Out for Blood - Fürchte jeden (DVD)
Unplausibles Vampir-Gedöns - Out for Blood - Fürchte jeden (DVD) DVD Video Film

Neuester Testbericht: ... wenn er besonderen Höhen oder Tiefen entgegensteuert, sondern generell. Dadurch hatte ich teilweise leichte Probleme, die jeweils Sprec... mehr

Unplausibles Vampir-Gedöns
Out for Blood - Fürchte jeden (DVD)

Eminencia

Name des Mitglieds: Eminencia

Produkt:

Out for Blood - Fürchte jeden (DVD)

Datum: 03.11.10, geändert am 12.08.11 (112 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Hauptdarsteller + Musik...

Nachteile: ...fast alles andere

Filmkritik zu:

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OUT FOR BLOOD -
Fürchte jeden
(DVD)

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"Unplausibles Vampir-Gedöns"


Ich habe seltsame Angewohnheiten. Die greifen auch, wenn es um Filme geht. So hamstere ich mir gerne eine Riege von DVDs mit meinem (gerade aktuellen) Lieblingsdarsteller an und komme wegen des langsam verpuffenden Interesses am jeweiligen Star aber meist gar nicht dazu, alle anzusehen. Dieses Schicksal ereilte auch den amerikanischen Horror-Thriller "Out for Blood - Fürchte jeden" von Regisseur und Autor Richard Brandes aus dem Jahr 2004.

Das 92-minütige Vampir-Streifen schaffte ich mir vor knapp einem Jahr übrigens wegen Lance Henriksen an - auch wenn dieser hier nur eine Nebenrolle besetzt.

Gleich mal eins vorweg: Die DVD enthält keine nennenswerten Extras. Immerhin kann man sich den Film nicht nur in Deutsch, sondern auch in der englischsprachigen Originalversion ansehen. Was mir beim Ansehen der Synchronfassung als schrecklich nervig aufgefallen ist: Teilweise wird der Ton superleise, und zwar nicht nur dann, wenn er besonderen Höhen oder Tiefen entgegensteuert, sondern generell. Dadurch hatte ich teilweise leichte Probleme, die jeweils Sprechenden komplett zu verstehen.

Nun aber weiter zur eigentlichen Kritik:


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Die Story

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von "Out for Blood" ist relativ leicht zusammenzufassen:

Cop Hank Holten (Kevin Dillon) ist nervlich am Ende, da er nicht über die Trennung von seiner Frau Susan (Vanessa Angel) hinwegkommt. Nachts lässt er sich volllaufen, tagsüber stalkt er der Verflossenen hinterher. Solch ein obsessives Verhalten gefällt Hanks Chef Captain Billings (Lance Henriksen) natürlich ganz und gar nicht und so setzt er seinen Freund und Untergebenen auf einen Fall an, der in der nächsten Zeit seine ganze Aufmerksamkeit in Beschlag nehmen soll: Eine junge Frau wird vermisst. Hank kommt der vermeintlich Verschwundenen jedoch schnell auf die Spur - und gerät in die Fänge einer gefährlichen Vampir-Bande.


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Meine Meinung

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zu "Out for Blood" ist größtenteils negativ.

Insbesondere die Storyentwicklung und die Dialoge können mir ganz und gar nicht gefallen: "Out for Blood" pendelt unbedarft zwischen den Genres, versucht zu Anfang noch, (vergebens) in Richtung Erotikthriller zu steuern, um später dann immer wieder vom (seichten) Horrorthriller zum etwas langwierigen Krimistil zu wechseln. Bei so viel Unentschlossenheit und der Kühnheit, den Protagonisten vollkommen naive Entscheidungen fällen zu lassen, bleibt die Plot-Logik immer wieder auf der Strecke. Treffend unterstützt wird die ungefällige Story durch die, meines Erachtens, teilweise geradezu grässlichen Dialoge. Vielleicht liegt es aber auch vorrangig an der Synchro, dass ich zwischendurch den Eindruck hatte, die Figuren würden immer wieder meilenweit aneinander vorbei reden...

Die Schauspieler von "Out for Blood" trumpfen zwar nicht dermaßen glanzvoll auf, dass sie die vorgenannten Übel vergessen machen. Alles in allem spielen sie aber überzeugend. Ich hätte mir gewünscht, dass mir in diesem Film vor allem Lance Henriksen gefällt. Tatsächlich ist es aber Hauptdarsteller Kevin Dillon, welcher mir wegen seiner passenden Darstellung des gescheiterten, deprimierten Fast-Alki-Cops besonders gut zusagt.

Wie es sich für einen Film mit Vampir-Einschlag gehört, sind auch ein paar Horroreffekte zu sehen. Diese beschränken sich hauptsächlich auf dämonisch wirkende Masken-Effekte und Kunstblut. Beides kann aus dem etwas zögerlichen, teilweise unfreiwillig komisch wirkenden Streifen keinen düsteren Reißer machen.

Was mir aber wirklich gut gefällt, ist die rockige Musik, die zu Anfang und Endes von "Out for Blood" ertönt. Denn die etwas düster-mysteriösen Klänge passen außerordentlich gut auf die zu Anfang gezeigten schaurigen Gemälde.

Doch auch die gute Musik kann


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mein Fazit

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nicht ändern:

"Out for Blood" hat mich mit einer ebenso lahmen wie löcherigen Story gelangweilt und mich mit seinen seltsamen Dialogen schlichtweg genervt. Das hauen auch ein überzeugend agierender und gut aussehender Hauptdarsteller sowie eine tolle Vor- und Nachspann-Musik nicht mehr raus.

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(c) Eminencia / Divalein, 2010

Fazit: Muss nicht sein!