Tobit David
Tobit or not Tobit - Tobit David Email- / Fax- / Datenübertragung

Neuester Testbericht: ... kostenlose software wie thunderbird, aber nicht DAVID. Das ist lieblos vor allem wenn man sich überlegt was das teil kostet und in der wie... mehr

Tobit or not Tobit
Tobit David

billie.parker

Name des Mitglieds: billie.parker

Produkt:

Tobit David

Datum: 10.06.02, geändert am 10.07.02 (5755 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Telekommunikationsprogram m das sämtliche Einzellösungen ersetzt; Universelle und einheitliche Nutzung von Netzwerk- und Telekommunikationsdienste n

Nachteile: Einsatz ist nur in lokalen Netzwerken interessant

Es ist gar nicht so einfach den Ansprüchen der heutigen Informationstechnologie in Rechneranlagen zugenügen. Eine Vielzahl von Standards macht den Einsatz unterschiedlicher Lösungen nötig, um die Anforderungen von E-Mail, Fax, SMS/EMS und den unterschiedlichen Telefondiensten zu erfüllen.
Dabei deckt in erster Linie meist das sinnvolle Microsoft Outlook den Mailverkehr am Computer ab. Durch Titel wie Solo FaxExpress und Symantec WinFax ist schon unlängst das Senden und Empfangen von Telefaxen über den privaten Rechner alltäglich geworden. Daneben können selbst Kurznachrichten bis und über 160 Zeichen auf den IBM-PC/Macintosh aus den Festnetzen in den Mobilfunkbereich übertragen werden. Zudem übernehmen gängige Modems die Aufgabe von Anrufbeantwortern, in dem sie die Nachrichten als Klangdatei auf der Festplatte ablegen.
Jedoch zeigt dies schon, dass für das Nutzen der Dienste die vielfältigsten Softwareveröffentlichungen nötig sind, die dann einzeln, unabhängig voneinander auf dem System betrieben werden. Und das heißt, dass sie auch für sich gestartet werden müssen. Dabei ist selbst der Aufruf über den Autostart-Ordner keine annehmbare Lösung, da das selbstständige Abarbeiten der Aufgaben den laufenden Rechnerbetrieb erheblich verzögert und behindert.
Was aber im privaten Bereich noch erträglich scheint, kann allerdings bei (semi)-professionellen Anwendungen schnell zur Belastung werden; schon weil die unzähligen Tasks den Überblick auf die Arbeitsoberfläche und den über die geöffneten Programme des Rechners verlieren lassen.

Unified messaging ist eine Herausforderung. Das Unwort bedeutet eben jene gezeigte Verarbeitung von Daten des subjektiven Beispiels, die den Adressaten, über die unterschiedlichen Kommunikationswege, z.B. E-Mail, Fax, SMS, T- bzw. Voice-Mail, erreichen.

Mittlerweile erfüllt eine Vielzahl von Veröffentlichungen die Anforderungen an Unified messaging, von denen viele in ihrer ?besonderen? Weise für den beruflichen E
insatz interessant sind. Da die Titel für derartige Lösungen gerade im Unternehmen ihre Eigenschaften ausspielen können. Zudem handelt es sich bei den meisten angebotenen Titeln um Mehrplatzlizenzen für den Betrieb an Arbeitsplätzen im Netzwerk, was schon deshalb den privaten Gebrauch weniger sinnvoll erscheinen lässt, da heimische Anwender (zumeist) lediglich Singleuser sind.
Jedoch ist es schon bei kleineren Netzen gut die mögliche Nutzung einer Unified-Messaging-Lösung zu überprüfen.
So gibt es beispielsweise, statt sich mehrere Kommunikationspakete zu kaufen oder eben auf Microsofts Produkte zu vertrauen, die Universallösung Tobit David schon in einer Fünf-Platz-Lizenz für ca. 1.040,00 EUR.
Diese ermöglicht gleich nach ihrer Einrichtung, die einheitliche Verwaltung und Bearbeitung von Nachrichten unterschiedlichen Typs. Daneben bietet Tobit David u.a. einen Kalender mit lokalen und globalen Terminkalenderfunktionen. Zudem schaffen verschiedene Werkzeuge Datenbankfunktionen in den Verzeichnissen, die hier ?Archives? heißen, oder eine Fernsteuerung auf die Archive und Funktionen für administrative Arbeiten.
Nun könnte man die Kommunikationssoftware Tobit David als höheres Microsoft Outlook bzw. als eine Fortsetzung dessen oder als eine Outlook-Netzwerkversion darstellen. Ist es aber sicherlich weniger! Auch wenn es zunächst so erscheint. Dieser Gedanke würde aber gerade Systemadministratoren weitere Nahrung geben, ihre Nutzer sozusagen zu diffamieren. Denn diese Sorte Mensch erlebt man oftmals herablassend und ziemlich bissig. Des weiteren würde man wohl auch bei dem Anbieter Tobit mitlachen, da man sie durch die Form der Produktpräsentation und Darstellung von David recht spezialisiert erlebt. Was aber nach vollziehbar ist! Da die angebotene Unified?Messaging-Lizenz zunächst einmal auf Netzwerkbetreuer und weniger auf die späteren Anwender ausgerichtet ist.
Es ist als prallen Welten aufeinander. Da hier augenscheinlich nicht zwischen den Anfor
derungen der Administratoren und den Bedürfnissen der Endnutzer differenziert wird. Somit ist es aber auch für User unmöglich sich in die Aufgaben des Admin zu versetzen. Zudem fühlt sich dieser allein gelassen, da die Arbeit des Systembetreuers für den komfortablen und problemlosen Gebrauch der Benutzeroberflächen ohne Transparenz und im Hintergrund geschieht.

Tobit David macht das auch deutlich. Es geschieht vieles im Verborgenen, für den Nutzer nicht richtig nachvollziehbar:

So ist sein digitales Nervenzentrum ein vom Systemverwalter eingerichteter Kommunikationsserver, der Versandaufträge berechtigter Benutzer auf je nach Nachrichtentyp unterschiedlichen Datenwegen durchführt und eingehende Nachrichten anhand der E-Mail-Adresse bzw. der Fax- oder Voice-Mail-Durchwahl im Eingangsarchiv des Betreffenden bereitstellt. Dieser Kommunikationsserver, wobei das Wort ?Server? sich nicht auf einen Rechner, sondern sich lediglich auf ein Verzeichnis in einem im Netzwerk bereitgestellten Computer bezieht, wird unter Microsoft Windows NT 4 ab Servicepack 6, Windows 2000 bzw. XP oder auf Novell Netware ab 4.xx betrieben. Und auch die Systemanforderungen der Hardware an Tobit David zeigen sich relativ unauffällig. Da als David-Server schon Pentium-III-PCs mit rund 500-Mhz-Taktfrequenz, 256-MB-Arbeitsspeicher und 2-GB-freier-Festplatte in Betracht kämen.
Des weiteren sollte die Installation des Kommunikationsservers auf den Rechner für den Netzwerkverwalter einfach sein. Wenn nicht, steht ein umfangreicher Support von der Tobit-Seite bereit; außerdem haben alle mal viele Unternehmen Verträge mit Service- und Wartungsfirmen.

Die Installation beginnt dann als würde man sich ein Microsoft-Paket einrichten, mit der Legimitierung durch einen 25-stelligen Schlüssel, der der Verpackung beiliegt. Anschließend wird wie bei allen gängigen Titeln nach der Einrichtung eines Autoupdates gefragt. Die übrige Installation ist durch die Vorgabe der zu installieren
den Dienste bzw. Rechte und durch die Vorgaben der Rufnummern im System definiert.
Für den einrichtenden Systembetreuer steht ein Handbuch zur Verfügung. Dies ist im Gegensatz zum heutigen Trend der Service-Heftchen sehr komplex und setzt beim Lesen und bei der Installation umfangreiche Netzwerk- und Systemkenntnisse voraus.
Interesse? Online-Ausgaben des David-Handbuches kann man in den zahlreichen Suchmaschinen unter den Begriffen ?Tobit David Handbuch? bzw. ?Tobit David-Handbuch? finden.

Für den Nutzer bietet David ein ähnliches Installationsverfahren. Dieses geschieht über ein im lokalen Netzwerk bereitgestelltes Installationsverzeichnis, das über die Netzwerkumgebung vom Arbeitsplatz aufgerufen wird. Dieses erfordert aber nur wenig Zeitaufwand und Computerkenntnisse. Voraussetzung dafür ist aber, dass man als möglicher David-Benutzer eingetragen wurde; die Anmeldung der Nutzer und Nutzerrechte nahm zuvor schon der Administrator bei der Einrichtung des Kommunikationsservers vor.
Danach steht mit der Oberfläche ?Tobit InfoCenter? auf jedem Rechner ab Windows 98 ein eigenes Programm zur Verfügung, das für die Bearbeitung von Nachrichten und das Zusammenwirken mit dem David-Kommunikationsserver ausgelegt ist. Darüber hinaus wird aber auch die Möglichkeit geboten mit Hilfe eines Internet-Browsers z.B. Netscape Navigator oder eines beliebigen E-Mail-Programms z.B. Microsoft Outlook außerhalb des internen Netzwerks auf die persönlichen Nachrichtenarchive zuzugreifen und diese zu bearbeiten.
Für den User stehen jedoch keine Handbücher über das Tobit InfoCenter zur Verfügung. Da man meinem könnte davon ausgeht, dass der Admin die Aufgabe der Einweisung übernimmt. Was man aber schade findet, schließlich hat der Endnutzer wesentlich Anteil an den Erfolg und Gebrauch einer Softwarelösung. Jedoch stellen gute Systembetreuer selbstzusammengestellte Adobe Acrobat-Dokumentationen bzw. HTML-Dateien bereit, geben Word-Dokumente heraus oder legen zu minde
stens einen reinen ASCII-Text auf dem Netzwerk ab.
Falls dies nicht der Fall sein sollte, im Tobit InfoCenter wird ein ausführliches Hilfemenü, die ?David-Hilfe?, angeboten.

So ist es schnell zu merken, das Tobit InfoCenter ist die Kommunikationszentrale für den Nutzer, sozusagen das Gesicht von David. Hier stehen die einzelnen Funktionen zur Nutzung bereit:

Nach der Installation, wird dieser eigene David-Client über die neuangelegten Gruppe ?Tobit InfoCenter? im Startmenü aufgerufen. Bei der Ausführung sind in dem standardmäßigen Fenster die übliche Menüleiste und eine Symbolleiste vorhanden; über die sämtliche Funktionen zu erreichen sind. Im linken Rahmen ist die persönliche Archivstruktur mit Eingangs- und Ausgangsbox. Rechts daneben der Inhalt des markierten Archivs und in einem unteren Fenster die Schnellansicht der gewählten Nachricht, falls diese ein Fax, eine E- bzw. T-Mails ist; für eine eingetroffene Voice-Mail steht das Tonausgabesymbol.
Ein Doppelklick auf eine erhaltene Nachricht öffnet zur Anzeige den Tobit-Editor oder startet das Abspielen der Sprachnachricht. Dies geschieht entweder über die Soundkarte des Computers oder über die Telefonanlage.
Um den Posteingang abzurufen klickt man wie bei Outlook einfach auf ?Eingang?. Analog steht das Symbol ?Ausgang?, um versendete Nachrichten anzusehen. Die Informationen neben dem Betreff stehen wie in jedem gängigen E-Mail-Programm für Informationen über Absender, Adressat, Sendedatum bzw. Status der Nachricht. Im Ordner ?Versandaufträge? befinden sich, noch nicht bearbeitete Nachrichten.
Bei einem einfachen Linksklick der Maus auf eine Nachricht wird diese markiert. Gleichzeitig werden weitere Symbole zur Bearbeitung im Tobit InfoCenter aktiviert. So ist es möglich eine markierte Nachricht zu verteilen. Für Archive lassen sich Verteilregeln definieren. Die Nachrichten lassen sich auf üblicherweise über das bekannte Symbol auf den eingerichteten Standarddrucker ausgeben. Im K
alender können zudem damit zusammenhängende Termine geplant werden oder es wird für Notizen und Jobs verwendet. Die Einträge im Archiv ?Wiedervorlage? werden zum angegebenen Zeitpunkt erneut ins Posteingangsfach gelegt. Die anderen Archive können als Ablage etc. genutzt werden. Falls nötig kann der Benutzer für seinen Arbeitsplatz auch weitere, also eigene Archive erstellen, um die angebotenen Kommunikationsdienste optimal ausnutzen zu können.

Oben geschah bereits eine kurze Zusammenfassung möglicher Dienste. Nun jedoch wird es Zeit, diese in Bezug auf Tobit David näher zu erläutern:

Das Senden von Nachrichten gleich welchen Typs aus dem David-Client erfolgt ähnlich den bekannten Outlook-Prozeduren; nur eröffnet Tobit David einige Kommunikationsmöglichkeiten mehr. Aber wie bei dem Microsoft-Programm öffnet man über die Symbol-Schaltfläche ?Neue Nachricht? den Editor. Genauso klappt sich darin bei einem Klick auf das An-Feld das Adressbuch auf. Ebenfalls gleich werden verschiedene Adressaten, z.B. bei einem Rundschreiben, durch ein Kommata getrennt. Erkennt David in der Textbox zur Adresseingabe eine E-Mail-Adresse wird die im Editor erstellte Nachricht als E-Mail über den David-Server versendet.
Das zeigt Tobit David bemüht sich die Wahl des Versanddienstes automatisch zu erkennen. Dadurch wird je nach eingegebener Adresse der richtige Dienst, Fax oder E-Mail, ausgewählt. Allerdings müssen die angebotenen Versandmöglichkeiten der T-Mail und SMS (noch) bei Bedarf über die Auswahl des ?Versanddienstes? explizit angeklickt werden. Da es sonst passiert, dass der David-Server eine SMS wie ein Fax behandelt und versucht dieses an den Mobilfunkteilnehmer zu verschicken.
Dafür erfolgt die Amtholung wiederum selbstständig und problemlos. D.h. Telefon- und Fax-Adressen werden auf wie üblich eingeben. Zur optischen Trennung sind Leerzeichen zugelassen, daneben können Spiegelstriche mögliche Nebenstellen-Nummern anzeigen. Beides, aber auch die internat
ionale Schreibweise von Telefon- und Faxnummern, wird von David richtig interpretiert. Zudem kann die Amtholung, dies geschieht bei internen Nachrichten, durch das Voranstellen des Sternsymbols unterdrückt werden.
Neben den Fax- und E-Mail-Funktionen besteht auch die Möglichkeit das Tobit Infocenter auf David als digitalen Anrufbeantworter arbeiten zu lassen. Diese Sprachnachrichten werden genauso wie E-Mail und Fax im Eingangspostfach abgelegt und können dort mittels Maus-Doppelklick über die Soundkarte des Rechners ausgegeben werden. Falls dies nicht möglich sein sollte kann die Sprachnachricht auch über eines der an die TK-Anlage angeschlossenen Telefone abgehört werden. Man schickt einfach die Nachricht per internen Ruf auf einen oder seinen eigenen Apparat.
Außer dem erlaubt auch T-Mail das Verschicken von Sprachnachrichten. Dieser Dienst ermöglicht die Übertragung von geschriebenem Text über das Telefonnetz in synthetischer Sprache (Text-to-Speech); und das ist dann ungefähr als würde man den Inhalt des Texteditors auf dem Apple Macintosh von dem Computer vorlesen lassen.
Um den Dienst auf David nutzen zukönnen reicht es aus im Versanddienst ?T-Mail? zuwählen und als Ziel eine Telefonnummer anzugeben.
In den letzten Jahren bekam aber besonders der Mobilfunkdienst der SMS-Nachrichten eine enorme Bedeutung. So ist es auch bei Tobit David möglich die beliebten Kurzmitteilungen zu versenden. Voraussetzung dafür ist aber ein an das Netzwerk angeschlossenes GSM-Modem. Falls dies der Fall ist unterscheidet sich das Versenden von SMS über den David-Server im Wesentlichen nicht von den anderen Diensten. Einzig allein ist zu beachten, dass die Nachrichten nicht länger als 160 Zeichen sein sollten. Mitteilungen darüber hinaus, können nur von einem EMS-fähigen Mobilfunktelefon ausgewertet werden.

Das sollte schon für ein erstes klares Bild über die Benutzerschnittstelle ?Tobit InfoCenter? genügen. Denn ebenso interessant ist doch auch die Serverse
ite, der Kern, die Architektur und die Wirkungsweise des auf dem Netzwerk befindlichen David-Server:

Dabei ist der sog. Service Layer das Hauptmodul, gewissermaßen das Herz von Tobit David. Er arbeitet als NetWare Loadable Module bzw. als Windows NT Service direkt auf dem Server-Rechner. In ihm werden sämtliche Daten von dem Gesamtpaket David verwaltet. D.h. der Service Layer stellt den Nutzern die Funktionen zur Verfügung, die für den Empfang, die Verarbeitung und das Senden der Informationsdienste notwendig sind. Er konvertiert also die Ein- und Ausgangsnachrichten in die richtigen Formate, stellt die Archive, die Adressbücher und den Kalender bereit. Zudem übernimmt er die Aufgabe der Steuerung zu den an den David-Server angeschlossenen Clients und der angeschlossenen Hardware.
Der Fronted Layer stellt dagegen die Kommunikation zwischen den Service Layer und dem Anwender dar. Er ist also die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Und diese wurde hier schon ausführlich beschrieben. Denn der Fronted Layer ist die Nutzeroberfläche ?Tobit InfoCenter?.
Für die Datenübertragung ist schließlich der Transport Layer verantwortlich. Er erhält die Nachrichtenaufträge vom Service Layer und stellt die Verbindung zu der vorhandenen Kommunikationshardware her.
Im Zusammenspiel dieser drei Module besitzt Tobit David die Möglichkeit von fünf Zugriffsarten um Daten abzufragen und einsehen zu können. Die Schnittstellen zu diesen Diensten werden im Fronted Layer definiert und vom Service Layer interpretiert.
Die logischste und erste Variante wäre dabei der LAN-Zugriff. Der Zugang findet auf dem lokalen Netzwerk (LAN) mit dem David-Client statt, also über das Tobit InfoCenter. Zudem kann außerhalb des LAN auf David zugegriffen werden. Aus dem World Wide Web geschieht dies nach entsprechender Einrichtung der Fernsteuerung per Zugriff über einen Internet-Browser oder über ein IMAP-fähiges E-Mail-Programm.
Daneben komplettieren Telefon- und Faxzugriff d
ie Zugangsmöglichkeiten. Letzteres erfolgt über die Faxboxfunktionalität. Damit können neben Faxen, zudem auch E-Mails und Graphiken mit einem Faxgerät vom David-Server abgerufen werden.
Generell wird bei allen Zugangsmöglichkeiten jede Form von Nachrichten übertragen. Allerdings ist die Annahme, dass ein Faxgerät keine Sprachnachrichten und das Telefon keine Faxe ausgibt, richtig!
Jedoch kann David in seinen Archiven die unterschiedlichsten Dateiformate verwalten. Hinsichtlich der Konzeption gelten keinerlei Beschränkungen. Direkt unterstützt werden Textformate als ASCII-Satz oder im HTML-Subset EHT. Faxe werden als eindimensional komprimierte Graphiken auf dem Server abgelegt. Bilder in der GIF-Kompression als Standardformat von Tobit David. Und Klangdateien im bekannten Windows-Wave-Format.

Durch die Möglichkeit der Nutzung unterschiedlichster Informationsdienste über einen Kommunikationsserver, der für den Zugriff auch eine eigene Nutzeroberfläche bereitstellt, ist zu erkennen, dass es sich um eine durchweg annehmbare Lösung handelt. Da durch die Einrichtung mit einem Schlag die gängigsten Informations- und Nachrichtendienste abgenommen werden. Zudem können bis zu fünfzig Arbeitplätze auf die Ressourcen des David-Servers zugreifen. Denn bis zu dieser Zahl sind bei Tobit Lizenzen zu erwerben.
Darüber hinaus sind diverse Erweiterungen wie Texterkennung, Virenschutz, Synchronisationssoftware zu PDA-Geräten, Web/Wap- und Newsserver oder auch SMS-Pakete für David verfügbar, die das Paket weiter komplettieren.

Jedoch scheint am Ende Tobit David im Bezug zu Microsoft Outlook vollkommen überzogen; schließlich gibt es Outlook Express kostenlos. Und das volle Outlook ermöglich, selbst schon für seine gut 145,00 EUR, neben E-Mail auch Fax. Außerdem! Wer nutzt T-Mail? Und SMS kann man bequem über das World Wide Web versenden.

Bei einer solchen Aussage wurde jedoch Dimension nicht berücksichtigt. In seiner kleinsten Lizenz für rund 1040
,00 EUR schließt Tobit David die Nutzungsrechte für 5 Nutzer mit ein. Dagegen darf Microsoft Outlook für 145,00 EUR eigentlich nur von einem User betrieben werden.
Am wichtigsten ist jedoch David übernimmt den Kommunikationsserverbetrieb seiner unterstützten Nachrichtenformate. Das bedeutet, es empfängt und verwaltet selbst die Dienste und verteilt die Nachrichten an die angemeldeten Clients. Microsoft Outlook fragt dagegen als Client nur E-Mail-Konten ab, die zudem nicht einmal auf einem Server im lokalen Netzwerk liegen, sondern meist Services, also Dienste wie GMX oder die Zugänge zu Internetprovidern wie CompuServe sind.
Außerdem ist zu beobachten, dass hier durch die Nutzung des klassischen Netzwerkdienstes E-Mail, dem Einbeziehen von Fax und die Verbindung mit Sprach- und Kurznachrichten, Telekommunikation und Netzwerk zusammenwachsen. Und da David ein eigenständiger und vollständiger Kommunikationsserver ist und nicht nur ein Kommunikationsprogramm, stehen nach der Installation mit entsprechenden Rechten auch diverse Administrationswerkzeuge zur Verfügung; von daher ist man nicht nur Nutzer. Mit ihnen kann man eigene Deckblätter und Briefbögen erzeugen. Oder Adressen aus einer auf David definierten TXT-Datei, aus statischen Datenbanken z.B. von KHK oder aus Windows-ODBC-Datenbanken importieren.
Zudem besteht ein Vorteil in Datenschutz und -sicherheit, da sich alles sozusagen in der eigenen Hand in einem abgeschlossenen Netzwerk befindet. So werden z.B. sensible Daten nicht von einer dritten Instanz berührt, da man natürlich mehr auf seine eigenen Sicherheitsvorkehrungen, wie Firewall, Virenschutz und Datenrücksicherung vertraut.

Fazit: