The Green Mile (DVD)
"The Green Mile" - Todesstrafe und die Verbindung zu "Jesus Christus" - The Green Mile (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... hat mich das Set gerade mal 9,99Euro. ***Worum geht's?*** Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der dreißiger ... mehr

"The Green Mile" - Todesstrafe und die Verbindung zu "Jesus Christus"
The Green Mile (DVD)

_downwriter_

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The Green Mile (DVD)

Datum: 28.11.06

Bewertung:

Vorteile: -

Nachteile: -

Hallo zusammen...

Der Bericht heute wird sich mit dem Film "The Green Mile" auseinander setzen!
Einer der Filme, die mich wirklich tief getroffen haben und mich sehr, sehr nachdenklich gestimmt
haben...

Zuerst einmal
*-*-*-*-*-*
Es war im Winter 2005, draußen war der Jahreszeit entsprechend mieses Wetter und ich schaute endlich eine DVD, die ich schon seit Jahren im Schrank stehen hab: The Green Mile...
Ich hatte schon einiges über den Film gehört: Todestrakt, merkwürdige Ereignisse...
Mich interessierte besonders der Fakt "Todesstrafe / Todestrakt".
Vor gut 3 Jahren schaute ich einen anderen Film der mich sehr bewegt hat, "Dead Man Walking", ebenfalls über die Todesstrafe!
Ich startete also den Film, der mich, mal abgesehen von Story auch schon von den Schau-
spielern her sehr erwartungsvoll stimmte.
Tom Hanks als Leiter des Todestrakt in einem US-Gefängnisses Mitte der 30er...
Michael Clark Duncan als riesenharter, sanftmütiger, zum Tode Verurteilter Häftling...

Ich verzichte hier jetzt auf eine Auflistung des Schauspielerstabs und allgemeiner Filminfos, da ich
diese in anderen Berichten schon häufig entdeckt habe...
Kurz erwähnt sei jedoch noch das es sich um eine Verfilmung vom gleichnamigen Buch handelt.
Der Autor: Stephen King


Kurz zur DVD
*-*-*-*-*-*-*-*
Neben der 181 Minuten lagen Fassung des Films finden wir "nur" den Trailer und eine Dokumentation- "Walking the Mile" auf der DVD!
Der Sound ist 5.1 Deutsch/Englisch, Untertitel reichen für fast ganz Europa aus...


Der Film (in aller kürze)
*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*
Paul Edgecomb's Job ist wohl mit der härteste den sich ein Mensch denken kann...
Als Leiter eines Todestrakts in einem US-Gefängnisses Mitte der 30er sieht er immer wieder
Menschen die ihre letzten Stunden die sie zu leben haben in einer Zelle verbringen müssen und
darauf warten endlich zu sterben.
Die "grüne Meile" ist ein mit grünem Linoleum ausgelegter Trakt, an dessen Ende der elektrische
Stuhl wartet.
Somit ist dieses Ende des Traktes nicht nur ein Ende eines Flures, sonder auch das Ende eines
Menschenleben...
Zusammen mit 2 weiteren Wärtern kümmert sich Edgecomb schon fast in einer "freundschaftli-
chen" Art & Weise um die Todeskandidaten.
Als ein neuer Insasse eingeliefert wird ändert sich einiges in der kleinen, isolierten Welt...
John Coffey (im übrigen: Initialen J.C. = Jesus Christus), ein Riese mit schwarzer Hautfarbe (wir
befinden uns immer noch in den 30er Jahren), sanftmütig und naiv wie sich schnell herausstellt, ist
zum Tode verurteilt da er 2 Mädchen ermordet haben soll (er hielt sie Tod in seinen Armen, dies
reichte aus um eine Entscheidung über ein Menschleben zu fällen).
Merkwürdige Ereignisse häufen sich, unerklärliche Geschehnisse verändern das Leben der Wärter sowie auch der Insassen...
So viel zum Film...


Meine Emotionen
*-*-*-*-*-*-*-
Ich habe versucht mich (während ich den Film mit immer weiter ansteigenden Spannung geschaut
habe) in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen...
Wie ich schon kurz erwähnte, die Insassen des Todestraktes werden von den Wärtern mit sehr viel
Respekt behandelt.
Und dieser Respekt wird von den Menschen, die im Prinzip nur noch Leben um hingerichtet zu
werden, zurück gegeben.

Das alltägliche Leben im Todestrakt wird von Menschlichkeit bestimmt, mal abgesehen vom
Aufseher Percy, der im Film den Charakter der Menschenverachtenden Abteilung verkörpert.
Er hat aufgrund seiner guten Beziehungen nach "oben" nichts zu befürchten, droht den Wärtern und
Insassen, nutzt seine Position aus.
Ohne jede Art von Respekt behandelt er die Insassen wie "Dinge" und sieht keinerlei Menschlich-
keit in ihnen.
In mir kamen schon hierbei immer wieder Gefühle der Traurigkeit und Verständnislosigkeit, ja
sogar Wut hoch.
Besonders als er die Hinrichtung eines Insassen leitet, und diese durch Manipulation in einen
Menschenverachtenden, grausamem Akt lenkt.
Kurz zuvor:
Mr. Jingles, eine Maus die sich in den Todestrakt verirrt gewinnt eine besondere Bedeutung, sie
haucht eben diesen Todeskandidaten in seinen letzten Tagen noch einmal ein bisschen von Lebens-
freude ein - Percy zertritt sie, tötet somit nicht nur ein Lebewesen, er "tötet" die letzten Freuden
eines zum Tode verurteilten...

Bis hierher ein sehr emotionaler Film.
Fragen kamen in mir hoch...
Wie mögen wohl die Insassen denken? Ein Leben in einer eigenen Welt aus der sie nie wieder
lebendig heraus kommen werden...
Im Film werden diese Emotionen auf so realistische Art & Weise dargestellt das es dem Zuschauer
nicht schwer fallt sich in den Charakter des Insassen zu versetzten.
Das gilt auch für Edgecomb, da Tom Hanks meiner Ansicht nach diese Rolle hervorragend spielt.
Auch in diesen Charakter kann ich mich sehr gut hineinversetzen, sehe somit den Film aus mehren
Perspektiven...
Selbstverständlich auch aus der Sicht der Angehörigen der Opfer, da diese bei den Hinrichtungen
den Täter leiden sehen wollen.
Im Filmwerden auch diese wunderbar dargestellt, man fühlt die Wut, den Hass der sich bei den
Angehörigen aufgebaut hat...

Der Film ermöglicht mir, das Thema aus allen nötigen Perspektiven zu betrachten.


Religion
-*-*-*-*-
Beson dere Aufmerksamkeit wird allerdings John Coffey gewidmet.
Durch diesen ganz besonderen Charakter spielt der Film nun auf einer Ebene, die man durchaus als
"Übernatürlich" bezeichnen kann...
Mit seinen Kräften heilt er u.a. die Blasenkrankheit des Wärters Edgecomb, Mr. Jingles (die Maus)
wird wieder lebending als er sie in seinen großen Händen hält!
Der wichtigste Punkt ist jedoch der, das er Edgecomb an seinen Erinnerungen teilhaben lässt,
Edecomb kann alles sehen was an dem besagtem Tag der angeblichen Morde geschehen ist...
Nun steht für ihn fest: John Coffey ist ein unschuldiger Mensch, in im und den anderen Wärtern
ensteht ein innerer Konflikt: Sollen sie etwa einen unschuldigen Mann töten???

Noch dazu is John Coffey ein Wunder Gottes - wobei ich wieder auf die Initialen J.C. - Jesus
Christus ansprechen möchte.
Für mich steht fest:
Dieser übersinnlicher Ansatz hat nix mit Kitsch zu tun wie so viele behaupten, nein.
Jesus Christus hat auch anderen Menschen geholfen, ihnen Leben geschenkt und ist, wie wir alle
wissen, zum Tode verurteilt worden...

Mehr möchte dazu gar nicht sagen!!


Mein Fazit
-*-*-*-*-
Ein Film, wie er besser nicht sein könnte...
"The Green Mile" hat sehr viel in mir bewegt, mich sehr nachdenklich gestimmt.
Besonders gut gefällt mir das Zusammenspiel von realistischem Todestraktleben und das religiöse,
welches von einem zu Tode verurteilten Wunder Gottes gespielt wird...
Ich habe bitterlich geheult am Ende dies Films—
Wer ihn gesehen hat wird verstehen warum, wer ihn noch sehen wird, wird es dann verstehen.
Wenn ich einen Film empfehlen kann, dann diesen...

In diesem Sinne!!!
Mike _downwriter_

Fazit: Ein Film den man nicht vergessen wird - ! !Empfehlung! !