AEG Cafamosa
Das macht mich wach am Morgen - AEG Cafamosa Espressomaschinen

Produkttyp: Gaggia Espressomaschinen

Das macht mich wach am Morgen
AEG Cafamosa

geddy01

Name des Mitglieds: geddy01

Produkt:

AEG Cafamosa

Datum: 30.06.03, geändert am 19.03.04 (3085 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Geschmack, Preis im Vergleich zu anderen Vollautomaten

Nachteile: Garantie nur 2 Jahr (bis 3000 Jährlich), Preis im Vergleich zu eine herkömmlichen Kaffeemaschine

Vor ca. 4 Wochen haben wir die AEG CaFamosa gekauft. Lange Recherchen im Internet gingen diesem Kauf voraus. Sie sollte alles können und nicht kosten! Da das nicht ging diese Alternative von CaFamosa. Wir haben uns für die CaFamosa 85 entschieden. Hat zwar keine Silberblende, aber ansonsten baugleich der CaFamosa 100

Nachdem wir die Maschine ausgepackt haben, wollten wir natürlich sofort den ersten Cappuccino trinken. Also Anleitung raus und los. Kabel eingesteckt, Wasserhärte testen (Teststäbchen liegt bei) und evtl. einstellen. Jetzt noch Wasser in den Wassertank füllen den Bohnenbehälter füllen. Jetzt noch den Mahlgrad einstellen -- hier war die erste Einstellung nicht der richtige Griff, da muss man etwas experimentieren, wir habe aber nur zwei Tassen gebraucht. Gerät an und eine Taste drücken. Naja, hier habe ich entweder die Anleitung nicht richtig gelesen oder es nicht klar erklärt. Aber nach einigen Minuten konnte es los gehen. Diese Phase hat nicht mehr als 10 min. gebraucht.

Das Espresso/Cappuccino zubereiten ist recht einfach. Wählen ob eine oder zwei Tassen und los. Ach ja, zu Beginn des Tages muss die Maschine sich aufwärmen und dann spült sie einmal durch. Andere Tester finden das lästig, ich finde es eigentlich ganz gut, denn wer möchte schon den alten Prött vom Vortrag trinken.

Wer Milchschaum braucht, sollte sich einen hohen Behälter organisieren (für den Anfang geht auch eine hohe Tasse). Milch rein, so dass die Düse bei drunter halten bedeckt ist. Schalter umlegen und es geht los. Da braucht man dann etwas Übung. Am besten geht es bei uns, wenn wir richtig kalte Milch nehmen. Wer richtig festen Milchschaum wünscht, aber nicht so viel braucht, der braucht einfach nur den "Schnorchel" reinhalten. Wer mehr benötigt, sollte es mal mit leichtem rausziehen versuchen, so dass der "Schnorchel" gelegentlich aus der Milch kommt. So bekommt man doch eine gute Menge hin, die auch ausreichend für verschiedenste
Kaffeerezepte ist. Ohne Probleme kann man mit der Maschine auch heißes Wasser machen.

Über das Entkalken kann ich noch nichts sagen, weil ich es noch nicht machen musste. Aber auf jeden Fall sind für die ersten beiden Reinigungsvorgänge die Tabs dabei.

Irgendwann ging nichts mehr und irgendetwas blinkte und wir wussten nicht was es sein könnte, aber logisch.... irgendwann müssen auch die gemahlenen Kaffeereste entsorgt werden. Einfach "Düsen" hochschieben und Behälter herausziehen.

So, noch zum Geschmack. Hier muss man etwas experimentieren. Abhängig ist der Espresso vom Mahlgrad und von der Stärkeneinstellung, die allerdings nur bei einer Tasse variabel ist. Beim Cappuccino muss man noch etwas mehr versuchen, wieviel Milch, wieviel Schaum. Auch die Auswahl der Kaffeebohnen ist wichtig. Wir haben Bohnen von Lavazza gewählt und sind sehr zufrieden. Natürlich werden wir auch mal eine andere Sorte ausprobieren.

Zur Garantie: Die beträgt hier 2 Jahre, allerdings ist die Garantiezeit auf 6 Monate beschränkt, wenn die Maschine gewerblich genutzt wird, d.h. lt. Garantiebeschreibung 3000 Brühzyklen pro Jahr. Wobei ich mich hier fragen muss, ob das wirklich rechtlich haltbar ist. Naja, auf der anderen Seite werden wir hier wohl auch nicht auf diese Zahl kommen, aber dennoch ein Nachteil.

Ach ja, die Crema... hier scheiden sich ja die Geister! Ich bin vielleicht nicht so der Kenner, aber bislang konnte ich mich auch hier bei der Zubereitung nicht beschweren.

So, nun habe ich die für uns wichitigsten Dinge aufgeschrieben. Wer sich eine Maschine kaufen will, sollte doch einfach mal in ein Fachgeschäft gehen und mal die unterschiedlichen Maschinen geschmacklich und von der Funktionsfähigkeit testen.

Fazit: