Super leckere und vor allem frische Säfte schnell parat!
Kenwood JE 570

Name des Mitglieds: Tohalo
Produkt:
Kenwood JE 570
Datum: 11.05.08
Bewertung:
Vorteile: Prima Gerät mit tollen Ergebnissen
Nachteile: Nichts
Jeder, der gerne Vitamine zu sich nimmt, wird sich auch regelmäßig mit Obst und Gemüse eindecken, das dann entweder für diese und jene Mahlzeiten mit Verwendung findet oder aber einfach nur so gegessen wird. Viele ergänzen das Ganze noch dadurch, dass sie sich entsprechende Säfte kaufen, von denen es ja auch eine Unmenge auf dem Markt gibt.
Sofern man auf solche Appetit hat, von diesen jedoch gerade keine vorrätig da sind, bietet es sich an, seinen eigenen Saft zu machen.
Sofern es sich um das reine Auspressen von Zitrusfrüchten handelt, haben dafür die meisten eine Saftpresse zuhause stehen. Will man sich jedoch aus anderem Obst einen Saft kreiieren, dann wird es schwieriger, sofern man nicht gerade einen Entsafter besitzt, mit dem man gewissermaßen das meiste in flüssige Form bringen kann.
Ich selbst hatte vor Jahren das letzte Mal so ein Gerät besessen und fand es immer ganz spannend, wenn man dann diverse Früchte da durchpresste und man am Ende einen Saft genießen konnte, der sich von den gekauften doch irgendwie zum positiven hin unterschied.
Aus diesem Grund entschied ich mich vor etlichen Monaten, mir zusätzlich zu meiner Saftpresse solch ein Gerät zu besorgen, das allerdings nicht zu teuer sein sollte.
Bei Temeon entdeckte ich den Entsafter Kenwood JE 570, der mir ganz gut gefiel und der auch sonst mit 40,89 Euro nicht allzu übertrieben hoch im Preis war.
- Aussehen des Entsafters -:
Das weiße Gerät, das durch seine abgerundeten Ecken eine schöne kompakte Form präsentiert, setzt sich von außen betrachtet im oberen Drittel aus dem abnehmbaren Deckel mit Trichteröffnung und Schieber zusammen, gefolgt im Inneren durch den Filter, der Filterhalterung, dem Saftausgang sowie dem Deckel mit Schaumtrennung.
Außen links befindet sich der Saftbehälter, rechts hingegen der Tresterbehälter.
Vorne trifft man auf den dunkelgrauen Klappschalter zum Ein- und Ausschalten sowie darunter auf den Drehschalter für den Stromzufluß und die zwei Geschwindigkeitsstufen.
- Technische Daten -:
Der Entsafter mit einer Leistung von 300 Watt hat eine Größe mit der Breite von 34,5 cm, der Höhe von 31,0 cm und der Tiefe von 19,0 cm. Das Gewicht liegt bei 2,8 kg. Das Gerät, das mit einer kompakten Frischsaftzentrifuge ausgestattet ist, besteht größtenteils aus Polypropylen, das Filtersystem aus Edelstahl. Die maximale Quantität, die mit dem Entsafter erzielt werden kann beläuft sich auf 500 ml, was beispielsweise der Menge von 1,5 kg Äpfeln entspricht.
- Handhabung -:
Nachdem man das entsprechende Obst oder Gemüse zubereitet hat, indem man es gewaschen, geschält, geschnitten und gegebenenfalls entkernt hat, legt man dieses entsprechend parat, wobei man auch die Abdeckung als Einfülltablett verwenden kann.
Sofern sich der Netzstecker nicht schon in der Steckdose befindet, wird dies getan, das Gerät eingeschaltet und die Geschwindigkeitsstufe eingestellt.
Hier sollte man beachten, dass kleinere und weichere Früchte oder Gemüseteilchen mit der Geschwindigkeitsstufe 1 zerdrückt werden, während man bei größeren oder härteren Exemplaren die Geschwindigkeitsstufe auf 2 stellt.
Nachdem man schließlich alles durch den Entsafter gelassen hat, zeigt sich dies zum einen im Saftbehälter wie auch im Behälter für das Fruchtfleisch.
Gesäubert wird das Gerät, indem man die inneren Teile herausnimmt, unter Wasser reinigt, trocknet und dann wieder einbaut.
- Hersteller -:
Produziert wird der Entsafter von der Firma De Longhi Deutschland GmbH, Geschäftsbereich Kenwood, Am Reitpfad 20, 63500 Seligenstadt. Nähere Infos bekommt man unter anderem telefonisch über 06182/9206-0 oder über die URL www. kenwoodworld.com.
- Erfahrung -:
Da ich von früher im großen und ganzen noch wusste wie solch ein Entsafter funktioniert und wie dieser zu handhaben ist, musste ich mich mit dem Gerät nicht erst großartig vertraut machen, sondern wollte dann man schnell meine ersten Säfte zubereiten.
In erster Linie wollte ich vor allem mal wieder diesen typisch frischen Geschmack kosten, den gerade entsaftete Früchte liefern. Hier griff ich zuerst einmal auf Äpfel zurück, die ich zerschnitt und die Kerne auch gleich entfernte. Die Schalte ließ ich erst mal dran.
Da die Stückchen recht hart waren und auch etwas größer ausfielen, stellte ich die Geschwindigkeitsstufe auf 2. Die Teilchen waren relativ schnell und problemlos zu Saft verarbeitet, der richtig frisch und lecker schmeckte. Das Fruchtfleisch mit der Schale zersetzt verwendete ich auch noch für entsprechende Kompotts, was super schmeckte, wobei man mit dem Fruchtfleisch richtig kreativ sein kann.
Gleiches probierte ich dann mit diversen Südfrüchten wie Ananas, Kiwis oder Papayas, wobei hier natürlich die Vorarbeit mit dem Auseinanderschneiden etwas intensiver war. Die Ananas und Kiwis schnitt ich ohne deren Schalen in Scheiben, ähnlich ging ich bei Papayas vor, wobei die Scheiben hier aufgrund des inneren Kerns länglich abgeschnitten wurden. Die Geschwindigkeitsstufe wurde hier nun auf 1 gestellt. Das Saftergebnis war bei allen super lecker, wobei man hier natürlich verschiedene Früchte auch miteinander entsaften kann und teilweise ganz interessante leckere Ergebnisse bekommt.
Bei Früchten und Gemüse mit Schale machte ich die Erfahrung, dass ich es selbst doch etwas besser finde, diese vor dem Entsaften gut zu schälen, da ansonsten der Filter danach ziemlich mit Schalenresten gefüllt ist und man beim Säubern länger braucht.
- Fazit -:
Alles in allem find ich den Entsafter richtig klasse. Er ist einfach in der Handhabung, man bekommt leckere frische Säfte schnell auf den Tisch und auch die Säuberung ist wirklich nicht allzu stressig. Die Anschaffung hat sich daher sicherlich gelohnt, weshalb ich das Gerät auch problemlos weiterempfehlen kann.
Fazit: Ein absolutes Muss für jeden, der auf Säfte steht!
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