Trapped Ashes (DVD)



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Neuester Testbericht: ... die Ehe zwischen Henry und Julia wieder zu kitten, reisen beide nach Japan. Doch statt sich lüstern auf seine Frau zu stürzen, ... mehr
Buaaarrgggghhhh
Trapped Ashes (DVD)

Name des Mitglieds: web242
Produkt:
Trapped Ashes (DVD)
Datum: 12.09.08
Bewertung:
Vorteile: keine
Nachteile: alles
Bei meinen Streifzügen durch die örtliche Videothek bin ich auf einen Film gestoßen, der mit einigen großen Namen wirbt. Da stehen doch tatsächlich die Namen Ken Russel, Joe Dante und Sean S. Cunningham auf dem Cover. Wer sich für Horrorfilme interessiert, der wird sofort hellhörig. Hier waren offensichtlich Regisseure am Werk, die man zu den Genregrößen rechnen kann. Trapped Ashes ist ein klassischer Episodenfilm, d.h. es gibt eine Haupthandlung, in die mehrere Kurzgeschichten eingebettet werden. Schon seit Jahrzehnten wird dieses Konzept immer wieder verwendet. 1983 z.B, mit Twilight Zone (auch hier hat Joe Dante bereits eine Story inszeniert), oder aber mit Creepshow (1982) von George Romero.
Da ich oben genannte Episodenfilme sehr gerne mochte, gab ich Trapped Ashes auch eine Chance.
---Die Handlung:
Zwei Paare und zwei Singles erhalten aus unterschiedlichem Anlass ein VIP Ticket für eine Studioführung in Hollywood. Ein Teil dieser Führung ist auch die Besichtigung eines Horrorhauses, welches als Kulisse für einen Horrorfilm, welcher ebenfalls ein Episodenfilm war, herhalten musste. Nachdem die Gäste mit ihrem Führer die verschiedenen Bereiche des Hauses erkundet haben, geraten alle zusammen in einen Raum, in dem im Film, der hier gedreht wurde, die Gäste festgesetzt wurden, und erst, nachdem jeder eine Gruselgeschichte, die seinen persönlichen Erfahrungen entsprang, durften sie den Raum wieder verlassen. Und siehe da, auch unsere aktuellen Gäste werden mit dem Führer zusammen hier eingesperrt und müssen eine Geschichte zum Besten geben.
Die erste Story erzählt von einer jungen Frau, die als Schauspielerin kaum Rollen angeboten bekommt, obwohl sie sowohl Talent, als auch guten Aussehen hat. Aber der Grund ist schnell gefunden. Ihre Brüste sind zu klein. Doch nichts lässt sich in Amerika schneller beheben, als solch ein Makel. Der nächste Schönheitschirurg ist direkt um die Ecke. Nur das dieser nicht auf Silikon oder sonst welche Kissen setzt, sondern Teile von Leichen implantiert. Trotz anfänglicher Bedenken lässt die Frau sich überreden. Wenig später muss sie feststellen, dass ihre neuen Brüste einige seltsame Bedürfnisse haben......
Die nächste Geschichte entführt uns nach Japan. Eine Frau und ihr Mann unternehmen eine Reise, um ihre kriselnde Ehe zu kitten. Doch anstatt sich um seine Frau zu kümmern, macht der Mann lieber Geschäfte. Da fällt der Frau ein sehr attraktiver Japaner auf. Zusammen mit ihm besichtigt sie eine Galerie und beim Anblick eines bestimmten Bildes beginnen plötzlich Traum und Wirklichkeit zu verschwimmen. Später, als das Paar einen japanischen Friedhof besichtigt, finden sie die Leiche des mysteriösen Mannes, der sich erhängt hat. Es zeigt sich, dass der Selbstmörder ein Dämon war, der nun versucht die Seele der Frau zu verderben....
Als drittes bekommen wir eine Mär aufgetischt, in der ein Drehbuchautor einen talentierten Regisseur kennenlernt und die beiden zu unzertrennlichen Freunden werden. Bis der Regisseur eine wunderschöne Frau kennenlernt und sich zunehmend von der normalen Welt zurückzieht. Nach einer längeren Zeit erhält der Drehbuchautor dann plötzlich eine Nachricht, dass sein alter Freund ihn sehen möchte. Als er beim Regisseur ankommt, trifft er jedoch nur die Freundin an, mit der er eine innige, gefährliche Beziehung beginnt.....
Zu guter letzt dann diese Story: Ein französisches Paar, das in den USA Wein anbaut, erwartet ein Kind. Der Mann ist jedoch alles andere als der liebende Vater, sondern betrügt seine Ehefrau lieber nach Strich und Faden. Kurz vor der Geburt zeigt sich dann, dass das Kind einen "Zwilling" hat. Im Bauch der Frau hat sich ein Bandwurm angesiedelt, dessen Bekämpfung sowohl die Mutter, als auch das Kind töten würde. Daher trägt die Mutter beide aus. Nach der Geburt trennt sich der Vater dann und nimmt das Kind mit. Doch das Kind hat ja noch seinen Zwilling, der sich als äußerst gefährlich herausstellt.....
Nachdem die Geschichten erzählt wurden stellt sich heraus, dass der Führer niemand geringeres, als der Regisseur des Horrorstreifens ist, der hier einmal gedreht wurde. Er hält allen Erzählern den Spiegel vor, und zeigt ihnen, was für böse Handlungen aus dem Erlebten resultieren werden. Am Ende ist er der Einzige, der das Haus verlässt. Bei seiner nächsten Tour hat er dann vier neue Geschichten zu erzählen.....
---Meine Meinung:
Gleich eins vorweg, ich fand den Film richtig schlecht. Nachdem am Anfang auch noch Altmime John Saxon (Nightmare on Elm Street) auftauchte, da dachte ich, sieh da, das könnte ja was werden. Doch allzu schnell wird die Atmosphäre mit schlechten Schauspielern auf GZSZ Niveau, geradezu nervtötenden Sound und Bildeffekten und nicht zuletzt mit absolut spannungsfreien Horror/Erotik Storys in den Keller getreten. Meine Fresse, was haben die Regisseure hier doofe Drehbücher gehabt.
Joe Dante ("Das Tier", "Gremlins") war für die Leitgeschichte zuständig. Diese arbeitet er routiniert und uninspiriert ab. Das hätte aber auch ein halbwegs talentierter Tele Tubbies Regisseur so gekonnt. Kein Anhalt für Dantes Können zu entdecken.
Ken Russell war ein mal ein Enfant Terrible des britischen Kinos, seine Filme "Biss der Schlangenfrau, "Gothic" oder "China Blue" waren echte surrealistische Filmfeste. Da kommt seine Schönheitswahnkritik mit dem Holzhammer, angereichert mit Einfallslosigkeit und einer völlig deplazierten Szene, in der er sich selbst inszeniert, wie ein Vorschulprojekt daher.
Sean S. Cunningham ("Freitag der 13." Und "Deep Star Six") war genaugenommen nie ein wirklich guter Regisseur. Und diese Ansicht versucht er auch mit seiner Japan Story nicht zu widerlegen. Soundeffekte wie in den 80igern und Comiceinlagen die so stümperhaft integriert sind, als wären solche Effekte heutzutage etwas Besonderes machen diese Story zum Negativhighlight des Films.
Monte Hellman, der sein Spielfilmdebut bereits 1960 gab und es seither nicht geschafft hat, einen Film zu drehen, der mir bekannt wäre, steuert die Story mit dem Regisseur/Drehbuchautorduo bei. Hier zeigt er nachhaltig, warum ich auch in Zukunft einen Bogen um seine Filme machen werde. Ein bisschen nackte Tatsachen, null Grusel und rudimentäre Spannung (hört die Episode auch mal auf?) retten die Episode auch nicht über die Zeit. Nervös beginnt man auf die Uhr zu sehen, wie lange der Mist eigentlich noch geht.
Doch Dank John Gaeta (der hier sein Debut gibt) sehen wir dann doch die letzte Episode, welche zwar ein paar sehenswerte Effekte, aber leider mal wieder keine echten Überraschungen oder sogar Spannung zu bieten hat.
Die DVD kommt übrigens ohne Jugendfreigabe daher, läuft 100 min. (fühlt sich aber an wie 300) und bietet sowohl Deutschen als auch Englischen Ton in DD 5.1. Das Bild ist anamorph im 16:9 Format. Untertitel gibt es in Deutsch. Als Extras beherbergt die Silberscheibe ein Making Of und Trailer. Bild und Ton gehen in Ordnung, reißen aber keine Bäume aus.
---Fazit:
Hier wird mit großen Namen geworben, das Produkt an sich ist aber Müll. Man kann seine Zeit sicher besser totschlagen, als mit dieser lahmen Gurke (z.B. Hallenhalma spielen oder Tischdecken häkeln). Wenn man dann noch weiß, dass die Freigabe des Films eigentlich ab 16 ist, und das KJ nur aufgrund der enthaltenen Trailer für andere Filme gilt, dann ist die Mogelpackung perfekt. Dann lieber 3 Stunden Käpt'n Blaubär....
Da ich oben genannte Episodenfilme sehr gerne mochte, gab ich Trapped Ashes auch eine Chance.
---Die Handlung:
Zwei Paare und zwei Singles erhalten aus unterschiedlichem Anlass ein VIP Ticket für eine Studioführung in Hollywood. Ein Teil dieser Führung ist auch die Besichtigung eines Horrorhauses, welches als Kulisse für einen Horrorfilm, welcher ebenfalls ein Episodenfilm war, herhalten musste. Nachdem die Gäste mit ihrem Führer die verschiedenen Bereiche des Hauses erkundet haben, geraten alle zusammen in einen Raum, in dem im Film, der hier gedreht wurde, die Gäste festgesetzt wurden, und erst, nachdem jeder eine Gruselgeschichte, die seinen persönlichen Erfahrungen entsprang, durften sie den Raum wieder verlassen. Und siehe da, auch unsere aktuellen Gäste werden mit dem Führer zusammen hier eingesperrt und müssen eine Geschichte zum Besten geben.
Die erste Story erzählt von einer jungen Frau, die als Schauspielerin kaum Rollen angeboten bekommt, obwohl sie sowohl Talent, als auch guten Aussehen hat. Aber der Grund ist schnell gefunden. Ihre Brüste sind zu klein. Doch nichts lässt sich in Amerika schneller beheben, als solch ein Makel. Der nächste Schönheitschirurg ist direkt um die Ecke. Nur das dieser nicht auf Silikon oder sonst welche Kissen setzt, sondern Teile von Leichen implantiert. Trotz anfänglicher Bedenken lässt die Frau sich überreden. Wenig später muss sie feststellen, dass ihre neuen Brüste einige seltsame Bedürfnisse haben......
Die nächste Geschichte entführt uns nach Japan. Eine Frau und ihr Mann unternehmen eine Reise, um ihre kriselnde Ehe zu kitten. Doch anstatt sich um seine Frau zu kümmern, macht der Mann lieber Geschäfte. Da fällt der Frau ein sehr attraktiver Japaner auf. Zusammen mit ihm besichtigt sie eine Galerie und beim Anblick eines bestimmten Bildes beginnen plötzlich Traum und Wirklichkeit zu verschwimmen. Später, als das Paar einen japanischen Friedhof besichtigt, finden sie die Leiche des mysteriösen Mannes, der sich erhängt hat. Es zeigt sich, dass der Selbstmörder ein Dämon war, der nun versucht die Seele der Frau zu verderben....
Als drittes bekommen wir eine Mär aufgetischt, in der ein Drehbuchautor einen talentierten Regisseur kennenlernt und die beiden zu unzertrennlichen Freunden werden. Bis der Regisseur eine wunderschöne Frau kennenlernt und sich zunehmend von der normalen Welt zurückzieht. Nach einer längeren Zeit erhält der Drehbuchautor dann plötzlich eine Nachricht, dass sein alter Freund ihn sehen möchte. Als er beim Regisseur ankommt, trifft er jedoch nur die Freundin an, mit der er eine innige, gefährliche Beziehung beginnt.....
Zu guter letzt dann diese Story: Ein französisches Paar, das in den USA Wein anbaut, erwartet ein Kind. Der Mann ist jedoch alles andere als der liebende Vater, sondern betrügt seine Ehefrau lieber nach Strich und Faden. Kurz vor der Geburt zeigt sich dann, dass das Kind einen "Zwilling" hat. Im Bauch der Frau hat sich ein Bandwurm angesiedelt, dessen Bekämpfung sowohl die Mutter, als auch das Kind töten würde. Daher trägt die Mutter beide aus. Nach der Geburt trennt sich der Vater dann und nimmt das Kind mit. Doch das Kind hat ja noch seinen Zwilling, der sich als äußerst gefährlich herausstellt.....
Nachdem die Geschichten erzählt wurden stellt sich heraus, dass der Führer niemand geringeres, als der Regisseur des Horrorstreifens ist, der hier einmal gedreht wurde. Er hält allen Erzählern den Spiegel vor, und zeigt ihnen, was für böse Handlungen aus dem Erlebten resultieren werden. Am Ende ist er der Einzige, der das Haus verlässt. Bei seiner nächsten Tour hat er dann vier neue Geschichten zu erzählen.....
---Meine Meinung:
Gleich eins vorweg, ich fand den Film richtig schlecht. Nachdem am Anfang auch noch Altmime John Saxon (Nightmare on Elm Street) auftauchte, da dachte ich, sieh da, das könnte ja was werden. Doch allzu schnell wird die Atmosphäre mit schlechten Schauspielern auf GZSZ Niveau, geradezu nervtötenden Sound und Bildeffekten und nicht zuletzt mit absolut spannungsfreien Horror/Erotik Storys in den Keller getreten. Meine Fresse, was haben die Regisseure hier doofe Drehbücher gehabt.
Joe Dante ("Das Tier", "Gremlins") war für die Leitgeschichte zuständig. Diese arbeitet er routiniert und uninspiriert ab. Das hätte aber auch ein halbwegs talentierter Tele Tubbies Regisseur so gekonnt. Kein Anhalt für Dantes Können zu entdecken.
Ken Russell war ein mal ein Enfant Terrible des britischen Kinos, seine Filme "Biss der Schlangenfrau, "Gothic" oder "China Blue" waren echte surrealistische Filmfeste. Da kommt seine Schönheitswahnkritik mit dem Holzhammer, angereichert mit Einfallslosigkeit und einer völlig deplazierten Szene, in der er sich selbst inszeniert, wie ein Vorschulprojekt daher.
Sean S. Cunningham ("Freitag der 13." Und "Deep Star Six") war genaugenommen nie ein wirklich guter Regisseur. Und diese Ansicht versucht er auch mit seiner Japan Story nicht zu widerlegen. Soundeffekte wie in den 80igern und Comiceinlagen die so stümperhaft integriert sind, als wären solche Effekte heutzutage etwas Besonderes machen diese Story zum Negativhighlight des Films.
Monte Hellman, der sein Spielfilmdebut bereits 1960 gab und es seither nicht geschafft hat, einen Film zu drehen, der mir bekannt wäre, steuert die Story mit dem Regisseur/Drehbuchautorduo bei. Hier zeigt er nachhaltig, warum ich auch in Zukunft einen Bogen um seine Filme machen werde. Ein bisschen nackte Tatsachen, null Grusel und rudimentäre Spannung (hört die Episode auch mal auf?) retten die Episode auch nicht über die Zeit. Nervös beginnt man auf die Uhr zu sehen, wie lange der Mist eigentlich noch geht.
Doch Dank John Gaeta (der hier sein Debut gibt) sehen wir dann doch die letzte Episode, welche zwar ein paar sehenswerte Effekte, aber leider mal wieder keine echten Überraschungen oder sogar Spannung zu bieten hat.
Die DVD kommt übrigens ohne Jugendfreigabe daher, läuft 100 min. (fühlt sich aber an wie 300) und bietet sowohl Deutschen als auch Englischen Ton in DD 5.1. Das Bild ist anamorph im 16:9 Format. Untertitel gibt es in Deutsch. Als Extras beherbergt die Silberscheibe ein Making Of und Trailer. Bild und Ton gehen in Ordnung, reißen aber keine Bäume aus.
---Fazit:
Hier wird mit großen Namen geworben, das Produkt an sich ist aber Müll. Man kann seine Zeit sicher besser totschlagen, als mit dieser lahmen Gurke (z.B. Hallenhalma spielen oder Tischdecken häkeln). Wenn man dann noch weiß, dass die Freigabe des Films eigentlich ab 16 ist, und das KJ nur aufgrund der enthaltenen Trailer für andere Filme gilt, dann ist die Mogelpackung perfekt. Dann lieber 3 Stunden Käpt'n Blaubär....
Fazit: nicht schauen!!!
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