Stand:05/2012
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Kaufberatung Rasenmäher - Kauf-Tipps, Ratschläge, Infos

Überblick

Überblick - Rasenpflege - was für den einen Vergnügen ist, gestaltet sich für den anderen als lästige Pflicht. Wollen Sie einen perfekten Rasen, ist ein- bis zweimaliges Mähen pro Woche ein Muss. Also muss ein Rasenmäher her. Doch welcher? Auch über die Art und Weise scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf einen Rasentraktor, die anderen auf einen Elektromäher. Klar ist, dass für große Rasen ein Rasentraktor das Richtige ist. Doch wo und wann ein Elektor-Rasenmäher oder ein Benziner optimal ist, welche Rolle der Preis dabei spielt und wie laut ein Mäher sein darf - diese Fragen will diese Kaufberatung klären. Lesen Sie Tipps und Ratschläge zu Modellen, Leistung, Eignung, Lautstärke und Sicherheit. Zudem zeigen wir Tipps unserer User sowie die aktuellen Rasenmäher-Testsieger.

Elektromäher oder Benzinmäher

Elektromäher oder Benzinmäher - Elektrisch betrieben Rasenmäher sind ideal, wenn Sie auf lärmempfindliche Nachbarn Acht geben müssen. Sie sind leichter als Benzinmäher, leiser, wendiger, weniger wartungsintensiv und für kleine bis mittlere, ebene oder verwinkelte Rasenflächen ideal. Der Nachteil beim elektrischen Mäher: Sie sollten aufpassen, dass Sie das Kabel nicht überfahren. Auch auf baumbestandenen Rasenflächen gestaltet sich das Umlegen des Kabels mitunter mühevoll. Mit einem Benzinmotor betriebene Geräte sind für größere und höher wachsende Rasen ideal. Dabei darf der Rasen auch gerne einmal abschüssig sein. Wegen des höheren Lautstärkepegels ist ihr Betrieb jedoch in dicht besiedelten Gebieten nicht immer unproblematisch. Empfehlenswert ist zudem ein Gehörschutz. Auch die Pflege eines Benzinmotors (Ölstand, Zündkerze, Filter) ist nicht jedermanns Sache. Und auch die Frage der Abgasproduktion sollte vor dem Kauf bedacht werden.

Rasentraktor

Rasentraktor - Ein Rasentraktor ist der Mercedes unter den motorbetriebenen Mähern. Hier bekommen Sie mehr Leistung, mehr Reichweite, mehr Komfort - und Preise bis zu 3.000 Euro und mehr. Nicht nur Profis, sondern auch Besitzer großer Rasenflächen können zu einem Rasentraktor oder Aufsitzmäher greifen. Damit sind Flächen bis zu oder mehr kein Problem. Wie beim Benzinmäher ist auch beim Aufsitzmäher die regelmäßige Kontrolle von Ölstand, Zündkerze und Filter Pflicht. Auch auf den Reifendruck sollten Sie hin und wieder ein Auge werfen.

Spindelmäher

Spindelmäher - Verbietet sich der Einsatz von Elektro- oder Benzingeräten oder will der Gärtner bewusst auf energieintensive Gartenpflege verzichten, ist ein Spindel- oder Handmäher ideal. Doch auch Besitzer eines Englischen Rasens greifen gerne zum Hand-Spindelmäher. Denn die Rotation der Messerspindeln schneidet die Halme exakt ab - wie bei einer Schere.

Akkumäher - Nicht immer steht in der Nähe des Rasens eine Steckdose bereit. Hier empfiehlt sich ein Akkumäher. Die Akkulaufzeit beträgt bei Markenakkumähern rund eine Stunde. Nach einer Aufladezeit von vier bis sechs Stunden ist ein Akkumäher erneut einsatzbereit.

Lautstärke

Lautstärke - Rasenmähen muss sein. Doch beim Betrieb eines Mähers sollte man sich an gewisse Regeln halten. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang eine Pressemitteilung des Landes Rheinland-Pfalz vom 1. Juni, 2010. Dort wird gesagt, dass Rasenmähen von 7 bis 20 Uhr erlaubt ist, allerdings nicht Samstags und Sonntags. Besonders laute Mäher dürfen zwischen 13 und 15 Uhr nicht betrieben werden. Dazu sagt die Pressemitteilung: "Besonders lärmintensiv ist ein Gerät dann, wenn es bei einer Schnittbreite von weniger als 50 Zentimetern 96 Dezibel oder bei einer Schnittbreite, die kleiner als 120 Zentimeter ist, 100 Dezibel überschreitet."

Leistung - Hier ist je nach Geldbeutel und Einsatzgebiet alles möglich. Benzinmäher bringen bis zu 10 Watt oder mehr Leistung. Wer mehr Leistung braucht, sollte sich einen Rasentraktor zulegen. Hier sind 15 PS keine Seltenheit. Bei Elektromähern ist in der Regel bei 1600 Watt Schluss.

Ausstattung

Ausstattung - Schnitthöhenverstellung. Hier können Sie wählen, wie lang die Halme nach dem Mähen sein sollen. Die genaue Verstellweite ist je nach Modell unterschiedlich. Üblich sind Schnitthöhen von 28 bis 63 mm oder 25 bis 75 mm. Günstige Mäher bieten zum Beispiel drei Einstellhöhen, höherwertige fünf oder mehr Einstellhöhen.

Radantrieb. Für Rasenflächen über 300 Quadratmeter ist ein Radantrieb ratsam. Der nimmt Ihnen das Schieben des Mähers ab, was sich besonders bei Hanglagen als entlastend für Arme und Beine erweist.

Motorstop. Sicherheit geht vor. Deshalb hat jeder Rasenmäher einen Sofortstopp. Dieser wird aktiviert, sobald ein Bügel losgelassen wird. Sowohl der Radmotor falls vorhanden, als auch die Messerbewegung wird daraufhin unterbrochen.

Grasaufnahme. Erspart das Auflesen des Grases nach dem Mähen.

Schnittbreite. Elektromäher verfügen über Schnittbreiten von 29 bis 48 cm, Benzinmäher über Schnittbreiten bis zu cm und Traktoren über Schnittbreiten bis zu 55 cm oder mehr.

Elektrostart. Hiermit starten Sie Ihren Benzinmäher mit einer einzigen Bewegung - genauso wie beim Auto.

Heckauswurf. Mit einem Heck- und Seitenauswurf ist auch das Mähen von hohem Gras kein Problem.

Welche Schnittbreite für welchen Rasen?

Welche Schnittbreite für welchen Rasen? - Welche Schnittbreite ist die Richtige? Das kommt ganz darauf an, wie groß ihr Rasen ist. Für 100 Quadratmeter benötigen Sie mit einer Schnittbreite von 32 cm ca. 10 Minuten, mit einer Schnittbreite von 36 cm ca. 9 Minuten. Mähen Sie mit einem Modell mit 43 cm Schnittbreite, sind Sie mit ihrem 100-Qudratmeter-Rasen nach rund 7 Minuten fertig, mit einem etwas größeren 47-cm-Mäher in ca. 6 Minuten und mit einem großen 52-cm-Modell ist ihr Rasen schon nach läppischen 5 Minuten auf Idealmaß gebracht. Dabei ist Rasenmähen durchaus als sportliche Betätigung anzusehen - zumindest wenn Sie über Rasenflächen, die etwas größer sind. Bei 1000 Quadratmeter sind Sie beispielsweise rund zweieinhalb Kilometer unterwegs.

Überblick Eignung Rasenmäher:

Rasenmähertyp Fläche Schnittbreite
Handspindelmäher maximal 100 m2 25 bis 30 cm
Akkumäher maximal 250 m2 30 bis 50 cm
Elektromäher maximal 600 m2 30 bis 50 cm
Benzinmäher maximal 1500 m2 30 bis 50 cm
Rasentraktor ab 1500 m2 45 bis 60 cm


Mulchen

Mulchen - Zu den Rasenmähern zählen auch Mulchmäher. Beim Mulchen handelt es sich um Methode, bei der das Schnittgut nicht einfach ausgeworfen, sondern gehäckselt und als feiner Mulch als Dünger dem Boden zugeführt wird. Außerdem erspart eine Mulchfunktion das Zusammenlesen des abgeschnittenen Grases. Bei vielen Mähern lässt sich eine Mulchfunktion zuschalten. Mulchen empfiehlt sich bei trockenem Wetter. Ist die Witterung nass, ist das Kompostieren des Schnittguts die bessere Methode.

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