Stand:08/2011
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Kaufberatung Staubsauger - Informationen, Ratgeber, Kauf-Tipps

Ratgeber Staubsauger

Ratgeber Staubsauger - Neben Kühlschrank und Waschmaschine zählt der Staubsauger zu den wichtigsten Haushaltsgeräten. Dabei haben die Sauger eine lange Geschichte hinter sich. Staubsauger sind eine Erfindung der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts. Doch im Prinzip funktionieren alle Sauger gleich. Mittels Unterdruck werden Luft und Schmutz angesaugt und mit Filtersystemen getrennt. Der Staub wird im Staubsaugerbeutel gesammelt, die Luft anschließend ausgeblasen. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Der britische Hersteller Dyson benutzt zur Trennung von Staub und Luft ein Zentrifugensystem ("Zyklon-Staubsauger"). Viele Modelle sind auf Belägen wie Teppich, Fliesen oder Parkett unterschiedlich gut, und auch bei der Ausstattung gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Lesen Sie in dieser Kaufberatung alles über Saugkraft, Energieverbrauch und Qualität zum Thema Staubsauger. Aktuelle Staubsauger schaffen eine Leistung von 2000 Watt und mehr. Doch nicht immer ist die Watt-Zahl entscheidend für die Saugleistung. Der Testsieger bei Stiftung Warentest (04/08) verfügte über "nur" 1600 Watt Leistungsaufnahme, der Bodenstaubsauger mit der stärksten Watt-Leistung kam lediglich auf Platz 10. Lesen Sie alles über die aktuellen Staubsauger-Testsieger und noch viel mehr in der neuen Staubsauger Kaufberatung.

Günstige Bodenstaubsauger

Günstige Bodenstaubsauger - Kaufberatung günstige Bodenstaubsauger: Jeder hat sie, jeder kennt sie: Bodenstaubsauger sind die beliebtesten Staubsauger. Der rollbare Gerätekorpus und ein Saugrohr sorgen für gute Bedienbarkeit. Damit ist der Staubsauger zugleich mobil und macht höher gelegene Polster und Ablagen erreichbar. Zusammen mit einer Kabellänge von 5 bis 9 Meter wird dabei ein Aktionsradius von 6 bis 10 Metern erreicht. Für große Zimmer empfiehlt sich der obere Wert. Preiswerte Staubsauger gibt es bis 2000 Watt. Das reicht für fusselfreie Böden. Doch die Watt-Stärke ist nicht allein ausschlaggebend für die Güte der Saugstärke. Bei guten Staubsaugern geht es um das reibungslose Zusammenspiel von Motorleistung, Bürste und Filterfunktion. Der beutellose Staubsauger Dirt Devil Centrino XL M2724 schafft 2400 Watt (Testbericht Mutzematze 3. 6. 08: "WOW... Er und sein Zubehör kann schon was..."). Achten Sie auf eine stufenlose Leistungsregulierung. Das verhindert Festsaugen an Teppichen und hilft Energie sparen. Praktisch sind Zubehörmulden direkt am Gerät, in denen eine Polster- und Fugendüse Platz haben. Das erlaubt schnelles Wechseln der benötigten Düsen.

Testsieger Staubsauger 2009 Stiftung Warentest - Der Test von Stiftung Warentest aus dem Jahre 2009 (Heft 4/2009) kürte den Miele S5 ecoline zum Testsieger Staubsauger. Er brillierte in allen Disziplinen. Bestnoten in Saugleistung, Haltbarkeit, Bedienung und Umwelteigenschaften machten den Miele zum Testsieger. Einziger Wermutstropfen ist der Preis: mit rund 220 Euro war der Ecoline das teuerste Gerät im Test. Auf den zweiten Platz kam der Bosch BSG 71666, der nur um weniges schlechter war als der Miele. Platz drei belegte der EIO Varia R-Control Eco 1000, der auf Teppichboden etwas schlechter saugte als der Testsieger.

Testsieger Staubsauger 2008/2007 Stiftung Warentest

Testsieger Staubsauger 2008/2007 Stiftung Warentest - Doch auch viele Modelle der Vorjahrestests aus 2008 und 2007 sind noch kaufbar. Der EIO Vivo 1600 wurde von Stiftung Warentest mit der besten Saugleistung getestet (4/2008). "Schlauch und Saugrohr sind ausreichend lang, auch für großgewachsene Personen bequem handhabbar. Mit der Saugkrafteinstellung am Motor bzw. der Nebenluftzudosierung am Saugrohr kann die Saugstärke leicht und problemlos den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden" (Testbericht Orthoklas 11. 5. 08: "Ein sau(g)starker Mitbewohner"). Der Testsieger bei Stiftung Warentest (4/2005) Miele Tango Plus saugt auch bei vollem Staubbeutel noch gut. Außerdem überzeugte die Tester die Haltbarkeit des Miele. Auf den zweiten Platz bei Stiftung Warentest (4/2005) kam der VS 06G1831 von Siemens. Er war der leiseste im Test und hielt Staub besonders gut zurück. "Die Saugleistung ist 1a und der Sauger hat 1800 Watt. Schon bei der 2/3-Stellung der Leistungsregelung saugt er problemlos alles an Dreck weg" (Testbericht supermaier10 26. 7. 07: "Willst du mir einen saugen?"). Die Elektrobürste für den VS 06G1831 muss zusätzlich gekauft werden. Eine automatische Regelung der Saugkraft mittels Sensoren ist nur bei hochpreisigen Staubsaugern zu finden.

Handstaubsauger

Handstaubsauger - Kaufberatung Handstaubsauger: Erinnern Sie sich? Handstaubsauger waren die typischen Sauger in den fünfziger und sechziger Jahren. Heutzutage sind Handsauger ideal für kleine Wohnungen, Ferienwohnung, Campingplatz oder als Zweitgerät für Zuhause. Beim Handstaubsauger haben Sie alles im Griff: Motoreinheit, Düse, Staubbehälter. Das für den Bodenstaubsauger charakteristische Nachziehen des Motorblocks per Saugrüssel entfällt also. Der Staubbehälterinhalt beträgt beim Handstaubsauger 1,5 bis 2,5 Liter - im Vergleich von bis zu 5 Litern bei Bodenstaubsaugern. Ein eleganter Sauger für Kurzeinsätze auf Polster oder um die Krümel unter dem Frühstückstisch verschwinden zu lassen ist der AEG AS 201 Vampyrette mit 1400 Watt Leistung und 6 Meter Kabellänge. Wer beutellos handsaugen will, dürfte den Dyson DC 35 Multi Floor interessant finden. Der DC 35 Multi Floor hat 2 Saugstufen.

Akkusauger

Akkusauger - Kaufberatung Akkusauger: Akkusauger sind ebenfalls Handstaubsauger. Sie lassen sich rasch verstauen, sind angenehm leicht und erreichen mühelos jede Ritze. Normal ist eine Wattleistung zwischen 1000 und 1400 Watt. Ein typischer Akku-Handsauger ist der Vorwerk Kobold 135, der wie alle Vorwerk-Staubsauger ausschließlich durch Firmenvertreter verkauft wird. Akkusauger verfügen über eine Laufzeit von ca. 5 bis 10 Minuten. Damit sind sie für einen Kurzeinsatz gut. Verstreute Krümel, Tierhaare unterm Tisch und Staub in Polsterecken lassen sich somit schnell aufsaugen. Viel geht in Akkusauger nicht hinein. Bei einem halben Liter Staubvolumen ist meist Schluss. Dafür eignen sie sich auch für den Spezialeinsatz im Autoinnenraum, und auch im Urlaub und im Wochenendhaus leisten sie gute Dienste. Der Akkusauger Philips FC 6142/01 (ca. 40 €) schafft neun Minuten Dauersaugen bei 9 Watt Saugleistung (Testbericht Tohalo 4. 4. 08: "Toll für da, wo man schlecht rankommt!"). Der FC 6142/01 kann 0,5 Liter Trockenschmutz und 0,1 Liter Nassschmutz aufnehmen. Das Aufladen der Akkus dauert 16 Stunden. Mit entsprechenden Fugendüsen saugen die leichten Akkusauger auch in Ecken, Fugen und Spalten, die für Bodenstaubsauger schwer zugänglich sind. Teuerer wirds beim beutellosen Akkusauger Dyson DC 30 Satin, der 6 Minuten Laufzeit und die von Dyson bekannte Zyklon-Technologie mitbringt.

Staubsauger Lexikon: 7 Fragen zu Ihrem Staubsauger

Staubsauger Lexikon: 7 Fragen zu Ihrem Staubsauger -

Was ist ein HEPA-Filter?

HEPA heißt "High Efficiency-Particulate Airfilter", also Hocheffizienz-Partikelfilter. HEPA-Filter filtern die Abluft, bevor diese aus dem Gerät entweicht. HEPA-Filter sorgen dafür, dass besonders kleine Staubpartikel ausgefiltert werden. Dazu zählen Milben, Rauchrückstände, Aerosoloe, Pollen, Bakterien und ähnliche Schwebepartikel. HEPA-Filter sorgen für die Ausfilterung aller Partikel ab einer Größe von ca. 0,3 Mikrometern. Dass HEPA-Filter in Verbindung mit Aktivkohlefiltern besonders für Allergiker geeignet sind, mag in vielen Fällen zutreffen, gehört aber nicht zur Definition von HEPA-Filtern. Ein Mal pro Jahr sollte der Filter gewechselt werden. HEPA hin oder her - den Standards der "richtigen" HEPA-Schwebestofffilter entsprechen die Staubsaugerfilter mit der Bezeichnung "HEPA" nicht.

Was ist bei Vorwerk-Staubsaugern anders?

Der Wuppertaler Hersteller Vorwerk verbaut elektrische, also aktiv rotierende Bürsten, in die Saugdüse und erhöht dadurch die Saugleistung. Bürstensauger sind besonders gut bei der Faseraufnahme und holen Tierhaare besser aus dem Teppich als herkömmliche Sauger. Der Vorwerk Tiger 260 war Testsieger Staubsauger bei Stiftung Warentest (Heft 04/08). Der Tiger 260 wurde bei Haltbarkeit mit der Note 0,8 (sehr gut) bewertet. "Wer nicht nur einen Sauger will, sondern eine Raumpflegemaschine, der ist hier bestens versorgt. Besser finde ich auch gegenüber Produkten mit Zyklonfilter, dass man nicht mehr mit den Allergenen in Kontakt kommt, da sie im Beutel bleiben..." (Testbericht HAL9000i 27. 8. 08: "Ein neuer Tiger im Tank!")

Welcher Staubsauger saugt wo wie gut?

Hier finden Sie eine Übersicht aller Staubsaugertypen mit der Angabe der idealen Anwendung.

  Teppich Hartboden Einsatzgebiet Preis
Bodenstaubsauger gut gut Allround 40 - 600 Euro
Bürstenstaubsauger sehr gut gut Tierhaare, hartnäckige Fusseln 100 - 1200 Euro
Akkusauger ungeeignet ungeeignet Urlaub, Auto, Ritzen, Ecken 20 - 200 Euro
Nass-Trocken-Sauger ungeeignet sehr gut grober Schmutz, Terrasse, Garten, Garage, Keller 40 - 400 Euro


Umwelt gut, alles gut?

Staubsauger unterscheiden sich im Energieverbrauch nicht weniger als in sonstigen Merkmalen. Stiftung Warentest bewertete den Bodenstaubsauger Miele S4 ecoline mit "gut" im Stromverbrauch. Generell gilt jedoch, dass eine hohe Wattzahl auch einen hohen Stromverbrauch bedeutet. Eine stufenlose Saugstärkeregelung hilft beim Energiesparen. Auch die Schallleistung fließt in eine Bewertung der Umwelteigenschaften mit ein. Empfindliche Ohren freuen sich über eine Schalldämpfungsfunktion. Der Siemens VS 06G1831 war im Test bei Stiftung Warentest der leiseste Staubsauger des Testfeldes (4/2005).

Mit wie viel Druck arbeitet ein Staubsauger?

Die Saugkraft beschreibt den Druckunterschied, den das Gebläse eines Staubsaugers erzeugt. Hochwertige Sauger erreichen einen Druck im Inneren, der lediglich 4/5 des normalen Drucks erzeugt. Anders ausgedrückt: Eine Vakuumleistung von 170 mBar ist hoch. Durchschnittlich kommen Staubsauger auf 140 - 165 mBar Druckleistung. Selbstverständlich sinkt die Saugleistung in dem Maße, je voller der Staubsaugerbeutel ist.

Wie oft müssen Filter gewechselt werden?

Hochwertige Geräte arbeiten mit mehreren Filtern. Neben den normalen Filtern aus Papier oder Microfaser gibt es Hygienefilter und besondere Microfilter. Motorschutzfilter schützen den Motor vor Schmutz, falls der Staubsaugerbeutel reißen sollte. Der Hygiene-Ausblasfilter sollte alle sechs bis zwölf Monate erneuert werden. Der Motorschutzfilter und der Lamellen-Zentralfilter sollten alle zwei Monate gereinigt werden. (Quelle: Testbericht von velu1961)

Leistung OK?

Auch bei Staubsaugern ist selten drin, was außen draufsteht. Im Test von bild.de (4. 3. 2008) erreichte keiner der getesteten Staubsauger die angegebene Wattzahl. Auch der Testsieger Staubsauger, der Miele S 5510 kam anstatt der deklarierten 2200 Watt nur auf gemessene 1786 Watt. Besonders groß fiel der Unterschied beim Dirt Devil Bagline M7070 aus. Statt 2400 Watt wurden im Test lediglich 1560 gemessen.

Nass-Trocken-Sauger

Nass-Trocken-Sauger - Kaufberatung Nass-Trocken-Sauger. Sie wollen auch mal nasse Blätter vor der Haustür wegsauen? Nass-Trocken-Sauger empfehlen sich für Hobbyraum, Haushalt, Keller, Dachrinnen, Garage und Terrasse - also überall, wo es richtig dreckig werden kann. Die Nass-Sauger sind robuster als normale Staubsauger und dank gummierter Räder und stabilem Vierrollenfahrwerk auch für den Außeneinsatz geeignet. Um ausreichend Blätter, Streu und Sand aufnehmen zu können, liegt das Fassungsvermögen des Tanks in der Regel bei maximal 25 Litern. Teure Geräte kommen auf über 60 Liter. Zum Lieferumfang gehören eine Nass- und eine Trockensaugdüse. Achtung: Tüten für Nass-Trocken-Sauger sind teuer. Achten Sie auf einen ausreichenden Rollenabstand. Sauger mit engem Rollenstand fallen auf einer unebenen Garageneinfahrt leicht um. Der Nass-Trocken-Sauger Kärcher A 2003 schafft 12 Liter Nass-, Feucht- und Trockenschmutz und ist mit 1200 Watt im Mittelfeld der Schmutz-Experten angesiedelt (Testbericht tobiw83 1. 2. 08: "Kompakter Allesfresser"). Das Anschlusskabel erlaubt einen Saugradius von vier Metern. Hochwertige Nass-Trocken-Sauger wie der Nilco IC 414 RT mit 62 Litern Aufnahmevolumen sind für die gewerbliche Nutzung konzipiert.

Saug-Roboter

Saug-Roboter - Preislich in einer anderen Liga spielt der Kärcher RC 3000, der als Mini-Roboter dank Sensoren seinen Putzjob vollkommen automatisch erledigt. "Der Sauger arbeitet absolut autonom. Ein menschliches Zutun ist in den wenigsten Fällen notwendig. Mit Berührungssensoren ausgerüstet fährt der Sauger nach Zufallsprinzip durch die Räume. Sobald ein Hindernis getroffen wird, macht der Sauger eine Drehung um etwa 40 Grad und fährt weiter. Wenn er wieder auf ein Hindernis stößt, erkennt er aufgrund der Lage dessen meistens, ob er dazwischen durchfahren könnte (Stuhlbeine) und versucht dies dann auch. Durch eine Lichtschranke im Schmutzkanal erkennt der Sauger den Verschmutzungsgrad des Untergrundes. Wenn er starke Verschmutzung feststellt, wechselt er in einen langsameren Fahrmodus, fährt hin und zurück oder bei sehr starker Verschmutzung sternförmig hin und her." (Testbericht Stefan79_ch 25. 8. 06: "Spaßmaschine: Saug-Ufo"). Auf Tierhaare versteht sich der iRobot Roomba 564 Pet besonders (Testbericht: "Rudi Roomba - der Hausfrauenversteher!")

Fazit: So kaufen Sie Ihren neuen Staubsauger richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihren neuen Staubsauger richtig - Staubsauger stehen in jedem deutschen Haushalt. Wer welchen Staubsauger will, hängt oft genug auch vom Geldbeutel ab. Die gute Nachricht lautet: Auch günstige Sauger verrichten ihren Job ordentlich, und nicht jeder teure Sauger saugt "gut". Hilfe leisten hier besonders Testberichte und Tests in Verbraucherzeitschriften. Mit einem Staubsauger Testsieger fahren Sie in der Regel immer gut. Die nächste Frage lautet: Wie viel will ich ausgeben? Otto Normalnutzer wird mit einem Staubsauger für rund 80 Euro durchaus glücklich. Auch Markenhersteller wie Siemens und Philips bieten Modelle für unter 100 Euro an. Modelle von Dyson und Vorwerk sind teurer, bieten jedoch innovative Technik. Vorwerk schafft durch elektrische Saugbürsten in der Saugdüse eine hohe Saugkraft, Staubsauger von Dyson arbeiten mit der Trennung von Luft und Staub in einer Art Zentrifuge. Wer auch auf der Terrasse, in Keller, Hobbyraum, Garage oder Garten effektiv saugen will, braucht einen Nass-Trocken-Sauger für Blätter und Grobschmutz. Die beliebtesten Staubsauger kosten Sie 90 bis 280 Euro. Wer einen teuren Staubsauger-Testsieger von Miele kauft, wird durch eine exzellente Haltbarkeit belohnt. Wenn Sie einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Preis finden, kaufen Sie auf jeden Fall richtig. Viel Spaß mit Ihrer Staubsauger Kaufberatung.

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