Stand:04/2013
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Kaufberatung LCD-Fernseher - Kauftipps, Ratgeber, Empfehlungen

Überblick

Überblick - Moderne Flachbildfernseher gehen weg wie die warmen Semmeln. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, sich im Dschungel der Anbieter und Technologien zurechtzufinden. Viele Hersteller wollen mit gut klingenden Werbeversprechen glänzen und verwirren Kauf-Interessente nur zusätzlich. Soll ich LCD oder Plasma kaufen? Brauch ich einen Fernseher mit Vollausstattung? Lohnt sich 3D für mich? In dieser Fernseher-Kaufberatung erhalten Sie wertvolle Informationen über die beliebtesten Fernsehertypen sowie über die wichtigsten Technologien. Lesen sie außerdem wertvolle Tipps zum Fernseher-Kauf.

Full HD

Full HD - Full HD ist inzwischen Standard bei guten Flachbildfernsehern – günstige Schnäppchen-Fernseher einmal ausgenommen. Wer ein zukunftsfähiges Gerät besitzen möchte, sollte zu einem Full-HD-Fernseher greifen. Die 1920 x 1080-Auflösung bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen kommen die neuen HDTV-Sender auf Full-HD-Panels einfach klasse raus, zum anderen ist Full HD die ideale Auflösung, um Bildinhalte von Blu-rays oder neuen Spielkonsolen zu darzustellen. Bei Bilddiagonalen von 32 Zoll oder weniger kann jedoch auch ein HD-ready-Fernseher sinnvoll sein. Hier ist der Gewinn an Bildschärfe durch Full HD nicht so immens wie bei Riesen-Panels mit Bilddiagonalen von 50 oder mehr Zoll.

Die Qual der Wahl: Plasma oder LCD?

Die Qual der Wahl: Plasma oder LCD? - Plasmafernseher schienen lange totgesagt. Doch für Bilddiagonalen von 50 Zoll und mehr sind Plasma-Riesen immer noch ein preisgünstiger Kauftipp, zumal die Bildqualität der von LCD-Geräten in nichts nachsteht. Flachbildfernseher in Plasmatechnik punkten insbesondere bei Kontrast, Reaktionszeit und Schwarzwert. Sie sind deshalb ideal für beeindruckende Heimkino-Erlebnisse bei abgedunkeltem Licht. LCD-Flatscreens spielen ihre Stärken besonders bei Bilddiagonalen von 50 Zoll und weniger aus. Hier sind LCD-TVs nicht nur deutlich günstiger, sondern glänzen zudem mit Techniken wie Backlight-LED. Dank Backlight-LED erreichen die LCD-Geräte ähnlich beeindruckende Kontrastwerte wie ihre Plasma-Kollegen. Wer schwarze Bildbereiche auch wirklich pechschwarz genießen will, sollte jedoch trotzdem einen Plasma-Bildschirm wählen.

Die richtige Größe

Die richtige Größe - Ein Riesen-Bildschirm macht in einem engen Wohnzimmer ebenso wenig Sinn wie ein 32-Zöller im Luxus-Loft. Beachten Sie vor dem Kauf, dass der optimale Sehabstand für den Standard-Fernsehgenuss oder DVDs bei einem 46-Zöller rund drei Meter beträgt. Zeigt ein 46-Zoll-Panel HD-Inhalte, sind mindestens zwei Meter ratsam. Sonst drohen Augenschmerzen und Unschärfe. Eine Sehprobe kann hier vor einem Fehlkauf bewahren. Denn allgemeingültige Regeln für den Sehabstand gibt es nicht. Hier entscheiden immer auch die individuellen Seheigenschaften.

3D - 3D-Fernseher sind immer noch teurer als 2D-Geräte. Wer ein zukunftsfähiges TV-Gerät will, sollte sich jedoch durchaus überlegen, auf einen 3D-Fernseher umzusteigen. 3D-TVs gehört auf jeden Fall die Zukunft. Das Angebot an Filmen wächst ständig, und auch im Fernsehen wird 3D langsam zum Trendthema. Auch für Fans von 3D-Fotos sind 3D-Fernseher die erste Wahl.

LED

LED - LED-Fernseher sind Verkaufsschlager. Schlanke Panels, ein toller Kontrast und ein stromsparender Betrieb sind eindeutige Vorteile für die LED-TVs. Wie überall, so gibt es auch unter den LED-Fernsehern mehrere Spielarten. Bei Edge-LED sind an den Panel-Rändern viele Mini-LEDs verteilt, die den gesamten Bildschirm beleuchten. Das erlaubt den Bau von ultraflachen Gehäusen. Bei Direct-LED sitzen die LEDs auf der gesamten Panel-Fläche, was zu einem höheren Kontrast führt. Besonders effektiv sind LED-Fernseher, wenn sich verschiedene Bildbereiche zielgenau regulieren lassen, um Kontrast und Helligkeit an die jeweilige Bildsituation anzupassen.

Internet

Internet - Internet-Fernseher ist nicht gleich Internet-Fernseher. Einige Fernsehgeräte werden von den Herstellern zwar als Internet-TVs bezeichnet, gestatten aber nur den Zugriff auf ausgewählte Internetseiten wie YouTube, tagessschau.de oder ausgesuchte Video-on-Demand-Plattformen. Andere Geräte gestatten einen ungehinderten Zugang zum World Wide Web. Damit das Fernsehgerät Internet-tauglich ist, verfügt es über LAN oder WLAN. So ziemlich alle Internet-Fernseher erlauben den Zugriff auf das lokale Netzwerk, so fern dieses vorhanden ist, und können so mit Multimedia-Inhalten von Festplatten, Smartphones, PCs oder Netzwerk-Receivern gefüttert werden. Der Fernseher mausert sich so zur Multimedia-Zentrale für die ganze Familie. Für den flotten Netzzugriff sorgen moderne Rechenchips, die komfortables Surfen vom Fernseher aus gestatten. Soziale Netzwerker freuen sich über einen vorinstallierten Zugang zu Facebook & Co. Das beherrscht jeder Internet-fähige Fernseher.

Ausstattung

Ausstattung - Praktisch: Der Einbau von Digital-Receivern für den Empfang von digitalem TV ist inzwischen Standard. Viele Geräte besitzen sogar schon Tuner für alle drei Empfangsarten Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-C) und Satellit (DVB-S). Und auch eine USB-Schnittstelle für die Kommunikation mit Multimedia-Geräten bzw. mit externen Speichermedien gehört bei vielen Flachbildfernsehern inzwischen zum guten Ton. So kann der Nutzer seine Lieblings-Fotos und -Videos als Diashow oder Kinofilm auf dem heimischen Fernseher genießen. Prima ist es, wenn der Fernseher die Aufnahme einer Sendung auf eine angeschlossene USB-Festplatte erlaubt.

Um lästiges Bildflimmern und Bildruckler zu minimieren, zeigen moderne Fernseher Bilder mit Bildraten von 100 oder 200 Hertz. Das macht sich vor allem bei Programmen mit bewegten Bildern wie Sportsendungen bezahlt. Die erhöhten Bildraten sorgen für sichtbar mehr Bildschärfe und flüssige Bewegtbilder. Neue Geräte versprechen mit noch höheren Bildwiederholraten sogar noch mehr Schärfe. Plasma-Fernseher können auf erhöhte Bildfrequenzen übrigens verzichten. Sie sind weniger anfällig für Flimmerkanten und Ruckler als LCD-Fernseher.

HDMI

HDMI - HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist die digitale Heimkino-Schnittstelle zur unkomprimierten, verlustfreien Übertragung von Bild- und Toninformationen mit hoher Auflösung und hohen Datenraten. Im Gegensatz zu DVI kann HDMI auch Tonsignale übertragen. Drei HDMI-Ausgänge sind klasse, da passen DVD-Player, HDTV-Sat-Receiver und eine Sony Playstation dran. Ein HDMI-Eingang an der Front vermeidet beim Anschluss von Camcordern, Spielkonsolen und Laptops lästige Fummeleien an der Rückseite des Fernsehers. HDMI 1.2 unterstützt Signale bis zu 1920 x 1080 in Vollbildern und den Kopierschutz HDCP. HDMI 1.3 verdoppelt die Bandbreite der Datenrate von bisher 4,95 GB/s (GigaByte pro Sekunde) auf 10,2 GB/s. Die Bildfrequenz wurde auf 120 Hertz gesteigert, außerdem werden die verlustfreien Audiostandards Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio fü besseren Klang unterstützt. LipSync sorgt obendrein für eine bessere Synchronisation von Ton und Bild. HDMI 1.3 steigert ebenfalls die Farbtiefe von bisher 24-bit auf 30-bit, 36-bit oder sogar 48-bit. Mit HDMI 1.4 ist 3D-Fernsehen mÖglich. HDMI 1.4a ist der neueste HDMI-Standard. Die beiden 1.4-Standards erlauben Fernsehen mit 2160p und einer Bildfrequenz von 24 Hz.

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