Saeco Gran Crema
Name ist Programm - Saeco Gran Crema Espressomaschinen

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Saeco Espressomaschinen

Name ist Programm
Saeco Gran Crema

+klabowa

Autor-Name: klabowa

Produkt:

Saeco Gran Crema

Datum: 04.04.02, geändert am 04.04.02 (1201 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Crema

Nachteile: Handhabung

Gran Crema - der Name ist Programm, wirklich kann man mit der Saeco-Maschine Esp-resso oder Cappucino mit reichlich Crema herstellen, auch wenn die Bedienung des Geräten (Preislage) etwas aufwendiger ist, als bei den teuren Automaten.

Espresso ist ziemlich einfach zu bereiten. Der 2 Liter große Wassertank (für die zwei bis vier Tassen Espresso, oder auch Cappucino, die ich in der Regel auf einmal koche) ist reichlich bemessen, ich fülle ihn eigentlich nie ganz voll, sondern nehme lieber öfter mal frisches Wasser.
Vor dem eigentlichen Kaffeekochen lasse ich die Tassen sozusagen einmal im Leerlauf, d.h. ohne Kaffee eingefüllt zu haben, vollaufen, damit wird das Innere der Maschine gereinigt, und die Tassen vorgewärmt (hatte Saeco bei meinem Vorgängermodell emp-fohlen). Das Einfüllen des Kaffees in den Siebträger mittels dem mitgelieferten Messlöf-fel ist problemlos, das Einsetzen des Brühkopfes geht nach dem Leerdurchlauf plötzlich leichter (was aber letztlich keine Rolle spielt).
Nach dem Brühen muss man den Kaffee aus dem Sieb ausklopfen, wobei ich bei der Maschine aber etwas vorsichtiger bin, als man das so allgemein an den Bars oder in
Cafés beobachten kann.

Der Espresso ist richtig gut, viel Crema auf der Oberfläche und auch ausreichend heiß. Oft mache ich mir auf diese Weise auch einen Americano oder Café Crème, das ist ein-fach ein Espresso in einer normalen Kaffetasse mit mehr Wasser.

Für Cappuccino geht es nun weiter. Mittlerweile nehme ich v o r dem Umstellen auf Dampf immer den vielleicht noch mit Kaffee gefüllten Brühkopf ab; einmal hatte der Kopf nach dem Brühen noch so viel Druck, dass sich nach dem Abnehmen ein Ausklop-fen des Kaffees erübrigte, das Kaffeemehl wurde durch das plötzliche Entweichen des Drucks in der gesamten Küche verteilt. Noch vor dem Aufleuchten der Temperaturkon-trolle lasse ich gleich das Restwasser aus der Düse entweichen, um später reinen Dampf zu bekommen. Dann weiche ich aber wesentlic
h von der mitgelieferten Bedie-nungsanleitung ab, denn wenn man die Düse immer mindestens 3 cm tief in die Milch hält, bekommt man keinen Schaum. Dazu ist vielmehr nötig, die Düse ziemlich flach in die Milch zu halten. Ich habe anfangs lang herumprobieren müssen, mit der Zeit kann man aber hören, wenn man die richtige Tiefe getroffen hat, und dann außerdem sehen, wie der Schaum steigt.
Wenn der Schaum den Rand meines Milchaufschäumtopfes erreicht hat, lasse ich noch so lange Dampf durch die Milch (jetzt tief eingetaucht), bis die Temperaturleuchte er-lischt, dann ist die Milch nicht nur schaumig, sondern auch heiß genug.

So, die wirklich ausreichende Qualität der Crema erkennt man jetzt daran, dass sie durch das Aufgießen der Milch nicht zerfällt. (Wobei für die Crema anscheinend auch die Qualität des Kaffeepulvers von Bedeutung ist, normalerweise nehme
ich Kaffee von der Migros).

Reinigung ist eigentlich kein Thema, Kaffee ausklopfen, Sieb ausspülen, Dampfdüse mit Lappen reinigen. Alle Vierteljahr entkalke ich das Gerät, dabei reinigt sich auch die Dampfdüse.

Leider scheinen jetzt (nach etwa einem Jahr) die Dichtungen etwas nachzulassen, wenn das schlimmer wird, werde ich das Gerät mal auseinandernehmen müssen. Da aber alles geschraubt zu sein scheint, ist das wohl kein größeres Problem.

Trotzdem ich die Maschine schon etwas länger habe, (habe sie vor etwa Jahr als Aus-laufmodell gekauft), sind meine Erfahrungen, wenn man sie auf andere Maschinen die-ser Preislage überträgt, hoffentlich für den Kauf einer ähnlichen Maschine interessant.

Fazit: