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Ein Mann für einen Monat - oder doch für länger?
Sweet November (DVD)

Name des Mitglieds: AnetteW
Produkt:
Sweet November (DVD)
Datum: 18.04.09, geändert am 18.04.09 (288 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Wunderschöner Film mit hervorragenden Akteuren
Nachteile: keine
*Er ist ein Yuppie, erfolgreich und emotionslos. Sie ist eine Lebenskünstlerin, immer auf der Suche nach dem Guten im Menschen.
Nelson und Sara könnten unterschiedlicher kaum sein.
Doch als Nelson vor die Tür gesetzt wird, sieht er keinen anderen Ausweg als bei Neo-Hippie Sara einzuziehen. Diese erklärt den arroganten Yuppie kurzerhand zu ihrem "Projekt" für den Monat November Sie will Nelson in nur vier Wochen zu einem besseren, freien Menschen erziehen und wendet radikale Mittel an...
Sweet November ist ein Film über große Gefühle und wahre Werte. Romantisch, dramatisch und trotzdem nicht ohne Ironie. *
(Quelle: Hüllentext)
Ob nun April, Juli oder November - dieser Film ist für jeden Monat des Jahres schön. Man sollte neben den üblichen Kuschelutensilien auf jeden Fall eine grosse Taschentücherbox dabei haben. Ich stelle in jede Ecke dieses Berichtes mal mehrere, denn der Film ist echt zum Lachen und zum Traurigsein und Heulen schön.
Und er ist mit Keanu Reeves - und der ist, mit Verlaub, einer der sexiesten Männer, die je in Filmen mitgespielt haben.
Und damit Hallo allerseits,
und an Mr Andrew gleich der Hinweis, ich werde seine Berichte-Tipps nicht umsetzen, zumindest vorerst nicht, es gibt neben dem vortrefflich agierenden Alan Rickman nämlich noch jede Menge weiterer hervorragender Schauspieler.
Eigentlich sitze ich ja seit 2 Wochen an einem Bericht über mein Schätzchen, meine Digitalkamera, aber irgendwie will der (noch) nicht rund werden.
Da hab ich mir eine meiner liebsten Silberscheiben in meinen Player gepackt und bin mitten in den USA gelandet,
zu Gast bei
_/_/_/_/Keanu Reeves, Charlice Theron und Jason Isaacs_/_/_/_/
Wir befinden uns in einem *Sweet November* und lassen fix, bevor ich Euch was erzähle, erst mal die nackten Fakten sprechen:
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Sweet November
Darsteller: Keanu Reeves, Charlize Theron, Jason Isaacs
Regisseur: Patrick O'Connor
Komponist: Enya, Christopher Young
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 1.75:1
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Produktionsjahr: 2001
Spieldauer: 115 Minuten
DVD-Features:
-20 minütiges Making Of
- Interviews mit Hauptdarstellern und Regisseur
- Original Kinotrailer
- Ausführliche Produktionsnotizen
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*Sweet November*
Eigentlich sagt der dazugehörende Untertitel schon mal alles, was den Film ausmacht
<<< Sie brauchte nur einen Monat, um ihn für immer zu verändern >>>
Eigenlich brauche ich nichts weiter zu erzählen, aber da Ihr, die Ihr meine Berichte lest, immer gern mehr zur Entscheidungsfindung wissen wollt, erzähl ich gern und weiter.
Willkommen in San Francisco!
Wir treffen Nelson (Keanu Reeves), einen fürchterlichen Macho, einen, der der Meinung ist, dass Frauen hinter den Herd gehören und er selbst der absolut beste Geschäftsmann der Welt ist. Einen richtigen arroganten Schnösel also sozusagen.
Aber auch einer wie der fliegt mal über seine eigenen Beine - und auf die sprichwörtliche Fresse. Job weg, Freundin weg und die eigene Arroganz ist dennoch unermesslich.
Und dann ist da Sara (Charlice Theron), eine wunderschöne und liebenswert chaotische junge Frau, die ein gesundheitliches schlimmes Geheimnis hat, dass sie gegenüber allen und jedem verschweigt, nur ihrem besten Freund Chaz (Jason Isaac) nicht.
Für diesen ihren besten Freund Chaz gilt mal wieder der Satz *Die besten Männer sind entweder schwul oder verheiratet* Verheiratet ist dieser junge Mann grad mal nicht, aber er trägt gern Frauenkleider. Und er ist das, was Frau mag - er ist ein wirklicher Frauenversteher.
Sara lebt an jedem Tag, als wäre es ihr letzter, letztendlich könnte es auch so sein, sie ist krebskrank, unheilbar, sie hat alle Therapien abgehakt und geht nur noch in Akutfällen ins Krankenhaus.
Sie bietet Nelson einen Deal an, in den er nach kurzem Zögern einwilligt - er verzichtet auf Handy, teure Klamotten und alles andere, was seinen Yuppy-Status ausmacht.
Dafür wird er ihr *November*-Mann, denn sie hat sich zum Ziel gemacht, bis zu ihrem Tode in jeden Monat einen Mann zum *für sie positiven* Leben zu führen.
Nelson sträubt sich zunächst.....
Zunächst....
Aber er erfährt, wie es um Sara wirklich bestellt ist und seine Einstellung zu ihrer Beziehung ändert sich grundlegend.
Nur wird Sara gefallen, wie Nelson sich das Zusammenleben mit ihr vorstellt? Und kann Nelson Sara überzeugen, dass sie ihre Krebstherapie wieder aufnimmt?
Das genau werde ich all denen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht verraten. Eigentlich kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die diesen liebenswerten wundervollen Film noch nicht gesehen haben. Aber man kann ja nie wissen.
Aber eines verrat ich Euch noch. Keanu kann singen - und er singt im Film und er singt toll! Und Nelson singt für Sara. Und alle sind begeistert.
Der Film ist in 18 entzückende Kapitel gegliedert.
01 Zu spät
02 Führerscheinprüfung
03 Chauffeur gesucht
04 November
05 Hot Dog
06 Nur für eine Nacht
07 Eine aussergewöhnliche Frau
08 Ungewöhnliche Therapiemethoden
09 Das Bootsrennen
10 Privatsphäre
11 Chaz Cherry
12 Seine Gottheit
13 Geheimnisse
14 Die bittere Wahrheit
15 Vater-Sohn-Tag
16 Thanksgiving
17 Dezember
18 Abspann
Was für ein Film das ist? Schwer zu sagen, aber ich hatte Hilfe.
Wie sagt Regisseur Patrick O'Connor über seinen Film: " Es ist kein Frauenfilm. Menschenfilm klingt viel schöner."
Ich finde, der Satz kann als Schlusswort so stehen bleiben, bevor ich Euch mein ganz privates Fazit präsentiere.
Ok, mein privates Fazit:
Ich habe mittlerweile eine DVD-Sammlung, die ein ganzes Regal einnimmt und es gibt Filme, die kann man nach dem ersten Gucken glatt bei ebay einstellen und dann gibts so Babys, die streichelt man und guckt sie immer wieder.
Micky wird mir Recht geben, wenn ich schreibe, dass *Truly Madly Deeply* zu diesen Babys gehört (den Bericht findet Ihr auch bei mir), aber genau so ein Baby ist *Sweet November*
*Menschenfilm* nennt ihn der Regisseur - und eigentlich ist das auch die einzig brauchbare Beschreibung. Es ist alles in dem Film drinnen, es ist eine Komödie, es ist ein Liebesfilm, es ist ein echtes Drama und es ist ein Film mit einem ganz besonderen roten Faden.
Es soll Leute geben, die schreiben bei Amazon.de über den Film, dass er primitiv ist und Charlize Theron eine ganz billige Nutte darstellt. Leute mit Vorurteilen. Solche sollten einen solchen Film nicht kaufen.
Man sollte diesen Film nicht nur mit Herz, sondern auch mit Kopf anschauen.
Die Figur der Sara hat ein tragisches Schicksal - und sie lebt jeden Tag, als ob es ihr letzter wäre und geniesst ihr Leben. Was anderes sollte sie auch tun, um nicht in Lethargie und Selbstmitleid zu verfallen.
Dieser Film reiht sich nahtlos in meine romantische Film-Sammlung ein, von denen ich Euch ja nun schon einige vorgestellt habe und von denen ich noch eine ganze Menge mehr im Regal stehen habe.
Ich versprech Euch also, das wird nicht mein letzter Filmbericht mit Taschentücherbox.
Und damit verabschiede ich mich für heute aus diesem Bericht und hoffe, dass ich Euer Interesse oder Eure Erinnerung an einen wundervollen Film geweckt habe.
Vielen lieben Dank an all diejenigen, die es geschafft haben, bis hierher zu lesen.
Euch allen alles Liebe
Anette
PS: Ich bedanke mich für allgemeine Wochenendwünsche und pauschale Kronenvorschläge und freue mich über jeden Leser, der mir einen netten Kommentar in meine KS zaubert.
Fazit: Das Fazit kuschelt sich mit mir auf der Couch
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