Stand:03/2013
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Kaufberatung Wäschetrockner - Empfehlungen, Ratgeber, Kauftipps

Überblick

Überblick - Wäschetrockner sind eine ideale Ergänzung zur Waschmaschine, wenn Trockenraum oder Wäscheleine nicht vorhanden sind. Günstiger ist zwar immer noch die frische Luft, aber auch gute Wäschetrockner müssen nicht teuer sein. Besonders Familien schätzen die Dienste eines Wäschetrockners. Einfach die frisch gewaschene Wäsche einfüllen und das passende Trocknerprogramm laufen lassen! Verbraucher haben die Wahl zwischen Ablufttrocknern und Kondensationstrocknern. Abluftgeräte leiten die Feuchte ins Freie. Kondensationstrockner sammeln die Feuchte in einem integrierten Wasserbehälter. Der letzte Schrei sind Wärmepumpentrockner. Die sind teurer als herkömmliche Wäschetrockner, trocknen aber besser und sind deutlich sparsamer.

Kondensation oder Abluft? - Kondensationstrockner sind die gebräuchlichere Variante. Sie können überall aufgestellt werden. Nötig ist nur eine Steckdose. Die entzogene Wäschefeuchte wird in einem Auffangbehälter (Kondensatbehälter) gesammelt und muss nach jedem Trockengang per Hand entleert werden. Oder läuft über einen Schlauch direkt in den Abfluss. Bei Ablufttrocknern wird die entzogene Feuchtigkeit nach außen oder zumindest in einen optimal belüfteten Raum abgeleitet. Der Abluftanschluss befindet sich an der Rückseite des Gerätes. Ein Abluftschlauch kostet 20 bis 30 Euro.

Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner - Neu aber effektiv: Wärmepumpentrockner verbrauchen etwa die Hälfte der Energie konventioneller Trockner und trocknen auch noch besser. Technisch gesehen sind sie Kondensationstrockner. Doch die Wärmepumpe sorgt dafür, dass ein größerer Anteil der Energie für die Trocknung verwendet wird. Normale Trockner mit Kondensatbehälter geben erwärmte Kühlluft an den Umgebungsraum ab - so geht ein Teil der Energie als Wärmeabluft verloren. Ein weiterer Vorteil der Wärmepumpentrockner ist die geringe Feuchtigkeitsabgabe. Dafür muss der Verbraucher einen erhöhten Kaufpreis hinlegen. Langfristig rentieren sich jedoch die höheren Anschaffungskosten deutlich. Im Jahr kann ein Vierpersonenhaushalt mit einem Wärmepumpentrockner die Hälfte an Betriebskosten sparen.

Beladung - Üblich sind Trockner mit einem Fassungsvermögen von 5 bis 8 Kilogramm Wäsche. Ein Zweipersonenhaushalt dürfte mit 5 bis 6 Kilogramm Trochnungskapazität auskommen, es sei denn, es fällt viel Wäsche an. In einer kinderreichen Familie empfiehlt sich auf jeden Fall ein 7- oder 8-Kilogramm-Trockner. Aber bei höhem Wäscheaufkommen kann auch schon in einem Zweipersonenhaushalt ein 7-Kilo-Trockner von Nutzen sein.

Bedienkomfort - Eine Restzeitanzeige ist bei fast jedem Wäschetrockner dabei. Auch eine Anzeige für den Programmablauf haben viele Maschinen. Praktisch ist eine Anzeige für den Trockenzustand. Hier ermitteln Feuchtigkeitssensoren im Trommelinneren den verbleibenden Feuchteanteil der Wäsche. Verfügt das Gerät über eine Trommelinnenlampe, vergessen Sie beim Enträumen keinen Socken in der Trommel. Eine Startzeitvorwahl ist nützlich, wenn der Trockner während der eigenen Abwesenheit oder zur Nachtzeit, wenn die Stromtarife günstig sind, laufen soll. Die Startzeitvorwahl ist bis zu 24 Stunden im Voraus möglich. Besonders bequem ist eine stufenlos einstellbare Vorwahl.

Energieeffizienz - Sehr gut sind Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ und A++. Auch Trockner, die das Label A+ tragen, gelten als einigermaßen sparsam. Die Energieeffizienzklasse A gilt heutzutage nicht mehr als energiesparend. Wer einen zeitgemäßenTrockner kaufen will, der das Beste aus einer minimalen Energiemenge herausholt, hält nach einem Gerät mit dem Energielabel A++ Ausschau. Geräte der Effizienzklassen B und C sind dagegen wahre Energieschleudern.

Laufzeit - Für das Trocknen von Baumwollwäsche benötigt ein marktüblicher Wäschetrockner zwischen 100 und 140 Minuten. Weniger als 1:40 Stunden ist also bei kaum einem Gerät drin. Kürzer ist die Laufzeit, wenn Sie Pflegeleichtes trocknen. Hier liegen die Laufzeiten bei ca. 40 bis 70 Minuten.

Spezialprogramme - Spezialprogramme gibt es unter anderem für Wolle, Sportbekleidung, Pflegeleichtes, Outdoor-Bekleidung und Daunen. Kurzprogramme laufen beispielsweise nur 20 Minuten. Das Programm Knitterschutz trocknet knitteranfällige Wäsche besonders schonend.

Flusensieb - Das Flusensieb sollte nach jedem Trockengang gesäubert werden. Es befindet sich in der Tür des Wäschetrockners. Bei einigen Geräten ist der Zugang zum Sieb unnötig erschwert.

Pumpenfilter - Auch die Filter wollen regelmäßig gesäubert sein. Ihre Aufgabe ist der Schutz der Wärmepumpe vor Flusen. In der Regel signalisiert eine Leuchtlampe, wann der Filter gereinigt werden muss. Wie oft, hängt von den Geräten ab. Im Test von Stiftung Warentest war die Reinigung je nach Gerät schon nach fünf oder zwanzig Trockengängen notwendig. Verstopfte Filter verlängern die Trockenzeit und fördern den Energiehunger des Geräts.

Gestärkte Wäsche

Gestärkte Wäsche - Gestärkte Wäsche sollte nur bügelfeucht getrocknet werden.

No-Go-Area - Wäsche, die zum Teil oder ganz aus luftundurchlässigen Teilen besteht, hat im Wäschetrockner nichts zu suchen. Dazu zählen etwa Regenmäntel oder gummierte Jacken. Auch Federbetten und mit Daunen gefüllte Produkte gehören nicht unbedingt in den Trockner, es sei denn, es ist ein Daunenprogramm vorhanden.

Sonderfall: Wäscheschleuder - Eine Wäscheschleuder trocknet Wäsche mit 2800 Umdrehungen pro Minute im Schleuderverfahren. Anders wie beim Wäschetrockner wird also keine Warmluft zur Trocknung eingesetzt.

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