


Produkttyp: Sony e-Book Reader
Neuester Testbericht: ... Akku selbst hält eine gefühlte Ewigkeit und wird über das USB-Kabel geladen und auch mit dem PC verbunden. Der Sony-Reader ist ein offen... mehr
350 books in pocket
Sony Reader PRS-300 Pocket Edition

Name des Mitglieds: Yolante
Produkt:
Sony Reader PRS-300 Pocket Edition
Datum: 30.10.10
Bewertung:
Vorteile: leicht, handlich, intuitiv bedienbar, gutes Leseerlebnis, Schriftgröße variierbar, schönes Design
Nachteile: kein Ladekabel, nur über USB zu laden, langsam, kein Slot für Zusatzspeicher
Reader wird in meinem Englisch-Deutsch Wörterbuch übersetzt mit Leser, Vorleser oder Lesebuch. Das trifft den Nagel nicht ganz auf den Kopf. Der Reader von Sony ist ein Lesegerät, das bis zu 350 elektronische Bücher speichern kann. Es gibt ihn schon eine Weile und das Angebot an Büchern ist auch nicht schlecht. Aber beginnen wir von vorne.
Warum ein Reader ?
Ich lese gerne und viel, eigentlich so oft ich kann, momentan etwa ein oder zwei Bücher pro Woche. Solange es die Zeit zulässt, will ich das auch beibehalten. Lesen ist Entspannung, Lesen ist Bildung, Lesen ist Small Talk. Aber das alles kann man auch mit normalen Büchern haben, denken vielleicht einige von euch. Kann man. Aber man kann es auch einfacher, bequemer haben. Zum Beispiel ist mit dem Lesegerät möglich, viele Bücher mit in den Urlaub zu nehmen, ohne das Reisegepäck unnötig zu belasten und vor allem nicht unnötig zu beschweren. Denn der Reader wiegt gerade mal 222g, zum Vergleich: ein 730 Seiten dickes Taschenbuch wiegt fast 600g, ein 360 Seiten dickes Buch immerhin noch die Hälfte, etwa 300g. Und mehrere davon wiegen mehrere Kilogramm. Mal ganz abgesehen von der Blätterei, der Suche nach dem Lesezeichen, dem Schmerzen der Finger beim Halten und all den anderen Nachteilen, die konventionelle Bücher mit sich bringen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe mir einen Reader gekauft um der Bequemlichkeit willen. Ich möchte viele Bücher lesen, aktuelle, wichtige, interessante, spannende, Fach- und Sachbücher. Und ich möchte sie alle auf einen Blick. Der Reader bietet alles in einem. Lesen und Verwalten, Ausleihen oder Kaufen, Entspannung oder Lektüre. Er ist klein, handlich, egal wie dick das jeweilige Buch ist, und man kann ihn überhall hin mitnehmen. Meiner sieht durch seine auffällige Farbe auch noch hipp aus und wird so zum Hingucker.
Welcher Reader ist der Richtige ?
Die Auswahl fällt dank des doch noch recht begrenzten Angebotes recht leicht. Die Auswahl an Lesegeräten ist begrenzt, aber dennoch sollte man sich schon gut informieren und wissen, was man will. Ich will hauptsächlich Bücher lesen, also vorrangig Schrift und weniger Grafiken oder bunte Bilder. Ich will auch keine Notizen machen oder sonstiges, also brauchte ich nicht zwingend ein Touch-Screen. Man kann sie in mehreren Größen kaufen, mit oder ohne Touch-Display und es gibt inzwischen sogar biegsame Reader, die man wie eine Zeitung einrollen und verstauen kann. Nur eines können sie alle nicht: Farben darstellen. Das technische Prinzip, das dahinter steckt, stellt nämlich nur s/w dar. Es sei denn man kauft sich ein Kombi-Gerät, das auch Farbe unterstützt wie das iPad oder Lesegeräte mit Internetzugang.
Wie überall kommt es auf den Verwendungszweck an. Will man hochwertige Kochbücher damit lesen, ist man besser bedient mit einem großen Gerät, das die Seiten originalgetreu darstellen kann. Will man eher Romane lesen, reicht der kleine, handliche Pocket Reader, der extrem leicht ist. Grundsätzlich kann man sagen: Großer Komfort = großes Gerät. Abnehmender Komfort - handliches Gerät.
Für mich kam letztendlich nur der Sony Reader im Pocket Format in Frage, weil dieser klein und handlich, leicht und einfach in der Bedienung ist, außerdem kann man ihn in vielen Buchhandlungen kaufen und bekommt noch kostenlose ebooks dazu geschenkt. Ich habe mich für den kleinen ohne Touchscreen entschieden, weil das für mich am komfortabelsten ist und außerdem ist die Bildqualität damit am höchsten. Ein Touchscreen weist immer mehr Reflexionen auf dem Bildschirm auf als die Variante ohne Touch-Bedienung. Mir war der Komfort wichtiger als ein Touchscreen. Und die Bedienung mit Tasten geht auf dem Pocket Reader auch sehr leicht.
Was ist das Besondere am Sony Reader ?
Sony Reader Pocket Edition
- hippes Aluminium Design, in drei Farben erhältlich
- 5" E Ink Vizplex Bildschirm in Papier-Optik
- große Auswahl an trendigem Zubehör wie farbige Hüllen
- 12,7-cm-Display, bis zu 350 Bücher
- bis zu 6800 Seitenwechsel pro Akkuladung
- intuitive Bedienung, wenige Funktionen, die schnell erlernt werden können
- keine Bedienungsanleitung nötig
- klein und dadurch günstig
Das Besondere an diesem speziellen Gerät ist einfach das Design und die leichte Bedienung. Der Reader ist schlicht, aber dennoch auffällig, hochwertig verarbeitet und ist ein echter Hingucker, gerade in Rot sieht er nicht nur hochwertig aus, er fühlt sich auch qualitativ an. Im Ausgeschalteten Zustand ist das Display weiß wie eine unbeschriebene Buchseite. Leer.
Eigenschaften
- Technologie: E Ink Vizplex
- Bilschirmgröße: 5 Zoll
- Auflösung: 800*600 ( H/B )
- Grauschattierung mit 8 Abstufungen
- Integrierter Flash-Speicher: 512 MB (Bis 350 ebooks)
- Keine Steckplätze für zusätzliche Speicherkarten
- Akkutyp: integrierter Lithium-Ionen-Akku: 3,7 V
- Etwa 6800 Seitenwechsel pro Akkuladung
- Ladezeit: 4h mit USB, 2h mit WS Ladegerät
- '''EPUB eBooks, BbeB ebooks'''
- Breite: 107 mm
- Höhe: 157,5 mm
- Tiefe: 10,2 mm
- Gewicht: 220g
Zubehör: Softtasche, USB-Kabel, Kurzanleitung, eBook Library-Software Mitgeliefertes Zubehör
Bei Kauf des Ebook Readers Pocket Edition gab es drei kostenlose Ebooks gratis dazu. Außerdem kann man viel Zubehör kaufen wie ein Autoladegerät oder Einbände aus Leder mit oder ohne Licht, außerdem gibt es Display-Schutzfolien oder Silikon-Schutzhüllen. Außerdem kann man sich bei Sony im Reader Club anmelden und dort 100 klassische Werke kostenlos downloaden. Das war mehr als ich erwartet hätte.
Design
Der Reader ist genau richtig für die Handtasche, klein, leicht und sieht poppig aus. Er ist extrem flach und ist ein bisschen aufgemacht wie ein modernes Buch ohne Einband. Die Tasten sind flach in das Gehäuse eingelassen, sie fallen somit auf dem Gehäuse kaum auf. Das wirkt sehr modern. An der Seite befinden sich 10 eckige Tasten, die etwas mehr herauskommen. Mein Reader ist rot, aber es ist mehr ein stechendes Pink. Der passt gut zu meiner Handtasche, meinem Schirm und meiner Haarfarbe - hihi. Ich mag bei solchen technischen Rafinessen auffällige Farben. Wer es nicht so auffällig mag, der kann sich den Reader auch in schwarz oder Silber kaufen, dann erweckt man in der Straßenbahn eher den Eindruck, ein überdimensionales Handy zu besitzen.
Ich finde das Design trotz der schreienden Farbe schlicht. Es gibt nicht zu viele Tasten und keine verwirrenden Knöpfe. Das Gehäuse ist gerade so dick, dass an der Unterseite Platz für einen USB-Anschluss sowie den Ladeanschluss ist. Vorder- und Rückseite sind in elegantem Alu-Look gehalten, an den Seiten befindet sich ein dünner Kunststoffstreifen, der in hellerem rosa gehalten ist. Ich finde das Design sehr gelungen und modern. Die Knöpfe haben außergewöhnliche Formen und sind sehr flach - das gefällt mir besonders.
Im Internet bei sony.de kann man sich das Gerät in einer 3D-Darstellung genau anschauen.
Auspacken
Ich habe mich natürlich riesig gefreut als ich endlich die Verpackung aufreißen durfte. Man hat die eigentliche Verpackung aus einer zweiten Umverpackung herausgeholt und wie ein Buch aufgeklappt. Der Reader liegt gleich offensichtlich oben drauf. Man muss dann nur noch die Verpackung weiter öffnen, um an die Kurzanleitung und an das USB-Kabel zu kommen. Das geht schwer, ist aber ohne Zerreißen möglich.
Auf der Vorderseite der Pappe klebt ein Flyer. Damit kann man sich die drei kostenlosen ebooks downloaden. Dazu später mehr. Auf der Rückseite findet man noch ein paar allgemeine Infos, dann die Farbe des Gerätes und den Barcode.
Erste Schritte
Es ist schon eine Weile her als ich das Geräte zum ersten Mal in Händen gehalten hatte, aber ich erinnere mich noch gut. Zunächst war ich überrascht, dass der Power-Schalter kein Schalter, sondern ein Taster war, der nach dem Anschalten wieder zurück in seine Ausgangsposition springt. Das hat sich als sehr komfortabel erwiesen, weil man mit einem Tip das Gerät ausschalten kann.
Ich konnte sofort loslegen, weil der Akku bereits aufgeladen war. Das hätte ich nicht erwartet, normalerweise muss man den Akku bei technischen Geräten immer erst laden. Aber umso besser für mich. Auf dem Reader wurde ich zunächst durch ein automatisches Menü geführt, um Sprache, Datum und andere Kleinigkeiten einzustellen.
Es waren bereits einige ebooks in fremden Sprachen gespeichert. Ich versuchte mich an einigen englischen Titeln, dann an den drei Musketieren auf Französisch, aber das brachte mir nicht die Erfüllung. Ich wollte natürlich gleich loslesen. Es waren auch deutsche Titel gespeichert, allerdings nur als Leseprobe.
Die Startseite hat 7 Menüpunkte, die mit Hilfe der Tasten rechts direkt anwählbar sind. Man kann dort entweder das aktuelle Buch weiterlesen oder Bücherlisten aufrufen, die entweder nach Titel oder Autor oder nach Datum geordnet sind. Außerdem kann man ganze Buchsammlungen in einem Extra-Ordner unterbringen oder bestimmte Lesezeichen aufrufen. Im Startmenü sind auch die Einstellungen zu finden.
Ich drücke als auf die Taste neben dem Menüpunkt "Bücher nach Titel" und finde einige Niederländische Titel, einige Englische und zwei französische. Es sind auch ein paar Leseproben von deutschen Titeln dabei. Aber wirklich erfüllen kann mich das nicht. Ich will ein ganzes Buch lesen und somit gehe ich in der Kurzanleitung einen Schritt weiter, um mir die 3 kostenlosen Titel aus dem Netz herunterzuladen.
Man muss zunächst die Reader Library auf dem Computer installieren. Das geht recht schnell mit der vorhandenen Software. Dann schaltet man den Reader ein und schließt das USB-Kabel an. Allerdings muss der Reader autorisiert werden, dazu muss man sich bei Adobe anmelden. Das ist zwar kostenlos, ist aber mit der Eingabe persönlicher Daten verbunden. Das finde ich nicht gut.
Mit der Reader Library kann man anschließend Bücher vom PC auf den Reader importieren und dann lesen.
Die ersten Schritte bis man endlich ein Buch auf dem Reader hat sind nicht ganz leicht und sind auch nicht ganz schnell gemacht. Da muss man ein bisschen Geduld mitbringen. Es lassen sich auch nicht alle Formate lesen. Das Gerät unterstützt zwar PDFs, kann diese aber nur anzeigen, wenn die Inhalte nicht geschützt sind.
Auch die Bedienung der Software erfordert etwas Übung und Geduld. Man kann es nicht ohne Bedienungsanleitung schaffen. Wenn aber erst mal alles läuft und die ersten Titel auf dem Gerät erscheinen, ergibt sich der Rest von selbst.
Lesen
Hat man erst mal das Prinzip des Downloads verstanden, ist es ganz leicht mit dem Lesen zu beginnen. Dank der Schnellzugrifftasten rechts kommt man zügig ans Ziel. Man öffnet zum Beispiel mit Taste zwei eine Liste der Bücher und dann erneut die Taste neben dem Eintrag mit dem gewünschten Buch. Und schon öffnet sich das Buch. Schwarz-weiß zwar, aber das wusste ich ja vorher. Das Öffnen dauert lange, das Gerät ist langsam. Aber wenn man erst mal die erste Seite aufgerufen hat, dann ist man sowieso mit Lesen beschäftigt.
Die Schrift ist in der kleinsten Anzeige gut zu erkennen, variiert aber von Titel zu Titel. Es gibt Bücher, die sind in sehr kleiner Schrift gehalten, die man schlechter lesen kann. Andere Bücher haben größere Schrift, dann wird aber auch nur eine halbe Seite angezeigt und es sieht nicht original aus. Das stört bei Romanen nicht weiter, kann aber bei Sachbüchern, die viele Tabellen enthalten stören. Grafiken können nicht dargestellt werden. Das erklärt auch, warum nicht so viele Sach- und Fachbücher als ebooks erhältlich sind.
Das Leseerlebnis ist wie bei einem echten Buch, meiner Meinung sogar besser. Das Gerät ist kleiner, leichter und handlicher als ein richtiges Buch und lässt sich somit besser handhaben. Das finde ich persönlich sehr vorteilhaft. Die Schrift ist gut erkennbar und man hat die Möglichkeit, sie zu vergrößern. Das ist in drei Stufen möglich. Bei der größten Stufe ist die Schrift allerdings für mich zu groß, ich möchte nicht so oft umblättern. Die S-Stufe reicht zum Lesen normalerweise völlig aus. Nur bei Büchern mit extrem kleiner Schrift und schlechten Lichtverhältnissen, schalte ich manchmal um auf M. Das Umschalten ist jederzeit möglich, es dauert nur einen Moment bis das Gerät die Anzeige umgestellt hat.
Nach dem Ausschalten bleibt die Formatierung der Schriftgröße erhalten, man muss es nicht neu einstellen. Für die Änderung der Schriftgröße gibt es eine eigene Taste, so dass es sehr schnell gemacht werden kann.
Die Buchstaben erscheinen sehr klar und deutlich, der Kontrast ist perfekt. Es ist wirklich wie ein Buch zu lesen, nur dass man nicht blättern muss. Für mich das perfekte Leseerlebnis, das mich veranlasst hat, meinen Büchereiausweis zu erneuern und mir gleich ein paar Ebooks auszuleihen. Perfekt. Ich bin begeistert.
Akku
Der Akku ist integriert, d.h. man keinen Ersatzakku kaufen und einlegen. Aber das ist auch nicht unbedingt nötig. Die Laufzeit des Akkus ist sehr lange, bis zu 6800 Seitenumschläge, das sind im Schnitt 10 Bücher. Ich habe den Akku bisher immer früher aufgeladen, weil das automatisch passiert, wenn man das Gerät an einen USB-Anschluss anschließt. Und immer wenn ich mir neue Bücher aus der Bücherei downloade, dann lädt der Akku wieder eine Weile.
Normalerweise braucht ein Ladevorgang über USB 3,5 Stunden. Mit einem Ladegerät für die Steckdose geht es etwas schneller ( 2 Stunden). Das Ladegerät ist aber nicht im Lieferumfang enthalten, es kostet um die 20 Euro. Ich benötige bisher keines. Wann immer ich mir Bücher aus dem Internet herunterlade, lädt sich der Reader automatisch auf und der Akku reicht bis zum nächsten Download. Nur falls man in den Urlaub fährt und man mehrere Bücher nacheinander lesen will, dann könnte ein zusätzliches Ladegeräte hilfreich sein.
Der Akku verbraucht übrigens nur dann Strom, wenn ein Seitenwechsel erfolgt, deshalb ist die Akkulaufzeit unabhängig von der Laufzeit des Gerätes, nur die Seitenwechsel sind relevant. Man kann sich also für das Lesen unendlich viel Zeit lassen ohne Angst haben zu müssen, dass die Seite plötzlich weg ist, nur weil der Akku leer war. Außerdem gibt es vor dem plötzlichen Ausschalten mangels Akku-Kapazität zwei Warnmeldungen, die ein rechtzeitiges Aufladen ermöglichen.
Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung ist als PDF auf dem Gerät gespeichert. Es ist etwa so, als würde die Anleitung wie man eine Bierflasche öffnet auf der Innenseite des Kronkorkens zu lesen sein - irgendwie suspekt. Außerdem findet man nirgends einen Hinweis darauf. Darauf muss man erst mal kommen, ich habe es nur durch Zufall entdeckt.
Sie ist recht umfangreich, erklärt jede Funktion bis ins Detail. Das ist aber gar nicht unbedingt nötig, die Bedienung des Gerätes klappt intuitiv. Auch das Aufladen per USB oder Ladekabel klappt ohne Anleitung. Wenn man aber doch mal Hilfe benötigt ist man auch mit der beigelegten Kurzanleitung gut beraten. Dort steht alles drin und die ist mehr als hilfreich, vor allem bei den ersten Schritten. Denn die schafft man ohne Anleitung nicht. Und für diesen Zweck ist sie mehr als hilfreich.
Meinung, Empfehlung, Fazit
Ich habe mich für den kleinen Reader entschieden, weil der handlich und extrem leicht ist.
Mir gefällt die Farbe, das Design, die intuitive Bedienung. Ich war von Anfang an begeistert von der Qualität des Displays. Im Ausgeschalteten Zustand ist das Display weiß wie eine leere Buchseite und wenn man liest sieht man die Schrift perfekt, scharf, deutlich und überall gleich. Selbst starke Sonneneinstrahlung kann da den Blick nicht trüben. Das ist das Beste daran. Man kann perfekt lesen, selbst wenn die Sonne direkt darauf scheint. Es ist fast noch besser als bei einem normalen Buch. Die Schrift wirkt durch die Helligkeit nur leicht grau statt schwarz, aber das Leseerlebnis wird nicht eingeschränkt.
Die Pocket Edition ist von den Abmessungen her kleiner als ein normales Taschenbuch, wird inklusive Softcase geliefert und passt bequem in jede Handtasche. Das Softcase ist biegsam, schwarz, unempfindlich und recht dick. Der ebook Reader ist damit gut geschützt, falls er mal fällt oder in der Handtasche auf etwas hartes trifft. So bekommt er keine Kratzer oder Schmisse. Auch kann man sich sicher sein, dass nicht aus Versehen Knöpfe gedrückt werden. Die Tasche fühlt sich hochwertig an und sieht zudem mit dem eingelassenen Reader Schriftzug auch noch gut aus.
Die Bedienung funktioniert intuitiv, es gibt auch nicht allzu viele Funktionen, so dass es übersichtlich bleibt. Die Bücher werden sortiert nach Datum, Autor oder Titel angezeigt. Man kann auch ein spezielles Buch per Eingabe des Anfangsbuchstaben suchen, damit ist man gerade bei vielen Büchern gut beraten. Insgesamt können bis zu 350 Ebooks auf dem internen Speicher Platz finden. Ist dieses digitale Bücherregal voll, gibt es leider keine Möglichkeit der Erweiterung, einen Steckplatz für eine externe Speicherkarte gibt es nämlich leider nicht. Ich finde das persönlich nicht so dramatisch, denn das Geräte ist mit 199 Euro auch relativ günstig im Vergleich zu anderen Readern, sie sich jenseits der 200er Marke einrichten. Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis angemessen. Ich leihe mir gerne Bücher in der digitalen Bibliothek und bin somit schneller und komfortabler unterwegs. Außerdem steigt das Angebot an Ebooks ständig an.
Nachteile gibt es wie überall. Dieser Reader ist sehr langsam. Beim Lesen fällt das weniger auf, der Seitenwechsel im Buch geht recht schnell, auch wenn man per Tastendruck auf eine bestimmte Seitenzahl vorblättert. In der Anzeige der Startseite allerdings dauert es sehr lange, bis eine neue Ansicht angezeigt wird. Das ist mitunter sehr nervig, wenn man mal eben vom Lesen umschwenken will aufs Inhaltsverzeichnis oder in einem anderen Buch blättern möchte.
Noch ein Nachteil ist das fehlende Ladekabel für die Steckdose. Man kann den Reader nur per USB Laden oder muss ein Ladegerät nachkaufen. Zwar reicht der Akku mehrere Bücher, aber eben nicht unbegrenzt. Und dann muss man zum Laden eben erst den PC anschalten und auch noch mehrere Stunden laufen lassen. Das ist aber nicht wirklich ein Problem, denn hin und wieder lädt man sich vielleicht ein neues Buch herunter, und der Reader wird nebenbei geladen.
Etwas kompliziert verhält es sich auch mit der Software, da muss man erst mal dahinterkommen. Aber bereits nach zwei Büchern ist man drin in der Materie.
Mein Gesamttenor ist aber nach wie vor positiv. Ich lese mehr, ich lese lieber, ich halte das Gerät gerne in der Hand. Je nach Text kann man zwischen vertikaler und horizontaler Sicht umschwenken, Lesezeichen problemlos setzen und Stellen im Buch wiederfinden. Genial, mein neuer ständiger Begleiter, weil er einfach so leicht und voller Bücher ist.
Yolante
Fazit: Ich lese mehr, ich lese lieber, ich halte das Gerät gerne in der Hand.
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