AEG EA 100 Crema
Espresso für alle ... - AEG EA 100 Crema Espressomaschinen

Produkttyp: AEG Espressomaschinen

Espresso für alle ...
AEG EA 100 Crema

Sportsbube

Name des Mitglieds: Sportsbube

Produkt:

AEG EA 100 Crema

Datum: 28.02.09

Bewertung:

Vorteile: Preisgünstige, solide und ausgereifte Espressomaschine

Nachteile: keine

Da ich sehr gerne und auch häufig Kaffe trinke auch ich mich dem zunehmdenen Trend zu Latte Macchiato oder Milchkaffee nicht verschließen konnte, habe ich vor ca. 2 Jahren die Espresso-Maschine EA 100 von AEG gekauft.

Aus mehreren Gründen habe ich mich für dieses Gerät entschieden. Erstens erstes handelt es sich um eine einfache und preisgünstige Maschine, für die ich seinerzeit 79,90 EUR bezahlt habe. Es stand für mich völlig außer Frage, mehrere Hundert-Euro für eine Espressomaschine auszugeben, die vielleicht etwas mehr Komfort bieten würde - aber auch wiklich nur vielleicht - und ich am Ende als Ergebnis auch nur eine Tasse mit gutem Espresso haben würde.
Zweitens hat mich das Design der Maschine auf Anhieb überzeugt. Dieses ist sehr schlicht, klassich und funktional. Keine unnötigen Designelemente. Einfach eine Espressomaschine. Und drittens vertraute ich der Marke AEG, die ich nach wie vor für einen kompetenten Hersteller von Haushaltsgeräten halte.

Design:

Wie schon erwähnt, gefällt mir das Design der Maschine aufgrund seiner Einfachheit. Damit wird die Maschine nicht zum ungewollten Mittelpunkt in der Küche. Die Maschine besteht aus einem quer-ovalen, matt-schwarzen Kunstoffgehäuse mit zentral angeordneter Brüheinheit. Rechts davon beherbergt das Gehäuse einen Frischwassertank. Im Gehäuse gibt es einen Ausschnitt in Form eines vertikalen Langschlitzes als Füllstandsanzeige. Links der Brüheinheit sind die Bedienelemente der Maschine angeordnet und ganz links, an der Außenseite des Gehäuses, der Dampfknebel zur Regulierung der Aufschäumdüse.
Unter der Brüheinheit ist eine Auffangschale für Kaffeetropfen angeordnet, auf der ein silberfarbenes Aluminiumgitter als Tassenabstellfläche aufgelegt ist. Auf der Brüheinheit ist noch eine silberfarbene Aluminiumplatte aufgelegt, welche als Tassenablage gedacht ist. Das Zusammenspiel von matt-schwarzem Kunststoff mit den wenigen matt-silberner Alu-Flächen finde ich sehr gelungen.
Die Kabellänge kann durch eine Kabelaufwicklung unter der Maschine reguliert werden, ohne das ungenutzte Kabellänge herumliegt.

Bedienung:

So einfach die Maschine ist, so simpel ist auch die Bedienung. Wasser in den Wasserbehälter füllen, Espressomehl mit dem beiligenden Messlöffel in das Sieb im Siebträger einfüllen. Je nachdem ob eine Tasse oder zwei Tassen aufgebrüht werden sollen, kann ein kleineres oder größeres Sieb verwendet werden. Beide gehören zum Zubehör der Maschine. Ich verwende aus Bequemlichkeit stets nur das große Sieb. Will ich nur eine Tasse brühen, fülle ich das Sieb eben nur halb auf. AEG beschreibt die Siebe als Crema-Plus-Siebe da deren Beschaffenheit dafür sorgen soll, daß sich auf dem Espresso die charakteristische Crema bildet. Und das erreichen die Siebe hervorragend. Auf dem Espresso bildet sich stets und zuverlässig eine dichte, mittelbraune Crema.
Die eigentliche Bedienung erfolgt über zwei Wippschalter. Der obere davon schaltet die Maschine ein, was durch das Aufleuchten einer orange-roten Kontrollleuchte angezeigt wird. Wenn die Leuchte nach kurzem Warten verlischt, ist die Maschine betriebsbereit. Mit dem unteren Wippschalter wird die Pumpe der Maschine in Gang gesetzt.

Funktion:

Bei dieser Maschine wird mit dem erzeugten, hohen Systemdruck der Pumpe das erhitzte Wasser aus dem Wassertank durch das Espressomehl gedrückt und heraus läuft: Espresso. Unter den Siebträger können wahlweise ein oder zwei Tassen gestellt werden. Ideal wäre, wenn der Wasserdampf des erhitzten Wassers durch den Kaffee gepresst würde. Für eine solche Funktionsweise muss man allerdings eine teurere Maschine wählen. Ob man den Unterschied schmeckt, kann ich nicht beurteilen. Mit dem Ergebnis der AEG EA 100 bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Mit der schwenkbaren Aufschäumdüse kann im Anschluss oder auch völlig unabhängig vom Espresso-Brühen, mit dem Druck der Pumpe und damit erzeugtem Wasserdampf, Milch aufgeschäumt werden. Die Aufschäumdüse verwende ich jedoch nie, da diese generell - das gilt aus meiner Sicht für sämtliche Espressomaschinen - schwer von Milchrückständen sauber zu halten ist. Auch das Freihalten der Düse von Kalk ist zu aufwändig. Milch also besser in einem separaten Topf auf dem Herd erhitzen und aufschäumen.

Meine Erfahrung:

Die AEG EA 100 hat mir in den vergangenen zwei Jahren keinerlei Probleme beschert. Sie arbeitet zuverlässig und solide. Die Oberflächen der Maschine sind gut zu reinigen, auch die abnehmbare Auffangschale. Einzig die Aluminiumplatten haben sich als anfällig erwiesen. Ein Reinigungsversuch in der Spülmaschine hat zu Schlieren auf der matten Alu-Oberfläche geführt, die nicht mehr zu entfernen sind. So gilt für mich für die gesamte Maschine: Handreinigung. Die Dichtungen der Siebe sollte man sowieso nicht unbedingt der Hitze und dem Reiniger / Klarspüler der Spülmaschine aussetzen. Bei den abnehmbaren Kunststoffteilen habe ich Befürchtungen, daß sie in der Spülmaschine verblassen.
Um alle wege der Maschine von Espressomehl-Körnern freizuhalten, sollte man in regelmäßigen Abständen einfach mal nur Wasser durchlaufen lassen. Das löst die meisten Probleme mit dem Durchfluss. AEG empfiehlt das in der ausführlichen und gut verständlichen Betriebsanleitung. Jedoch so häufig, wie es darin beschrieben wird, ist es wirklich nicht nötig.

Fazit:

Leider kann man die Maschine kaum noch fabrikneu bekommen. Sollte sie doch noch irgendwo angeboten werden oder ein gut gepflegtes Gebraucht-Gerät, kann ich den Kauf uneingeschränkt empfehlen.

Fazit: Für jeden geeignet

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Reinigung:    
Qualität: