 25 schon fast an MTB- Uebersetzungen heranreicht. Die Laufraeder sind von der Funktionalitaet recht gut, nur die Tiagra Nabe schraenkt das Langlaufverhalten ein. Der Sattel des Fahrrads ist meiner Ansicht nicht optimal ergonomisch geformt und sollte daher gleich bei Kauf gegen ein besseres Modell (z.B.) Selle Italia Flite) ausgewechselt werden. Die Riehmenpedale sind heutzutage fuer ein Rennrad eher unangemessen, da die Rennradfahren im allgemeinen ausschliesslich nur noch die sog. Klickpedale fahren. Auch hier sollte man auf ein solches Klicksystem (ich empfehle Look, oder SPD-R) umsteigen.
Fahreigenschaften:
*****
Da ich noch nie im Sattel dieses Fahrrades gesessen bin, muss ich mich hier voll und ganz auf meinen Freund verlassen.
Seiner Meinund nach ist das Fahrrad, trotz seines relativ hohen Gewichts/ 75kg)in allen Situationen (auch Sprint) auesserst
stabil. Das mag wohl an der Produktionsbedingten dicken Rohrbreite des Rahmens und der Alu/Stahl Gabel liegen. Fuer dieses Mass an Steifigkeit muss man aber am anderem Ende einen Nachteil in Kauf nehmen, ein hohes Gesamtgewicht des Fahrrades. Wegen diesem hohem Gesamtgewicht (Rahmen und Schaltung) ist das Fahrrad nicht sehr gut fuer die Berge geeignet, denn wer will schon viel Gewicht mit sich den Berg hochschleppen.
Die Schaltung ist funktionell und dem Einsatzzweck angemessen.
Die Rahmengeometrie laesst eine Sportlich bis Normale Sitzpostion zu, die man mit Verstellung des Vorbaus noch beliebig zu seinem Koerperbau anpassen kann.
Fazit:
*****
Dieses Komplettfahrrad ist eindeutig fuer den Tourenfahrer und Freizeitfahrer gebaut. Die Jahreskilometer sollten aus keinen Fall 5000km ueberschreiten. Renntauglich ist das Rad im Grossen und Ganzen nicht, obwohl mein Freund auch schon bei Juniorenrennen gestartet ist, ohne Erfolg. Das mag zwar nicht bur am Fahrrad liegen, aber ich denke dass das Arbeitsgeraet eine sehr grosse Rolle spielt. Nicht zum Trotz fahren die Profis nur das Beste vom Besten.
Mit einem Preis von ca. 800 Euro ist das Fahrrad, fuer das was es leistet relativ teuer. Man bekommt fuer den gleichen Preis schon besser ausgestattete Rennraeder. Dort ist Vergleichen angesagt.
Philipp
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Fahrrad

