Stand:08/2011
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Kaufberatung Digitalkamera - Kauftipps, Infos, Ratgeber

Überblick

Überblick - Sie wollen eine Digitalkamera kaufen und sich vor dem Kauf informieren? Lesen Sie in dieser Kaufberatung, was Sie zu den neuen Digitalkameras von Nikon, Sony, Casio, Pentax, Canon oder Fujifilm wissen müssen. Wir informieren Sie kurz, knapp und zuverlässig über Sensoren, Tele, Weitwinkel und alle Kameraklassen, um Ihnen die Entscheidung für das für Sie optimale Kameramodell zu erleichtern. Diese Kaufberatung zeigt Kaufinteressierten die aktuellen Digitalkamera-Testsieger sowie interessantesten neuen Kameras - von der Superzoom-Kamera bis zur Einsteiger-DSLR. Informieren Sie sich über die neuen Digitalkamera-Testsieger. Die aktuellen Digitalkamera-Trends heißen 14-Megapixel-Kompakte, Weitwinkel-Kompaktkamera, DSLR mit Live-View, Superzoomer und leichte Spiegelreflexkameras für Einsteiger. Doch welche ist die richtige für mich? Lesen Sie alles Wesentliche zum Thema Kamera in dieser Kaufberatung Digitalkamera!

Preiswerte Einsteigerkamera

Preiswerte Einsteigerkamera - Kaufberatung Einsteigerkamera: Es soll schön günstig sein? Preiswerte Kompaktkameras sind gern gesehene Begleiter bei Urlaub, Spaß und Freizeit. Verbraucher bekommen hier einen guten Kompromiss aus ordentlicher Bildqualität und interessantem Preis. Inzwischen sind 10 Megapixel Auflösung auch in der Einsteigerklasse üblich. So sehen auch DIN-A4-Ausdrucke relativ scharf aus. Einer der beliebtesten Einsteigerkameras ist der 10-Megapixler Samsung ES65. Hier bekommt der Schnappschuss-Fotograf die Basis-Ausstattung: 10 Megapixel Auflösung, optischen 3- oder 4-fach-Zoom sowie eine Gesichtserkennung. Mit einem 3-fach-Zoom ist leichtes Zoomen möglich. Wichtig: Achten Sie beim Kauf allein auf den optischen Zoom. Der holt ihr Motiv ohne Qualitätseinbußen heran. Digitaler Zoom vergrößert einen Bildausschnitt bei gleichbleibender Auflösung nur. Die Folge: pixelige Bildausschnitte.

Highend-Kompaktkamera

Highend-Kompaktkamera - Kaufberatung Highend-Kompaktkamera: Die Kameras in diesem Segment reichen preislich schon an die Einsteiger-DSLRs heran. Eine Kompaktkamera dieser Klasse nimmt im RAW-Format auf und bietet einen Blitz- bzw. Zubehörschuh. Eine manuelle bzw. halbautomatische Blenden- und Belichtungszeitsteuerung steht dem Fotografen in der Regel ebenfalls zur Verfügung. Der Testsieger Kompaktkamera in Colorfoto (1/2010) und bei Stiftung Warentest (3/2010), die Canon Powershot G11, nimmt auf einem 1/1,7 Zoll großen Sensor auf. Typische Ausstattungsdetails der Highend-Kompakten sind auch bei der G11 zu finden: RAW-Bilder, Blitzschuh, umfangreiche Belichtungseinstellungen. Schnappschusstauglich sind die wenigsten Highend-Kompaktkameras. Die LX3 braucht rund 0,7 Sekunden im Tele, bis das Foto auf dem Sensor ist. Nahaufnahmen sind bis zu 1 cm Objektabstand möglich. Panasonic verpasste der Highend-Kompaktkamera fast schon bescheiden anmutende 10 Megapixel. Der Fokus liegt hier also deutlich auf Lichtstärke und rauscharmen Bildern.

Bridgekamera - Kaufberatung Bridgekamera: Mehr als eine Kompakte, leichter als eine Spiegelreflex: Zwischen einer schlanken Kompaktkamera und einer DSLR ist die Bridgekamera angesiedelt. Eine Bridgekamera ist auf den ersten Blick aufgrund des voluminöseren Gehäuses leicht mit einer Spiegelreflexkamera zu verwechseln. Denn wie diese bietet die Bridgekamera einen seitlichen Batteriegriff für optimale Grifffestigkeit. Wer braucht eine Bridgekamera? Ähnlich wie bei der Highend-Kompakten erwarten Käufer hier eine Blenden- und Zeitvorwahl, das hochwertige RAW-Format, viel Zoom und umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Auch ein Blitzschuh und ein Live-Histogramm machen Bridgekameras besonderes interessant für ehrgeizige Fotografen. Dafür verschwindet eine Bridgekamera unterwegs nicht einfach in der Westentasche.

Systemkamera

Systemkamera - Sie sind neu, sie sind attraktiv, sie liefern eine erstklassige Bildqualität im kompakten Gehäuse. Systemkameras vereinen das Beste aus Kompaktkamera und DSLR. Sie passen in jede Tasche und glänzen mit einer Bildqualität, die sich durchaus mit Einsteiger-Spiegelreflexkameras vergleichen lässt. Doch was zeichnet eine Systemkamera konkret aus? Eigentlich ist eine Systemkamera jede Kamera, auf die Objektive aufgesetzt werden können - wie zum Beispiel Spiegelreflexkameras. Im engeren Sinne ist eine Systemkamera jedoch eine Kompaktkamera, auf die mit verschiedenen Wechselobjektiven betrieben werden kann. Das sorgt für eine höhere Lichtempfindlichkeit und eine höhere Flexibilität. Die Sony NEX-5 ist eine spiegellose Systemkamera mit großem APS-C-Sensor, den man sonst nur in Spiegelreflexkameras findet. Neu sind auch Digitalkameras mit einer Festbrennweite, das heißt ohne Zoom. Da Zoomobjektive generell Probleme mit der Lichtstärke haben, sind Kameras mit Festbrennweite besonders lichtstark (Beispiel Sigma DP2S).

Einsteiger-DSLR

Einsteiger-DSLR - Kaufberatung Einsteiger-DSLR: Die Einsteiger-DSLR verbindet kompakte Abmessungen mit vielen Funktionen. Gerade 2009 kamen besonders viele günstige Spiegelreflexkameras auf den Markt. Der Käufer hat also die Qual der Wahl. Eine 500-Euro-DSLR bietet gegenüber hochwertigen Kompaktkameras eine schnellere Auslösezeit, einen größeren Bildchip bei gleicher Pixelzahl und eine höhere Lichtempfindlichkeit. Die Folge: mehr Bildqualität, schnellere Fotos. Das hochwertige RAW-Bildformat in Ergänzung zum JPEG-Format und manuelle Modi (Halbautomatiken mit Blenden- und Zeitpriorität) sind auch bei Highend-Kompakten zu finden. Die Einsteiger-DSLR Canon EOS 1000D ist eine leichte Einsteiger-DSLR und Testsieger Spiegelreflexkamera bei Stiftung Warentest (6/2009). Sie bietet eine gute, DSLR-typische Auslösegeschwindigkeit (0,2 s bei 3000 Lux), einen Direktzugriff auf das Statusdisplay und rund 3 Bilder pro Sekunde. Ein Manko, mit dem die meisten Einsteiger jedoch gut leben können, ist die fehlende Infrarotschnittstelle für die drahtlose Fernauslösung.

Mittelklasse-DSLR

Mittelklasse-DSLR - Kaufberatung Mittelklasse-DSLR: Mächtige Ausstattung, tolle Performance: Mittelklasse-DSLRs sind die Kameras des anspruchsvollen Amateursegments. Sie bieten schnellere Prozessoren, schnellere Serienbilder, umfassendere manuelle Optionen und last not least eine bessere Bildqualität als Einsteiger-DSLRs. Repräsentativ für das weitgefächerte Funktionsportfolio einer guten Amateur-DSLR ist die Canon EOS 50D. Die EOS 50D ist Testsieger Spiegelreflexkamera beim Fotomagazin (6/2009). Die 50D verfügt über einen Serienbildmodus mit 6,1 Bildern pro Sekunde, eine HDMI-Schnittstelle und 25 frei konfigurierbare Funktionen. Canons Mittelklasse-DSLR birgt ihre sensible Technik in einem stabilen Magnesiumgehäuse. "Der Autofokus der Kamera ist ein echter Fortschritt zu dem der 350D... Während ich bei letzterer eigentlich immer 2 oder 3 Bilder machen musste, damit dann wenigstens eins scharf wurde, trifft die 50D den richtigen Fokus immer sehr genau. Die Kamera hat 9 Sensoren, die rautenförmig um einen mittleren angeordnet sind." (Testbericht dasJot 12. 10. 08: "Gelungener Fortschritt in der xxD Reihe").

Semiprofi/Profi DSLR

Semiprofi/Profi DSLR - Kaufberatung Semiprofi/Profi-DSLR: Die Welt semiprofessioneller bis professioneller Spiegelreflexkameras hat ihre eigenen Gesetze. Im Profialltag müssen Ausstattung, Verarbeitung und Technik stimmen. Das fängt beim griffigen, robusten Gehäuse an, das eine sehr gute Haptik bietet. Die 1,15 Kilogramm schwere Canon EOS 1Ds Mark III (Testsieger Spiegelreflexkameras Digitalphoto 2/2008) besitzt einen CMOS-Sensor mit den Maßen 24 x 36 Millimeter (Vollformat). 45 Autofokus-Messpunkte helfen der Profikamera, auf Anhieb die richtige Schärfe zu finden. Mit 21 Megapixeln Auflösung liegt die 1Ds Mark III derzeit an der vordersten (wenn auch nicht mehr an der allervordersten) Pixelfront. Einen anderen Weg geht Nikon mit der Nikon D3 (ca. 4050 €, nur Body). Der CMOS-Sensor (Vollformat) der D3 löst mit nur 12 Megapixeln auf, schiebt dafür jedoch die Empfindlichkeit des Sensors auf maximal 25600 ISO hinaus. Nikons Nachfolgemodell, die Nikon D3x, schraubt die Pixelzahl dann auch wieder auf 24,5 Millionen und erntet bislang das fast uneingeschränkte Lob der Fachpresse: "Die D3x erreicht die beste Bildqualität aller bisher von uns getesteten Digital-SLRs..." (Foto Magazin 1/2009). Eine Stärke von Spiegelreflexkameras generell, die Schnelligkeit, spielen die Kameras für Berufsfotografen natürlich ebenfalls aus. Die Canon EOS 1D Mark III ist in 0,35 Sekunden aufnahmebereit. Die Aufnahmeverzögerung inklusive Autofokus beträgt im Durchschnitt 0,2 Sekunden. In der Serienbildfunktion schießt die Kamera zwölf Bilder in der ersten Sekunde, in der zweiten über zehn, um sich danach auf fünf bis sechs frames per second (fps) einzupendeln.

Brennweite, Weitwinkel & Tele: das Objektiv

Brennweite, Weitwinkel & Tele: das Objektiv - Die Güte des Objektivs ist neben der Auflösung des Bildchips das wichtigste Kriterium für eine gute Bildqualität. Kompaktkameras haben fest am Kameragehäuse befestigte Objektive. Erst auf teure DSLRs lassen sich Wechselobjektive schrauben. Normale Kompaktkameras mit 3fach-optischem Zoom kommen auf rund 38 bis 114 mm Brennweite. Die kleinere Zahl beschreibt die maximale Größe des Weitwinkels, die größere Zahl entspricht der Länge des Objektivs und damit der Größe des Teles. Der Telebereich beginnt bei ca. 60 mm. Verstärkt bieten die Hersteller Weitwinkelkompakte an, die bis zu 24 mm Weitwinkel schafft. Die Samsung WB600 ist die richtige Kamera für Fotografen auf Familienfeiern, die 30 Personen auf eine Aufnahme bannen wollen, oder für Urlauber mit einem Hang zu Panoramafotos. Eine Brennweite von unter 20 mm wird als Superweitwinkel bezeichnet. Fisheye-Objektive erfassen einen Blickwinkel von 180 Grad.

Überblick Digitalkameras:

Kameratyp
(Zoll)
GewichtBilder pro Sekunde Einschaltverzögerung Auslöseverzögerung
(inklusive Autofokus)
Günstige Kompakte 120 – 150 g 0,5 – 1,5 1,5 – 3,0 s1 - 2 Sekunden
Kompaktkamera 150 – 290 g0,8 – 2,2 0,9 – 2,0 s 0,3 - 1,5 Sekunden
Bridge-/Zoomkamera 220 – 420 g 1,9 – 2,5 s 0,8 – 1,8 s0,5 - 1,5 Sekunden
Einsteiger-DSLR 380 – 650 g 2,5 – 3,4 0,5 – 0,8 s 0,2 - 0,5 Sekunden
Mittelklasse-DSLR 680 – 1000 g 2,8 – 6
8 (mit Batteriegriff)
0,4 – 0,6 s 0,15 - 0,3 Sekunden
Profi-DSLR 1000 – 1400 g 9 (mit Batteriegriff) 0,2 – 0,4 s 0,1- 0,2 Sekunden


Welcher Sensor ist der richtige für mich?

Welcher Sensor ist der richtige für mich? - Mehr Pixel heißt nicht mehr Aufnahmequalität. Anders als vielleicht in den wilden Anfangsjahren der Digitalphotografie ist es inzwischen eine bekannte Tatsache, dass neben der Zahl der Bildpunkte die Qualität des Sensors zusammen mit der eingebauten Optik über die Güte der Bilder entscheidet. Es kommt oft vor, dass nominell höher auflösende Digicams weniger Details darstellen als Fotoapparate mit einer niedrigeren Auflösung. Ein weiteres Beispiel soll verdeutlichen, warum nicht nur die Zahl der Pixel, sondern auch die Größe (oder Fläche) der Pixel einen großen Einfluss auf die Bildqualität hat. Die DSLR Sony Alpha 300 hat einen 10,2-Megapixel-Sensor verbaut. Aufgrund des großen Sensors beträgt die Pixelgröße stolze 6,1 µm. Eine typische Kompaktkamera wie die Sony W300 kommt mit 13,6 Megapixeln Sensorauflösung demgegenüber auf eine Pixelgröße von lediglich 1,8 μm und ist dementsprechend weniger lichtempfindlich. Dieser Unterschied ist unter anderem verantwortlich für die großen Unterschiede in der Bildqualität bei Kompaktkameras und DSLRs.

Überblick typische Sensoren der Kameraklassen:

KameratypSensorgrößePixelgröße (µm)Sensortechnik
Günstige Kompakte1/2,5 bis 1/2,3 Zoll1,7 - 1,8CCD
Anspruchsvolle Kompakte1/2,5 bis 1/1,6 Zoll1,7 - 2,2CCD
Superzoomer1/2,3 Zoll2,3CCD, CMOS
Bridgekamera2/3 Zoll
17,3 x 13 mm
2,3CCD, CMOS
Einsteiger-DSLRca. 24 x 16 mm (APS-C)4,7 - 6,1CCD, CMOS
Semiprofi-DSLRca. 24 x 16 mm (APS-C)
36 x 24 mm (Vollformat)
5,5 - 8,5CMOS
Profi-DSLR36 x 24 mm (Vollformat)8,5CMOS


Je größer also der Sensor bei gleicher Pixelzahl ist, desto lichtempfindlicher ist ein Bildchip. Je kleiner die Sensorfläche bei gleicher Pixelzahl ist, desto schlechter ist die Bildqualität. Das führt zu "Fehlpixeln". Fehlpixel verursachen das gefürchtete Bildrauschen. Die 8-Megapixler aus 2006 besaßen noch um ein Drittel größere Pixel als aktuelle 12-Megapixel-Kameras. Es gibt Stimmen, die sagen, dass die beste mögliche Bildqualität dieser Sensorgröße mit den 6-Megapixlern bereits 2004 erreicht wurde.

Überblick Sensorgrößen:

Sensorbezeichnung
Diagonale in Zoll
Sensorgröße (mm)Sensordiagonale (mm)Sensorformat
1/2,55,76 x 4,297,184:3
1/2,3 6,16 x 4,627,704:3
1/1,8 7,18 x 5,328,934:3
1/1,77,60 x 5,709,504:3
2/3 8,80 x 6,6011,004:3
1 12,80 x 9,6016,004:3
4/318,00 x 13,5022,504:3
1,8 (APS-C)23,70 x 15,7028.403:2
Kleinbild/Vollformat36,00 x 24,0043,303:2


Man unterscheidet CCD- und CMOS-Sensoren. Bei den hochwertigen CMOS-Fotosensoren der DSLRs werden die Bilddaten im Sensor verarbeitet, bei den günstigeren CCD-Sensoren der Kompaktkameras und Bridgekameras erfolgt die Verarbeitung größtenteils außerhalb des Sensors. Es gibt verschiedene Varianten des APS-C-Sensors. APS-C Film misst 25,1 x 16,7 mm, Sonys APS-C-Sensor misst 21,5 x 14,4 mm, Nikons DX-Sensor kommt auf 23,7 x 15,7 mm, Canons APS-C-Format misst 22,2 x 14,8 mm oder 28,7 x 19,1 mm.

Film ab: Video

Film ab: Video - Vor ein paar Jahren war die Videoaufzeichnung das Stiefkind der Digicam-Hersteller. Das hat sich gewaltig geändert. Die HD-Videofunktion ist eines der Trend-Features. Fotoapparte, die auf sich halten, filmen in der "kleinen" HD-Auflösung 1280 x 720, und das z. T. sogar mit 30 Bildern pro Sekunde. Ist dann noch eine HDMI-Schnittstelle für den verlustfreien Transfer von Fotos und HD-Videos auf den HD-ready oder Full-HD-Fernseher integriert, freut sich der HD-Filmer. Neuland betritt die Sony Cyber-shot DSC-HX5V, die als erste Kompaktkamera Videos mit 1080i aufnimmt. Ein Videozeitraffer für Fotografen mit Hang zu Experimenten ist inzwischen bei einigen Kompakten zu haben. Auch die Spiegelreflexkameras sind auf den HD-Zug beim Thema Video aufgesprungen. Mit der Nikon D90 lag 2008 plötzlich die erste Spiegelreflexkamera mit Videofunktion vor. Videos speichert die D90 in der kleinen HD-Auflösung 720p. Die Zeichen stehen also auch hier auf Veränderung. Dann kam mit der Canon EOS 5D Mark II die erste Spiegelreflexkamera mit Full-HD-Videofunktion auf den Markt. Seitdem gehört das HD-Filmen auch bei den DSLRs durch die Bank zum guten Ton.

Lichtstärke: die Blende - Mittels Blende wird der Lichteinfall in das Objektiv geregelt. Eine geöffnete Blende lässt viel Licht einfallen, durch eine geschlossene Blende gelangt wenig Licht auf den Sensor. Die Lichtstärke einer Kamera gibt Auskunft über die mögliche Blendenöffnung. Umso höher die Zahl ist, umso schwächer ist der Lichteinfall. Die Lichtstärke f2 besagt, dass bei einem 50-mm-Objektiv der lichte Durchmesser des Objektivs bei 25 mm liegt. Zoomobjektive von Highend-Kompaktkameras schaffen eine Lichtstärke von bis zu f2,0. Mehr Lichtstärke ist meist nur mit Festbrennweiten möglich.

Fazit: So kaufen Sie Ihre neue Digitalkamera richtig

Fazit: So kaufen Sie Ihre neue Digitalkamera richtig - Nichts ist schwieriger, als die richtige Digitalkamera zu finden. Das Angebot an guten Digitalkameras ist riesig, die Alternativen sind zahllos. Drei bis vier Mal pro Jahr schrauben die Hersteller an der Produktpalette. Hier sind die wichtigsten Digitalkamera-Tipps. Für Schnappschüsse, Partys und Urlaub sind die leichten Kompaktkameras ideal, am besten mit einer Auslöseverzögerung von unter 0,5 Sekunden. Individuelle Einstellungen sind hier nur beschränkt möglich - dafür gibt es in der Regel eine Reihe nützlicher Voreinstellungen von Sport bis Nahaufnahme. Billigkameras haben oft mit starkem Bildrauschen zu kämpfen. Wer es edel will, greift zu Edel-Mini, Outdoor-Fans werden mit wasserdichten und stoßfesten Outdoor-Kameras glücklich. Zwischen der günstigen, leichten Kompakten und der schweren Spiegelreflexkamera liegt die mittelschwere Bridgekamera für rund 200 bis 400 Euro. Hier finden sich potente Superzoomer und hochwertige Weitwinkel-Kameras. Bei schwierigen Lichtverhältnissen helfen die deutlich schwereren DSLRs. Digitale Spiegelreflexkameras sind für Hobbyfotografen ideal, für die Kreativität mehr zählt als bequeme Standardeinstellungen - bei einer DSLR rücken die gestalterischen Möglichkeiten in den Vordergrund. Die DSLR bietet viele manuelle Einstellmöglichkeiten, hat einen größeren Bildchip und punktet mit schneller Einschaltzeit, toller Bildfolgezeit und flotter Auslösung - und sie liegt gut in der Hand. Auf der sicheren Seite sind Sie zudem in der Regel, wenn Sie die Digitalkamera-Testsieger sowie Verbraucherempfehlungen in Ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen. Viel Spaß mit Ihrer Digitalkamera Kaufberatung!

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