Stand:03/2013
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Kaufberatung Winterreifen - Infos, Empfehlungen, Ratgeber, Kauftipps

Ratgeber Winterreifen

Ratgeber Winterreifen - Sie kennen das? Weihnachten ist noch weit weg, und plötzlich kommt der erste Schnee. Wie jedes Jahr heißt es dann: Hätte ich doch nur früher... Denn Winterreifen machen das Autofahren in der kalten Jahreszeit sicher. Bei Schnee und Eisglätte kann eine Winterbereifung Leben retten. Doch auch bei Matsch, Nässe und Temperaturen unter 5 Grad erhöhen Winterreifen die Fahrsicherheit und helfen, Unfälle zu vermeiden. Oft wird gefragt: billige Winterreifen - ja oder nein? Lesen Sie in dieser Kaufberatung Winterreifen Informationen, Tipps und Empfehlungen zu allen Winterreifen. Wir sagen Ihnen, wann Anfahren, Bremsen, Traktion und Seitenführung am besten funktionieren. Bei sinkenden Temperaturen lohnt sich also ein rechtzeitiger Besuch in Ihrer Autowerkstatt. Wer mit Sommerpneus bei Schnee und Glätte liegen bleibt, dem drohen 40 Euro und ein Punkt im Flensburger Strafregister. Zudem droht Ärger mit der Versicherung. Der ADAC empfiehlt im Winter generell Winterreifen. Ob Winterreifen bei Temperaturen unter 7 C° generell bessere Brems- und Haftungseigenschaften besitzen wie Sommerreifen, ist nicht erwiesen. Weniger als zwei Drittel der deutschen Autofahrer rüsten auf Winterreifen um. Lesen Sie in dieser Kaufberatung Winterreifen alles, was Sie wissen müssen. Vom Testsieger Winterreifen bis zu Runderneuerten und Billig-Reifen.

Was heißen die Zahlen der Reifenbezeichnung?

Was heißen die Zahlen der Reifenbezeichnung? - Unser Beispiel: Goodyear 195/65 R15 95T. 195 bezeichnet die Reifenbreite in Millimetern. 65 bestimmt das Verhältnis in Prozent von Flanke zu Höhe. Bei einem 195 mm breiten Reifen beträgt die Flankenhöhe also 195 x 0,65 = 127 cm. R bezeichnet die radiale Bauweise der Karkasse, also des tragenden Gerüsts eines Reifens, - die diagonale Bauweise. 15 gibt den Felgendurchmesser in Millimeter an. 95 bezeichnet den Tragfähigkeitsindex, also die zulässige Achslast.

Für den Tragfähigkeitsindex gilt folgende Einteilung:

Nummer455055606570758085909599100
Last165190218250290335387450515600690775800


95 bedeutet 690 Kilogramm maximale Achslast. T steht für den Geschwindigkeitsindex, in diesem Fall also 190 km/h.

Wo kann beim Winterreifenkauf gespart werden?

Wo kann beim Winterreifenkauf gespart werden? - Bei der Reifenbreite. Modelle mit 205 Millimetern Breite sind teurer als Modelle mit 185 Millimeter Breite, und auf vielen Kompaktwagen sind von Werk 205er-Reifen montiert. 205er-Reifen kosten im Durchschnitt 150 Euro, 195er sind deutlich günstiger zu haben. Günstige Winterreifen sind also kein Hexenwerk. Breite Reifen sind gut auf festgefahrenen Schnee, schmale bei Nässe und Matsch. Da in den meisten Regionen meist Schneematsch die Straßenverhältnisse bestimmt, sind für viele die schmaleren Reifen nicht nur die günstigeren, sondern auch die besseren. Statt der Standardgröße 185 können nicht allzu üppig motorisierte PKWs auf 165 Millimeter ausweichen.

Wie alt dürfen Winterreifen werden? - Das Alter wirkt sich auf das Brems- und Traktationsverhalten der Reifen weniger aus als die Abnutzung. Die Reifen sollten jedoch nicht älter als zehn Jahre sein. Ein Grund liegt darin, dass der Gummimix von Winterreifen mit der Zeit verhärtet. Fachleute raten zu einem Neukauf bei einem Alter von ca. sieben Jahren. Die Profiltiefe erreicht bei den meisten Winterreifen je nach Häufigkeit des Einsatzes natürlich schon lange vor einem Alter von sieben Jahren den kritischen Bereich von unter 2 mm. Doch auch für Wenigfahrer sollte nach zehn Jahren endgültig Schluss sein.

Bieten Ganzjahresreifen eine sinnvolle Alternative?

Bieten Ganzjahresreifen eine sinnvolle Alternative? - Ganzjahresreifen tragen wie Winterreifen das Logo S+M und sind also Winterreifen mit Sommereignung. Die Entscheidung für oder gegen Ganzjahresreifen fällt oft nicht leicht. Bei Ganzjahresreifen brauchen Sie nur einen Reifensatz, keine zwei. Das spart Kosten, Lagerraum sowie Zeit und Mühe beim Reifenwechsel. Reifenkenner halten die Allrounder jedoch für einen schlechten Kompromiss, da dieser Reifentyp in keiner Jahreszeit optimal funktioniert. Besonders in Regionen mit milden Wintern sind Allwetterreifen indes eine sinnvolle Alternative. Beachten Sie, dass Sie bei Ganzjahresreifen im Sommer mit einem etwas höheren Kraftstoffverbrauch und im Winter mit einem schlechteren Bremsverhalten rechnen müssen. Im Handel finden Sie Allroundreifen, bei denen je nach Typ die Wintereigenschaften oder die Sommereigenschaften stärker ausgeprägt sind. Hier lohnt die genaue Nachfrage beim Händler. Der Ganzjahresreifen Goodyear Vector 4 Seasons 195/65 R15 91T schnitt im Test bei Stiftung Warentest (10/2008) mit einem knappem "gut" ab. Auf Schnee war der Goodyear 4 Seasons mit einer Bewertung von 2,6 allerdings spürbar schwächer als die Spitzenreiter im Testfeld. Auf Eis oder trockener Fahrbahn war er jedoch nicht deutlich schlechter oder besser wie die "echten" Winterreifen. Etwas schlechter als der Goodyear war der Vredestein Quatrac 3 195/65 R15 91V M+S, der auf Schnee, bei Nässe und bei Eis nur "befriedigend" abschnitt, auf trockenem Untergrund aber zu den besten im Test gehörte.

Sind die Versicherungsleistungen gefährdet, wenn ich auf Winterreifen verzichte? - Folgende Aussage gibt den aktuellen Zustand gut wieder. "Da es keine einheitliche Norm für eine geeignete Bereifung bei schlechtem Wetter gibt, ist die neue Regelung eine Einladung für die Versicherungen, sich bei einem Schadensfall quer zu stellen", so Rainer Hillgärtner, Pressesprecher des Auto Club Europe (ACE).

Was ist der Unterschied zwischen Sommerreifen und Winterreifen?

Was ist der Unterschied zwischen Sommerreifen und Winterreifen? - Sommerreifen bieten gute Haftung auf trockenen Straßen, sind aber im Winter auf Eis, besonders aber auf Schnee ungeeignet. Der Bremsweg auf Schnee mit Sommerreifen ist doppelt so lang wie mit Winterreifen. Auch die Traktion beim Anfahren und das Kurvenfahrverhalten (Seitenführung) ist bei Sommerpneus bei winterlichen Verhältnissen als kritisch zu bewerten. Der Grund liegt neben Profil und Karkasse in der Gummimischung, sprich eines niedrigeren Naturkautschukanteils. Sommerreifen verlieren bei kalten Temperaturen einen Teil ihrer Flexibilität. Sie verhärten und bieten weniger Grip. Bei kalter Witterung bewahrt ein Winterreifen die weiche Konsistenz des Gummis und bleibt daher griffiger. Aufgrund der weichen Gummimischung ist der Abrieb bei Winterreifen im Allgemeinen größer. Auch einige Sommerreifen weisen das S+M-Kürzel auf, da dieses kein geschütztes Zeichen ist. Winterketten dürfen niemals auf Sommerreifen aufgezogen werden. Sommerreifen mit dem Speedindex V, W oder ZR bieten im Winter besonders wenig Grip. Gut sind Sommerpneus dagegen bei Nässe, Aquaplaning und trockener Fahrbahn.

Wie gut sind die Billigheimer?

Wie gut sind die Billigheimer? - Winterreifen preiswert kaufen? Günstige Winterreifen helfen zwar Geldsparen, bieten aber in Nebendisziplinen wie Rollwiderstand und Verschleiß gerne schlechte Werte. Fünf Prozent Kraftstoffersparnis können im Laufe eines Reifenlebens Sprit im Wert von 200 bis 250 Euro einsparen helfen. Auf Schnee noch ganz gut, schlagen sich die billige Winterreifen in weiteren Testdisziplinen oft genug nur mäßig. Besonders Bremsen ist ein Problem. Billige Winterreifen brauchen auf nasser Fahrbahn bis zu 20 Meter mehr, bis der Wagen zum Stehen kommt. Der günstige Reifen Wanli S-1086 195/65 R15 91T (ca. 35 €) bremst laut Stiftung Warentest (10/2008) auf nassem Asphalt mangelhaft, auf Schnee immerhin befriedigend, auf trockener Fahrbahn jedoch ebenfalls mangelhaft. Damit war der Wanli himmelweit entfernt vom Testsieger Winterreifen. Dementsprechend titelte Stiftung Warentest 2006: "Billigreifen: Bremswege inakzeptabel". Und auch 2008 heißt es bei Stiftung Warentest erneut: "Wer beim Reifenkauf sparen will, ohne sich gravierende Sicherheitsrisiken einzuhandeln, sollte um diese Billigreifen einen großen Bogen machen."

Was leisten Runderneuerte? - Runderneuerte Reifen werden aus Altreifen hergestellt und kosten rund die Hälfte im Vergleich zu neufabrizierten Pneus. Hier ist also der Billig-Preis Trumpf. In Tests zeigen runderneuerte Winterreifen unterschiedliche Leistungen. Zu den Stärken runderneuerter Winterreifen zählt der Grip auf trockenem Schnee. Hier ist je nach Modell kein Unterschied zu Neureifen auszumachen. Auf Schneematsch patzen die billigen Recyclingpneus gerne. Und auch das Kurvenverhalten lässt bei günstigen Runderneuerten in Tests zu wünschen übrig. Ein weiterer Nachteil: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist bei den Recycling-Reifen oft geringer.

Eis, Schadstoffe, Neumontierte: Was ist sonst zu beachten? - Eingefahrene Reifen sind besser als neumontierte Pneus. Reifen sollen dunkel, trocken und kühl gelagert werden. Wer langsamer fährt, spart Geld. Fahren Sie mit Winterreifen 130 km/h, schluckt das Auto ein Drittel mehr Kraftstoff wie bei einem Tempo von 100 km/h. Vereiste Straßen sind auch für gute Winterreifen eine Herausforderung. Fahren Sie deshalb auf überfrorenen Straßen grundsätzlich langsam. Auf Eis schaffen auch Winterreifen-Testsieger nur ein "zufriedenstellend" bzw. "befriedigend". Gegen Rutschen helfen auf Eis nur Spikes. Immer wieder fallen Reifen durch einen hohen Schadstoffgehalt auf. Stiftung Warentest maß in zwei Billigreifen einen PAK-Gehalt von über 25 mg/kg. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind krebserregend. Die hohe Konzentration von krebserzeugenden Stoffen stammt von verunreinigten Rohstoffen bei der Reifenherstellung.

Welche Reifengröße brauche ich?

Welche Reifengröße brauche ich? - In vor 2005 ausgestellten Fahrzeugpapieren ist die Größe der Felgen und Reifen genau vermerkt. Ab Oktober 2005 ausgegebene Fahrzeugpapiere vermerken nicht mehr alle zugelassenen Größen. Was für Reifen Sie montieren müssen, hängt von Motor, Wagengewicht und Höchstgeschwindigkeit ab. Fragen beim Reifenhändler hilft. Die Hersteller Continental, Goodyear und Fulda bieten Reifenkäufern Konfiguratoren für ihr Reifenprogramm.
155er-Reifen sitzen auf den Felgen von Renault Clio, Fiat Punto und Ford Fiesta.
175 Millimeter ist die Kleinwagengröße. Dazu zählen der Citroën C2, Citroën Xsara, Fiat Bravo, Fiat Brava, Ford Fiesta, Honda Logo, Honda Jazz, Hyundai Getz, Mazda 2, Mitsubishi Colt, Seat Ibiza (ab 2002), Seat Cordoba 1.2 (ab 2003), Peugeot 206, Rover 25, Suzuki Ignis (ab 2001), Toyota Yaris, Toyota Prius.
185 passt zum Seat Ibiza, Skoda Fabia und zum VW Polo.
195 ist die klassische Mittelklassegröße. 195-Reifen werden u. a. verwendet beim BMW 3, Fiat Stilo, Lexus IS 200, Mazda 3, Mazda 6, Mercedes C-Klasse, Nissan Almera, Nissan Tino, Opel Vectra, Opel Astra III, Opel Zafira, Peugeot 307, Peugeot 406, Peugeot 806, Renault Scénic II, Renault Laguna, Renault Mégane, VW Golf (ab IV), VW Bora, VW New Beetle, VW Touran und VW Passat.
205er sitzen auf Audi A3, Audi A4, BMW 3, Mercedes B, Mercedes C, Opel Astra, VW Golf, VW Touran, VW Passat.

Wie viel Profil ist nötig?

Wie viel Profil ist nötig? - Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Fachleute raten, Reifen unter einem Profil von vier Millimetern Tiefe auszuwechseln. In Österreich gelten Reifen jeder Art, die weniger als 4 mm Profiltiefe haben, generell nicht als Winterreifen. Natürlich nimmt mit der Profiltiefe auch die Winterfähigkeit der Reifen ab. Schmale Reifen sollten eine Profiltiefe von mindestens 3 mm haben, breite Reifen von mindestens 4 mm. Das gleiche gilt für Sommer- und Winterreifen. Sommerreifen sollten nicht weniger als 3 mm, Winterreifen nicht weniger als 4 Millimeter Profil aufweisen. Umso geringer die Profiltiefe ist, umso vorsichtiger sollte gefahren werden. Wie so oft beim Autofahren gilt auch hier der Grundsatz, die Fahrweise den Witterungsbedingungen anzupassen. Die Profiltiefe können Sie zur ungefähren Information mit einer Ein-Euro-Münze bestimmen. Stecken Sie die Münze in das Profil. Der Goldrand ist 2 mm breit.

Was leisten Winterreifen?

Was leisten Winterreifen? - Für eine gute Leistung ist nicht nur das Profil, sondern auch die Gummimischung und der Unterbau wichtig. Auf Schnee sind fast alle Winterreifen gut. Kommt Nässe hinzu, sind die Leistungen durchwachsener - das gilt insbesondere für preiswerte Winterreifen. Die Leistung eines Winterreifens bemisst sich nach verschiedenen Punkten. Bremsen, Handling, Anfahren und Seitenführung bei trockener Fahrbahn, Schnee und Eis sind ebenso wichtig wie Geräusch, Rollwiderstand, Komfort und Verschleiß. Die Seitenführungskraft Ihres Winterreifens sorgt für Sicherheit bei Fahren auf verschneiten Kurven. Ein guter Rollwiderstand zieht einen schlechten Nassgriff nach sich. Ein Winterreifen, der alles gleich gut kann, ist so selten wie die eierlegende Wollmilchsau. Das gilt auch für die Testsieger Winterreifen. Je nach Modell liegen die Stärken bei Nässe, Schnee, trockenem Asphalt oder Eis. ABS hilft übrigens nur, solange die Reifen Haftung haben. Bei schlitternden Sommerreifen kann also auch ABS nicht helfen. Weniger gute Leistungen liefern die kleinwagentypischen 155er-Reifen ab.

Sind Winterreifen Pflicht?

Sind Winterreifen Pflicht? - Ja und nein. Seit Winter 2006 ist eine Neuregelung in Kraft. In der Straßenverkehrsordnung, Paragraph 2, Absatz 3a heißt es unter der Überschrift "Straßenbenutzung durch Fahrzeuge": "Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern fährt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen." Der Begriff "geeignete Bereifung" lässt Raum für verschiedene Auslegungen. Es obliegt also dem Fahrer, die Wetterverhältnisse richtig einzuschätzen und für eine passende Bereifung Verantwortung zu tragen. Eine Pressemitteilung von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee vom 21. 12. 2005 lautet dementsprechend: "Es gibt auch künftig keine Winterreifenpflicht, jeder Autofahrer ist dazu verpflichtet, mit geeigneter Bereifung unterwegs zu sein. Das kann je nach Wetterverhältnissen auch ein guter Sommerreifen oder ein Ganzjahresreifen sein." Neu sind auch die Regelungen der Bußgeldverordnung. Sind Sie bei schlechter Witterung mit ungeeigneten Reifen unterwegs, wird das mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro geahndet. Bei einer Behinderung des Straßenverkehrs wegen ungeeigneter Bereifung, sprich: wenn Sie liegen bleiben, sind 40 Euro fällig. Außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg.

Stiftung Warentest Testsieger Winterreifen: der große Winterreifentest 2008

Stiftung Warentest Testsieger Winterreifen: der große Winterreifentest 2008 - Wie jedes Jahr testet Stiftung Warentest auch in diesem Herbst Winterreifen. 21 Reifen in der Kleinwagen-Größe 175/65 R14T und 19 Reifen in der Größe 195/65 R15T für Wagen der Mittelklasse prüfte das unabhängige Institut auf Herz und Nieren. Keiner der Winterreifen erreichte ein "sehr gut", immerhin elf Reifen waren "gut" und daher empfehlenswert. Der beste Winterreifen der Größe 175/65 R14T war der Continental Wintercontact TS 800 175/65 R14 82T M+S (aktuell nur noch vereinzelt im Handel). Er bremst sowohl auf nasser Fahrbahn als auch auf Schnee gut. Bei Nässe erreichte der Testsieger mit 2,0 die beste Bewertung des Testfeldes. Auf den zweiten Platz kam der Vredestein Snowtrac 3 175/65 R14 82T, der auf Schnee mit 1,9 das beste Ergebnis unter den Kleinwagen-Pneus erzielte. Gute Reifen der Größe 175/65 R14T waren zudem der drittplatzierte Michelin Alpin A3 175/65 R14 82T, der mit der Note 2,3 der beste Reifen auf trockener Fahrbahn war und zudem den geringsten Verschleiß im Test aufwies, der Dunlop SP Winter Response 175/65 R14 82T, der auf dem vierten Platz landete, und der fünftplatzierte Goodyear 175/65 R14 82T Ultra Grip 7+. Drei Reifen erhielten ein "mangelhaft" wegen ungenügender Leistungen auf nasser oder trockener Fahrbahn. In der Disziplin "Schnee" waren die Mangelhaften nicht schlechter als der Durchschnitt.

Unter den Reifen der Größe 195/65 R15T erhielten sechs Reifen die Testnote "gut". Der Testsieger Winterreifen Goodyear Ultra Grip 7+ 195/65 R15 95T war "gut" auf Schnee und auf nasser Fahrbahn. Der beste Reifen auf Schnee (1,7) war der zweitplatzierte Continental Wintercontact TS 830 195/65 R15 88T. Als einziger im Testfeld schaffte er bei der Traktation und Seitenführung auf Schnee ein "sehr gut". Dafür war er beim Verschleiß deutlich schlechter als der Testsieger. Auf den Plätzen drei bis sechs folgen der Michelin Alpin A3 195/65 R15 91T, Pirelli W 190 Snowcontrol 195/65 R15 91T und der Ganzjahresreifen Goodyear Vector 4 Seasons 195/65 R15 91T, der auf Schnee und bei Nässe etwas schlechter abschnitt als der Goodyear und der Continental.

Fazit: So kaufen Sie Ihr neue Winterreifen richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihr neue Winterreifen richtig - Reifen gibt es für jede Wetterlage. Die Wahl "Winterreifen oder Ganzjahresreifen?" hängt von Ihren Fahrgewohnheiten ab. Die Neuregelung der StVO lässt zwar Spielraum zur Auslegung, die Folgen für Autofahrer sind jedoch eindeutig. Wer im Winter viel fährt, braucht Winterreifen. Wer bei Schnee auf das Auto verzichten kann, dem reichen Ganzjahresreifen. Das war im Grunde auch vor 2006 so. Heikel wird es jedoch bei Wintereinbrüchen. Wer mit Sommerreifen liegen bleibt, riskiert nun einen Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall droht sogar der Entzug der Versicherungsleistungen. Und das kann teuer werden. Wer bei Glätte, Schnee und Matsch unterwegs ist, benötigt gute Reifen. Ganzjahresreifen helfen da nicht. Die berühmte Formel "Von Oktober bis Ostern" gilt vielleicht nicht auf den Tag genau, doch wer sich erst nach dem ersten Schnee auf dem Weg in die Werkstatt macht, muss mit langen Wartezeiten rechnen. Wichtig: Beträgt die Rillentiefe weniger als vier Millimeter, ist die Bodenhaftung deutlich vermindert. Winterreifen sollten nicht erst beim ersten Schnee, sondern vor dem ersten Wintereinbruch montiert werden. Die Verschärfung der Straßenverkehrsordnung zum Thema Winterreifen hat die Diskussion "Winterreifen - ja oder nein?" neu entfacht. Doch anders als die Werbung gerne suggeriert, gibt es keine ausdrückliche Winterreifenpflicht. Auch die Qualität der angebotenen Modelle schwankt. Dies offenbaren Jahr für Jahr diverse Tests. Mit einem Testsieger Winterreifen sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Unter den abgestraften Herstellern befinden sich oft genug Markenhersteller. Also: Augen auf beim Reifenkauf. Dann steht Ihrem Fahrvergnügen auch im Winter nichts im Wege. Wir wünschen gute Fahrt mit Ihrer Kaufberatung Winterreifen.
Die beliebtesten Winterreifen: Goodyear Ultra Grip 7+ 195/65 R15 91H, Michelin Primacy Alpin PA3 195/65 R15 91H, Michelin Latitude Alpin 215/65 R16 98T MO M+S.

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