Stand:04/2013
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Kaufberatung Gefrierschrank - Kauftipss, Empfehlungen, Ratgeber

Ratgeber Gefrierschrank

Ratgeber Gefrierschrank - Kaufberatung für Gefriertruhe und Gefrierschrank gesucht? Der Gefrierschrank ist der Profi im Kühlen. Bei minus 18 Grad lassen sich Obst, Gemüse und Brot bis zu zwölf Monate lagern. Das schafft Flexibilität im Haushalt, Entspannung beim Einkaufen und völlig neue Möglichkeiten, die Großernte aus Opas Garten zu bewältigen. Angesichts der enormen Kühlleistung schlägt der Stromverbrauch über die Jahre besonders stark zu Buche. Gefriertruhen zählen wie Kühlschränke zu den energieintensiven Haushaltsgeräten. Um die Betriebskosten moderat zu halten, sollte man mindestens ein Gerät der Energieeffizienzklasse A+ wählen. Die dooyoo-Kaufberatung Gefrierschrank zeigt Ihnen das ideale Tiefkühlgerät für Küche und Keller - wir sagen, was gut, neu und günstig ist und im Trend liegt. Immerhin 54% der deutschen Haushalte besitzen Tiefkühlgeräte. 21,4 Mio. Geräte stehen deutschlandweit in den Wohnungen. Bei Kühlschränken ist die Zahl naturgemäß höher: 39,0 Mio. Kühlschränke gibt es aktuell in deutschen Haushalten. Das bedeutet eine Versorgungsrate von 99%.

Praktisch: Tiefkühlgerät

Praktisch: Tiefkühlgerät - Ratgeber Gefrierschrank/Ratgeber Gefriertruhe: Moderne Tiefkühlgeräte kosten zwischen 300 und 1000 Euro. Gefriergeräte der neuesten Generation arbeiten deutlich Strom sparender als noch vor 10 Jahren. Viele Geräte gehören inzwischen der Energie-Effizienzklasse A++ an. Dennoch gibt es Qualitätsunterschiede. Günstige Truhen fressen mehr Strom, sind lauter und bieten weniger Ausstattung. Gefriergeräte sollten an einem kühlen und trockenen Ort stehen. Hohe Umgebungstemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit lassen Stromverbrauch und Gefrierkosten in die Höhe schnellen. Der ideale Gefrierschrank ist Energie sparend und verfügt über die Energieklassen A+ oder A++ oder Energy+. Er funktioniert bei verschiedenen Raumtemperaturen und vermeidet Eisbildung im Innenraum (Low-Frost, Stop-Frost, No-Frost). Bei normaler Bevorratung geht man von 50 - 80 Liter pro Person aus. Wer gerne einfriert, sollte mit bis zu 100 Liter pro Person oder mehr rechnen.

Gefriertruhe oder Gefrierschrank?

Gefriertruhe oder Gefrierschrank? - Ratgeber Gefriertruhe: Gefriertruhen sind Toplader, sie werden von oben befüllt. Gefriertruhen sind für eine langfristige Lagerung eingefrorener Lebensmittel im Keller oder Abstellraum ideal. Sie sind günstiger und schon durch ihre Bauart gegen allzu große Energieverluste gefeit. "Truhen haben einen deutlichen Preisvorteil, da sie im Vergleich zu Gefrierschränken weniger als die Hälfte kosten - aber eben den Nachteil bauartbedingt mitbringen, dass die Ordnung in der Truhe nicht so möglich ist wie in einem Schrank." (Testbericht mgering1 16. 4. 08 "Der Sparmeister im Keller"). Da kalte Luft nach unten sinkt, strömt bei geöffnetem Deckel nur wenig Kaltluft nach außen. Gefrierschränke lassen sich besser in die Küche integrieren. Zahlreiche Schubladen erleichtern das übersichtliche Lagern der eingefrorenen Lebensmittel. Dafür tritt bei geöffneter Tür eine große Menge an kalter Luft aus. Bei Kühl-Gefrier-Kombinationen handelt es sich um Kühlschränke mit separatem Gefrierfach - sie sind eine Alternative, wenn nur wenige Lebensmittel eingefroren werden sollen. Wer außer zwei Pizzen und eine Packung Eis nichts weiter im Gefrierfach hat, ist hier richtig bedient. Der Gefrierschrank AEG Arctis 80220 GS hat 188 Liter Fassungsvermögen und verfügt über die Energieeffizienzklasse A++. Der Stromverbrauch pro Jahr liegt bei 178 kWh. In 24 Stunden friert der 80220 GS 22 Kilogramm Gefriergut durch ("Gefriervermögen"). Fällt der Strom aus, bleiben die eingefrorenen Lebensmittel noch 33 Stunden lang gefroren. mgering1 sagt: "Kauf-Tipp". Ein Mini-Gefrierschrank ist der Siemens GI 18DA50. Der GI 18DA50 ist mit 98 Liter Nutzinhalt ein Gerät für einen Ein- oder Zweifamilienhaushalt. Er verbraucht 194 kWh im Jahr.

6 Fragen an Ihr Tiefkühlgerät: Größe, Alter, Klima, Energie, Strom, Abtauen

6 Fragen an Ihr Tiefkühlgerät: Größe, Alter, Klima, Energie, Strom, Abtauen -

Wie groß sollte mein Tiefkühlgerät sein? Je größer das Tiefkühlgerät, desto höher sind Anschaffungspreis und Stromkosten. Eine Gefriertruhe, die halb leer ist, benötigt annähernd so viel Strom wie eine gefüllte. Als Faustregel gilt bei mittelstarker Vorratshaltung ein Nutzinhalt von 50 - 80 Litern pro Person. Gartenbesitzer sollten 100 Liter pro Person veranschlagen.

Wie wichtig ist die Klimaklasse? Die Klimaklasse beschreibt den Temperaturbereich, bei dem Ihr Gerät zuverlässig arbeitet. Für den Keller sind Geräte der Klimaklasse SN (10 - 32 Grad) empfehlenswert. Klimaklasse N (16 - 32 Grad) ist für eine Aufstellung in der Wohnung gedacht. Generell gilt: Je kühler der Raum, in dem Sie Ihr Gefrier- oder Kühlgerät aufstellen, desto geringer der Energiebedarf. Der ideale Standort eines Gefriergerätes ist ein kühler Keller. Dies gilt jedoch nur, insofern die für die Klimaklasse angegebene Mindesttemperatur nicht unterschritten wird. Ist die Raumtemperatur niedriger, verbraucht ein Kühlschrank sogar mehr Strom. Der Grund liegt in der Bildung von Wärmestau im Kühlschrank, da die Kompressoren bei den Temperaturen, die kühler als vorgesehen sind, seltener arbeiten. Infolgedessen funktioniert die Wärmeableitung nicht mehr wie vorgesehen.

Überblick Klimaklasse:

Klimaklasse Temperaturbereich (C°)
SN (Sub-Normal) 10 - 32
N (Normal) 16 - 32
ST (Subtropisch) 18 - 38
T (Tropisch) 18 - 43


Wann muss der alte Gefrierschrank ausgemustert werden? Im Laufe seines Lebens verursacht ein Gefrierschrank Stromkosten, die oft deutlich über seinem Kaufpreis liegen. Da sich der Strombedarf neuer Geräte etwa alle fünfzehn Jahre halbiert, sollte man spätestens nach Ablauf dieser Zeit ein neues Gerät erwerben.

Muss es ein Energiesparmodell sein? Auch hier gilt: Aus Gründen langfristig niedrigerer Betriebskosten lohnen sich Strom sparende Modelle ab Energieeffizienzklasse A auch dann, wenn es nur um den Kaufpreis geht. Besser sind auf jeden Fall Geräte der Klassen A+ oder Energy+.

Wie viel Strom verbraucht mein Gefrierschrank? Tiefkühlgeräte laufen Tag und Nacht. Über ein sparsames Gerät freut sich also Ihr Geldbeutel. Besonders sparsam arbeiten Geräte der Energieeffizienzklassen A+ oder A++. Vergleichbar sparsam sind auch Geräte, die das Energielabel Energy+ tragen. Eine Gefriertruhe verbraucht weniger Strom als ein gleich großer Gefrierschrank. Je kleiner das Tiefkühlgerät, desto ungünstiger wird das Verhältnis Nutzinhalt - Stromverbrauch. Die Gefriertruhe Bauknecht GTE 380 A++ hat einen sehr großen Nutzinhalt von 365 Litern, verbraucht aber mit 219 Kilowattstunden im Jahr nur genauso viel oder weniger wie ein Gefrierschrank mit 240 Litern Nutzinhalt. Der 100-Liter-Gefrierschank Siemens GI 18DA50 verbraucht mit 194 kWh im Jahr fast ebenso viel Strom wie die 199-Liter-Gefriertruhe Liebherr GTS 2112, die 204 kWh verbraucht. Achten Sie auf einen kühlen Stellraum. Eine um ein Grad niedrigere Raumtemperatur bedeutet rund 3% weniger Stromverbrauch. Energiespartipp: hinter dem Tiefkühlgerät 10 cm Platz zur Wand lassen.

Überblick Stromverbrauch eines Gefrierschrankes der Energieeffizienzklasse A+:

Größe des Haushalts Fassungsvermögen Stromverbrauch pro Jahr
Eine Person bis 100 Liter180 - 200 kWh
Zwei Personen100 - 180 Liter190 - 230 kWh
Drei Personen180 - 240 Liter200 - 280 kWh
Vier und mehr Personenüber 240 Literüber 220 kWh


Wie sinnvoll ist eine Abtau-Automatik? Entweder Sie tauen manuell ab (und das ein oder zwei Mal im Jahr) - oder per Abtau-Automatik. Besser als eine Abtau-Automatik sind allerdings Verfahren, die das Gefrieren feuchter Luft im Gerät bereits im Vorfeld vermeiden und das Abtauen weitgehend überflüssig machen: Low-Frost- und Stop-Frost Geräte verhindern die Reifbildung ohne zusätzlichen Stromverbrauch. No-Frost-Geräte verhindern Reif an Lebensmitteln und Innenwänden durch einen permanenten Luftstrom (Umluftsystem), verbrauchen jedoch dadurch gleichzeitig 10 bis 30 Prozent mehr Strom.

Abtauen bis Supergefrieren: das Gefrierschrank-Lexikon

Abtauen bis Supergefrieren: das Gefrierschrank-Lexikon -

Abtau-Automatik: Eine Abtau-Automatik verhindert das allmähliche Vereisen des Tiefkühlfachs. Das ist komfortabel, kann aber höhere Stromkosten verursachen. Der Hintergrund: Vereiste Tiefkühlfächer blockieren Lagerfläche und kosten Energie. Ursache für die Eisablagerungen in Kühl- und Gefriergeräten ist feuchte Luft, die beim Öffnen der Tür einströmt oder mit feuchten Speisen ins Gerät eingebracht wird. Dicke Eisablagerungen sollten daher durch Abtauen entfernt werden - manuell oder durch eine Abtau-Automatik. Ein Tauwasserablauf erleichtert den Abfluss des dabei frei werdenden Tauwassers.

Energieeffizienz-Klasse: Die Energieeffizienzklassen sollen gemäß EU-Richtlinie EN 60456 dem Verbraucher eine schnelle Orientierung geben. Das Etikett gibt den Energieverbrauch in Kilowatt-Stunden (kWh) pro Jahr an. Doch die Richtlinie stammt aus dem Jahr 1988 und entspricht nicht mehr heutigen Effizienz-Standards. Unter den Geräten der Energieeffizienzklasse A sind mittlerweile sogar wahre Stromverschwender zu finden. Sinnvoller sind die im März 2004 eingeführten strengeren Effizienzklassen A+ und A++. Ein Gefrierschrank der Klasse A+ oder A++ ist wirklich sparsam. Geräte der Effizienzklasse A+ verbrauchen 25% weniger Energie. Ein Tiefkühlgerät der A++-Klasse wie der Bosch GFD18A60 verbraucht 45% weniger Strom als ein Tiefkühlgerät der Effizienzklasse A. Von Geräten der Energieeffizienzklasse B oder schlechter ist abzuraten - hier drohen versteckte Kosten durch einen zu hohen Stromverbrauch. Seit September 1999 ist der Verkauf von Geräten der E-, F- und G-Klasse größtenteils untersagt.

Noch mehr Energiesparen: Energy+: Die am Energy+ Projekt (Startschuss 1999) teilnehmenden Hersteller bieten Kühl- und Gefriergeräte an, die sowohl den strengen Energy+ Anforderungen als auch den Energieeffizienzklassen A+ und A++ entsprechen. Die Stromeinsparung beträgt im Vergleich zu entsprechenden Geräten der Energieeffizienzklasse A zwischen 25 bis 45%. Der Energieverbrauch von Energy+ Geräten darf 280 kWh/Jahr nicht übersteigen.

Gefriervermögen: Das Gefriervermögen beschreibt die Menge des Gefrierguts, das ein Tiefkühlgerät in 24 Stunden einfriert. Ein großer Gefrierschrank gefriert bis zu 18 Kilogramm Lebensmittel in 24 Stunden. Eine große Tiefkühltruhe kann über 25 Kilogramm Lebensmittel in 24 Stunden auf eine Gefriertemperatur von -18°C bringen.

Kompressionssystem: Für die Kühlung nutzen Tiefkühlgeräte die Tatsache, dass verdampfende Flüssigkeiten der Umgebung Wärme entziehen. Die meisten Kühlgeräte arbeiten dabei nach dem Kompressionssystem. Dabei wird pumpt ein Elektromotor das Kühlmittel durch ein geschlossenes Rohrsystem an der Rückwand des Tiefkühlgerätes.

Low-Frost, No Frost: Eisablagerungen aus feuchter Luft in Kühl- und Gefriergeräten führen zu erhöhtem Stromverbrauch. Low-Frost-Geräte verringern das Einströmen von feuchter Außenluft ohne zusätzlichen Stromverbrauch und machen das Abtauen weitgehend überflüssig. No-Frost-Geräte verhindern Eisablagerungen durch einen permanenten Luftstrom. Der permanent laufende Ventilator verursacht jedoch 10 bis 30 Prozent mehr Stromverbrauch - doch inzwischen bieten Hersteller auch sparsame No Frost-Geräte der A+ Klasse an. Auch hier ist ein Abtauen nicht mehr notwendig.

Stromausfall: Im Falle eines Stromausfalls halten Gefriertruhen die erforderliche Mindesttemperatur bis zu mehr als zwei Tagen. Kleine Gefrierschränke halten die Gefriertemperatur je nach Modell ca. einen halben Tag. Große Gefrierschränke schaffen bis über 30 Stunden.

Supergefrieren: Die Schnellgefrier-Funktion ermöglicht das schnelle Einfrieren auch großer Mengen neuer Lebensmittel. Dabei kühlt das Gerät bis auf -30° C ab.

Überblick Lagerzeit für diverse Lebensmittel

Lebensmittel empfohlene Lagerzeit
Rindfleisch12 Monate
Mageres Schweinefleisch5 Monate
Fettes Schweinefleisch3 Monate
Geflügel6 Monate
Hackfleisch3 Monate
Magerer Fisch4 Monate
Fetter Fisch2 Monate
Obst, Gemüse, Kräuter12 Monate
Roher Teig3 Monate
Brot, Brötchen, trockene Kuchen6 Monate
Butter6 Monate


Fazit: So kaufen Sie Ihr neues Tiefkühlgerät richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihr neues Tiefkühlgerät richtig - Sie möchten einen Gefrierschrank kaufen? Wer Gemüse und Obst mit allen Vitaminen und Mineralstoffen auch nach der Hochsaison schätzt, liegt bei Tiefkühlgeräten richtig. Für Gartenfreunde sind Tiefkühlgeräte unabdingbar. Gefriertruhen bieten sich für eine Kelleraufstellung an. Sie haben ein hohes Fassungsvermögen, laufen energiesparender, können aber bei der Befüllung Probleme bereiten. Ein Gefrierschrank lässt sich gut in jede Küche integrieren. Gefrierschränke bieten einen höheren Energieverbrauch, lassen sich jedoch leichter befüllen. Sie wollen einen billigen Gefrierschrank kaufen? Da Tiefkühlgeräte Langzeitanschaffungen sind, sollten Sie nicht an der falschen Ecke sparen. Den Aufpreis, den ein energieeffizienter Gefrierschrank mehr kostet, sparen Sie durch niedrigere Betriebskosten wieder ein. Einen billigen Gefrierschrank günstig kaufen - das kann also im Nachhinein teuer werden. Gefrieren wird immer leichter. Zahlreiche Komfortfunktionen machen die Bedienung leichter und effizienter. Wer Komfort und Sicherheit will, achtet auf Tür- und Temperaturwarner, No Frost oder eine Gefriertemperaturanzeige. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Ratgeber Gefrierschrank und Gefriertruhe!

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