Stand:04/2013
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Kaufberatung TFT-Monitor - Infos, Kauf-Tipps, Empfehlungen

Überblick

Überblick - Ein schlanker TFT-Monitore macht auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Und selbst günstige Monitore liefern heutzutage ordentliche Bildqualität. Die beliebtesten Bilddiagonalen sind derzeit 20, 22 oder 24 Zoll. Gute Nachrichten gibt es auch für Schnäppchenjäger: Günstige Full-HD-Monitore muss man nicht mehr mit der Lupe suchen. Wer einen neuen TFT-Monitor („Thin Film Transistor“) kaufen will, sollte sich jedoch vor dem Kauf überlegen, wozu er das gute Stück benutzen will. Für Office-Anwendungen empfehlen sich Geräte mit einer guten Ergonomie, Fans von HD-Filmen werden mit Full-HD-Panels glücklich. Profi-Grafiker brauchen TFTs mit einer Top-Bildqualität, Gamer sind für die perfekte Darstellung ihrer Lieblingsspiele auf superschnelle Reaktionszeiten angewiesen.

Die Panel-Technologien

Die Panel-Technologien - TFT-Monitor ist nicht gleich TFT-Monitor. In den Bildschirmen kommen unterschiedliche Panel-Technologien zum Einsatz. Die schnellen TN-Panels sind die gängigsten Monitor-Panels. Alle günstigen, aber auch einige hochwertigen Geräte wie zum Beispiel Gamer-Monitore arbeiten mit dieser Technologie. Grafik-Monitore verfügen hingegen meist über VA-Panels bzw. über die Varianten MVA, PVA, S-PVA sowie über S-IPS-Panels, die eine bessere Bildqualität und stabilere Blickwinkel erlaubten. S-PVA-Panels gelten unter Grafikern als die Mercedes unter den Monitoren. S-IPS-Panels bieten einen erstklassigen Mix aus Schnelligkeit und Top-Kontrast.

TFT-Monitore für Grafiker

TFT-Monitore für Grafiker - Monitore für Profi-Grafiker setzen bei der Bildqualität Glanzpunkte. Eine hochwertige Farbwiedergabe, ein außerordentlicher Kontrast und eine hervorragende Helligkeit sind für professionelles Arbeiten mit Photoshop oder expliziten Profi-Anwendungen ein Muss. Optimal ist zudem eine möglichst weitgehende Abdeckung des Adobe RGB-Farbraums. Ideal sind hierfür IPS-LCD-Panels. Umfassende Möglichkeiten zur Kalibrierung der Bildeinstellungen helfen bei der perfekten Darstellung von Bildern, Fotos und Grafiken. Mit der Pivot-Funktion können Grafiker das Panel mit einem Handgriff vom Querformat ins Hochformat drehen.

Büro-Monitor

Büro-Monitor - Office-Monitore sind Arbeitstiere. Um ermüdungsfreies, entspanntes Arbeiten am PC zu ermöglichen, sollte der Büro-TFT dreh- und neigbar sein und über eine Höhenverstellbarkeit verfügen. Auch hier ist eine Pivot-Funktion hilfreich, um Texte rasch und problemlos im Hochformat anzuzeigen oder um dem Arbeitskollegen etwas zu zeigen. So strengt selbst langes Arbeiten am PC weniger an. Praktisch: Auf 24-Zöllern lassen sich zwei Textseiten in DIN-A4-Format nebeneinander darstellen – das schafft Überblick und spart Zeit.

Gaming TFT

Gaming TFT - TFT-Monitore für Gamer brauchen vor allem eines: eine herausragende Reaktionszeit. Die rasanten Moves in aktuellen Actiongames verlangen von einem gaming-tauglichen TFT-Monitor Höchstleistungen. Doch es ist gar nicht so einfach, sich über die tatsächliche Reaktionszeit seines Lieblings-Monitors zu informieren. In der Werbung kursieren oft unrealistische Traumwerte. Zudem gibt es verschiedene Werte: erstens die relativ aussagekräftige Grau-zu-Grau-Schaltzeit und zweitens die gerne von Herstellern angegebene, aber unwichtigere Schwarz-zu-Weiß-Schaltzeit. Optimal sind Grau-zu-Grau-Schaltzeiten von zehn Millisekunden und weniger. Ist die Reaktionszeit zu lahm, drohen Schlieren. Freunde von Computerspielen sollten darauf achten, dass Grafikkarte und Bildschirmauflösung harmonisieren. Mittels Overdrive lässt sich die Reaktionszeit bei vielen Gaming-TFTs nochmals verkürzen.

Auflösung

Auflösung - Wer HD-Filme, etwa von Blu-rays, auf dem Monitor ansehen will, braucht die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln sind bei 22-Zöllern mit einem Format von 16:10 beliebt. Die Auflösung 1.920 x 1.200 Pixel findet sich bei hochwertigen 16:10-TFTs. Sie bietet vor allem professionellen Nutzern viel Komfort und Platz zur parallelen Darstellung mehrerer Internetseiten oder Grafiken.

Ausstattung

Ausstattung - Achten Sie auf einen Standfuß, der seinen Namen auch verdient. Sonst wird Ihr Traum-TFT schnell zum Wackelkandidaten. Bei den Schnittstellen gilt: je mehr desto besser. Wer Multimedia-Inhalte auf dem Monitor ansehen will, sollte auf die digitalen Schnittstellen DVI und HDMI achten. Per HDMI lassen sich hochwertige Inhalte verlustfrei vom PC auf den TFT übertragen. Bietet der Monitor einen USB-Port, lassen sich Peripheriegeräte wie beispielsweise eine Tastatur an den Monitor andocken.
Verschachtelte OSD-Menüs („On Screen Display“) oder fummelige Bedientasten können schnell den Spaß an der Bedienung trüben.

3D - Das Trendthema 3D macht auch vor den TFT-Monitoren nicht halt. Für den Betrieb eines 3D-tauglichen Monitors benötigen Sie nicht nur eine 3D-Brille, sondern auch eine leistungsfähige Grafikkarte. Auch wenn 3D-Bildschirme tolle 2D-Bilder zeigen, so lohnt sich ein 3D-TFT-Monitor derzeit nur für Fans von 3D-Spielen oder von 3D-Filmen.

Auflösung, Diagonale und Format

Auflösung, Diagonale und Format - Die beliebtesten Displaygrößen sind 19 Zoll (1.280 x 1024, 1.440 x 900), 20 Zoll (1.600 x 900, 1.600 x 1.200m 1.920 x 1.080), 22 Zoll (1.920 x 1.080, 1.680 x 1.050), 23 Zoll (1.920 x 1.080), 24 Zoll (1.920 x 1.080, 1.920 x 1.200), 27 Zoll (1.920 x 1.080, 2.560 x 1.440) und 30 Zoll (2.560 x 1.600)

Helligkeit & Kontrast

Helligkeit & Kontrast - Die Helligkeit eines Monitors wird in Candela je Quadratmeter (cd/m²) gemessen. Für Normalanwender sind 200 cd/m² völlig ausreichend. Damit lässt sich auch bei ungünstiger Lichteinstrahlung noch komfortabel arbeiten. Für Profi-Anwender und Grafiker können indes Kontrast und Helligkeit nicht gut genug sein. Wer ungern bei zu hellem Monitor arbeiten, sollte darauf achten, dass sich der Monitor genügend weit abdimmen lässt. Fantasiewerte wie beispielsweise ein Kontrast von 5000000:1 beziehen sich auf den für die Praxis eher unwichtigen dynamischen Kontrast. Wichtiger ist der Schachbrettkontrast, der beispielsweise die Textlesbarkeit misst.

Fazit: So kaufen Sie Ihren TFT-Monitor richtig - 22- bis 24-Zoll-TFTs sind die beliebtesten Monitore. Für die Klassiker unter den Flachbildschirmen sprechen der günstige Preis und die ausgereifte Technik. Wer sowieso nur bei den Standardanwendungen Internet, Office und E-Mail zu Hause ist, kann Geld sparen und günstig einen Monitor der Unter-100-Euro-Klasse kaufen. Hier bekommt man auch bei knappem Budget knackige Bilder aufs Panel. Spieler müssen auf Reaktionszeiten Acht geben, Filmfreaks auf Formatverträglichkeit und Full HD, Profis auf Ausleuchtung und Kontrast. TN-Panels sind günstig und erlauben geringere Blickwinkel. VA-Panels sind teurer, glänzen jedoch mit stabilen Blickwinkeln. Doch auch die Ergonomie ist wichtig. Zum Arbeiten empfiehlt sich dringend eine Höhenverstellung. Ihre Augen werden es Ihnen danken. Auch Features wie Dimmer, Dreh- und Pivotfunktion erweisen sich für viele Nutzer als wichtiger, als vielen bewusst ist. Viel Spaß bei Ihrer TFT-Monitor-Kaufberatung!

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