Stand:04/2013
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Kaufberatung Notebook - Informationen, Empfehlungen, Ratgeber

Überblick

Überblick - Kennen Sie das: Sie stehen im Elektronik-Markt und vor lauter Notebook-Modellen schwirrt Ihnen der Kopf? Nichts scheint schwieriger als der Kauf eines neuen Mobilrechners. Nicht nur die große Zahl von Modellen und Herstellern macht den Käufern zu schaffen. Auch die Frage nach Prozessor, RAM-Arbeitsspeicher, Displaygröße und Akkuleistung will beantwortet sein. Dabei muss nicht jedes Notebook alles können. Wichtig ist, was man auch braucht. Wer sich also vor dem Kauf Gedanken darüber macht, was sein Rechner leisten soll, kann beim Notebook-Kauf bares Geld sparen. Wir klären Sie über die wichtigsten Fragen beim Notebook-Kauf auf.

Auf den richtigen Typ kommt’s an

Auf den richtigen Typ kommt’s an - Notebooks gibt es wie Sand am Meer. Vom Billig-Notebook für reine Office-Anwendungen bis hin zum Gaming-Boliden reicht die Bandbreite. Wer das Notebook nur für Internet, Videos und zum Speichern von Fotos und Musikdateien benötigt, für den reicht ein günstiges Einsteiger-Laptop. Allround-Notebooks machen bei allen Anwendungen eine gute Figur. Hier profitiert der Nutzer in der Regel von bewährter Technik und einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Multimedia-Notebooks punkten mit großen, brillanten Displays und geräumigen Festplatten. So passt auch das umfangreiche Bild- und Videoarchiv auf den Rechner. Ideal sind Multimedia-Notebook mit digitalen Schnittstellen wie HDMI oder DVI.

Das Gaming-Notebook ist ein echter Rechenbolide mit aktueller Grafikkarte und potentem Prozessor. Gewicht und Akkulaufzeit sind hier zweitrangig. Ein Business-Notebook muss auch im Berufsalltag eine gute Figur machen. Wichtig sind vor allem eine Tastatur, Bedienkomfort, Verarbeitung, Schnittstellen für Peripheriegeräte wie Beamer sowie Sicherheits-Features. Ebenso für professionelle Nutzer sind Convertibles und Outdoor-Notebooks konzipiert. Convertibles sind hochpreisige Mini-Notebook mit einem um 180 Grad drehbarem Display, Outdoor-Notebooks sind gegen Staub und Nässe geschützt und trotzen beispielsweise dem harten Alltag auf einer Baustelle.

Netbook

Netbook - Netbooks gelten oft als Bonsai-Rechner, die nur zum Spaß da sind. Da ist was dran, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Mini-Notebooks sind zwar keine Rechenboliden, können Aufgaben wie Office, Email, Internet und einfache Bildbearbeitung jedoch durchaus zur vollen Zufriedenheit des Nutzers erledigen. Sogar HD-Filmchen können viele Netbooks ohne Ruckler abspielen. Die eigentlich Domäne des Netbooks ist aber nach wie vor der mobile Internet-Einsatz – ob auf dem Sofa, in der Uni, im Café oder auf der Parkbank. Wichtiger als die Rechenleistung ist deshalb ein Akku mit Dauerläuferqualitäten.

Display

Display - Die Bedeutung des Bildschirms wird beim Notebook-Kauf oft unterschätzt. Dabei mindert ein zu kleiner Bildschirm rasch den Bedienkomfort und die Übersichtlichkeit beim Scrollen von Internetseiten oder Textdokumenten. Andererseits outet sich ein zu großes Display schnell als Stromfresser. 15-Zoll-Geräte sind immer noch die meistverkauften Notebooks. Multimedia-Notebooks bieten auch 18-Zoll-Bildschirme. Wer Mobilität und Flexibilität schätzt, sollte ein leichtes 13-Zoll-Notebook in Betracht ziehen. Für Multimedia-Fans sind Displays im 16:9- oder 16:10-Format ein Muss. Die aufwändig beworbenen 3D-Displays sind noch in der Minderzahl. Bei der Auflösung bieten viele Multimedia-Notebooks die volle HD-Auflösung („Full HD“) von 1.920 x 1.080 Bildpunkten – ideal für HD-Filme. Je größer das Display und je höher die Auflösung, desto stärker sollte die Grafik sein. Sonst drohen Bildruckler. LED-Backlight-Displays bieten einen knackigen Kontrast und brillante Bilder. Tolle Farben zeigen auch spiegelnde Glare-Panels, die jedoch bei direkter Lichteinstrahlung schnell unlesbar werden. Office-Anwender werden mit matten Displays eher glücklich.

Überblick gebräuchliche Display-Auflösungen:

Abkürzung Vollständige Bezeichnung Maximale Auflösung in Pixel Displaydiagonale
WXGA Wide Extended VGA 1280 × 800 12,1", 13,3", 14,1", 15,4"
SXGA+ Super XGA Plus 1400 × 1050 12", 14", 15"
UXGA Ultra XGA 1600 × 1200 15"
WXGA+ Wide Extended VGA Plus 1440 × 900 15,4", 17,1", 19"
WSXGA+ Wide Super Extended VGA Plus 1680 × 1050 15,4", 17,1", 20"
WUXGA Widescreen Ultra XGA 1920 × 1200 15,4", 17,1", 18,4"


Prozessor

Prozessor - Wer allein auf die Prozessorleistung schielt, kann viel Geld in den Sand setzen. Für die Leistungsfähigkeit eines Computers ist nicht nur die Gigahertz-Taktung des Prozessors (CPU) entscheidend. Die meisten Anwender kommen mit einer aktuellen Mittelklasse-CPU bestens klar. Wer nur Emails schreibt, im Internet surft, Office-Anwendungen erledigt oder Videos schaut, der kann auf einen teuren Oberklasse-Prozessor verzichten. Spielern von aktuellen Spieletiteln, Profi-Grafikern oder anderen Anwendern von ressourcen-raubenden Anwendungen kommt hingegen jedes Quäntchen zusätzliche Leistung recht. Dann lohnt sich der Griff zum Notebook mit aktueller Hochleistungs-CPU.

Grafikkarte: Pixelpower

Grafikkarte: Pixelpower - Hier trennen sich die Wege von Otto-Normalnutzer und Liebhabern von Computerspielen. Für die meisten reicht ein Notebook mit einer integrierten Grafik, d. h. ohne eigene Grafikkarte. Hier ist die Videoverarbeitung in den Prozessor integriert. Internet-Surfen oder DVD-Filme sind jedoch mit einer integrierten Grafik kein Problem. Anders sieht es aus, wenn Sie Computerspiele spielen oder 3D-Filme ansehen wollen. Um die komplexen Szenarien von Videospielen zu berechnen, ist ein separater Grafikchip nötig, der die CPU bei der Videobearbeitung unterstützt. Mit Highend-Grafikkarten ist auch das Spielen ressourcenfressender Top-Computerspiele möglich. Weil Hochleistungs-Grafikkarten wahre Stromfresser sind, halten Gaming-Notebooks im Akkubetrieb nicht lange durch.

Festplatte & Laufwerke

Festplatte & Laufwerke - Die Festplatte ist immer noch das klassische Speichermedium für Computer-Nutzer. Festplatten gibt es mit 1 TByte Speicherkapazität oder mehr. Darauf lässt sich das ganze Medienarchiv speichern. Doch auch günstige Notebooks punkten mit guten Speicherkapazitäten und bieten meist ausreichend Platz für die Speicherung von Fotos, Musikdateien und das ein oder andere Filmchen. Wer mehr Speicherraum will, greift ohnehin zu einer externen Festplatte. Ein interessante Alternative sind Solid State Disks (SSD), die nicht nur sehr schnell sind und erschütterungssicher sind, sondern leider auch noch recht teuer.

Schnittstellen - Ohne ein ausreichendes Schnittstellenangebot hört der Spaß schnell auf. Drei USB-Schnittstellen sind Pflicht, vier sind besser. So passen nicht nur der Drucker, sondern auch ein Speicherstick, eine externe Festplatte oder ein MP3-Player zeitgleich an das Notebook. Hochwertige digitale Schnittstellen wie HDMI oder DVI bieten sich für Nutzer an, die gerne moderne Multimedia-Geräte wie TFT-Monitore oder Fernseher an den Mobilrechner anschließen.

Netzwerk: LAN, WLAN und UMTS - Eine Standard-Netzwerkfunktion (LAN) ist in jedem Notebook integriert, ob günstig oder höherpreisig. Anders sieht es bei der WLAN-Funktion aus. Hier lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf den integrierten WLAN-Standard. Günstige Rechner verfügen oft nicht über den schnellsten WLAN-Standard.

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