Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück (DVD)
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Toller Film, nette Features
Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück (DVD)

magnifico

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Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück (DVD)

Datum: 16.12.04, geändert am 15.01.05 (50 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr gute Grafik, sehr humorvoll

Nachteile: nichts

War Teil I schon ein Großangriff auf die Lachmuskulatur, ist Teil II beinahe schon der totale Overkill. Shrek, der liebenswerte grüne Ogger, darf sich in diesem Teil mit den Schwiegereltern seiner Frau herumschlagen...und das geht weit über den „normalen“ Schwiegerelternzoff hinaus. Denn wer hat schon gerne einen Ogger als Schwiegersohn...

Kurz zum Film und dessen Inhalt:

Shrek und Fiona kommen aus den Flitterwochen zurück in Shreks Haus im Sumpf, wo, wie könnte es anders sein, Esel, nervig wie immer, schon auf sie wartet. Dass allerdings ein frisch vermähltes Ehepaar gerne ein paar Stunden allein sein möchte, will dem Dickschädel natürlich erst mal nicht in selbigen gehen. Kaum hat dieser dann doch verstanden, dass es Zeit ist, Adieu zu sagen, tritt auch schon ein Botschafterkommitee vom Hofe des Königreichs „Weit-weit-weg“ an, um Fiona die Einladung ihrer Eltern zum königlichen Hofe zu übermitteln.

Shrek, der das kommende Fiasko absieht, möchte zunächst auf keinen Fall dorthin, wird allerdings von Fiona letztlich „überzeugt“. Am Hofe angekommen, trauen die königlichen Eltern Fionas ihren Augen nicht. Anders als von der Guten Fee versprochen, hat nicht Prinz Charming Fiona von dem Fluch befreit, der sie Nacht für Nacht zu einer Oggerin werden lies, vielmehr hat sich diese nunmehr dank einem Ogger – Shrek – ebenfalls in eine Oggerin verwandelt. Empfang und Abendessen fallen entsprechend frostig aus und enden im Eklat.

Herold, Fionas Vater, wird zudem von der Guten Fee an eine ältere Abmachung erinnert, bei der Shrek eindeutig im Wege steht: Charming, Sohn der Fee, sollte Fionas Mann werden, weshalb Shreck von der Bildfläche verschwinden muss. Nicht, dass der König nicht an einem anderen Schwiegersohn interessiert wäre, nur wie bringt man einen Ogger um...

Soweit die kurze Inhaltsangabe, die bewusst unvollständig und inhaltlich „armselig“ gehalten ist, da ein Erfahrungsbericht ja eigentlich nur Eindrücke und Einschätzungen, nicht aber bei Produkten wie Filmen den kompletten Inhalt wiedergeben soll – wer liest auch schon ein Buch oder schaut sich einen Film an, den er bereits inhaltlich so gut wie vollständig kennt.

„Shrek 2“ ist, das kann man wohl kaum anders beschreiben, zum Totlachen auf normalem Niveau. Die Witze, Wortspielereien und Situationskomiken dieses ebenfalls allein am Computer generierten Films sind einfach Spitze, dabei allerdings weitestgehend frei von Niveaulosigkeiten oder „Deftigkeiten“, die manchen anderen Film „verzieren“.

Gelungen ist einmal mehr der Detailreichtum der Figuren, deren Minenspiel, wie aber auch die Hintergrundstory selbst Frischvermählte oder –verlobte werden sich vielleicht in der ein oder anderen Situation beim „Vorsprechen“ bei den geliebten Schwiegereltern wieder finden. Doch auch die „unbelasteten“ Filmkonsumenten werden in der märchenangereicherten Umgebung, bei der ein Gestiefelter Kater als Zorro auftritt und bei Bedarf einen herzzerreißenden Blick aufsetzt. Musik und Atmosphäre tun das ihre, um diesen Film zu einer gelungen und absolut sehenswerten Fortsetzung des ersten Teils werden zu lassen.

Für das „Verständnis“ schadet es natürlich nicht, wenn man bereits Teil I gesehen hat oder zumindest grob dessen Inhalt kennt. Erforderlich ist das allerdings wirklich nicht, denn der Anschluss wird zum einen durch eine kurze Einführung, zum anderen allerdings auch durch diverse Anmerkungen der Charaktere hergestellt.

Shrek 2 ist, das kann wohl ohne Übertreibung gesagt werden, einer besten Comic- und Komikfilme, die bisher „gedreht“ worden sind. Absolut sehenswert und in jedem Fall zu empfehlen.

Was die technischen Feinheiten der DVD betrifft, finden sich neben Regionalcode 2 und einer Laufzeit von 88 Minuten, drei Untertitel (Deutsch, Englisch und Türkisch) sowie den Sprachausgaben, Deutsch und Englisch, in Dolby Digital und den Soundformaten Dolby und Surround Sound zahlreiche Extras auch schon in der „einfachen“ Edition, wobei die meisten das übliche „Beiwerk“ sind: technische Patzer bei der Produktion, Synchronisatorenvorstellung, Audiokommentare, ein Beitrag zum „Making of“, etc. pp.

Absolut lohnenswert und ungemein komisch ist hingegen der Sängerwettbewerb „Far Far Away Idol“ toben sich die am Film beteiligten Comic-Charaktere auf der Bühne aus, um als bester Sänger des Königreichs „Far Far Away“ ermittelt zu werden. Natürlich nicht ohne entsprechende Kuriositäten und Stimmungsmache. Ebenso wie im Film ist auch hier dank der computergenerierten Grafik die Bildqualität top, der Ton lässt ebenfalls – zumindest nach meinen „niedrigen“ Ansprüchen – keine Kritik zu. Wer mehr an Features und Extras wünscht und nicht nur mit den eigentlich schon sehr zahlreichen und über das animierte Menu gut zu erreichenden auskommt, sollte ein paar Euro mehr investieren – derzeit 4-5 € Aufschlag – und die „Special Version“ mit insgesamt 2 DVDs erwerben. Wer hingegen, wie ich das eigentlich stets tue, nur am Film selbst interessiert ist, wird nicht unbedingt die SE benötigen, denn Zusatzszenen sind dort – anders als beim Herrn der Ringe in allen drei Teilen – nicht untergebracht.

Fazit: