Stand:08/2011
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Kaufberatung Kühlschrank - Ratgeber, Empfehlungen, Kauf-Tipps

Ratgeber Kühlschrank

Ratgeber Kühlschrank - Der ideale Kühlschrank kühlt, hält frisch, spart Energie und hat die Energiesparklasse A++. Dafür müssen Sie allerdings den einen oder anderen Euro investieren. Doch welchen Kühlschrank brauche ich? Muss es die Energieeffizienzklasse A++ sein? Reicht ein 200-Liter-Schrank? In dieser Kaufberatung Kühlschrank informieren wir über die verschiedenen Typen, intelligente Kühlfunktionen, stromsparende Kühlschränke, Energieverbrauch und Preise der weißen Riesen. Neu sind die schicken Weintemperierschränke und die doppeltürigen Side-by-Side-Kombinationen, die sehr große Nutzvolumina für konsumintensive Haushalte bieten. Lesen Sie Informationen, Ratschläge, Tipps über Testsieger Kühlschränke und alles Nützliche in dieser Kühlschrank Kaufberatung.

200 - 400 Euro: der günstige Kühlschrank - Kaufberatung günstiger Kühlschrank: Sie brauchen einen Kühlschrank, klar. Aber er soll nicht die ganze Küche ausfüllen. Es ist auch nicht ihre Absicht, die komplette deutsche Apfelernte über Jahre einzufrieren. Dann brauchen Sie einen Kühlschrank für einen Mini- oder Single-Haushalt. Das Gefrierfach sollte groß genug sein für eine Tiefkühlpizza und eine Packung Vanilleeis. Wer ohne Tiefkühlkost auskommt oder bereits eine separate Gefriertruhe besitzt, kauft einen Kühlschrank ohne Gefrierfach und kann auf das eingebaute Gefrierfach im Kühlschrank verzichten - das spart Strom, Platz und Geld. Mindestens 100 bis 120 Liter Nutzinhalt sollte Ihr Kühlschrank schon bereitstellen, bei Mehrpersonenhaushalten rechnet man mit 60 Litern pro Person. Und was ist mit den Billigheimern unter den Kühlschränken?

400 - 1000 Euro: Kühlschrank für die Familie

400 - 1000 Euro: Kühlschrank für die Familie - Kaufberatung Kühlschrank für Familien: Sie sind mindestens zu dritt zu Hause und brauchen ein nicht zu kleines Gefrierfach zur Vorratshaltung - und zum Lagern von Speise-Eis für Ihren Nachwuchs. Dann brauchen Sie einen Familien-Kühlschrank. Für Ihre Zwecke empfiehlt sich eine Kühl-Gefrier-Kombination mit separaten Türen für Gefrier- und Kühlbereich. Wichtig für die Planung des Familienspeiseplans: Gemüse muss möglichst lange frisch bleiben - Ihr Kühlschrank muss daher über mehrere Kühlzonen verfügen, darunter eine Frischezone für leicht verderbliche Waren (auch 0-Grad- oder Bio-Fresh-Zone). Kühlschränke mit rund 250 Liter Nutzinhalt (200 Liter Kühlen, 50 Gefrierfach) der Super-Energieeffizienzklasse A++ bzw. Energy+ verbrauchen rund 200 Kilowattstunden pro Jahr. Eine Umluftkühlung sorgt mittels eines Ventilators für die richtige Verteilung der Luft innerhalb des Gerätes. Wer gerne viel Vorräte anlegt - etwa weil er Gemüse im eigenen Garten erntet -, braucht 100 bis 130 Liter Nutzinhalt pro Person. Natürlich ist das nur eine Richtschnur: Wenn Sie gerne Vorräte für den ganzen Winter oder Getränke kistenweise kühlen, müssen Sie noch etwas drauflegen oder in eine separate Gefriertruhe investieren.

850 - 2000 Euro: Großvolumen, Side-by-Side

850 - 2000 Euro: Großvolumen, Side-by-Side - Kaufberatung Side-by-Side Kühlschrank: Luxus-Kühlschränke mit viel Platz und Extras liegen im Trend. Kühlraum bieten sie reichlich. Mit einem Gerätevolumen von ca. 400 l für das Kühlteil, 200 l für das Gefrierteil, einer Breite von ca. 90 cm und einer Tiefe von ca. 70 bis 80 cm erfüllen sie alle Wünsche anspruchsvoller Nutzer, beanspruchen jedoch auch viel Platz in der Küche. Neu und stylisch sind Geräte in Edelstahloptik. Bei so genannten "Side-by-Side-Kombinationen" werden zwei 60 cm breite Geräte mit einem Verbindungssatz zu einem großen Gerät miteinander verbunden und können bei einem Umzug flexibel in die neue Küche eingeplant werden. Diese amerikanischen Kühlschränke bieten vielfach die Möglichkeit, eisgekühltes, gefiltertes Wasser, Eiswürfel oder gecrushtes Eis (zerkleinerte Eiswürfel) bequem zu entnehmen, ohne die Tür öffnen zu müssen. Der Sidy-by-Side-Kühlschrank Samsung RS A1 WTPE (ca. 770 €) bietet 539 Liter Lagerraum. Der Energieverbrauch liegt bei stolzen 550 kWh im Jahr. Größer, edler, farbiger - so lässt sich der Trend im oberen Preissegment beschreiben. Mit den großvolumigen Sidy-by-Side-Kühlschränken, die aus Amerika nach Europa "herübergeschwappt" sind, rollt die Luxuswelle weiter.

Gefrierfach - ja oder nein?

Gefrierfach - ja oder nein? - Als Kühlschränke bezeichnet man Kühlgeräte mit mindestens einer Kühlzone (0 bis 9 Grad) und einem optionalem Gefrierfach bis minus 18 Grad. Kühl-Gefrier-Kombinationen besitzen zwei Türen - eine für das größere Gefrierfach und eine weitere für die Kühlzone. Gefrierschränke / Gefriertruhen verfügen im Unterschied zu Kühlschränken ausschließlich über Tiefkühlzonen. Das Gefrierfach kostet zusätzlich Strom - in einem Vier-Sterne-Fach herrschen eisige 18 Grad. Ein integriertes Gefrierfach fasst in der Regel 20 Liter. Wer mehr will, kauft einen Kühlschrank mit separatem Gefrierfach. Bei diesen Kühl-Gefrier-Kombinationen ist das Gefrierfach entweder über (bei kleinen) oder unter (bei großen Fächern) dem Kühlfach angeordnet.

Überblick Tiefkühlsterne:

SterneTemperaturDauer der Aufbewahrung von Tiefkühlfrost
*-6° C oder kälterkurzfristig / 3 Tage
**-12° C oder kälterbis zu 1 Monat
***-18° C oder kälterbis zu 3 Monate
****-18° C oder kälterlangfristig / bis zu 1 Jahr


Formatfrage: Stand, Unterbau, Einbau - Je nach Bauweise unterscheidet man folgende Kategorien an Kühlschränken: Standgeräte sind komplett verkleidete Kühlschränke, die sich ohne weitere Montage frei aufstellen lassen. Ihre Breite liegt zwischen 50 und 66 cm. Durch Abnehmen der Deckplatte lassen sich unterbaufähige Standgeräte auch als Unterbaugerät in eine Einbauküche integrieren. Unterbaugeräte sind für Einbauküchen vorgesehen und besitzen daher keine vollständige äußere Verkleidung. Die Höhe der Unterbaugeräte Höhe liegt bei 82 cm - somit lassen Sie sich exakt unter der Arbeitsplatte in der Küche platzieren. Vorder- und Seitenwände können mit passenden Dekors versehen werden. Standgeräte, deren Deckplatte man abmontieren kann, bezeichnet man als unterbaufähig. Einbaugeräte werden komplett in einen Schrank eingebaut. Die geringere Breite wird mit einer dünneren Isolation, das heißt einem höheren Stromverbrauch, bezahlt. Dennoch: Einbaugeräte sind Klassiker. Tischgeräte sind 85 cm hoch. Damit lässt sich ihre Oberseite als Arbeitsfläche nutzen. Ein Tischgerät reiht sich harmonisch in Ihre Küchenzeile ein. Das Lagervolumen beträgt ca. 100 bis 140 Liter. Wer mehr in seinen Kühlschrank packen will, muss ein Standgerät wählen.

Feines Tröpfchen: Weintemperierschrank

Feines Tröpfchen: Weintemperierschrank - Kaufberatung Weintemperierschrank / Kaufberatung Weinschrank: Ein edler Weinschrank liegt im Trend. Der Vorteil eines Weinlagerschrankes liegt darin, dass Sie den Wein auf die ideale Temperatur herabkühlen können. Ein Weinlagerschrank mit verschiedenen Temperaturzonen bietet für Weißwein, Rotwein oder Champagner die jeweils richtige Lagertemperatur. Für Weintrinker hält der Markt inzwischen Weintemperierschränke für mehr als 150 Weinflaschen bereit. Der Clou bei einem Weinschrank: Durch Glastüren sieht man die lagernden Weinflaschen. Mini-Weinkühlschränke werden ebenso angeboten wie großvolumige Weinkühlschränke. Wer 143 Flaschen Wein kühlen und lagern will, liegt beim Weinschrank Liebherr WTes 4677 Vinidor richtig. Stromverbrauch: 332 kWh im Jahr.

Im Trend: der bunte Kühlschrank - Wer sagt denn, das Kühlschränke weiß sein müssen? Immer mehr Hersteller bieten farbige Kühlschränke an. Den Gorenje RF 62309 (ca. 870 €) im Design der Fünfziger Jahre gibt es in den Farben rot, cremeweiß, silber, schwarz und himmelblau. Noch mehr Farbe wagt der Hersteller Smeg. Von Smeg gibt es mehrere Modellreihen, aus denen der Kunde jeweils seine Lieblingsfarbe auswählen kann. Nicht umsonst lautet das Firmenmotto "Design und Funktion". Das Farbsortiment reicht von apfelgrün über pastellblau bis zu kräftigem Orange. Der farbenfrohe Smeg FAB 30 kostet gut 1000 Euro. Sogar Kühlschränke mit farbig-poppigen Mustern bietet der italienische Hersteller, der in der Emilia- Romagna zu Hause ist, an. Billiger ist der Smeg FAB 10, der für 670 Euro in Ihre Küche wandert. Nutzbarer Kühlraum: 130 Liter.

Mini-Kühlschrank - Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das gilt auch für den Bereich Kühlschrank. Wer nichts weiteres als ein Gerät sucht, um Bier- und Coladosen kühl zu stellen, wird durchaus fündig. Mini-Kühlschränke verkaufen sich gut. Der Severin KS 9814 (ca. 140 €) fasst 55 Liter. In das Gefrierfach von 5 Litern Fassungsvermögen passen zwei, drei Eistüten und die eine oder andere Packung Tiefkühlkräuter. Diese Klein-Kühlschränke sind für anspruchslose Singlehaushalte mit geringem Stellplatzangebot gedacht. Noch kleiner sind Kühlschränke mit einem Nutzinhalt von weniger als 50 Litern.

Abtau-Automatik, No-Frost, Feuchteregulierung

Abtau-Automatik, No-Frost, Feuchteregulierung - Nie wieder abtauen? Eine Abtau-Automatik ist praktisch, schluckt aber Strom. Andererseits blockieren vereiste Tiefkühlfächer Lagerfläche und kosten obendrein Energie. Ursache für Eis in Kühl- und Gefriergeräten ist feuchte Luft, die beim Öffnen der Tür einströmt oder mit feuchten Speisen ins Gerät eingebracht wird. Eine Abtau-Automatik erspart das mühevolle Abkratzen. Zwei Verfahren konkurrieren miteinander: No-Frost-Geräte verhindern die Vereisung durch einen permanenten Luftstrom, verbrauchen jedoch 10 bis 30 Prozent mehr Strom. Mittlerweile werden jedoch auch No-Frost-Geräte der Energieeffizienzklasse AA+ angeboten. Geräte mit Abtau-Vollautomatik tauen automatisch in regelmäßigen Abständen ab. Dabei überschreitet die Temperaturen im Gefrierfach die vorgeschriebene Mindesttemperatur nicht. Das Tauwasser wird über eine Ablaufrinne aus dem Gefrierfach geführt. Ein Low-Frost-Kühlschrank verringert das Einströmen von feuchter Außenluft ohne zusätzlichen Stromverbrauch. Mehrzonengeräte besitzen neben dem Gefrierfach (-18 Grad) und der normalen Kühlzone (2 bis 9 Grad) einen speziellen Klimabereich mit einer automatischen Feuchteregulierung. Dieser Kühlbereich operiert mit einer Temperatur von nahe oberhalb von 0 ºC und einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 50 % (trocken) oder ca. 90 % (feucht). Die "trockene" Zone ist ideal für Fleisch, Wurst, Milch und Molkereiprodukte, die "feuchte" Zone eignet sich für einheimisches Obst und Gemüse. Durch diese Feuchteregulierung bleiben Lebensmittel länger frisch und Vitamine länger erhalten. Die relative Luftfeuchtigkeit der Schubladen kann manuell geregelt werden.

Der intelligente Kühlschrank: Temperatursteuerung, Schnellgefrieren - Eine Temperatursteuerung erlaubt das Regulieren der Kühl- bzw. Gefriertemperatur. Bei höherwertigen Geräte ist dies auf das Grad Celsius genau möglich.
Bei der Funktion Schnellgefrieren (von einigen Herstellern auch Supergefrieren genannt) steigert der Kühlschrank die Kühlleistung, um neu eingelagerte Lebensmittel möglichst schnell auf die erforderliche Gefriertemperatur zu bringen. Diese Funktion ist für Haushalte von Vorteil, die regelmäßig große Mengen von Gefriergut einfrieren. Der Nachteil ist das besonders energieintensive Verhalten dieses Einfrier-Modus. Kühlschränke können bis zu 12 Kilogramm neuer Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden einfrieren. Bei einem Stromausfall halten hochwertige Kühlschränke die Temperatur bis zu 24 Stunden unter den erforderlichen Mindestwerten.

Energieeffizienzklasse - Eine schnelle Orientierung über energiesparende Kühlschränke sollen die Energieeffizienzklassen gemäß EU-Richtlinie EN 60456 geben. Das Etikett gibt den Energieverbrauch in Kilowatt-Stunden (kWh) pro Jahr an. Doch die Richtlinie stammt aus dem Jahr 1988 und entspricht nicht mehr heutigen Effizienz-Standards. Unter den Geräten der Energieeffizienzklasse A sind mittlerweile sogar wahre Stromverschwender zu finden. Besser sind die strengeren Energieeffizienzklassen A+ und A++, unter denen man die wirklich sparsamen Geräte und so gut wie alle Kühlschrank Testsieger findet. Pech für Sparfüchse: A++-Geräte sind meist teuer und bei den Elektrohändlern zudem weniger präsent. Seit September 1999 ist übrigens der Verkauf von Geräten der E-, F- und G-Klasse größtenteils untersagt. Ein stromsparender Kühlschrank mit 140 Liter Nutzinhalt ohne Gefrierfach verbraucht rund 90 kWh Strom pro Jahr. Energiesparende Geräte mit Gefrierfach mit einem Nutzinhalt von 110 Liter Kühlbereich und 18 Liter Gefrierbereich kommen mit 120 kWh pro Jahr aus. Wann gehört der Kühlschrank entsorgt? Im Laufe seines Lebens verursacht ein Kühlschrank Stromkosten, die deutlich über seinem Kaufpreis liegen. Da sich der Strombedarf neuer Geräte etwa alle fünfzehn Jahre halbiert, sollte man spätestens nach Ablauf dieser Zeit ein neues Gerät erwerben.

Energie sparen einfach gemacht

Energie sparen einfach gemacht - Der Testsieger Kühlschrank bei Stiftung Warentest (11/2008), der 144-Liter-Kühlschrank ohne Gefrierfach Miele K 9252i-1, verbraucht 76 kWh im Jahr. Das sind ca. 15,20 Euro. Zum Vergleich: Das energieschwächste Gerät, der 135-Liter-Kühlschrank Hotpoint BO 1631 EU, verbrauchte mehr als doppelt so viel, nämlich 158 kWh. Da werden am Ende des Jahres 31,60 Euro fällig (Zahlen: Stiftung Warentest). Zum AEG Öko Santo 80 312 KG2 (ca. 700 €) meint ein Verbraucher auf dooyoo: "Mit dem AEG Ökosanto 80312 zeigt AEG, was derzeit im Energiesparbereich möglich ist. Durch eine sehr gute Kältedämmung und einen eingeschäumten Kälteerzeuger begnügt sich dieses Gerät mit 200 KWh Stromverbrauch. Eine sehr gute Leistung, mein alter Tischkühlschrank ohne großen Gefrierteil brauchte schon mehr." (Testbericht tompetti 17. 1. 08: "Das AEG Energiesparwunder").

Testsieger Kühlschrank 2009 Stiftung Warentest

Testsieger Kühlschrank 2009 Stiftung Warentest - "Coole Kombis" titelt das Magazin Stiftung Warentest im Oktober 2009. Das soll heißen: Es gibt Kühlschränke, die sehr gut und zugleich sparsam sind. Getestet wurden fünfzehn Kühl-Gefrierkombis, davon neun Standgeräte und sechs Einbaukühlschränke. Am sparsamsten war der Testsieger. Der heißt 2009 Liebherr CBNPes 3956-20 und erreichte beim Stromverbrauch die Bestnote 1,4. Ein Vorteil des Liebherr-Testsiegers: Die Tür schließt von selbst, falls man einmal vergisst, sie zu schließen. Knapp hinter dem Testsieger von Liebherr platzierte sich der Miele KFN 14927 SD, der bei Kühlen, Einfrieren und Energiesparen genauso gut war wie der Liebherr und lediglich bei der Bedienung etwas schlechter abschnitt, da die Tester Anzeige als schlecht ablesbar einschätzten. Testsieger bei den Einbaugeräten war der Liebherr ICBP 3166-20, der zwar der teuerste Einbau-Kühlschrank im Test war, aber aufgrund guter Kühl- und Einfrierleistung überzeugte und auch beim Stromsparen der Beste von sechs Einbaugeräten war.

Testsieger Kühlschrank 2007 Stiftung Warentest

Testsieger Kühlschrank 2007 Stiftung Warentest - Testsieger Kühlschrank mit Viersterne-Gefrierfach bei Stiftung Warentest 11/2007 war der nur noch vereinzelt erhältliche Miele K 2329 S (ca. 480 €). Der K 2329 S ist ein kompakter Kühlschrank für kleine Küchen. Besonders beim Einhalten der Kühltemperatur überzeugte der Miele. Der Testsieger Kühlschrank ohne Gefrierfach war der Liebherr KTP 1750-20 Premium (ca. 430 €), der im Test am besten kühlte und auch bei niedriger Umgebungstemperatur sehr energiesparend lief.

Trends, Tipps & Tricks: Cool bleiben!

Trends, Tipps & Tricks: Cool bleiben! - 100% Hygiene? Bakterienschutz: Immer mehr Verbraucher legen Wert auf umfassende Hygiene in Kühlschränken. Innenraumbeschichtungen auf den Geräteinnenwänden tragen diesem Trend vermehrt Rechnung. Diese Beschichtung besteht aus einer anorganischen Substanz (Silberionen), die permanent über die Luftfeuchtigkeit im Gerät abgegeben wird und bei Bakterien als Zellgift wirkt. Die Übertragung der Bakterien von den beschichteten Innenwänden auf die Lebensmittel wird damit verhindert.
Elektronik hilft Kühlen: Neue Module binden Ihren Kühlschrank in das Heimnetzwerk ein. Die Reichweite beträgt 50 m in Gebäuden. Noch bequemer ist das serve@Home-System der Hersteller Bosch und Siemens. Mittels Handy oder PC können von unterwegs Einstellungen, Programme und Infos zu den Geräten, etwa die Kühltemperatur, abgerufen und geändert werden oder ein Gerät ganz ausgeschaltet werden. Auch praktisch: Alarm bei offener Tür.
USB-Kühlschrank: Eher in den Bereich der Kuriositäten gehört der Minikühlschrank von Brando, der seinen Strom über den USB-Port bezieht. Nutzinhalt: Eine Cola-Dose. Abmessungen: 19,4 x 9 x 9 Zentimeter.
Schnell zumachen: Geöffnete Türen sind Gift für einen kühlen Kühlschrankinnenraum. Deshalb rasch öffnen und schließen. Ein voller Kühlschrank ist besser als ein leerer. So entweicht weniger Luft beim Öffnen.
Erst abkühlen lassen: Warme Getränke und Speisen erst abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Verstellen Sie den Lüftungsschlitz nicht.
Nicht aufwärmen lassen: Benötigen Sie Lebensmittel und Getränke nur kurz, so stellen Sie diese direkt nach der Benutzung wieder zurück. Wärmt sich Butter, Marmelade oder Milch erst auf, benötigt der Kühlschrank lange, um diese wieder abzukühlen.
Hin und wieder Entstauben: Die Rückseite des Kühlschranks ist ein Staubfänger. Auch wenn Sie diese Seite Ihres Kühlschrankes lieber nicht kennenlernen wollen, lohnt sich Abstauben. Denn abgelagerter Staub auf Wärmetauscher und Kompressor wirken sich ungünstig auf den Stromverbrauch aus.
Kühles Plätzchen: Generell gilt: Stellen Sie den Kühlschrank an einen kühlen Platz. Direkter Sonnenschein ist ebenso ungünstig wie die ungedämmte Strahlungswärme des Ofens.
Ideal-Temperatur: Empfohlen wird eine Temperatur von 5 °C im Kühlbereich.

Fazit: So kaufen Sie Ihren neuen Kühlschrank richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihren neuen Kühlschrank richtig - Es soll ein neuer Kühlschrank sein? Der Kühlschrank als Ausstattungswunder - so bewerben die Hersteller ihre Kühlgeräte gerne. Doch welcher Kühlschrank für Sie das Richtige ist, entscheidet sich woanders. Und nicht immer ist der Kühlschrank Testsieger das richtige Gerät. Der ideale Kühlschrank hält Gemüse besonders lange in einer Frischlagezone frisch (Mehrzonengerät: 2-9 Grad, 0 Grad, -18 Grad). Dank Low-Frost-Funktion oder Abtauautomatik fürs Gefrierfach friert er überdies nicht zu. Der Nutzinhalt ist auf die Zahl der Personen des Haushalts abgestimmt. Machen Sie sich klar, welches Ihre persönlichen Anforderungen und Vorlieben sind. Wählen Sie zwischen 150-l-Gerät und 250-l-Allrounder. Soll es ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sein oder die herkömmliche Kühl-Gefrier-Kombination? Achtung: ein Billig-Kühlschrank schwächelt oft bei Betriebskosten und Verarbeitung. Die 100 Euro, die Sie beim Kauf sparen, kommen nicht selten beim Stromverbrauch wieder drauf. "Billig ist uncool" titelte unlängst eine Verbraucherzeitschrift und traf damit ins Schwarze. Energiesparende Kühlschränke sind 2009 wichtiger denn je. Achten Sie auf einen Kühlschrank, der auch wirklich Energie spart. Hier helfen Tests bei Stiftung Warentest und die aktuellen Verbrauchertests unserer Mitglieder. Wenn Größe und Ausstattung passen, fahren Sie mit dem aktuellen Testsieger Kühlschrank von Stiftung Warentest auf jeden Fall sicher. So lässt sich über die Jahre gerechnet viel Geld sparen. Beachten Sie auch: Die wenigsten Verbraucher benötigen den Kühlschrank mit der umfassendsten Ausstattungsliste. Viel Spaß mit Ihrem Ratgeber Kühlschrank!

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