Rommelsbacher KA 1802
Heißes Teil - Rommelsbacher KA 1802 Einkochautomat

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Heißes Teil
Rommelsbacher KA 1802

mmlstars

Name des Mitglieds: mmlstars

Produkt:

Rommelsbacher KA 1802

Datum: 28.05.10

Bewertung:

Vorteile: Lebensmittel lange haltbar machen, zum aufwärmen geeignet und für die besten Marmeladen der Welt

Nachteile: Keine

Diesen Bericht widme ich einem Gerät, das ich letzte Woche aus dem Keller hoch geschleppt habe.
Meinem Einkochautomat! Er hilft mir, ganz schnell und einfach wunderbare Sachen herzustellen und lange haltbar zu machen.

Wir haben den Einkochautomaten KA 1802 von der Firma Rommelsbacher!




Der Hersteller:
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ROMMELSBACHER ElektroHausgeräte GmbH
Rudolf-Schmidt-Str.18
D-91550 Dinkelsbühl
Telefon: 09851 - 57 58-0
Fax: 09851 - 57 58 59

info@rommelsbacher.de
www.rommelsbacher.de




Die Produktdetails:
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Temperaturregler mit Präzisionsthermostat
- Kontrolllampe, Überhitzungsschutz
- geschlossener Topfboden
- säurefeste 2-Schicht Emaillierung
- Entsafterschaltung
- mit Einlegerost
- vollautomatische Zeitschaltuhr 120 Minuten, (schaltet ab wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist)
- 230 V 1800 W
- weiß/blau
- Inhalt 29 Liter bzw. 14 Gläser
- Kabel (1,5 m)
- 46 x 39 x 48 cm
- 5,9 kg
- Preis 121 Euro

Das Präzisionsthermostat hier eingebaute Thermostat kann von ca. 30 Grad bis zum Kochpunkt stufen eingestellt werden. Die Temperatur wird automatisch geregelt und so braucht man kein zusätzliches Thermometer.
Der Einkochautomat ist gegen Überhitzung geschützt, das heißt bei zu hoher Temperatur schaltet sich der Heizdraht im Thermostat ab, bis die Temperatur im normalen Bereich ist.
Die vollautomatische Zeitschaltuhr heißt, das die Zeit erst anfängt zu laufen wenn die Einkochtemperatur erreicht ist. Die Technik von Rommelsbacher ist patentiert und eine tolle Idee.




Das Aussehen:
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Der Einkochautomat sieht ziemlich altmodisch aus, aber er ist ja auch kein Designerstück. Der untere Teil ist blau, dort findet man die Kontrollleuchte, die Zeitschaltuhr und das Präzisionsthermostat. Hinten ist dann das Kabel versteckt, das Kabel misst 1,5 m.
Der "Topf" wo die Gläser reinkommen ist weiß, der Deckel wiederum ist blau.
Im unteren blauen Teil befindet sich auch der Motor. Über dem Motor ist der sogenannte Einfülltopf mit dem Gitter und Deckel.




Einkochen? Wieso, weshalb, warum?:
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Beim Einkochen werden Lebensmittel durch Erhitzen und durch Luftabschluss konserviert. Einkochen kann man Gemüse, Obst, Pilze und Fleisch. Die Lebensmittel dürfen aber nicht zu hitzeempfindlich sein. Selbst Kuchen lassen sich in Einkochgläsern machen.

Einige Lebensmittel müssen vorgekocht werden, andere können roh in die Gläser gefüllt werden. Dann können die Lebensmittel in die gereinigten Gläser und werden mit einem Deckel der unten einen Gummiring hat geschlossen. Der Deckel wird noch von oben mit einem Metallbügel festgedrückt.

Die Luft im Glas dehnt sich durch die Hitze während des Einkochens aus und beim Abkühlen entsteht ein Unterdruck, diese sorgt dafür das sich der Deckel auf das Glas fest saugt.
Eingemachtes ist bis zu mehreren Monaten oder Jahren haltbar.

Man sollte allerdings von Zeit zu Zeit die Gläser kontrolliern, ob sich ein Glas geöffnet hat (nicht mehr genug Druck im Glas ist). Wenn ein Einmachglas geöffnet ist, dann sollte es rasch verbraucht werden. Leider neigen eingekochte Lebensmittel zu Schimmelpilzen wenn sie zu lange Sauerstoff ausgesetzt sind.




Wie kann man mit diesem Gerät einkochen?
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Das Einkochen ist wirklich einfach. Die Einmachgläser werden vor Gebrauch gut gereinigt. Diese Gläser werden dann mit den Lebensmitteln befüllt, bis zu ca. dreiviertel des Einmachglases.
Als nächstes setzt man den Gummiring auf das Glas und dann kommt der Glasdeckel drauf. Das ganze wird dann mit dem Bügel noch fixiert. Die befüllten Einmachgläser kommen dann in den Einkochautomaten und dann wird von außen die Temperatur eingestellt, die Kontrollleuchte zeigt an das das Gerät an ist. Die Einstellzeiten kann man aus der ausführlichen Bedienungsanleitung entnehmen. Dort findet man den Vorgang noch viel genauer erklärt. Dann ist es fertig und wird kühl und trocken gelagert.




Die Reinigung:
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Leider ist der Einkochautomat nicht selbst reinigend. Falls man was von innen ist, dann kann man das ganz einfach mit einem Lappen und Spülwasser enfernen.
Von außen reicht es meist mit einem trockenen Tuch, ansonsten auch hier vorsichtig mit einem feuchten Lappen auswaschen. Den Deckel kann man ganz normal spülen. Von innen sollte man nur bei der Beschichtung vorsichtig sein, ansonsten kann man den Einkochautomaten recht gut und einfach reinigen.





Meine Erfahrungen:
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So, nun geht es ans Eingemachte ;-)

Das ist mein erster Einkochautomat und ich kann also keine wirklichen Vergleiche ziehen. Die Bedienungsanleitung habe ich mir als erstes vorgenommen und sieht ist sehr ausführlich, so das man ohne Angst ans Einkochen gehen kann.
Dazu passend habe ich mir neue Einmachgläser gekauft, die findet man ansonsten unter den Begriff Weckgläser im Supermarkt.

Die Bedienungsanleitung ist in mehreren Sprachen, schön informativ illustriert und alles ist leicht verständlich beschrieben.
Vor dem ersten Einkochen einmal den Einkochautomaten säubern, doch den eingeklebten Hinweiszettel im Inneren kriegt man ganz schlecht ab.

Die Einmachgläser sollte vor dem Benutzen immer heiß ausgespült werden. Dann auch nur zu dreiviertel befüllen. Dann wie oben beschrieben in den Topf und los geht es.
Wenn man also die Gläser im Innern rein steckt, so fängt die Zeit wirklich erst zu laufen, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist.

Die Verarbeitung des Einkochautomates ist super, konnte keinerlei Mängel oder Fehlkonstruktionen feststellen. Wenn man dann die Gläser aus dem Einkochautomat holt, sollte man Topflappen verwenden - könnte heiß ode warm sein ;-)

Zu Festen wird der Einkochautomat zweckentfremdet, wir hatten dort schon Wasser mit Brühwürsten drin, Gulaschsuppe, Kürbissuppe und Erbsensuppen, sogar Punsch und Glühwein hatten wir schon drin. So bleibt ohne Probleme alles schön warm.

Wir haben schon eine Menge an Obst und Gemüse eingekocht und bisher (toi, toi, toi) ist immer alles gut gegangen. Gerade Marmelade und Gelee wird hier im Sommer am laufenden Band bei uns produziert.
Komischerweise kriegen wir dann immer viel Besuch und die fragen immer nach Marmelade (Melli, duhu, hast du rein zufällig wieder deine leckere Marmelade gemacht?).
Mein Schwager kriegt nun alle zwei Monate seine Lieblingsmarmelade gemacht, Kiwi-Sekt-Marmelade!

Meine bzw. unsere beiden Lieblingsrezepte habe ich unten aufgeschrieben, denn die machen wir ziemlich oft. So können wir die Äpfel und Pfirische aus den Garten gut, lecker und vor allem lange haltbar machen!




Unsere Lieblingseinkochrezepte:
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***Apfelmus (große Menge)***
4 kg Äpfel
1,5 Tassen Weinessig
1,5 Tassen Cidre
4 EL weißen Zucker
6 EL braunen Zucker
1 EL Zimt
1 EL gem. Nelken

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und klein schneiden. Dann die Äpfelstücke mit Essig und Cidre weich kochen und sieben. Dann kommt das Masse mit dem Zucker und den Nelken in die Einmachgläser und fertig.
Macht man es per Topf, dann die Masse mit Zucker und Nelken leicht köcheln lassen. Gelierprobe zwischendurch machen und fertig!


***Eingelegte Pfirsiche (große Menge)***
ca. 20 Pfirsiche, wenn es kleine sind dann ca. 5 - 8 mehr
4 EL brauner Zucker
2 EL Weinessig
1 EL gemahlenen Zimt oder 2 Zimtstangen
1 EL gemahlene Nelken

Auch hier klein schneiden (vierteln). Zucker, Zimt, Essig und ca. 1 Tasse Wasser in einen Topf geben und leicht aufkochen lassen bis alles aufgelöst ist. Dann die Pfirische dazu (ohne Haut) und kurz in den Topf geben, nach ca. 2 Minuten die Pfirsiche rausfischen und in die Gläser füllen. Die Flüssigkeit in die Gläser und so hoch einfüllen, das die Pfirsiche bedeckt sind.

Beide Sachen (Äpfel und Pfirsiche) bleiben ca. 15 Min. im Einkochautomat, die Zeit und die Einstelltemperatur können sich je nach Gerät ändern.





Ich vergebe hier ganze 5 Sterne und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen!



Vielen Dank für´s lesen & bewerten!
Eure Melanie

Fazit: Da kann man den dicken Bauch vom Topf gut füllen und es kommen so leckere Sachen dann raus