Stand:06/2012
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Schlaf gut, alles gut: Kaufberatung Matratze - Empfehlungen, Matratzen-Ratgeber, Kauftipps, Infos

Ratgeber Matratze

Ratgeber Matratze - Gesunder Schlaf ist eines der wichtigsten Dinge überhaupt. Wer nicht gut schläft, gefährdet seine Gesundheit. Eine gute Matratze ist das A und O für unser Wohlbefinden. Eine schlechte Matratze kann zu Verspannungen und Unbehagen sowie Schlafstörungen führen. Deshalb ist beim Matratzenkauf besondere Vorsicht geboten. Wir bieten in diesem Matratzen-Ratgeber Hilfe bei der Kaufentscheidung und stellen unterschiedliche Matratzentypen vor. Kaltschaummatratze, Taschenfederkernmatratze oder Viscoschaummatratze? Welche Matratze bietet für mich den besten Komfort? Lesen Sie in dieser Matratzen-Kaufberatung Informationen, Tipps und Ratschläge. Außerdem stellen wir in diesem Martratzen-Ratgeber die aktuellen Testsieger Matratze bei Stiftung Warentest vor.

Federkernmatratze

Federkernmatratze - Federkernmatratzen bestehen aus Stahlfedern, die von Hüllmaterial umfangen werden. Aufgrund der geringen Punktelastizität geben sie großflächig nach. Aufwändiger gearbeitet ist die Taschenfederkernmatratze. Sie besteht aus vielen kleinen Stahlfedern, die in kleine Taschen aus Vlies eingeschweißt sind. Die Zahl der Federn variiert je nach Modell. Rund 350 bis 900 finden in einer Taschenfederkernmatratze Platz. Die Vlieshüllen dämpfen das Nachfederverhalten. Das wird als angenehm empfunden. Auch bei der Punktelastizität punktet dieser Matratzentyp.

Latexmatratze - Die Elastizität einer Latexmatratze gleicht der einer Schaumstoffmatratze. Sie besteht aus künstlichem Kautschuk. Die Naturlatexmatratze wird aus natürlichem Kautschuk gefertigt. Entsprechend teuer sind Naturlatexmatratzen.

Liegezonen

Liegezonen - Viele Matratzen weisen unterschiedlich weiche und harte Liegezonen auf. Hier ist nicht nur guter Rat teuer, sondern ein kompetenter Matratzen-Ratgeber sehr nützlich. Dies sind die so genannten Mehrzonenmatratzen. Je nach Federstärke, Härte des Abdeckschaums und Polsterung entstehen so verschiedene Bereiche, die Kopf, Schultern, Rumpf, Hüfte oder Beine unterschiedlich stark abstützen. Die Regel sind sieben Liegezonen. Wie effektiv die Differenzierung der Stützfunktion der einzelnen Liegezonen ist, bleibt unter Experten umstritten. Die Tester von Stiftung Warentest entdeckten bei einer systematischen Kontrolle per Prüfstempel keine nachvollziehbaren Unterschiede zwischen den Liegezonen. Hinzu kommt, dass Liegezonen auf Menschen mit Normalgröße zugeschnitten sind. Wer kleiner oder größer ist, passt sowieso nicht auf die vorgegebenen Liegezonen.

Punktelastizität

Punktelastizität - Diese Eigenschaft besagt, dass eine Matratze nur dort nachgibt, wo sie belastet wird. Eine punktelastische Matratze schmiegt sich dem Körper besonders gut an. Allgemein gilt: Umso ausgeprägter die Punktelastizität, um so besser die Abstützeigenschaften. Die Punktelastizität ist bei Taschenfederkern- und Latexmatratzen besonders gut ausgeprägt. Eine gute Punktelastizität bietet sich an, wenn zwei Menschen auf einer Doppelmatratze schlafen. So stören sich die Schläfer gegenseitig nicht infolge von großflächigen Schlafmulden.

Testsieger Matratze Stiftung Warentest

Testsieger Matratze Stiftung Warentest - s Stiftung Warentest neun Taschenfederkernmatratzen. Testsieger wurde die Hülsta Top Point 4000, die die besten Liegeeigenschaften im Test erreichte und auch bei Haltbarkeit, Schlafklima und Gesundheit überzeugen konnte. Einzig der Geruch traf auf die Kritik der Tester. Auf dem zweiten Platz folgte die Taschenfederkernmatratze Diamona Compact Plus, auf Platz drei die Hukla Belvedere. Im März 2009 testete Stiftung Warentest zehn Kaltschaummatratzen. Ganz oben auf das Siegertreppchen kam die Breckle LaPur bzw. die Breckle My Balance 15. Im März 2008 wurden erneut Taschenfederkernmatratzen getestet. Testsieger hier: die Malie Smaragd medicott. Nach der Malie überzeugte die Diamona Compact Plus die Tester am meisten.

Probeliegen - Ohne Probeliegen geht gar nichts. Machen Sie einen ausgiebigen Liegetest, bevor Sie Ihr Wunschmodell mit nach Hause nehmen. Am besten, Sie simulieren verschiedene Schlafstellungen. Fühlen Sie sich in allen Lagen wohl? Spüren Sie Druckstellen?

Teuer gleich gut? - Nein. Das sagt zumindest Stiftung Warentest in diversen Matratzentests. Sowohl 2005 als auch 2009 erhielten teuere Matratzen ebenso schlechte Noten wie günstige. Oft ist die Körperstützungsfunktion bei teuren Modellen nicht besser ausgeprägt als bei günstigen Matratzen. "Teuer ist nicht gleich gut", schlussfolgert denn auch Stiftung Warentest. Die Testsieger kosten rund 500 bis 600 Euro. Aber auch die günstige NNN für 100 Euro schnitt im Test mit der Note 2,8 passabel ab.

Wasserkernmatratze

Wasserkernmatratze - Hört sich gut an, kommt in Tests jedoch regelmäßig schlecht weg. Wer sich auf Wasser bettet, erhält nicht den Liegekomfort herkömmlicher Matratzentypen von Latex bis Federkern, so das Urteil der Tester von Stiftung Warentest. Außerdem müssen Wasserkernmatratzen wie die Moonlight Wassermatratze (320 €) über einen Stromanschluss konstant ein bis zwei Grad über der Zimmertemperatur gehalten werden. Auch das ist nicht jedermanns Sache. Zudem muss regelmäßig ein Anti-Keimmittel nachgefüllt werden. Im Test (3/2003) wurden insbesondere die Stützeigenschaften der Wasserkernmatratze bemängelt.

Welches ist nun die beste Matratze? - Nachdem Lesen des einen oder anderen Matratzen-Ratgebers steht der kaufwillige Kunde irgendwann im Fachgeschäft und muss eine Entscheidung treffen: Latex, Federkern oder Schaumstoff - wer auf welcher Matratze am besten liegt, entscheidet sich oft erst im Liegetest. Dieser sollte relativ ausgiebig sein. Geschultes Fachpersonal kann oft genug die letzten wertvollen Tipps vor dem Kauf liefern. Übrigens: Relativ günstig sind Schaumstoffmatratzen.

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