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Neuester Testbericht: ... enttäuscht sein, denn in dem Film fehlen wirklich die "merkwürdigen Gestalten". Aber es war eine gute Idee des Regieseurs auf di... mehr
Hexerei kann ja so langweilig sein
Verliebt in eine Hexe (Special Edition, 2 DVDs)

Name des Mitglieds: Edelgroove
Produkt:
Verliebt in eine Hexe (Special Edition, 2 DVDs)
Datum: 21.11.10
Bewertung:
Vorteile: gelungene Hommage an die Serie, Shirley MacLaine
Nachteile: Will Ferrell und Nicole Kidman nerven, nicht witzig, unendlich langweilig
Eine Freundin von mir ist totaler Fan von Nicole Kidman und so muss ich mir mit ihr jeden Film mit der Schauspielerin ansehen. Einige Filme sind ja wirklich sehr gut, aber Frau Kidman hat auch allerhand Murks gedreht, wie ich beim Ansehen von "Verliebt in eine Hexe" feststellen musste.
Die Fernsehserie, auf die sich der Film bezieht, habe ich als Kind eigentlich ganz gerne mal geguckt, aber den Film wollte ich absolut nicht sehen, aber was tut man nicht alles, um seine Freunde glücklich zu machen...
==_Die Story==
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Isabel ist eine Hexe, möchte aber keine mehr sein. So hext sie sich als eine ihrer letzten Amtshandlungen ein schönes Vorstadthäuschen herbei, zieht ein und versucht ihr Leben ohne Zauberei zu meistern.
Vor ihrem Vater (Michael Caine) rechtfertigt sie sich damit, dass sie endlich die Liebe erleben und keine Angst haben möchte, dass die Männer sie lieben, weil sie sie verhext hat.
Zähneknirschend gibt Daddy Hexe nach und lässt seine Tochter erstmal ihr Leben leben.
Mitten in dieses Leben platzt der abgestürzte Kinoheld Jack Wyatt (Will Ferrell), der für sein Remake der Fernsehserie "Verliebt in eine Hexe" noch eine passende Hauptrolle sucht.
Als er zufällig sieht, wie Isabel ihre Nase rümpft, ist es um ihn geschehen und er will das unbekannte Gesicht in seiner Show haben.
Nach anfänglichem Zögern sagt Isabel zu, denn da sie ja die Hexerei aufgeben wollte, fällt es ihr schwer eine Hexe zu spielen, außerdem hat sie sich in Jack verliebt.
Jack ist allerdings nur in sich selbst verliebt und macht Isabel zur Statistin ihrer Fernsehserie.
Er nutzt sie aus und möchte auf ihrem Rücken zurück nach ganz oben im Business.
Zufällig bekommt Isabel dies mit und schwört Rache, wofür sie auch für kurze Zeit vergisst, dass sie das Hexen ja eigentlich aufgegeben hat.
Obwohl Jack ihr übel mitgespielt hat und auch kräftig dafür bezahlt, ist Isabel immer noch verliebt in ihn und beschließt schließlich die Zeit zurückzuspulen und ganz ohne Hexerei mit Jack neu anzufangen...
==_Meine Meinung==
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Beim Vorspann dachte ich schon "was hast Du Dir da wieder angetan?" - nach fünf Minuten war mein Gedanke nur noch "ich will hier weg!!" - nach zehn Minuten "der Film ist ja fast noch schlimmer als "Bad Santa"! (der übrigens auf meiner Liste der übelsten Filme Platz 1 belegt)".
Mir fehlen fast die Worte, um zu beschreiben wie unglaublich nervig "Verliebt in eine Hexe" ist...obwohl nervig und grottenschlecht trifft es schon ganz gut.
Nicole Kidman ist Oscar-Preisträgerin und eigentlich mehr für Rollen mit Tiefgang bekannt, weshalb ich nicht verstehe, warum sie sich für diesen Film "hergegeben" hat.
Ich vermute mal, dass es Eitelkeit ist, denn nicht viele Frauen ihres Alters dürfen sich noch Korkenzieherlocken machen und das kleine dumme Blondchen spielen.
Die Rolle der Isabel ist aber so klischeebelastet, dass man sich permanent an den Kopf fassen möchte. An manchen Stellen haben die Filmemacher scheinbar auch vergessen, dass Isabel eine Hexe ist und nicht von Mars oder aus einer anderen Zeit kommt, denn manchmal stellt die Hexe sich echt an, als hätte sie noch nie was von der Welt gehört - Geld ist für sie zum Beispiel etwas ganz neues.
Aber Isabel entdeckt die harte Welt noch - ständig kichernd und zuckersüß lächelnd, sich in ihrem 50s Teller-Röckchen drehend und beinahe auch singend (das hätte dem Film echt noch gefehlt).
Singen tut hingegen Will Ferrell als Jack Wyatt und spätestens seit dem schräg geträllerten, schief gereimten Ständchen für Hexe Isabel hat der Film bei mir total ausgespielt und ich habe nur noch apathisch in meinem Sessel gehockt und gewartet, dass die peinlichen Momente des Films endlich ein Ende haben.
Ein gelegentliches Schmunzeln hat mir nur eine Person entlocken können und das war Shirley MacLaine in der Rolle der TV-Schwiegermutter Endora. Sie tritt nämlich immer sehr divenhaft mit Federboa auf, hält sich nicht an Regieanweisungen und ist sehr charmant - Shirley MacLaine eben.
Obwohl die Geschichte von "Verliebt in eine Hexe" sehr flach und sterbenslangweilig ist, muss man dem Film eins zugute halten: er ist eine gelungene Hommage an die Serie aus dem 60er Jahren und sowas ist ja bei Remakes eher selten.
Immer wieder gibt es liebevolle Anspielungen an die Serie und Verknüpfungen mit ihr - allerdings muss man sich hier ein wenig damit auskennen, um das plötzliche Auftauchen einiger Personen richtig zuordnen zu können.
==_Allgemeine Infos==
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"Verliebt in eine Hexe (Bewithed)". USA 2005
Regie: Nora Ephron
Drehbuch: Nora Ephron, Delia Ephron
Produktion: Steve H. Berman, Bobby Cohan, James Skotchdopole
Darsteller: Nicole Kidman, Will Ferrell, Shirley MacLaine, Michael Caine, Jason Schwartzman
Länge: 102 Minuten
FSK: keine Beschränkung
==_Mein Fazit==
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102 langweilige Minuten. Dass ein Film mit Nicole Kidman mich so völlig annervt und langweilt wie "Verliebt in eine Hexe" hätte ich nicht gedacht.
Fazit: Der Film ist absolut übel.
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