AV Ultra GK-7701
Veni, vedi, vici - der digitale Allesfresser - AV Ultra GK-7701 DVD Player

Produkttyp: AV Ultra DVD-Player

Veni, vedi, vici - der digitale Allesfresser
AV Ultra GK-7701

froes

Name des Mitglieds: froes

Produkt:

AV Ultra GK-7701

Datum: 24.09.04, geändert am 12.11.09 (1200 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: liest alle Formate außer DIVX

Nachteile: Gehäuse-Verarbeitung

1. Intention
2. Auswahl und Beschaffung
3. Auspacken
4. Installation
5. Ein erster Test
6. Wiedergabe von Videos
7. Wiedergabe von Tonträgern
8. Wiedergabe von MP3-CDs
9. Wiedergabe von JPEG-CDs und Kodak Picture CDs
10. Handbuch
11. Fernbedienung
12. Zusammenfassung und Allgemeines


1. Intention

Multikanalton insbesondere -musik hat mich schon immer sehr begeistert. Dolby Surround war zwar ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung, aber die Art der Umsetzung und das damit erzielte Ergebnis fand ich indiskutabel.
Die Entwicklung der DVD insbesondere des DVD-Audio-Formats ergab vollkommen neue Möglichkeiten. Damit ist Sechskanalton mit einer Samplingfrequenz von 192 kHz und einer Bit-Tiefe von 24 Bit möglich. Eine normale CD hat zum Vergleich zwei Kanäle mit 44 KHz bei 16 Bit.
Selbst Stereo-Quellen werden bei der hohen Audio-Auflösung so gut wiedergegeben, dass auch Vinyl-Enthusiasten letztendlich von der Klangqualität überzeugt sein sollten.
Die Firma Sony ist in Richtung neue Audio-Formate eigene Wege gegangen. Dabei ist das SACD-Format (Super Audio CD) entstanden das eine vollkommen andere Art der Speicherung der Informationen auf dem Datenträger benutzt und damit hochaufgelöste Multikanal-Speicherung realisiert.

Das Betrachten von Fotos auf dem Fernseher finde ich, z.B. in einem größeren Personenkreis wesentlich angenehmer als das Herumreichen von Fotos und ständig wiederholtem Erklären. Eine Art Dia-Show ist so möglich. Das erstellen lassen von Kodak-Foto-CDs durch Foto-Labors ist doch relativ teuer. Einfacher ist es jedoch, wenn Bilder im JPEG-Format auf einer normalen CD-ROM durch den DVD-Player angezeigt werden können.

Das Abspielen von Musik oder Hörbüchern im MP3-Format ist auch bei einem Standgerät sehr nützlich, weil man für sehr lange Zeit die Beschallung laufen lassen kann, ohne ständig die CDs wechseln zu müssen.
Dabei gibt es für mich keinen Widerspruch zwischen den High-End-Formaten DVD-Audio und SACD auf der einen und MP3 auf der anderen Seite. Jedes hat für seinen Zweck seine Daseinsberechtigung.


2. Auswahl und Beschaffung

Bis vor einem Jahr gab es kaum Geräte, die in der Lage waren sowohl DVD-Audio, als auch SACD abzuspielen. Bei der MP3-Unterstützung hörte es dann meistens schon auf. Kaum ein Hersteller kombinierte MP3 mit den High-End-Formaten. Die übrig blieben (Pioneer, Denon und später Yamaha), lagen vom Preis her weit oberhalb von 1000 EURO.

Der SkyVisions AVUltra GK-7701 konnte alles was ich wollte und hatte eine UVP von ca. 1000 EURO.
Auf der Suche nach Informationen über dieses Gerät stieß ich auch auf eine Firma, die professionell Promotion-Videos erstellt und diese mit entsprechender Hardware ausliefert. Zum Lieferumfang gehört u.a. auch der GK-7701. So schlecht konnte er also nicht sein.
Außerdem fand ich zwei Rezensionen, eine in der "Heimkino" und eine in der "Computerbild" 06/2002. In beiden schnitt das Gerät relativ gut ab. Man benutzte sogar Superlative. Allerdings schien mir eine Rezension eines AV-Geräts in dieser Computerzeitschrift doch etwas zweifelhaft.

Als ich bei Ebay das Gerät günstig sah, konnte ich nicht widerstehen, habe zugeschlagen und ca. 250 EURO bezahlt.


3. Auspacken

Das Gerät wird im typischen Pappkarton mit eingepassten Styropor-Teilen geliefert.
Zum Lieferumfang gehören:
· der DVD-Player
· ein Handbuch in Englisch
· ein S-Video-Kabel
· ein dreifach Chinch-Verbindungskabel
· eine Fernbedienung

Das Gerät selbst sieht sehr einfach und unscheinbar aus. Es ist schwarz, die Frontseite hat den typischen Gebürstetes-Metall-Look und verfügt über eine mittig angeordnete Lade. Das einfach gehaltene Display befindet sich darunter. Das Display besteht aus einer Zeile blaue Luminiszenz-Siebensegment-Anzeigen, mehreren Symbolen für Datenträgertypen, roten Symbolen für den Wiedwergabestatus, sowie mehreren LEDs für die Anzeige besonderer Datenträgerformate wie DVD-Audio, SACD und HDCD.
Rechts davon sind einige wenige grundlegende Bedienknöpfe in Form eines Jog-Shuttles angeordnet. Es gibt aber kein Jog-Shuttle.
Auf der linken Frontseite sind zwei Mikrophon-Eingänge und die zugehörigen Pegelregler.

Entlang der Oberkante sind in Weiß die Symbole für alle unterstützten Formate aufgedruckt. Das Gerät ist also ein ganz schöner Pranser (Angeber), aber mit recht. Diese Symbole tragen aber meiner Meinung nicht zu einem besseren Aussehen des Gerätes bei. Der Kenner kann aber so sehen was vor ihm steht.

Die Füße sind in einem Stück mit dem Gehäuse gegossen und haben als Grundfläche einen Halbkreis. Die schwingungsdämpfende Konstruktion, wie bei vielen HiFi-Komponenten üblich, wird nur vorgetäuscht.


4. Installation

Das Gerät verfügt leider über keinen Scart-Ausgang (eines der größten Mankos des Geräts). Deshalb verband ich es zunächst mit einem einfachen Vido-Chinch-Kabel und einem Scart-Adapter mit dem Fernseher. Dieser hat den Chinch-Eingang leider auf der Frontseite (z.B. für Videokameras). Die Audio-Ausgänge für die Front-Kanäle verband ich mit zwei freien Eingängen meines guten alten Zweikanal-Verstärkers.
Diese Verkabelung ermöglichte mir, mit dem Gerät ohne Fernseher Musik zu hören und mit Fernseher DVDs und Fotos anzuschauen.
Störend war an dieser Variante lediglich, dass aus dem Fernseher kein Ton kam und immer der Verstärker zugeschaltet werden musste.
Zur Zeit habe ich die Verkabelung etwas erweitert. An den Audio-Ausgängen des DVD-Players sind zunächst Chinch-Y-Adapter angeschlossen, die dann sowohl mit dem Scart Adapter des Fernsehers als auch mit dem Verstärker der HiFi-Anlage verbunden sind. Das ermöglicht es, auch Filme, ohne die HiFi-Anlage anschalten zu müssen, anzuschauen.


5. Ein erster Test

Nach dem Anschließen probierte ich das Gerät zunächst mit der Bonus-DVD-Audio von Mike Oldfields "Tubular Bells 2003". Ich brauchte eine Weile um die Audio-Einstellung auf Stereo-Mixdown einzustellen, wurde aber durch einen absolut glasklaren Sound und ein tolles Bild belohnt.
Auch der SACD-Layer der 2003er "The Dark Side Of The Moon"-Version von Pink Floyd klang einfach toll.
Mich befremdeten etwas die relative starken Eigenschwingungen des Geräts, wenn es frei steht. Das lässt sich etwas unterdrücken, indem eine weitere Komponente (z.B. ein Tuner) daraufgestellt wird.


6. Wiedergabe von Videos

Die Wiedergabe von DVDs wird vom GK-7701 in perfekter Qualität erledigt. Dabei ist es gleich, ob es sich bei der DVD um ein Kaufvideo oder eine selbstgebrannte DVD handelt. Auch DVD-RWs stellen kein Problem dar.
Lediglich DVD-RAMs werden nicht erkannt. Hier meldet der Player, dass kein Datentrager eingelegt sei. DVD-RAM ist ja eigentlich auch kein Format für Audio und Video, sondern eher für Datensicherung.
Sprache und Kamerawinkel kann während des Abspielens mit der Fernbedienung umgestellt werden.

Gekaufte oder selbstgemachte VCDs (MPEG1-Format) werden in der möglichen Qualität wiedergegeben, die allerdings nicht mit der von DVDs vergleichbar ist.
Ich hatte vor längerer Zeit einige VCDs mit WinOnCD aus DIVX-Dateien erstellt, um sie auf meinem Philips CD-i-Player auf dem Fernseher anschauen zu können. Der CD-i-Player ist jedoch nach einer bis spätestens zehn Minuten bei der Wiedergabe abgestürzt, da der verwendete Software-Player offensichtlich Fehler hatte. Diese VCDs ließen sich problemlos auf dem GK-7701 abspielen.

DivX wird durch das Gerät nicht unterstützt. Wird eine CD-ROM mit DivX-Videos eingelegt, sucht das Gerät auf dieser nach MP3-Dateien.

Die Wiedergabe lässt sich bis zu einem Achtel verlangsamen oder bis zur achtfachen Geschwindigkeit beschleunigen. Achtfach ist mir etwas zu wenig. Gerade bei DVD-Kopien ohne Menü und Szenen-Anwahl ist es langwierig nach Unterbrechung der Wiedergabe und Ausschalten des Geräts wieder an eine bestimmte Stelle zu kommen.
Kennt man allerdings die Szenen-Nummer oder die Startzeit der Szene kann mit der GOTO-Funktion an die betreffende Stelle springen. Es wäre ja auch bedauerlich, wenn für ein Medium mit wahlfreiem Zugriff (im Gegensatz z.B. zum VHS-Tape, welches seriellen Zugriff hat) kein wahlfreier Zugriff durch das Gerät realisiert wäre.
Wurde das Gerät nicht ausgeschaltet kann die Wiedergabe auch nach dem Anhalten an der Abbruchstelle fortgesetzt werden.

Die eine getestete SVCD funktionierte problemlos, schneller Vorlauf war hier nur bis vierfach möglich.


7. Wiedergabe von Tonträgern

Sämtliche Audio-Tonträger-Formate (DVD-Audio, SACD, CD-DA, HDCD) werden in hervorragender Stereo-Qualität wiedergegeben. DVD-Audio und SACD konnte ich bisher leider nur in Stereo probieren. Über meinen Mittelklasse-Verstärker mit modifizierten Mittelklasse-Boxen war das Klangerlebnis vollkommen zufriedenstellend.
Z.B. "In Blue" von den Corrs klingt als DVD-Audio glasklar mit sauberen und unaufdringlichen Tiefbässen.

Leider kommt es manchmal bei SACD und DVD-Audio zu kurzen Aussetzern in der Nähe des Titelanfangs, als ob der Player versucht den Titelwechsel stumm zu schalten und diesen nicht exakt trifft.

Das initiale Einlesen einer SACD dauert ca. 30 Sekunden. Wahrscheinlich probiert der Player alle Formate durch, die er kennt, und SACD ist halt das letzte in der Liste und dauert demzufolge am längsten.

CD-DAs höre ich mir allerdings lieber über meinen altgedienten CD-Player an. Der hat dafür den besseren Bedienkomfort und einen Kopfhörer-Ausgang.

Welchen wirklichen klanglichen Vorteil die Multikanal-Abmischungen bei DVD-Audio und SACD bieten, konnte ich mit diesem Gerät noch nicht testen, da ich zur Zeit weder über einen Multikanal-Verstärker mit Boxen, noch über Multikanal-Kopfhörer verfüge.
Für die von mir getesteten 5.1-Kopfhörer hatte ich in der Testzeit noch nicht die benötigten Adapter, und diese sind bereits beim Test an einer Computer-Soundkarte für mich persönlich durchgefallen.
(Siehe auch meinen Testbericht zum SpeedLink Medusa 5.1!)


8. Wiedergabe von MP3-CDs

Wird durch das Gerät eine MP3-CD erkannt wird deren Datei-Struktur ausgelesen und grafisch angezeigt. Auch CD-RW stellen kein Problem dar.
Für die Wiedergabe kann:
· ein Song
· ein Song wiederholen
· ein ganzer Ordner
· ein ganzer Ordner in umgekehrter Reihenfolge
· zufällig
ausgewählt werden.
Die Bedien-Oberfläche zeigt dabei nur die Dateinamen und keine ID3-Tags an.
Die Wiedergabequalität wird hier durch die Bitrate und die Qualität der MP3-Dateien bestimmt.
Das Starten der Wiedergabe einer MP3-CD mit Ordnern, ohne den Fernseher einzuschalten, habe ich nicht geschafft. Testweise habe ich mir eine CD-ROM gebrannt, bei der alle Songs ohne jegliche Ordner nebeneinander auf der CD liegen. Die Wiedergabe dieser CD-ROM lies sich problemlos starten.
Ich habe es nicht geschafft, das Gerät dazu zu bewegen, innerhalb eines Titels vor- oder zurückzuspulen.
Fazit hier: ID3-Tag-Anzeige auf dem Fernseher und dem Geräte-Display wäre wünschenswert, genauso wie die Ordner-Navigation ohne Fernseher.

Nachdem ich auf einem anderen Gerät Probleme mit der Wiedergabe von MP3-Dateien, die mit einer Bitrate von 64 kbps gesampelt waren, hatte, habe ich mir eine Test CD zusammengestellt, auf der sich Dateien im Format MP3 und MP3pro mit konstanten (CBR) und variablen Bitraten (VBR) befinden, und damit das Gerät getestet. Ab 32 kbps werden MP3-Dateinen mit CBR wiedergegeben. Anhörbar wird es aber erst bei mindestens 64 kbps (Radioqualität). Bei VBS funktioniert die Wiedergabe bei einigen Qualitätsstufen, bei anderen nicht. MP3pro-Dateien mit CBR werden in allen
(24-96 kbps) Bitraten wiedergegeben. Bei VBR ist das Ergebnis ähnlich wie bei MP3.


9. Wiedergabe von JPEG-CDs und Kodak Picture CDs

Es ist möglich einfach irgendwelche JPEG-Bilder auf eine CD-ROM zu brennen (Ordnerstrukturen sind möglich) und diese Bilder auf dem Fernseher anzuzeigen. Dabei können verschieden Wiedergabe-Modi und verschiedene Bildwechsel-Modi eingestellt werden.
Die Wiedergabe erfolgt für:
· ein Bild
· einen ganzen Ordner
· einen ganzen Ordner in umgekehrter Reihenfolge
· zufällig.

Dabei wird
· ohne Spezialeffekt
· mit verschiedenen Wischeffekten
· einem zufällig ausgewählten Effekt
zwischen den Bildern gewechselt. Die Art der Effekte ist einstellbar.

Einzelne Bilder werden in der Normalansicht so dargestellt, dass das ganze Bild zu sehen ist. Dafür werden bei Bedarf schwarze Ränder hinzugefügt.
Bei Bildern im Hochformat ist die Auflösung dann doch sehr gering. Aber es kann ja gezoomt werden von 25% bis 200%. Im Zoom-Modus kann der Zoomausschnitt bewegt werden.
Ich habe meine ganzen Urlaubsbilder relativ hoch aufgelöst eingescannt und auf CD gebrannt. Jedes Bild war ca. 500 kByte groß. Das Einlesen eines einzelnen Bildes dauerte beim Betrachten ca. drei bis fünf Sekunden. Das Foto wird dabei zunächst grob gerastert und später feiner dargestellt. Die Zoomfunktion vergrößert nach meinem Geschmack zu gering. Meine Fotos waren wesentlich höher aufgelöst als das Gerät darstellen kann. Hier wären 800% oder 1600% Zoom wünschenswert.

Bilder können gespiegelt, auf den Kopf gestellt, oder verdreht werden für den Fall, dass die Bilder auf der CD falsch gespeichert sind. Auch das dauert je nach Bildgröße etwas.
Jeweils neun Bilder können in einer Vorschau angezeigt werden und aus dieser direkt angesprungen werden. Das Erstellen dieser Vorschau dauerte bei meinen Bildern aber eine kleine Ewigkeit.

Die Wiedergabe eines ganzen Ordners ist sehr praktisch, weil dabei zwischen den Bildern automatisch weitergeblättert wird. Dabei bemerkt man dann auch nicht so die großen Ladezeiten und man kann sich ggf. auf die Erklärungen konzentrieren.

Laut Handbuch funktioniert die Wiedergabe einer Kodak Picture CD genauso. Ich hatte blos noch keine zum Testen. Das werde ggf. noch nachtragen.
Kodak Photo CDs können nicht wiedergegeben werden. Ich hatte mir extra eine geliehen und ausprobiert.


10. Handbuch

Das Handbuch ist entsprechend der großen Vielfalt der möglichen Funktionen umfangreich. Ich habe lediglich ein Kapitel über die Wiedergabe von MP3-CDs vermisst. Da die grafische Bedienoberfläche aber analog zu der beim Anschauen von JPEG-Bildern ist, stellt das kein wirkliches Problem dar, zumal die Oberfläche intuitiv bedienbar ist.
Einziges mögliches, wirkliches Manko: Das Handbuch ist nur auf Englisch vorhanden.


11. Fernbedienung

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand. Alle für den Normalgebrauch notwendigen Knöpfe sind groß und übersichtlich angeordnet. Alle anderen befinden sich unter einem Schieber. Alle Knöpfe bestehen aus weißem Gummi und enthalten eine phosphoreszierende Substanz, dass sie im Dunkeln von allein leuchten, was ich sehr praktisch finde.


12. Zusammenfassung und Allgemeines

Freunde von Projektoren und HDTV wird es freuen, dass der GK-7701 Progressiv-Scan unterstützt. Es ist aber nicht möglich sowohl einen normalen Fernseher als auch einen Projektor im Progressiv-Scan-Modus gleichzeitig anzuschließen, da alle Ausgänge gleichzeitig auf die doppelte Zeilenfrequenz umgeschaltet werden. Irgendwo muss man ja sparen.
Entgegen der Aufschrift auf der Verpackung ist mein Gerät "codefree", d.h. DVDs werden alle akzeptiert, unabhängig davon, welchen Regionalcode sie haben.

Die Verkabelung ist etwas schwieriger, da ein Scart-Ausgang fehlt. Den Kopfhörer-Anschluss hat man ebenfalls gespart.

DVD-spezifische Einstellungen werden nicht gespeichert. So muss z.B. die Sprache einer DVD immer neu ausgewählt werden.

Eine Eigenschaft zeigt sehr deutlich die Herkunft des Geräts aus dem asiatischen Raum. Es besitzt an der Frontseite zwei Mikrophon-Eingänge und generell einige Einstellungen für Karaoke-Funktionen. Diese Funktionalität habe ich aber noch nie benutzt. ("Isch ´abe gar kein Mikrophon, Madame.")

Das Handbuch sowie die Bildschirmmenüs sind in englischer Sprache.

Die Schwingungsdämpfung des Gehäuses ist etwas dürftig.

Etwas bedenklich ist für mich, dass es in Deutschland nur einen Importeur gibt (oder gab).

Das Gerät stellt für mich einen Kompromiss zwischen Funktionalität und Preis dar. Einerseits kann es nahezu alles, was ich mir wünschen würde, andererseits fehlt es an manchen Stellen an Bedienkomfort. Dafür ist der Preis akzeptabel. Ich denke 1000 EURO wird zur Zeit keiner mehr verlangen, denn dafür sind höherwertige Markengeräte u.U. schon erhältlich.
Unter 500 Euro ist das Gerät empfehlenswert.

© 2004 by froes

Fazit: Frisst alles außer DivX.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Bildqualität:    
Ausstattung: