WMF 500
Für den perfekten Kaffeegenuß
WMF 500

Name des Mitglieds: ciao2002
Produkt:
WMF 500
Datum: 20.10.11
Bewertung:
Vorteile: Design, Qualität der Maschine und Qualität der Kaffeeprodukte
Nachteile: stolzer Preis
Als vor einiger Zeit unsere Saeco Kaffeemaschine nach zehn Jahren und knapp 10.000 Tassen Kaffee (laut internem Zählwerk) den Geist aufgegeben hat, machten wir uns auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz und sind auch fündig geworden:
WMF 500
Bevor wir uns für diese Maschine entschieden haben, haben wir uns ausführlich beraten lassen bzw. uns im Internet schlau gemacht. Wir waren auf der Suche nach einer leistungsstarken, langlebigen und qualitativ guten Maschine und waren bereit, auch einen gewissen Preis dafür zu bezahlen - in der Hoffnung, dass uns diese Maschine auch wieder zehn Jahre treu bleibt. Unsere Wahl fiel am Ende auf einen WMF-Kaffeevollautomaten.
Warum eine WMF?
WMF macht schon seit Jahren gute Kaffeevollautomaten, die allerdings bisher weit über 2.000,- Euro kosteten. Wir kannten einen solchen Automaten von Freunden, die damit sehr zufrieden sind. WMF macht viele Kaffeeautomaten für die Gastronomie und diese Erfahrung spielt natürlich auch in der Entwicklung für den privaten Bereich eine Rolle. Zudem ist für uns WMF eine sehr sympathische Marke, mit der wir groß geworden sind. Der WMF-Hauptsitz ist nicht allzu weit von uns entfernt gelegen und jeder "gute Schwabe" hat WMF daheim. Am Ende überzeugte uns die Mischung aus Qualität, Leistung und Aussehen und der Preis war für uns noch OK.
Was hat die Maschine gekostet? Wo haben wir gekauft? Was ist im Lieferumfang enthalten?
Wir haben die Maschine im örtlichen Fachhandel gekauft. Meine alte Saeco habe ich dort zum Reparieren hin gebracht. Als klar war, dass sich eine Reparatur dieser nicht mehr lohnt, haben wir uns dort beraten lassen. Die Preisempfehlung von WMF liegt bei 1.200,- Euro. Im Internet haben wir sie für 1.050,- Euro gefunden. Nach kurzem Handeln haben wir sie im Fachhandel für 1.100,- Euro bekommen und auch noch Pflegemittel als Dreingabe. Der Preis war also im Vergleich zum Internet akzeptabel.
Verpackt war die Maschine in einem großen Karton mit viel Styropor als Zwischenpolster. Der Aufbau der Maschine war einfach und schnell erledigt und dank der sehr guten Bedienungsanleitung kein Problem. Außer der Maschine waren noch zwei Pflegemittel (zur Grundreinigung und für die Milchschlauchreinigung), Werkzeug und einige Kleinteile enthalten.
Wie sieht die Maschine aus?
Im Vergleich zu vielen Kaffeevollautomaten sieht die WMF 500 auf den ersten Blick etwas langweilig aus. Aber auf den zweiten Blick wirkt sie sehr schlicht und edel - ohne viel Schnickschnack. Und diese schlichte, glatte Oberfläche ohne viele Kanten und Zusatzknöpfe lässt sich sehr viel besser reinigen als die unnötigen Rillen und Kanten an manchen Maschinen. Uns gefällt das edle Design sehr gut und es passt super in unsere moderne Küche.
Super finde ich, dass man an alle Behälter sehr gut heran kommt. Die Bohnen werden vorne oben eingefüllt, der Satzbehälter und der Wassertank sind große Schubladen, die von vorne bedient werden. Da ich klein bin, tue ich mich bei einigen Maschinen mit den Wassertanks oben schwer.
Was kann die Maschine?
Kaffee machen! Klar, aber sie kann dies ganz unterschiedlich: Man kann zwischen Espresso, Cafe Crema und Cappuccino wählen. Außerdem kann man wahlweise heißes Wasser, warme Milch oder Milchschaum sich heraus lassen. Alle Funktionen werden über ein einfaches Touchdisplay bedient. Dabei braucht man die Tasten kaum berühren, schon geht es los. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Die Milchprodukte werden über ein internes Dampfsystem erwärmt und produziert. Gut finde ich dabei, dass man die Milch nicht in ein integriertes Aufbewahrungssystem füllen muss. Man stellt lediglich eine Milchpackung neben die Maschine und gibt das Schlauchsystem in die Packung. Die integrierten Milchaufbewahrungssysteme sehen vielleicht chicer aus als eine Milchpackung neben der Maschine, aber sind aufwändiger zu reinigen.
Wie ist das Kaffeeergebnis?
In den ersten Benutzungstagen hat mich beim Kaffeemachen der starke "Neugeruch" der Maschine gestört, aber nach ein paar Tagen war dieser verschwunden und beim Trinken ist mir nichts aufgefallen. Aber die ersten Tage mussten wir uns noch sehr an die Maschine gewöhnen, die verschiedenen Einstellungen auf unsere Bedürfnisse finden und programmieren. Die Anleitung ist hierzu sehr gut und so kamen wir unseren Lieblingskaffeevarianten schnell auf die Spur. Inzwischen reicht (fast immer) ein Knopfdruck aus. Lediglich beim Cappuccino bemängle ich, dass man die maximale Milchmenge nicht noch weiter erhöhen kann, da ich gern mit viel Milch trinke.
Was kann man alles einstellen? Wie ist die Maschine in der Benutzung?
Mahlwerk:
Die Maschine hat ein Kegelmahlwerk, das man verstellen kann. Man kann den Mahlgrad einstellen, d.h. wie fein oder grob der Kaffee gemahlen werden soll. Je nachdem hat der Kaffee mehr oder weniger Geschmack und auch Crema. Die Maschine hat eine Voreinstellung, aber das Endergebnis hängt sehr von den verwendeten Bohnen ab. Sehr gut ist, dass das Mahlwerk deutlich leiser als das Scheibenmahlwerk unserer alten Saeco ist.
Kaffeestärke:
Für alle drei Kaffeesorten (Espresso, Café Crema und Cappuccino) kann man einzeln die Kaffeestärke einstellen. Dabei kann man zwischen Werten von 80% bis 120% wählen. Diese Einstellung kann man speichern und dann kommt jeder Kaffee in genau dieser Stärke heraus. Zusätzlich kann man vor der Kaffeewahl mit zwei kurzen Tastendrucks die Kaffeestärke für den nächsten Kaffee, den man heraus lässt, einstellen. Hier gibt es drei Wahlmöglichkeiten: mild, normal, stärker. Drückt man vor der Kaffeewahl nichts, kommt der Kaffee normal heraus.
Kaffeemenge:
Die Wassermenge kann bei allen drei Kaffeesorten individuell gewählt werden. Das ist einfach und schnell möglich und geht über die Wassermenge in ml.
Vorbrühen:
Es kann gewählt werden, ob man den Kaffee kurz anbrühen und dann erst fertig brühen will. Pro Tasse dauert das maximal 3 - 4 Sekunden länger. Der Geschmack wird dadurch intensiver.
Pflegeeinstellungen:
Die Maschine kann unterschiedliche Pflegeprogramme, die man hier einstellen kann. Mehr dazu bei der Pflege der Maschine.
Grundeinstellungen:
Hier kann man z.B. die Sprache, die Wasserhärte, die Uhrzeit, das Datum etc. wählen. Alle Einstellungen werden schnell per Tastendruck vorgenommen. Das Ergebnis wird auf dem Display angezeigt.
Wie zufrieden bin ich mit dem Milchschaumergebnis?
Der Milchschaum ist super unkompliziert, schön fest, aber auch nicht so schnittfest wie in manchen elektrischen Milchschäumern. Das ist mir manchmal schon zu künstlich fest. Hier kommt ein cremiger Milchschaum oder wahlweise warme Milch heraus. Da mir die Milchmenge beim Cappuccino zu gering ist (ich habe schon die maximale Milchmenge eingestellt), mache ich mir meist einen Cappuccino und setze noch etwas Milchschaum oben drauf. Das geht unkompliziert. Kaffee und Milch kommen aus demselben Auslass, so dass man nicht die Tasse hin und her schieben muss. Man kann sie einfach stehen lassen und dazu wählen, wie man will. Eine extra Einstellung für Latte Macchiato gibt es nicht. Daher lasse ich hierfür in ein Glas zuerst warme Milch und oben drauf Milchschaum, warte kurz und lasse dann noch einen Espresso ins Glas.
Wie aufwendig ist die Reinigung der Maschine?
Als ich die Bedienungsanleitung anfangs gelesen habe, dachte ich zuerst, dass die Reinigung zeitaufwendig sei. Inzwischen finde ich aber, dass es unkompliziert ist und man vieles nebenher machen kann. Man unterscheidet hier zwischen drei verschiedenen Reinigungsaufgaben:
Täglich:
** Aufwärmspülung: Beim Einschalten spült sich die Maschine kurz durch. Dies hat auch den Vorteil, dass die Schläuche und Maschinenteile warm durchgespült und vorgewärmt werden. Wenn man dies nicht will, kann man diese Funktion auch abschalten.
** Milchsystemspülung: Spätestens 20 Minuten nach der letzten Milchabnahme sollte man das System durchspülen. Hierzu wird man von der Maschine auch aufgefordert. Wenn ich mir nur einen Kaffee mache, mache ich es direkt im Anschluss und schalte danach die Maschine wieder ab. Für die Milchsystemspülung muss man lediglich den Milchschlauch aus der Milchpackung nehmen, ihn am besten dabei kurz mit einem feuchten Lappen abwischen und in ein Gefäß mit klarem Wasser geben. Den Rest macht die Maschine. Sie spült automatisch das System durch. Das dauert nur ein paar Sekunden. Den Schlauch lasse ich dann meist in diesem Wassergefäß, dann tropfelt mir nichts neben die Maschine.
Nach Bedarf bzw. wöchentlich:
** Satzbehälter leeren: Dazu muss man die Satzbehälterschublade von vorne heraus ziehen und ausleeren. Das geht einfach und man kommt gut an die Schublade heran. Hierzu wird man auch aufgefordert oder man macht es nach Gefühl.
** Maschine reinigen: Einmal in der Woche bzw. bei geringem Kaffeeverbrauch auch erst nach maximal zwei Wochen (bzw. 25 Tassen) wird man zum Reinigen der Maschine aufgefordert. Man kann die Reinigung dann auch noch etwas verschieben, muss sie dann aber durchführen, da sonst die Getränkewahl gesperrt wird. Ich habe es aber häufiger schon um einen Tag verschoben, z.B. weil wir gerade Besuch hatten und ich statt Reinigung Kaffee haben wollte. Zum Reinigen gibt man eine Tablette in den Einwurf für gemahlenen Kaffee, gibt eine große Schüssel unter den Auslaß und den Rest erledigt die Maschine. Die Reinigung dauert sieben Minuten.
** Manuelle Reinigung: Außer der Maschinenreingung mit Tablette sollte man auch den Rest der Maschine einmal wöchentlich reinigen. Dazu gehört, dass man die Brühgruppe kurz ausbaut und unter fließendem Wasser abspült (das kenne ich schon von unserer Saeco), den Satzbehälter leert und auch ausspült, den Wasserbehälter ausspült und mit frischem Wasser füllt. Dies geht alles einfach und schnell.
** Milchsystemreinigung: Einmal in der Woche mache ich das Milchsystem noch zusätzlich sauber. In der Milch können ja doch mal Keime stecken, die sich ohne diese desinfizierende Reinigung vermehren könnten. Das System ist schnell ab und auseinander gebaut. Nun legt man die Teile alle in eine Schale und gibt Wasser und einen speziellen Reiniger von WMF hinzu. Am besten lässt man die Teile über Nacht oder ca. 5 Stunden in dieser Lösung. Ich gebe die Teile in eine passende Tupperdose, verschließe den Deckel gut und schüttele alles immer wieder mal kräftig durch. So kann ich sicher sein, dass die Lösung auch in alle Ecken und Öffnungen des Milchsystems kommt.
Entkalkung der Maschine:
Dieses Reinigungsprogramm muss man je nach Wasserhärte maximal ein bis zweimal im Jahr machen, da dank des Wasserfilters im Wassertank die Verkalkungsgefahr sehr gering ist. Ich habe unsere Maschine noch nicht entkalkt. Laut Anleitung geht dies aber genauso automatisch wie die anderen Reinigungsprogramme.
Insgesamt hört es sich nach sehr viel Pflege an. Das Pflegeprogramm ist mir aber sehr schnell zur Routine geworden und stört mich gar nicht. So kann ich aber sicher sein, dass meine Maschine immer lebensmittelsauber und hygienisch ist. Unsere alte Saeco hat laut Aussagen des Mechanikers auch dank der guten Pflege so lange gehalten.
Unsere Erfahrungen mit der Maschine:
Insgesamt sind wir super zufrieden, darf bzw. sollte man aber bei diesem Preis auch sein. Unsere Erfahrungen mit der WMF 500 sind sehr gut und das Wichtigste: Uns schmeckt der Kaffee. Daher empfehlen wir diese Maschine und vergeben die volle Punktzahl.
Viel Spaß beim Kaffee trinken!!!!
WMF 500
Bevor wir uns für diese Maschine entschieden haben, haben wir uns ausführlich beraten lassen bzw. uns im Internet schlau gemacht. Wir waren auf der Suche nach einer leistungsstarken, langlebigen und qualitativ guten Maschine und waren bereit, auch einen gewissen Preis dafür zu bezahlen - in der Hoffnung, dass uns diese Maschine auch wieder zehn Jahre treu bleibt. Unsere Wahl fiel am Ende auf einen WMF-Kaffeevollautomaten.
Warum eine WMF?
WMF macht schon seit Jahren gute Kaffeevollautomaten, die allerdings bisher weit über 2.000,- Euro kosteten. Wir kannten einen solchen Automaten von Freunden, die damit sehr zufrieden sind. WMF macht viele Kaffeeautomaten für die Gastronomie und diese Erfahrung spielt natürlich auch in der Entwicklung für den privaten Bereich eine Rolle. Zudem ist für uns WMF eine sehr sympathische Marke, mit der wir groß geworden sind. Der WMF-Hauptsitz ist nicht allzu weit von uns entfernt gelegen und jeder "gute Schwabe" hat WMF daheim. Am Ende überzeugte uns die Mischung aus Qualität, Leistung und Aussehen und der Preis war für uns noch OK.
Was hat die Maschine gekostet? Wo haben wir gekauft? Was ist im Lieferumfang enthalten?
Wir haben die Maschine im örtlichen Fachhandel gekauft. Meine alte Saeco habe ich dort zum Reparieren hin gebracht. Als klar war, dass sich eine Reparatur dieser nicht mehr lohnt, haben wir uns dort beraten lassen. Die Preisempfehlung von WMF liegt bei 1.200,- Euro. Im Internet haben wir sie für 1.050,- Euro gefunden. Nach kurzem Handeln haben wir sie im Fachhandel für 1.100,- Euro bekommen und auch noch Pflegemittel als Dreingabe. Der Preis war also im Vergleich zum Internet akzeptabel.
Verpackt war die Maschine in einem großen Karton mit viel Styropor als Zwischenpolster. Der Aufbau der Maschine war einfach und schnell erledigt und dank der sehr guten Bedienungsanleitung kein Problem. Außer der Maschine waren noch zwei Pflegemittel (zur Grundreinigung und für die Milchschlauchreinigung), Werkzeug und einige Kleinteile enthalten.
Wie sieht die Maschine aus?
Im Vergleich zu vielen Kaffeevollautomaten sieht die WMF 500 auf den ersten Blick etwas langweilig aus. Aber auf den zweiten Blick wirkt sie sehr schlicht und edel - ohne viel Schnickschnack. Und diese schlichte, glatte Oberfläche ohne viele Kanten und Zusatzknöpfe lässt sich sehr viel besser reinigen als die unnötigen Rillen und Kanten an manchen Maschinen. Uns gefällt das edle Design sehr gut und es passt super in unsere moderne Küche.
Super finde ich, dass man an alle Behälter sehr gut heran kommt. Die Bohnen werden vorne oben eingefüllt, der Satzbehälter und der Wassertank sind große Schubladen, die von vorne bedient werden. Da ich klein bin, tue ich mich bei einigen Maschinen mit den Wassertanks oben schwer.
Was kann die Maschine?
Kaffee machen! Klar, aber sie kann dies ganz unterschiedlich: Man kann zwischen Espresso, Cafe Crema und Cappuccino wählen. Außerdem kann man wahlweise heißes Wasser, warme Milch oder Milchschaum sich heraus lassen. Alle Funktionen werden über ein einfaches Touchdisplay bedient. Dabei braucht man die Tasten kaum berühren, schon geht es los. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Die Milchprodukte werden über ein internes Dampfsystem erwärmt und produziert. Gut finde ich dabei, dass man die Milch nicht in ein integriertes Aufbewahrungssystem füllen muss. Man stellt lediglich eine Milchpackung neben die Maschine und gibt das Schlauchsystem in die Packung. Die integrierten Milchaufbewahrungssysteme sehen vielleicht chicer aus als eine Milchpackung neben der Maschine, aber sind aufwändiger zu reinigen.
Wie ist das Kaffeeergebnis?
In den ersten Benutzungstagen hat mich beim Kaffeemachen der starke "Neugeruch" der Maschine gestört, aber nach ein paar Tagen war dieser verschwunden und beim Trinken ist mir nichts aufgefallen. Aber die ersten Tage mussten wir uns noch sehr an die Maschine gewöhnen, die verschiedenen Einstellungen auf unsere Bedürfnisse finden und programmieren. Die Anleitung ist hierzu sehr gut und so kamen wir unseren Lieblingskaffeevarianten schnell auf die Spur. Inzwischen reicht (fast immer) ein Knopfdruck aus. Lediglich beim Cappuccino bemängle ich, dass man die maximale Milchmenge nicht noch weiter erhöhen kann, da ich gern mit viel Milch trinke.
Was kann man alles einstellen? Wie ist die Maschine in der Benutzung?
Mahlwerk:
Die Maschine hat ein Kegelmahlwerk, das man verstellen kann. Man kann den Mahlgrad einstellen, d.h. wie fein oder grob der Kaffee gemahlen werden soll. Je nachdem hat der Kaffee mehr oder weniger Geschmack und auch Crema. Die Maschine hat eine Voreinstellung, aber das Endergebnis hängt sehr von den verwendeten Bohnen ab. Sehr gut ist, dass das Mahlwerk deutlich leiser als das Scheibenmahlwerk unserer alten Saeco ist.
Kaffeestärke:
Für alle drei Kaffeesorten (Espresso, Café Crema und Cappuccino) kann man einzeln die Kaffeestärke einstellen. Dabei kann man zwischen Werten von 80% bis 120% wählen. Diese Einstellung kann man speichern und dann kommt jeder Kaffee in genau dieser Stärke heraus. Zusätzlich kann man vor der Kaffeewahl mit zwei kurzen Tastendrucks die Kaffeestärke für den nächsten Kaffee, den man heraus lässt, einstellen. Hier gibt es drei Wahlmöglichkeiten: mild, normal, stärker. Drückt man vor der Kaffeewahl nichts, kommt der Kaffee normal heraus.
Kaffeemenge:
Die Wassermenge kann bei allen drei Kaffeesorten individuell gewählt werden. Das ist einfach und schnell möglich und geht über die Wassermenge in ml.
Vorbrühen:
Es kann gewählt werden, ob man den Kaffee kurz anbrühen und dann erst fertig brühen will. Pro Tasse dauert das maximal 3 - 4 Sekunden länger. Der Geschmack wird dadurch intensiver.
Pflegeeinstellungen:
Die Maschine kann unterschiedliche Pflegeprogramme, die man hier einstellen kann. Mehr dazu bei der Pflege der Maschine.
Grundeinstellungen:
Hier kann man z.B. die Sprache, die Wasserhärte, die Uhrzeit, das Datum etc. wählen. Alle Einstellungen werden schnell per Tastendruck vorgenommen. Das Ergebnis wird auf dem Display angezeigt.
Wie zufrieden bin ich mit dem Milchschaumergebnis?
Der Milchschaum ist super unkompliziert, schön fest, aber auch nicht so schnittfest wie in manchen elektrischen Milchschäumern. Das ist mir manchmal schon zu künstlich fest. Hier kommt ein cremiger Milchschaum oder wahlweise warme Milch heraus. Da mir die Milchmenge beim Cappuccino zu gering ist (ich habe schon die maximale Milchmenge eingestellt), mache ich mir meist einen Cappuccino und setze noch etwas Milchschaum oben drauf. Das geht unkompliziert. Kaffee und Milch kommen aus demselben Auslass, so dass man nicht die Tasse hin und her schieben muss. Man kann sie einfach stehen lassen und dazu wählen, wie man will. Eine extra Einstellung für Latte Macchiato gibt es nicht. Daher lasse ich hierfür in ein Glas zuerst warme Milch und oben drauf Milchschaum, warte kurz und lasse dann noch einen Espresso ins Glas.
Wie aufwendig ist die Reinigung der Maschine?
Als ich die Bedienungsanleitung anfangs gelesen habe, dachte ich zuerst, dass die Reinigung zeitaufwendig sei. Inzwischen finde ich aber, dass es unkompliziert ist und man vieles nebenher machen kann. Man unterscheidet hier zwischen drei verschiedenen Reinigungsaufgaben:
Täglich:
** Aufwärmspülung: Beim Einschalten spült sich die Maschine kurz durch. Dies hat auch den Vorteil, dass die Schläuche und Maschinenteile warm durchgespült und vorgewärmt werden. Wenn man dies nicht will, kann man diese Funktion auch abschalten.
** Milchsystemspülung: Spätestens 20 Minuten nach der letzten Milchabnahme sollte man das System durchspülen. Hierzu wird man von der Maschine auch aufgefordert. Wenn ich mir nur einen Kaffee mache, mache ich es direkt im Anschluss und schalte danach die Maschine wieder ab. Für die Milchsystemspülung muss man lediglich den Milchschlauch aus der Milchpackung nehmen, ihn am besten dabei kurz mit einem feuchten Lappen abwischen und in ein Gefäß mit klarem Wasser geben. Den Rest macht die Maschine. Sie spült automatisch das System durch. Das dauert nur ein paar Sekunden. Den Schlauch lasse ich dann meist in diesem Wassergefäß, dann tropfelt mir nichts neben die Maschine.
Nach Bedarf bzw. wöchentlich:
** Satzbehälter leeren: Dazu muss man die Satzbehälterschublade von vorne heraus ziehen und ausleeren. Das geht einfach und man kommt gut an die Schublade heran. Hierzu wird man auch aufgefordert oder man macht es nach Gefühl.
** Maschine reinigen: Einmal in der Woche bzw. bei geringem Kaffeeverbrauch auch erst nach maximal zwei Wochen (bzw. 25 Tassen) wird man zum Reinigen der Maschine aufgefordert. Man kann die Reinigung dann auch noch etwas verschieben, muss sie dann aber durchführen, da sonst die Getränkewahl gesperrt wird. Ich habe es aber häufiger schon um einen Tag verschoben, z.B. weil wir gerade Besuch hatten und ich statt Reinigung Kaffee haben wollte. Zum Reinigen gibt man eine Tablette in den Einwurf für gemahlenen Kaffee, gibt eine große Schüssel unter den Auslaß und den Rest erledigt die Maschine. Die Reinigung dauert sieben Minuten.
** Manuelle Reinigung: Außer der Maschinenreingung mit Tablette sollte man auch den Rest der Maschine einmal wöchentlich reinigen. Dazu gehört, dass man die Brühgruppe kurz ausbaut und unter fließendem Wasser abspült (das kenne ich schon von unserer Saeco), den Satzbehälter leert und auch ausspült, den Wasserbehälter ausspült und mit frischem Wasser füllt. Dies geht alles einfach und schnell.
** Milchsystemreinigung: Einmal in der Woche mache ich das Milchsystem noch zusätzlich sauber. In der Milch können ja doch mal Keime stecken, die sich ohne diese desinfizierende Reinigung vermehren könnten. Das System ist schnell ab und auseinander gebaut. Nun legt man die Teile alle in eine Schale und gibt Wasser und einen speziellen Reiniger von WMF hinzu. Am besten lässt man die Teile über Nacht oder ca. 5 Stunden in dieser Lösung. Ich gebe die Teile in eine passende Tupperdose, verschließe den Deckel gut und schüttele alles immer wieder mal kräftig durch. So kann ich sicher sein, dass die Lösung auch in alle Ecken und Öffnungen des Milchsystems kommt.
Entkalkung der Maschine:
Dieses Reinigungsprogramm muss man je nach Wasserhärte maximal ein bis zweimal im Jahr machen, da dank des Wasserfilters im Wassertank die Verkalkungsgefahr sehr gering ist. Ich habe unsere Maschine noch nicht entkalkt. Laut Anleitung geht dies aber genauso automatisch wie die anderen Reinigungsprogramme.
Insgesamt hört es sich nach sehr viel Pflege an. Das Pflegeprogramm ist mir aber sehr schnell zur Routine geworden und stört mich gar nicht. So kann ich aber sicher sein, dass meine Maschine immer lebensmittelsauber und hygienisch ist. Unsere alte Saeco hat laut Aussagen des Mechanikers auch dank der guten Pflege so lange gehalten.
Unsere Erfahrungen mit der Maschine:
Insgesamt sind wir super zufrieden, darf bzw. sollte man aber bei diesem Preis auch sein. Unsere Erfahrungen mit der WMF 500 sind sehr gut und das Wichtigste: Uns schmeckt der Kaffee. Daher empfehlen wir diese Maschine und vergeben die volle Punktzahl.
Viel Spaß beim Kaffee trinken!!!!
Fazit: Sehr gut.
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Qualität: |




