Kaufberatung LCD-Fernseher - Kauftipps, Ratgeber, Empfehlungen

Überblick - Vorhang auf für das Fernsehen der Zukunft. Lesen Sie alles über LCD-Fernseher. DVDs, Blu-rays und HDTV sind wie geschaffen für die schicken Flachfernseher von heute. Hier genießen Sie scharfe Bilder und kräftige Farben bei großen Bilddiagonalen. Vorsicht ist hingegen angesagt bei analogen Fernsehbildern. Die Hersteller bauen deshalb Bildverbesserungsprogramme in die Fernseher ein, die das beste Bild aus den unterschiedlichsten Signalen - von Kabelanschluss bis IPTV, von analog bis digital - zaubern sollen. Erfahren Sie in dieser Kaufberatung alles über Schwächen und Stärken der neuen Flachfernseher und lesen Sie Informationen über Testsieger LCD Fernseher, Empfehlungen und Kauf-Tipps rund ums Thema Flachfernseher. Die aktuell meistverkauften LCD-Fernseher sind 32-Zoll-Geräte. In diesem Einsteigersegment werden die Hälfte aller Flach-TVs umgesetzt. Doch der Verkauf von 40- und 42-Zoll-Geräten zieht kräftig an.

Flüssigkristall: LCD-Fernseher - LCD-Displays sind Flüssigkristall-Bildschirme, wie man sie vom PC her kennt. Sie gelten als kostengünstigere, aber weniger brillante Alternative zum Plasma-TV. Bekannt sind neue LCD-Fernseher für ihre hervorragende Helligkeit und ein flimmerfreies Bild. Daher erlaubt ein LCD-Fernseher bei fast allen Lichtverhältnissen problemloses Fernsehen - egal ob bei hellem Sonnenlicht oder in abgedunkelten Räumen. Sattes Schwarz ist (bislang) nicht die Sache der LCD-Fernseher. Ein LCD-TV zeigt in einem abgedunkelten Raum gerne ein Schwarzbild mit einem grauen, regelrecht "hellen" Leuchten. Ein Schwäche der LCD-Panels ist ihre nur durchschnittliche Schaltgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitswechseln hat sich in den letzten zwei Jahren einiges zum Besseren gewendet, doch ausgewaschene und flimmernde Kanten sind weiterhin ein Problem. Da die Bewegtbilddarstellung als typisches Problem der Flüssigkristall-Fernseher bekannt ist, errechnen Chips zusätzliche Bilder für eine flüssigere Darstellung. Kinderkrankheiten der ersten LCD-Monitore wie etwa extrem eingeschränkte Blickwinkel oder heftige Schlieren bei Bewegungen plagen aktuelle LCDs nicht mehr in gleichem Maße. Bei HDTV zeigen die Flüssigkristall-Fernseher genauso detailreiche Bilder wie ihre Plasma-Kollegen.
Vorteile LCD-TV: weite Blickwinkel, kräftige Farben, lange Lebensdauer, flimmerfreies Bild, stromsparend, hohe Auflösung.

Allrounder-LCD-TV - Im Mittelklasse-Segment ab 400 Euro finden Sie Flachfernseher mit 32, 37, 40, 42 und 46 Zoll Bilddiagonale. Hier sind gute HD-ready- und Full-HD-Fernseher zu Hause. Mittelklasse-Fernseher bieten viel Ausstattung und gute Bildqualität. Ausstattungsseitig können Sie je nach Modell und Marke WLAN, 4 x HDMI, 100-Hertz-Technik für ruckelfreie Bilder, Multi-Tuner, eine USB-Schnittstelle und einen Kartenslot erwarten. Full HD ist in dieser Preisklasse die Regel. Der Samsung UE-40C5700 bietet drei Tuner: DVB-S2 für digitales hochauflösendes Satelliten-TV, DVB-T für terrestrisches Fernsehen und DVB-C für digitales Kabelfernsehen. Ein Media-Player für digitale Medien wie Fotos, Videos und Musik ist auch an Bord. Über den USB-Slot können externe Festplatten angeschlossen werden. Eine CI-Schnittstelle gewährleistet zudem freien Zugang zu kostenpflichtigen Pay-TV-Programmen - Abo vorausgesetzt.
Was zeigt ein Flachfernseher am besten? - TV vom analogen Kabelanschluss stellen Flachfernseher oft in mäßiger bis allenfalls ordentlicher Qualität dar. Mit Grieseln und Bildzittern muss gerechnet werden. Ein größerer Betrachtungsabstand bei Analog-TV mildert die Bildfehler. Trotz immer besserer Bildverbesserungsengines: PAL-Fernsehen ist nicht die Paradedisziplin der schicken Flachfernseher. Standard-TV wurde nun einmal für Röhrenfernseher entwickelt, Flachfernseher werden in erster Linie für die Wiedergabe digitalen Bildmaterials konzipiert und kommen mit nativen HD-Signalen am Besten zurecht. Digitales Antennen-TV (DVB-T) wird generell besser als PAL-TV auf die Scheibe gebracht. Da einige Sender minderwertiges digitales Bildmaterial senden, können auch gute Empfangseigenschaften des Fernsehtuners gegebenenfalls wenig ausrichten. Vorbildlich scharfe, schöne Fernsehbilder genießen Sie generell nur bei hoch auflösendem Fernsehen (HDTV). Film-DVDs via Scart sehen auf Fernsehern in Plasma- und LCD-Technik generell schärfer aus als Fernsehensendungen - den Sonderfall HDTV einmal ausgenommen. Per HDMI-Anschluss zeigen DVD-Player ein noch besseres Bild. Deshalb empfiehlt sich das Filmeschauen mit digital verkabelten Playern. Feine Details und sehr scharfe Bilder ohne Ruckler gibt es nur über Blu-ray.

Flacher gehts nimmer - Einer der flachsten LCD-TVs ist der schon erwähnte Samsung UE-46B6000 mit 2,9 cm Tiefe bei 46 Zoll Bilddiagonale. "Die Hintergrundbeleuchtung des LCDs sitzt nicht hinter dem Panel, sondern im Displayrahmen. Das erlaubt geringe Bautiefen, ohne dabei Abstriche in Sachen Qualität und Ausstattung zu machen - zumindest laut Hersteller..." sagt cnet.de. Noch dünner treibt es der Sony KDL-40ZX1 (ca. 3150 ), der es auf eine Bautiefe von 2,5 Zentimetern bringt. Wie das geht? Die Bildinformationen werden in einer externen Medienbox verwaltet und per WLAN an das Panel gesendet. Das funktionierte im Test (video 5/2009) über bis zu sieben Metern Reichweite in Full-HD-Qualität. Auch Panasonic springt mit dem Panasonic TX-P54Z1E auf den Trend auf und präsentiert einen Flachmann für designorientierte Fernsehnutzer. Der Preis ist mit deutlich über 6000 Euro allerdings happig.
50, 60, 100, 200 Hertz - Die 100-Hertz-Technologie ist nicht ganz neu, aber nachgefragt wie nie. Herkömmliche PAL-Fernsehbilder kamen seit jeher mit einer Bildfrequenz von 50 Hertz ins Haus, bis vor 20 Jahren plötzlich die 100-Hz-Röhre auftauchte, die das typische Flimmern der Röhrenfernseher reduzierte. Bilder vom PAL-Fernseher (Phase-Alternation-Line, Zeilensprungverfahren) setzen sich aus 576 Zeilen pro Bild und 25 Vollbildern bzw. 50 Halbbildern pro Sekunde zusammen. Jeder Fernseher, ob Röhre, Plasma oder LCD, beherrscht die Ausgabe im 50-Hertz-Modus. Bei Plasma-Geräten sehen bewegte Szenen in 50 Hertz im Allgemeinen sehr ordentlich aus. Die Plasmatechnik ist weniger empfindlich gegenüber Bewegungsunschärfen bei Bewegtbildern. Wer seine Fotos gerne auf dem Plasma-TV anschaut, sollte jedoch auf 100 Hertz umschalten. Um Bewegungen auf den ruckelanfälligen LCD-Panels flüssiger erscheinen zu lassen, zeigten 100-Hertz-Fernseher der ersten Generation jedes Bild ein zweites Mal und kamen so auf 100 Bilder pro Sekunde ("Frame-Doubling"). Das typische Flimmern verschwand, allerdings fingen bewegte Bilder an zu ruckeln ("Film-Judder"). 100-Hertz-Geräte der zweiten Generation errechnen aus den 50 originalen Fernsehbildern 50 neue. Die 100-Hertz-Technologie vermindert Nachzieheffekte und lässt das Bild flüssiger erscheinen. Doch erst neueste LCD-TVs verrichten ihren Rechenjob so exakt, dass die errechneten Zwischenbilder zu flüssigen Bewegungsabläufen zusammengesetzt werden. 200-Hertz-TVs errechnen drei neue TV-Bilder.
200-Hertz-Fernseher: Sony KDL-40Z5500 (ca. 1800 ), Samsung LE-46B750 (ca. 1300 ).
24p: Fernsehen wie im Kino - Kinofilme sind traditionell mit 24 Hertz getaktet. Dies ist die originale Filmbildrate. Im Kino zeigen Projektoren die Bilder mit 72 Hz. Jedes Bild wird drei Mal gezeigt. Neue Flachfernseher mit 24p-Logo zeigen 24-Hertz-Bilder und erlauben es so, Filme in ihrer originalen Bild-Geschwindigkeit zu sehen. Die Methoden, 24p-Signale zu zeigen, variieren jedoch, und nicht jeder Fernseher mit 24p-Logo zeigt kinoreife Bilder. Geräte mit 120-Hertz-Technik zeigen neben den originalen 24 Bilder pro Sekunden vier weitere hinzugerechnete. Man spricht in diesem Fall von einer Bewegungskompensation, da die vorhandenen kompensiert werden, um eine flüssige Bewegungsdarstellung zu erreichen. Die Frage bleibt, ob dies der Weg zum optimalen Filmerlebnis ist, da nur noch jedes fünfte Bild "Originalmaterial" darstellt. Einige Hersteller zeigen 24-Material (so zum Beispiel von HD-Playern, die noch keinen 24p-Ausgang aufweisen), jedoch nicht mit originalen 24 Bilder bzw. einem Vielfachen davon (meist 72 oder 96 Hertz) pro Sekunde, sondern mit 60 Hertz. In diesem Fall sprechen die Fachleute von einem Pulldown bzw. von "gepulldownten" Bilder. Das erste Bild wird drei Mal hinter einander gezeigt, das zweite zwei Mal, das dritte erneut drei Mal etc. Auch hier drohen Ruckler. Ein kleiner Tipp: Die Bildfrequenz ist generell nicht an eine bestimmte Display-Auflösung gebunden.
720p: HD-ready - Es gibt drei Ausgabeformate für HD-Bilder: 720p, 1080i, 1080p. Die Zahl beschreibt die Anzahl der vertikalen Linien oder Pixel, die ein Fernseher zeigt. Der Buchstabe "p" heißt "progresssive" für Vollbilder. Der Buchstabe "i" bedeutet "interlaced" für Halbbilder.
720p ist das HD-ready-Format. 720p heißt, dass jedes Bild mindestens 720 Zeilen progressive (720p), d. h. in Vollbildern gezeigt wird. HD-ready-Auflösungen sind 1280 × 720, 1440 x 900 oder 1366 x 768 Pixel.
1080i ist das Format, in dem digitales Fernsehen von Premiere oder Anixe HD gesendet wird. Bei 1080i werden 1080 Zeilen interlaced (1080i), d. h. in Halbbildern gezeigt. HD-ready-Fernseher beherrschen die Formate 720p und 1080i.
1080p: Full HD - 1080p ist das Full-HD-Format. Bei Full HD zeigt der Fernseher 1080 Zeilen progressive (1080p), also in Vollbildern. Die typische Full-HD-Auflösung ist 1920 × 1080 Pixel. Das sind 2,07 Mio. Pixel und damit rund fünf Mal so viel wie beim guten, alten PAL. Alle Flachfernseher zeigen Vollbilder. Ein Blick auf die Auflösung eines Fernsehers genügt, um zu erkennen, ob ein Gerät HD-ready-Bilder oder Full-HD-Bilder zeigt. Ein Fernseher mit der Auflösung 1024 x 720 zeigt also 720 Zeilen als Vollbild und erfüllt damit die HD-ready-Norm von 720 Zeilen in Vollbildern (720p). Wer nur DVDs schaut und HDTV-Satellitenfernsehen empfängt, wird weiterhin mit HD-ready-Geräten glücklich. HD-ready-TVs nehmen 1080p ebenfalls entgegen, skalieren die Full-HD-Auflösung aber auf ihre eigene Auflösung herunter. Ein kleiner Tipp: Full HD und DVB-T mögen sich nicht besonders. Full-HD lohnt sich erst ab einer Bilddiagonale von 40 Zoll.
| Abkürzung | Vollständige Bezeichnung | Zeilen | Bildformat | Medium |
| PAL | Phase Alternating Line | 576 | 4:3 | Standard-TV |
| HD-ready | "Kleines" High Definition | 720 Vollbildzeilen (720p) 1080 Halbbildzeilen (1080i) | 16:9 | Arte HD, ARD und ZDF ab 2010 (720p) Premiere HD, Anixe HD (1080i) |
| Full-HD | Full High Definition | 1080 Vollbildzeilen (1080p) | 16:9 | Blu-ray |
HD ready 1080p: HD-ready-1080p-Fernseher müssen folgende Standards erfüllen: mindestens 1920 x 1080 Pixel Auflösung, unverzerrte 4:3- und 16:9-Wiedergabe, Vollbilddarstellung ohne abgeschnittene Bildränder sowie die Wiedergabe von HDTV-Bildern in 1080p und mit 24, 50 und 60 Hertz. Blu-ray-Filme müssen mit 1080 Zeilen und 24 Hertz angenommen, nicht aber unbedingt wiedergegeben werden. Wie das HD-ready-Logo beschreibt das HD-ready-1080p-Logo nur einen Ausstattungsstandard, nicht aber eine bestimmte Bildqualität.

Was ist Deinterlacing? - Ein LCD-Fernseher mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln ist mit seinen 540 Vollbild-Zeilen nicht HDTV-fähig. Speist man diese Geräte mit HDTV-Signalen, rechnet er die 720 Zeilen in seine eigene, native Auflösung um. Umgekehrt müssen HD-ready-fähige Fernseher bei PAL-Bildern (720 x 576) die niedrige PAL-Auflösung von 576 Zeilen auf die native HDTV-Auflösung hochrechnen, also auf 720 oder 1080 Zeilen. Dieses Umrechnen von Halbbildern auf Vollbilder wird Deinterlacing genannt und ist technisch durchaus anspruchsvoll. Und gerade damit haben Flachfernseher desöfteren ihre liebe Not. So kommt es, dass Flach-TVs zwar bei HDTV brillante Bilder liefern, bei PAL-Fernsehen, sprich bei Tagesschau und Sportschau, oft verrauschte Bilder zeigen. Digital eingespeistes Material zeigen Full-HD-TVs in bester, weil skalierungsfreier Qualität. Das heißt aber auch, dass HDTV-fähige Geräte ihren Bildprozessor aktivieren müssen, um Quellsignale, die nicht 1080 bzw. 768 Zeilen besitzen, auf ihre eigene Auflösung zu skalieren, d. h. intern umzurechnen. Bildformate in 1080p24 zeigen vierundzwanzig 1080-Zeilen-Vollbilder pro Sekunde. Da 24 Hertz die Norm für Kinofilme darstellt, muss das Bildmaterial nicht mehr umgerechnet werden. Das hilft gegen Bildruckler.

Scart, FBAS, RGB, USB, DVI - Preiswerte TV haben oft nur eine Scart-Buchse, um einen Video-Rekorder oder einen Sat-Receiver anzuschließen. Besser sind auf jeden Fall zwei oder drei Scart-Buchsen. Scart-Buchsen übertragen Bild und Ton gleichzeitig. Dabei fließen die Videodaten als FBAS- (geringste Qualität), S-Video- (bessere Qualität) oder als RGB/YUV-Signale (beste Qualität). DVD-Player sollten daher mit einem YUV-Kabel angeschlossen werden. AV-Anschlüsse für Digicam oder Camcorder sollten leicht erreichbar angebracht sein. Liegen sie auf der Rückseite des Gerätes, droht unnötige Fummelei. Ein USB Anschluss oder ein Kartenleser ist nützlich für die Überspielung von JPEG-Fotos und MP3-Dateien. Neue Fernseher bieten SD-Kartenslots, die HD-Videos von AVCHD-Camcordern akzeptieren. So sind HD-Videoshows möglich. Soll Ihr Flach-TV digitale TV-Bilder verarbeiten, benötigen Sie eine digitale Schnittstelle. Die Standards hierfür sind DVI oder HDMI. An diese Schnittstellen können Sie dann DVD-Player, Blu-ray-Player, HD-DVD-Spieler, HD-Camcorder oder HDTV-Receiver anschließen. Zudem sind die Schnittstellen DVI und HDMI kopierschutzfähig - was eine Voraussetzung für das HD-ready-Siegel ist. Bedenken Sie, dass Anschlussvielfalt immer auch Zukunftsfähigkeit ihres Flachfernsehers heißt. Per Ethernet-Schnittstellen lässt sich der Flachbildfernseher ins Heimnetzwerk einbinden. So ist Surfen, Mailen und Filme-Speichern am TV-Schirm möglich. Via VGA-Anschluss lässt sich ein PC anschließen. Audiobuchsen für Stereoton und ein Kopfhörerausgang sorgen für Ton und Klang.

HDMI - HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist die digitale Heimkino-Schnittstelle zur unkomprimierten, verlustfreien Übertragung von Bild- und Toninformationen mit hoher Auflösung und hohen Datenraten. Im Gegensatz zu DVI kann HDMI auch Tonsignale übertragen. Drei HDMI-Eingänge sind klasse, da passen DVD-Player, HDTV-Sat-Receiver und eine Sony Playstation dran. Ein HDMI-Eingang an der Front vermeidet beim Anschluss von Camcordern, Spielkonsolen und Laptops lästige Fummeleien an der Rückseite des Fernsehers. HDMI 1.2 unterstützt Signale bis zu 1920 x 1080 in Vollbildern und den Kopierschutz HDCP. HDMI 1.3 verdoppelt die Bandbreite der Datenrate von bisher 4,95 GB/s (GigaByte pro Sekunde) auf 10,2 GB/s. Die Bildfrequenz wurde auf 120 Hertz gesteigert, außerdem werden die verlustfreien Audiostandards Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio für besseren Klang unterstützt. LipSync sorgt obendrein für eine bessere Synchronisation von Ton und Bild. HDMI 1.3 steigert ebenfalls die Farbtiefe von bisher 24-bit auf 30-bit, 36-bit oder sogar 48-bit. HDMI 1.4 ist der neueste HDMI-Standard. Mit 1.4 ist 3D-Fernsehen möglich.
Wie hoch ist der Stromverbrauch von Flachfernsehern? - Je größer, desto stromhungriger - diese Faustregel gilt auch für Flachfernseher. Im Stromspartest bei Audio, Video, Foto Bild verbrauchten 32-Zoll-LCD-Fernseher zwischen 67 und 128 Watt. Am wenigsten saugte der JVC LT-32DB1BU aus der Dose. Mit Stromkosten von 157 Euro im Jahr gehörte der JVC zu den Panels, die durch vorbildliches Stromsparverhalten auffielen. Mammutschirme erreichen über 300 Watt. Plasmafernseher kommen auf bis zu 500 Watt Leistungsaufnahme. Bei Audio, Video, Foto Bild verbrauchte der Plasmafernseher Panasonic TX-P46GW10 434 Watt im Betrieb. Im Standby sind es immerhin noch 0,34 Watt. Im Jahr verursacht der 46-Zöller bei Durchschnittsbetrieb 957 Euro Stromkosten. LCD-Fernseher weisen tendenziell einen gleichbleibenden Stromverbrauch auf. Sie laufen zudem bei hellen Bildern stromsparender. Plasma-TVs ziehen bei düsteren Thrillern weniger, bei hellen Bildinhalten jedoch deutlich mehr Strom. Bei Durchschnittsbildern liegt der Verbrauch der Plasmageräte leicht über den der LCD-Flachmänner. Besonders hoch ist der Stromverbrauch, wenn Sie den Fernseher als PC-Monitor nutzen, da die dargestellten Seiten überwiegend hell strahlen. Entscheidender als die Frage Plasma oder LCD ist jedoch, ob die Ingenieure bei der Konzeption des Gerätes ein Auge aufs Stromsparen geworfen haben. Auch die vorgenommene Helligkeits- und Kontrasteinstellung trägt entscheidend zum Stromverbrauch bei. Praktisch ist ein Eco-Modus, der weniger Kontrast und Helligkeit bei geringerem Stromverbrauch bietet. Das ist besonders zu empfehlen, wenn Sie Ihren PC an den LCD-Fernseher anschließen wollen.

Flachfernseher Tipps, Tricks und News - Die Bildeinstellung ab Werk liefert oft nicht die besten Bilder. Nachkorrigieren verhilft in den meisten Fällen zu schärferen, sauberen Bildern.
- Die gesetzliche Gewährleistungspflicht liegt aktuell bei zwei Jahren. Doch die Unterschiede bei der Garantie sind teils enorm und können einen deutlichen Aufpreis rechtfertigen. Drei Jahre Garantie und kostenfreier Abholservice im Schadensfall sind vorbildlich.
- Von Haus aus bekommen Plasma-TVs wie auch LCDs oft schlechte Lautsprecher eingebaut. Wer richtig gut hören will, muss mehr zahlen, nämlich für ein externes Lautsprechersystem.
- Extras wie Fotos von der Digicam per USB oder Kartenleser zu schauen funktionieren hin und wieder eher mau. Selbst teure TVs zeigen die Fotos dann womöglich in die Breite gezogen. Auch beim EPG (Elektronischen Programmführer) sind die Unterschiede riesengroß.
- Nochmals sei es erwähnt: TV-Signale vom analogen Kabelanschluss verarbeiten Röhren-Fernseher meist besser als Flach-TV. Flachfernseher sind besser, wenn digitale Bilddaten vom DVD-Player oder Blu-ray--Player, von Sat-Receivern oder via DVB-C kommen. Dennoch lohnt sich der Kauf eines Flachmanns. Der ist zukunftsfähig, und die Markenhersteller sind auf dem Röhren-TV-Markt nicht mehr repräsentativ vertreten.
Fazit: So kaufen Sie Ihren neuen Fernseher richtig - 1954 der Volksfernseher, 1970 der Farbfernseher - und 2012 brillantes, farbensattes Digitalfernsehen. So sehen es die Hersteller. Flachbildfernseher liefern die Technik dazu und locken mit hoch auflösenden, brillanten Bildern. Doch allen Beteuerungen von Philips, Panasonic und Co zum Trotz, gibt es weiterhin deutliche Probleme bei PAL-TV. Wer kaum mehr als Tagesschau und Tatort schaut, wird auch noch ein Weilchen mit dem billigen Röhrenfernseher zufrieden sein. Doch Flach-Fernseher sind ganz klar die Fernseh-Technik der Zukunft, und das nicht nur für designorientierte TV-Liebhaber. Günstige Full-HD-Fernseher gibt es für unter 500 Euro. Preiswerte HD-ready-Fernseher sind für unter 300 Euro zu haben. Riesen-Displays mit 50 Zoll und mehr gehen ab 1000 Euro über die Ladentheke. Und mancher Testsieger LCD-Fernseher kostet weit unter 1000 Euro. Beim Kauf eines LCD Fernsehers zählt neben praller Technik und objektiver Performance aber auch Ihr eigenes Auge. Kaufen Sie daher keinen Flach-Fernseher einfach "blind". Lassen Sie sich das Gerät im Fachgeschäft vorführen. Achten Sie dabei nicht nur auf Schlieren und Bildruckler, sondern auch auf rot-, grün- oder orangestichige Bilder und abgeschattete Bereiche. Ein wackeliger Standfuß kann auf Dauer ziemlich nerven, eine langwierige Installation die Vorfreude auf tolle Bilder deutlich trüben. Zu guter Letzt: Beachten Sie auch, dass ein 50-Zoll-Gerät nicht in jedes Wohnzimmer passt. Pappmodelle in Originalgröße helfen da weiter. Wenn es denn ein 50-Zöller sein soll, lohnt sich ein Blick auf die Leistungsaufnahme. Auch ein Aus-Schalter hilft Strom sparen. Viel Spaß bei dieser Kaufberatung LCD-TV.
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