Scott Team Issue
Scott Team Issue Rennrad - Scott Team Issue Fahrrad

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Scott Fahrräder

Neuester Testbericht: ... mit dem Komplettrad gemein. Zum Sattel ist noch zu sagen, dass ich in den vergangen Jahren auf Flite und Flite max unterwegs war, der um ... mehr

Scott Team Issue Rennrad
Scott Team Issue

cyclewerx

Name des Mitglieds: cyclewerx

Produkt:

Scott Team Issue

Datum: 18.02.09

Bewertung:

Vorteile: leicht und steif

Nachteile: sehr dünne Wandstärke des Rohres macht es beulenanfällig

Das Scott Team Issue ist als Komplettrad für 4900 oder auch als Rahmenkit erhältlich. Wie beim Komplettrad montiert, vertraue auch ich auf die Shimano Dura Ace Gruppe, die mir schon seit vielen Jahren ausgezeichntet Dienste leistet und mich sei es beim Schalten, Bremsen, Treten oder Rollen noch nie im Stich gelassen hat.

Weiters hat mein zusammengestelltes Rad auch den Sattel (Selle Italia Flite SLR) sowie Steuersatz und Vorbau (Ritchey WCS) ebenso mit dem Komplettrad gemein. Zum Sattel ist noch zu sagen, dass ich in den vergangen Jahren auf Flite und Flite max unterwegs war, der um 50 % leichtere SLR aber mindestens (entgegen meinen Erwartungen) denselben Komfort bietet. Auch der Vorbau ist einer der Besten - und dazu vergleichsweise der Günstigste - am Markt erhältlichen, obwohl ich kein Ritchey-Fan bin.
Abweichend vom Komplettrad benutze den Lenker (Deda 215 statt Ritchey WCS), Sattelstütze (tune statt Ritchey WCS) und die Laufräder (tune/ZIPP Olympic gold statt Mavic Ksyrium), was aber die Fahreigenschaften nicht maßgeblich beeinträchtigt.

Da ich mich eher als Bergfahrer zähle, lege ich vor allem Wert auf geringes Gewicht. Das Serienrad wiegt bei 7,5 kg, mein getuntes Rad dürfte knapp unter der 7 kg Marke liegen und ist somit gerade noch bei int. Rennen startberechtigt.
Trotz des geringen Gewichts kann ich für die Fahreigenschaften nur das beste Zeugnis ausstellen. Nachdem man auch den steilsten Berg mehr oder weniger locker bezwungen hat, gehts in der Abfahrt umso schneller zur Sache.

Ob rasend schnell (kein Flattern oder irgendwelche Unsicherheiten bei der magischen 100 km/h- Marke) oder kurvig eng, ich fühlte mich auf dem Rad noch nie unsicher. Anm.: Eine gute Sitzposition und vorausschauendes Fahren vorausgesetzt.
Bei Antritten aus engen Kurven (zB. Kriterien) oder bei Zel- und Zwischensprints beschleunigt das Rad excellent und bleibt gut kontrollierbar.

Einziges Manko des Rahmens ist die leichte Anfälligkeit gegen Beulen, bedingt durch die dünne Wandstärke des Scandium-Rohrsatzes. Aber wer sein Rad liebt, der pflegt.

Fazit: Eine echte Rennmaschine