Stand:08/2011
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Kaufberatung DVD-Player - Infos, Kauftipps, Ratgeber, Empfehlungen

Ratgeber DVD-Player

Ratgeber DVD-Player - Beeindruckende Bilder, faszinierende Soundqualität - DVD-Player machen Heimkino erst zum Unterhalter Nr. 1 in den deutschen Wohnzimmern. Kein Wunder, denn DVD-Player können Sie nicht nur mit DVDs füttern. Neue Player akzeptieren auch Ihre Digitalfotos, MP3-Dateien und Musik-CDs. Festplatten-DVD-Player bieten eine nie geahnte Speicherkapazität. HDMI, HD-ready-Logo und USB (für Digitalkamera und MP3-Musik) sind weitere Stichworte, mit denen die Hersteller um Kunden werben. Gute DVD-Player gibt es ab 40 Euro. Mehr Informationen lesen Sie in dieser DVD-Player Kaufberatung. Die Auswahl ist groß, eine Entscheidung für ein Gerät fällt daher schwer. Wir informieren Sie in dieser DVD-Player Kaufberatung über aktuelle Testsieger DVD-Player, alle gängigen Audio- und Video-Formate und aktuelle Player-Trends.

Erfolgsgeschichte DVD

Erfolgsgeschichte DVD - Die DVD ist ein Alleskönner. DVDs speichern 4,7 GB digitale Video- und Audiodaten. Double-Layer-DVDs spielen von beiden Seiten Bilder in bester Qualität ab (8,5 GB). Die DVD gestattet Datenraten von 768 - 1,536 kBit/s. Praktisch: DVD-Videofilme verstehen sich auch auf Synchronisation und Untertitel in verschiedenen Sprachen. So können Sie Nicole Kidman im Originalton quasseln hören und doch alles mitbekommen. Billig-Player gibt es für deutlich 50 Euro und weniger. Inzwischen sind im Low-Cost-Segment durchaus ordentliche Player zu finden. Wer vor bösen Überraschungen gefeit sein will und darüber hinaus tiefensatte Farben, Qualität und Komfort schätzt, sollte jedoch mehr investieren. Verfügt ihr DVD-Player über eine Festplatte, Progressive Scan, DivX und digitale Schnittstellen (HDMI), halten Sie sich alle Optionen auf die Zukunft offen. Wer sich nach und nach sein Heimkino aufbauen will, ist sowieso mit einem Qualitäts-Player besser beraten.

Günstiger DVD-Player

Günstiger DVD-Player - Günstig, robust, gut - was jeder DVD-Player anstandslos können sollte, ist bei Billig-Playern nicht selbstverständlich. Besonders wiederbespielbare CD- und DVD-Formate bereiten Probleme. DVD-RAM wird von vielen Playern allerdings nicht angenommen. Wer sicher gehen will, nimmt selbstgebrannte Scheiben ins Fachgeschäft mit und füttert dort seinen Wunsch-Player mit ihnen. Selbst Player mit digitalem HDMI-Ausgang sind inzwischen im günstigen Preissegment zu finden. Das Abspielen von MP3- und DivX-Dateien gehört ebenso zum Standardrepertoire. Bei unüblicheren Formaten wie MPEG4 und WMV lohnt der genaue Blick auf die Liste der unterstützten Formate des DVD-Players. Ordentliche Einsteigergeräte bieten HDMI- und USB-Schnittstelle, einen Speicherkartenleser und kraftvollen Film-Sound. Generell kommen über Scart ordentliche Bilder auf Ihren Fernseher. Über YUV-Komponenten-Buchsen ist die Bildqualität jedoch deutlich besser. Die HDMI-Schnittstelle liefert das beste Bild.

Oberklasse-Player: Panasonic DVD S54

Oberklasse-Player: Panasonic DVD S54 - Kaufberatung DVD-Player über 100 Euro: Anders als im heißumkämpften Markt für Unter-100-Euro-Geräte sind die Alternativen in der Oberklasse dünner gesät. Hier müssen Verarbeitung, Bedienung und Bildqualität stimmen. Ein große Festplatte sorgt für ausreichend digitalen Stauraum. Die Formatvielfalt ist groß. Die digitale i.LINK-Schnittstelle (Firewire) ermöglicht die Übertragung digitaler Audio-Informationen. Ethernet- und USB-Anschlüsse komplettieren das Schnittstellenangebot. So lassen sich Mediendaten vom PC zügig auf den Videospieler übertragen. Die HDMI-Schnittstelle garantiert das Zuspielen von Videodaten an HD-fähige Fernseher in den Auflösungen 720p für die kleine HD-Auflösung und 1080p für die "volle" HD-Auflösung. Oberklasse-typisch sind die weitgehenden Einstellmöglichkeiten. Möglich sind u. a. die Feinjustage von Farbe, Helligkeit und Kontrast und die Definition des Farbraums je nach Fernsehtyp. Ein Bildverbesserer glättet Artefakte, die durch Skalierungsprobleme entstehen.

Tragbar: Mini-DVD-Player

Tragbar: Mini-DVD-Player - Im ICE DVDs schauen? Kein Problem mit tragbaren Mini-Playern. Die portablen Geräte gibt es ab 100 Euro. Der Mini-DVD-Player Toshiba SD P73SWE zeigt DVD-Filme auf einem 7-Zoll-Monitor - das reicht für einen Film locker aus. Der etwas teurere Panasonic DVD LS84 bringt einen 8-Zoll-Bildschirm mit und kostet gut 200 Euro. Bis zu fünf Stunden laufen die Portis. Normal sind rund drei Stunden.

Videoformate: DivX, XviD, WMV, MPEG-2, MPEG-4

Videoformate: DivX, XviD, WMV, MPEG-2, MPEG-4 - Video Compact Disc oder VCDs zeigen niedriger auflösende Bilder als DVDs. Video-CDs werden benützt, wenn ein CD-Brenner, aber kein DVD-Brenner für das Brennen von Filmen zur Verfügung steht. Eine SVCD oder Super Video Compact Disc bietet eine bessere Bildqualität als Video-CDs. Allerdings passen nicht mehr als 50 Minuten auf eine CD. Für einen Film benötigen Sie also gewöhnlich mehrere CDs. Sowohl VCD als SVCD lassen sich am PC brennen. Eine SVCD bietet eine etwas geringere Ton- und Bildqualität als die DVD. DivX ist ein kompressions- und damit speicherschonendes Format für digitale Videodaten. Dank DivX passt ein ganzer Film in hoher Bildqualität auf eine 700-MB-CD. Auf eine DVD lassen sich 4 oder 5 Filme bannen - ein unkomprimierter Film entspricht 6 bis 8 GB. MPEG-4-kompatibel. Programme können eine normale DVD in eine DivX-Datei konvertieren. Inzwischen spielen selbst Low-Cost-Player umstandslos DivX ab. XviD ist ein Open-Source-MPEG-4-Video-Format. Der Name des Codecs ist eine Anspielung auf Xvid (XviD ist DivX rückwärts). WMV oder Windows Media Format ist Microsofts Konkurrenz-Format zu DivX. Proprietärer Videocodec, ähnlich wie MPEG-4. Unterstützt Kopierschutz (DRM). Es gibt drei Versionen: WMV1, WMV2, WMV3. MPEG-2 ist ein verlustbehafteter Audiostandard. MPEG-2 ist der auf DVDs verwendete Standard. Das digitale Fernsehen (DVB-C, DVB-T, DVB-S) benutzt ebenfalls MPEG-2. MPEG-4 AVC/H.264 ist ein Videoformat für die Kompression von Audio- und Videodateien. H.264 ist auch für hoch aufgelöste Videos (HD) geeignet. Es ist deutlich effizienter als MPEG-2. MPEG-4 findet Verwendung in mit DivX oder XviD erstellten AVI-Dateien.

Audioformate I: DTS, THX, MP3

Audioformate I: DTS, THX, MP3 - DTS (Digital Theater System) ist ein Mehrkanal-Tonformat, das komprimierte Audiodaten verwendet. DTS ist auf 6 verschiedenen Digitalkanälen codiert und komprimiert den Klang weniger stark als Dolby Digital, kann jedoch nicht auf Stereo umgerechnet werden. Der erste offizielle Film im DTS-Format war Jurassic Park (1993). Bei DTS-ES Matrix 6.1 (ES für "Extended Surround") wird der Surround-Back-Kanal aus Surround-Left- und Surround-Right-Kanal errechnet. Bei DTS Neo:6 werden normale Zweikanal- oder Surroundsignale auf 6.1-Klang hochgerechnet. THX wurde auf Initiative von George Lucas während der Dreharbeiten zu "Return of the Jedi" entwickelt. Im Gegensatz zu DTS und Dolby Digital ist THX kein Tonkomprimierungssystem, sondern eine Art Zertifikat oder ein System von Maßnahmen, um Klang und Bild im Kino oder im Home-Cinema möglichst optimal zu gestalten. Im Home Cinema-Bereich werden u. a. A/V-Verstärker, DVD-Player oder Lautsprecher zertifiziert. Das Abspielen von MP3-CDs ist für den Großteil der DVD-Player kein Problem - aber nicht für alle. Vor allem bei Dateien mit variabler oder nicht standardisierter Bitrate werden Songs nicht abgespielt. Einige DVD-Player ordnen die Titel willkürlich an, andere zeigen keine Informationen zu Titeln oder Interpreten an. Das kann genauso ärgerlich sein wie vor der schwierigen Aufgabe zu stehen, zahllose Musiktitel auf einer DVD exakt anzusteuern und anzuzeigen. Vernünftige Player sollten deshalb ID3-Tracks (Informationen über Interpreten und Titel) lesen und darstellen können. Im Unterschied zur MP3-CD verweigern einige Player das Abspielen von MP3-DVDs. Wer tagelange Musikbeschallung von einer DVD wünscht, sollte besonders sorgfältig die Ausstattungsdetails studieren. DVD-Player sind abwärtskompatibel zu CD-Spielern und können also Audio-CDs abspielen.

Audioformate II: Dolby

Audioformate II: Dolby - Dolby Pro Logic II stammt aus dem Jahr 2000 und ist der Nachfolger von Dolby Pro Logic. Anders als sein Vorgänger haben bei Dolby Surround Pro Logic II auch die beiden hinteren Lautsprecher Stereoton. Dolby Pro Logic IIx ist in der Lage, 6.1- bzw. 7.1-Klang zu simulieren. Nachfolger von Pro Logic II sind die Audiocodecs Dolby Digital und DTS. Dolby Digital (DD) (auch AC-3 genannt, offiziell: ATSC A/52) ist ein verlustbehafteter Audio-Codec, der bis zu sechs unabhängige Tonkanäle ausgibt. Seit 1995 ist Dolby Digital das Format für DVDs. Varianten: Dolby Digital 2.1, Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1. Die Abtastrate liegt bei 48 kHz, die Auflösung zwischen 16 und 24 Bit. Zwei Stunden digitale Tondaten benötigen 4 GB Speicherraum. Der erste offizielle Kinofilm in DD war 1992 "Batmans Rückkehr", die Premiere im deutschen Fernsehen für DD fand 1999 statt. Fernsehfilme laufen heute verbreitet im Dolby 5.1-Format. Die normale Datenrate auf DVDs liegt bei 448 kbit/s. Dolby Digital EX unterstützt statt zweier Rear-Kanäle drei rückwärtige Kanäle. Der mittige Kanal wird aus dem linken und rechten errechnet. Dolby Digital EX unterstützt 6.1-Ton. Die maximale Datenrate beträgt 640 kbit/s.

Scart, FBAS, YUV, Komponente: analoge Videoschnittstellen

Scart, FBAS, YUV, Komponente: analoge Videoschnittstellen - Man unterscheidet analoge und digitale Videoschnittstellen. Analoge Schnittstellen für die Übertragung von Videobildern sind Scart, FBAS, S-Video, YUV. Die beiden digitalen Schnittstellen sind DVI und HDMI. Scart ist eine der verbreitetsten analogen Standardschnittstellen. Scart kann verschiedene Signale weiterleiten, unter anderem FBAS, S-Video und RGB-Signale. Das hängt damit zusammen, dass die 21 Pole des Scart-Steckers nicht immer gleich und vor allem vollständig belegt sind. Scart überträgt Bild und Ton. Bei FBAS/Composite fließen alle Bildinformationen über einen Kanal, d. h. Farb- und Helligkeitsdaten werden ungetrennt übertragen. FBAS ist qualitativ niedrig und nur als Notlösung zu gebrauchen. S-Video ist eine hochwertige Video-Verbindung, die Farb- und Helligkeitsanteile getrennt überträgt. S-Video wird über Scart oder über Hosidenbuchse übertragen. RGB ist eine weitere hochwertige analoge Video-Schnittstelle. Aufgeteilt auf drei Kanäle (Rot-Grün-Blau), wird das Farbsignal so übertragen, wie es die Bildröhre zusammensetzt. Auch YUV ist eine hochwertige Analog-Verbindung. Ähnlich dem RGB-Signal wird die Videoinformation in drei Signale aufgeteilt. Das erste Signal überträgt die Helligkeitsinformation, die beiden anderen Signale die rote und blaue Farbinformation. Wie bei RGB wird das Signal über drei Cinch-Buchsen bzw. per Scart übertragen. Der YUV-Komponenten-Ausgang ist sowohl für Vollbilder (progressive) als auch für Halbbilder (interlaced) ausgelegt.

DVI, HDMI: digitale Videoschnittstellen

DVI, HDMI: digitale Videoschnittstellen - Die digitale Video-Schnittstelle DVI (Digital Video Interface) überträgt digitale Videodaten, aber im Unterschied zu HDMI keine Audiodaten verlustfrei. DVI-D bedeutet, dass nur digitale Daten ausgegeben werden. DVI-I sorgt für analogen und digitalen Datentransfer in beiden Richtungen. HDMI ist die zweite digitale Videoschnittstelle. Das High Definition Multimedia Interface (HDMI) überträgt digitale Audio- und Video-Signale verlustfrei. HDMI und DVI sind zueinander kompatibel. HDMI 1.2 unterstützt Signale bis zu 1920 x 1080 in Vollbildern und den Kopierschutz HDCP. HDMI 1.3 verdoppelt die Bandbreite der Datenrate von bisher 4,95 GB/s (GigaByte pro Sekunde) auf 10,2 GB/s. Die Bildfrequenz wurde auf 120 Hertz gesteigert, außerdem werden die verlustfreien Audiostandards Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio für besseren Klang unterstützt. LipSync sorgt obendrein für eine bessere Synchronisation von Ton und Bild. HDMI 1.3 steigert ebenfalls die Farbtiefe von bisher 24-bit auf 30-bit, 36-bit oder sogar 48-bit.

Überblick Videoschnittstellen:

Bildsignal Signalart Bild Ton Bildqualität
Video (FBAS) analog Videosignale über eine Leitung - schlecht
S-Video analog Helligkeit und Farbe getrennt - befriedigend
RGB analog Rot, Grün, Blau getrennt - gut
YUV analog Helligkeit und Farbe getrennt - gut
DVI digital verlustfreie Bildübertragung - sehr gut
HDMI digital verlustfreie Bildübertragung Bild und Ton zusammen sehr gut

Fazit: So kaufen Sie Ihr neuen DVD-Player richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihr neuen DVD-Player richtig - DVD-Player gehören zu den Stars auf dem Unterhaltungselektronikmarkt. Das Angebot ist groß, die Unterschiede zwischen den Geräten liegen eher in den Details - bei den Anschlüssen, bei den unterstützten Audio- und Videostandards oder bei den Komfortfunktionen (etwa Zeitlupe, Fotoalbumfunktion oder Zoom) und durchdachten Menüs. Gerade hier patzen günstige DVD-Player gerne. Wer einen zukunftssicheren DVD-Player für sein digitales Wohnzimmer will, braucht digitale Anschlüsse. Unverzichtbar ist ein guter Player, soll dieser als Baustein für ein bestehende oder zukünftige Ihre Heimkino-Anlage dienen. Wer jedoch einen älteren Fernseher sein eigen nennt, ist mit einem No-name-Gerät durchaus gut bedient. Andererseits haben scharfe, klare, natürliche, detailreiche Bilder ihren Preis, den anspruchsvolle Heimkino-Nutzer jedoch gerne auf den Tisch blättern. Kleiner Tipp: billige Kabel können den Filmgenuss sichtbar trüben. Hier lohnt sich das Nachrüsten. Die DVD-Wiedergabe beherrschen DVD-Player (noch) deutlich besser als ihre hochauflösenden Kollegen aus dem Lager der Blu-ray Player. Und auch in Sachen Starttempo haben die DVD-Player die Nase vorn. Höchstens 20 Sekunden vergehen bei DVD-Playern vom Einschalten bis zum Abspielen der DVD. Übrigens: mit einem Testsieger DVD-Player können sie wenig falsch machen. Viel Spaß bei Ihrer DVD-Player-Kaufberatung.

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