Wing Commander (DVD)
Nur eine VHS? - Wing Commander (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... Die feindliche Flotte zwei Stunden lang aufzuhalten, damit die Erdflotte den gegnerischen Vorsprung aufholen kann. Nach dem Einfinden ... mehr

Nur eine VHS?
Wing Commander (DVD)

ChrisJDK

Name des Mitglieds: ChrisJDK

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Wing Commander (DVD)

Datum: 13.10.02, geändert am 13.10.02 (34 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: der Film(?), Preis

Nachteile: der Film(?), keine DVD-Extra's

Auf ein Neues! Vor gar nicht alzu langer Zeit, kaufte mein Onkel sich einen DVD Player mitsamt einigen DVD's. Darunter war dann auch "Wing Commander". Ich hatte den Film bereits im Kino gesehen und fand ihn gar nicht mal sooo schlecht wie meine Begleiter. Nun ja, aber so sehr man sich über den Film streiten kann, umso klarer sollte das Urteil bei der DVD sein.

"Aber worum geht es denn eigentlich in dem Film?": Wing Commander ist eine Verfilmung nach der gleichnamigen Spielereihe für den PC. Darin geht es im groben darum, dass im Jahre 2654 die Menschheit gegen eine Rasse von Löwenmenschen, names Kilrathi, kämpft und diese Kilrathi sich vorgenommen haben die Menschheit zu unterjochen. Der Film beginnt mit der Bombardierung und Enterung der sog. "Pegasus"-Raumstation, auf der sich ein "NavCom" befindet, mit dem interstellare Reisen in relativ kurzer Zeit dadurch möglich gemacht werden, dass man diverse Raumphänomene dazu benutzt Sprünge zwischen verschiedenen Sternsystemen durchzuführen. Das NavCom ist der große Vorteil der Menschen, da die Kilrathi so etwas nicht besitzen. ...bis sie die Pegasus-Station entern. Die Hauptakteure, Christopher Blair, sein Kollege Todd Marshall und der geheimnisvolle Pilot des Frachters sollen der Besatzung des Kampfschiffes "Tiger Claw" ihren Auftrag überbringen: Die feindliche Flotte zwei Stunden lang aufzuhalten, damit die Erdflotte den gegnerischen Vorsprung aufholen kann. Nach dem Einfinden der Akteure in die Bordgemeinschaft, was nicht ganz ohne Spannungen von statten geht, da der Kampfpilot Christopher Blair ein "Pilgerhalbblut" ist, kämpft die Besatzung sich dann Wege frei, um schließlich der Erdflotte die Sprungkoordinaten der gegnerischen Flotte zu übermitteln, damit diese wiederum wie am Schießstand sich des Gegners "entledigen" kann. Noch etwas zu den Pilgern: Die Pilger sind eine genetische Unterart des Menschen (nicht meine Idee!), die sich a
us den frühen Raumfahrern entwickelt haben und nun mathematische Berechnungen, wie für einen interstellaren Raumsprung erforderlich, schneller als das Navcom errechnen können.
-Zum Inhalt sei gesagt, es mag gut sein, dass der Inhalt nicht mit dem der PC-Spielereihe übereinstimmt, doch diese Spiele habe ich nie gespielt und daher kann ich nur die Informationen wiedergeben, die ich im Film erhalten habe.

"Was meine ich zum Film?": Also zunächst einmal, ist der Film in keinster Weise langweilig. Jedoch richtig zu begeistern vermag er mich auch nicht. Beispielsweise sehen die Special Effects an einigen Stellen etwa so aus, als wären sie direkt dem PC-Spiel entnommen worden ohne auch nur etwas weiter nachbearbeitet zu sein. Auch die Explosionen bei der Bombardierung der Pegasus-Basis sehen nicht gerade wirklich überzeugend aus. Andererseits finde ich die Schiffe in dem Film eigentlich recht gut dargestellt, auch wenn das Design der Abfangjäger, der sog. "Rapiers" etwas veraltert wirkt. Wie gesagt, richtige, fesselnde Spannung kommt in dem Film nicht auf, jedoch vermag er einem die knapp 96min zu vertreiben. Aber auch bei diesem Film kommen im Nachhinein wieder einige Fragen auf: Wie genau hat die Erdflotte denn nun die benötigten 2 Stunden aufgeholt? Im Film wird gesagt, dass die Flotte ihre Antriebe auf 120% der empfohlenen Leistung fahren ließe. Gut, aber irgendwie war das keine überzeugende Lösung, denn wenn das wirklich so einfach gewesen wäre, hätte man die Tiger Claw doch wirklich NUR für nachrichtendienstliche Informationen nutzen müssen und sie hinterher nicht dazu auffordern 2 Stunden Zeit zu schinden. Zum anderen finde ich die ganze Pilgeridee etwas komisch. In knapp 600Jahren, einem knappen Zeitraum, verglichen mit der menschlichen Evolutionsgeschichte, sollen sich so starke genetische "Mutationen" in einer breiten Bevölkerungsmenge herausbilden?

"Was bietet mir die DVD?": Wie anfangs erwähnt, mag
man sich ja noch über den Film streiten, aber die DVD hat irgendwie gar nichts zu bieten. Das einzige richtige "Schmankerl" sind die Sprachversionen, die jedoch auch nur auf Deutsch und Englisch beschränkt sind. Auch spricht die sog. "Sonderausstattung" auf dem Inlay der DVD nicht gerade für sich. Wild preist man hier "Szenenauswahl" und "Mehrsprachige Untertitel" an, was inzwischen für jede DVD schon Standard ist, und vergisst dabei gar die "Darstellerinformationen" auf der DVD zu nennen. Auf der anderen Seite kann man nach einmaligem Nutzen der DVD auch gleich darauf schließen warum: Die "Darstellerinformationen" im DVD-Menü bestehen lediglich aus einem Bild des Charakters im Film, mit entsprechendem Namen versehen, und dem Namen des Schauspielers. Sehr mager! Und auch das Menüdesign selbst vermag nicht zu überzeugen. Das Design ist schlicht und nicht alzu ansehnlich geraten und das einzige was sich da bewegt sind diverse Zeichen in einer oberen Bildleiste. Ansonsten sieht man nur einen Teil eines Radars, der sich immer wiederholt. Zugute halten muss man der DVD jedoch die Kapitelauswahl! Die Szenen sind gut markiert und mit klaren Überschriften versehen.

Insgesamt ist heute also bei der DVD nur noch der Preis zu loben, der mit ca. 15,-EUR relativ günstig ist. Nach wie vor, finde ich den Film unterhaltsam und stimmungsvoll und würde deshalb gar 4Punkte vergeben, wenn die DVD nicht so arg mager ausgestattet wäre, wofür ich nur 2Punkte vor mir selbst rechtfertigen kann. Deshalb leider nur 3Punkte für die DVD! Wer Interesse an SCI-FI mit relativ hohem Actiongehalt hat und dem Spezialeffektorgien auch nicht alzu wichtig sind, kann diese DVD jedoch beruhigt kaufen...
:)

Fazit: