Stand:03/2013
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Kaufberatung Grafikkarte

Überblick

Überblick - In kaum einem anderen Bereich verläuft die Entwicklung so rasant wie bei den Grafikkarten. Was vor Jahresfrist noch als Highend-Hardware galt, gilt jetzt als gute Mittelklasse. Die Grafikchip-Hersteller Nvidia und ATI überbieten sich beinahe monatlich mit neuen Chipsätzen. Für den Käufer fällt es da besonders schwer, den Überblick über Modelle und Trends zu bewahren. Wir bringen Licht ins Dunkel und informieren über die Grafikkartenklassen ebenso wie über Ausstattung, Schnittstellen und Technik. Lesen Sie in dieser Kaufberatung Informationen über Taktrate, Grafikspeicher und vieles mehr und erfahren Sie, worauf genau Sie beim Kauf achten müssen.

Was ist eine Grafikkarte?

Was ist eine Grafikkarte? - Es gibt Menschen, die in ihrem ganzen Leben als PC-Nutzer kein einziges Mal die Dienste einer Grafikkarte in Anspruch nehmen. Für Spieler ist das undenkbar. Denn die Grafikkarte ist Hirn und Herz eines Gaming-PCs zugleich. Besonders wenn es um aktuelle Spieletitel und ressourcen-fressende Top-Games geht, sind leistungsstarke Grafikkarten wichtig, um alle Details flüssig und ruckelfrei darzustellen. Wer nur im Internet surft oder Office-Programme benutzt, kann auf eine dezidierte Grafikkarte verzichten und auf eine integrierte Grafiklösung zurückgreifen, wie sie in vielen günstigen Notebooks zum Einsatz kommt. Bei einer integrierten Grafik erledigt der Prozessor des Rechners alle Grafik-Jobs. Wer nicht regelmäßig spielt, sollte auf eine Top-Grafikkarte verzichten. Denn die ist nicht nur teuer, sondern reduziert durch eine hohe Stromaufnahme die Akkulaufzeit deutlich.

Einsteiger-Klasse

Einsteiger-Klasse - Wer nicht mehr wie 70 Euro ausgeben will, findet hier Modelle, die zwar nicht für die neuesten 3D-Shooter ausreichen, aber ältere Spiele mit reduzierten Details durchaus passabel auf den Bildschirm bringen – vorausgesetzt Sie wollen die Grafikkarte nicht mit einen Full-HD-Monitor betreiben.

Mittelklasse

Mittelklasse - In der Mittelklasse ist die Chance auf das eine oder andere Schnäppchen besonders groß. Hier findet der Spieler gute 3D- Performance zu fairen Preisen. Besonders das Preis-Leistungsverhältnis kann sich sehen lassen. Denn unter den Mittelklasse-Karten befinden sich manche Modelle, die vor ein, zwei Jahren noch zu den sündhaft teuren Highend-Karten gezählt wurden. Hier werden besonders Spieler fündig, die ihre in die Jahre gewordene Grafik aufrüsten wollen. Für einen relativ günstigen Preis erhalten sie eine Hardware, die eine sehr gute Bildwiederhol- und Texturfüllrate bietet und die meisten Spieleklassiker ruckelfrei und in hoher Auflösung darstellt.

Oberklasse

Oberklasse - Die begehrten Premium-Karten bieten höchste Gaming-Power für anspruchsvolle Spieler. Hier tummelt sich die Elite der Grafikkarten, mit denen sich Spiele in voller Detaildichte und höchster Auflösung spielen lassen. Spieler müssen für die Spitzenmodelle deutlich mehr Geld auf den Tisch legen als in der Mittelklasse. Dafür profitieren Gamer von der geballten 3D-Kraft zweier Grafikchips („Dual GPU“), von einem üppigen Grafikspeicher und traumhaften Taktraten. „Nachteile“ haben Highend-Grafikkarten abgesehen von den hohe Preisen natürlich auch. Denn unter Volllast ziehen Top-Grafikkarten über 200 Watt aus der Steckdose und entwickeln zusammen mit dem Prozessor des PCs eine hohe Abwärme, die nur mit einem aufwändigen Kühlsystem abgeleitet werden kann. Und auch die röhrenden Lüfter können zarten Gemütern auf Dauer ganz schön auf die Nerven gehen. Der Preis für diese Art von Highend-Hardware kann durchaus die 1000-Euro-Grenze erreichen. Wer nicht ganz so viel Geld investieren will, sollte lieber zu einem Mittelklassemodell greifen, um dann eventuell später aufzurüsten.

Grafikkarten-Aufbau

Grafikkarten-Aufbau - Gute Grafikkarten überzeugen durch ein perfektes Zusammenspiel aller Komponenten. Dabei kommt es auf die Taktung des Grafikprozessors (GPU) ebenso an wie auf den Arbeitsspeicher. Den GPU-Markt teilen sich die Chipsatzhersteller Nvidia (GeForce) und ATI (AMD Radeon) quasi unter sich auf, weshalb es kaum Grafikkarten gibt, in denen nicht ein Chip von Nvidia oder ATI steckt. Umso besser GPU und Speicher harmonisieren, umso perfekter und schneller gelingt der Grafikkarte die Bilddarstellung. Neue Top-Karten besitzen zwei GPUs. Beim Arbeitsspeicher lautet das Motto: je mehr, desto besser. Aktuelle Ego-Shooter benötigen viel Speicherplatz, um alle Details in hohen Auflösungsraten zur Darstellung zu bringen. Die Anzahl der verbauten Shader gibt Aufschluss darüber, wie viele Effekte die Grafikkarte beherrscht.

Auflösung & Schnittstellen

Auflösung & Schnittstellen - Spieler wissen, dass die Auflösung des TFT-Monitors nicht unwichtig ist. Ist die native Monitorauflösung nicht mit jener der Grafikkarte kompatibel, droht deutlich reduzierter Spielspaß. Das Gleiche ist der Fall, wenn die Bildfrequenz des Monitors nicht zur Bildwiederholungsrate der Grafikkarte passt. Wer mehrere TFT-Monitore mit einer Grafikkarte betreiben will, muss eine Karte mit mehreren Bildschnittstellen wählen. Wer hochaufgelöste Bildinhalte auf Flachbildfernsehern oder Full-HD-Monitoren genießen will, kommt um eine HDMI-Schnittstelle nicht herum. Nur HDMI garantiert die verlustfreie Übertragung von HD-Videos. Bei DVI handelt es sich um eine weitere digitale Schnittstelle.

AGP oder PCI-Express? - Die Antwort lautet: wenn möglich PCI-Express („Peripheral Component Interconnect Express“). Denn der Steckplatz-Standard AGP bietet deutlich niedrigere Datentransferraten. Das sorgt für deutlich weniger 3D-Leistung. Deshalb sollten PCI-Express-Grafikkarten stets die erste Wahl sein. PCs ohne PCI-Express zählen ohnehin nicht mehr zu den neuesten Semestern.

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