Stand:04/2013
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Kaufberatung Netbook - Ratgeber, Empfehlungen, Kauftipps

Überblick

Überblick - Günstig, leicht, schick - und für Büroanwendungen und Internet ideal zu gebrauchen. Das sind Netbooks, die in 2009 den größeren Notebooks den Rang in der Käufergunst ganz klar abliefen. Auch 2010 sind die Mini-Notebooks die angesagtesten Trendrechner. Netbooks sind schicke Mini-Notebooks für zu Hause oder unterwegs. Als Billig-Notebooks stellen die Bonsai-Rechner ideale Zweitrechner für Vorlesung, Urlaub, Balkon oder Straßencafé dar. Die Preisspanne beträgt rund 250 Euro bis 450 Euro und mehr. Kein Computer ist portabler, doch Gaming und Grafikarbeiten sind nicht Sache der Eee-PCs, Mini-Notes und Ecafés. Wir zeigen die neuesten Modelle und empfehlen aktuelle Dauerläufer, Leichtgewichte und Design-Netbooks. Lesen Sie in dieser Kaufberatung, welche Netbooks am besten zu Ihnen passen!

Was ist ein Netbook?

Was ist ein Netbook? - Als Prozessor dient bei den meisten Netbooks der stromsparende Intel-Atom-Prozessor. Zur Auswahl stehen verschiedene Atom-Varianten. Netbooks mit Doppelkernprozessor sind relativ selten. Die Leistung reicht, um Texte zu schreiben und im Internet zu surfen. Leistungsmäßig stehen Intels Atom-CPUs noch hinter den aktuellen Prozessoren, die in Günstig-Notebooks ihren Dienst versehen. Das Gewicht liegt zwischen 1,1 und 1,5 Kilogramm. Die Displaydiagonale variiert zwischen 8 und 11,6 Zoll. Standard sind 10 und 11 Zoll. Das allererste Netbook, das Asus Eee PC 701 4G (ca. 220 €) verfügte noch über einen 7-Zoll-Bildschirm. Die Festplatte fasst in der Regel zwischen 250 und 500 Gigabyte Daten. Leichte und erschütterungssichere, aber im Datenstauraum begrenzte, flashbasierte Solid-State-Disks sind eher selten eingebaut. WLAN und Windows XP ist ebenfalls meistens dabei. Grafikmäßig muss teilweise eine Onboard-Grafik genügen - Spielen ist damit tabu. Doch es gibt auch Netbooks mit eigener Grafikkarte. Dazu kommt noch die obligatorische Webcam für Videochats und fertig ist das Netbook.

Lange Akkulaufzeit

Lange Akkulaufzeit - Für Leute, die im Café ganze Seminararbeiten texten und nebenbei noch Emails checken wollen, empfehlen sich ausdauerndere Netbooks. Vier Stunden sind recht ordentlich für ein Netbook, zwei Stunden einfach zu wenig für steckdosenfernes Arbeiten auf der Parkbank oder an der Uni. Netbook mit einer Laufzeit von über acht Stunden ohne Steckdose sind ausgesprochene Ausdauergeräte. Mit einem Zusatzakku schaffen andere Modell gut zehn Stunden Akkuausdauer. Kleines Manko: Der Hochleistungsakku ragt meist hinten ein Stück heraus. Aber auch fünf Stunden Laufzeit ist ein ordentlicher Wert. Alles was unter drei Stunden liegt, ist nichts für die Parkbank.

Linux, Android oder Windows? - Hier gilt der einfache Grundsatz: Linux oder Goolge Android sind in sehr günstigen Netbooks drin. Windows - meist in der Variante XP oder Windows 7 - nur in der Mittelklasse und Oberklasse. Für XP sollten 1 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügbar sein. Vista-Netbooks muss der kaufinteressierte Verbraucher mit der Lupe suchen.

Der Atom-Prozessor

Der Atom-Prozessor - Oberstes Gebot bei einer Netbook-CPU ist das Stromsparen. Diesen Job übernehmen in Netbooks Intels Atom-Prozessoren. Wenig Energie heißt gleichzeitig wenig Leistung. An die Systemleistung von Billig-Notebooks kommen die Netbooks in der Regel nicht heran. Ein Netbook-Prozessor merkt zum Beispiel, wenn der PC zum Schreiben oder Lesen benutzt wird und drosselt die Prozessorleistung entsprechend. Netbooks mit Intel Core i3- oder Core i5-Prozessor gibt es. Sie sind aber - leider - etwas teurer und entsprechen für viele Verbraucher nicht den Vorstellungen eines kleinen, günstigen Mitnehm-Rechners.

Schick: Design-Netbooks

Schick: Design-Netbooks - Leicht, leichter, am schicksten - so könnte das Motto für die Design-Rechner unter den Netbooks lauten. Die Hardware ist mehr oder weniger die gleiche. 250 bis 500 Gigabyte Festplatte, 1 bis 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 10- bzw. 11-Zoll-Display - was das Designer-Netbooks technisch zu bieten haben, unterscheidet sich nicht von der Ausstattung von "normalen" Netbooks. Poppige Anmutung, clever designte Gehäuseoberflächen und fashionable Produktlinien wurden insbesondere - aber nicht nur - für die weibliche Kundschaft konzipiert.

Oder doch ein Subnotebook? - Sie wollen ein Notebook für unterwegs, wollen jedoch mehr als nur Emails schreiben, im Internet surfen oder Texte bearbeiten? Dann sollten Sie sich über aktuelle Subnotebooks informieren. Subnotebooks verfügen über eine deutlich höhere Systemleistung als Netbooks. Dafür müssen Sie dann aber auch bis zu 1000 Euro oder mehr hinblättern. Die neuesten Subnotebooks finden Sie unter Notebooks.

Glare-Panel - Gern gekauft, aber nur bedingt outdoortauglich - das gilt für spiegelnde Displays. Diese auch Glare-Panels genannten Anzeigen taugen für das Arbeiten in der Wohnung, im Zug und im Freien können spiegelnde Displays ganz schön nerven. So passiert es schnell, dass Sie die Sonne oder fremde Mitreisende auf dem Display, aber nicht die von Ihnen aufgerufene Internetseite sehen. Samsung scheint daraus jetzt die Lehren gezogen zu haben.

Tasten

Tasten - Vor dem Kauf sollten Sie mit Ihrem Wunsch-Netbook unbedingt eine Tipp-Probe machen. Wer große Finger hat, kommt mit 14-Millimeter-Tasten nicht immer zurecht. Dann sollte man auf Netbooks mit einer Tastenbreite von 17 Millimetern zurückgreifen.

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