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Neuester Testbericht: ... wächst in Eliza der Wunsch, durch ein paar Sprachübungen aus der armen Unterschicht herauszukommen. Da Higgins dieses Angebot nicht w... mehr
Eliza- das Blumenmädchen
My Fair Lady (DVD)

Name des Mitglieds: bumbi3
Produkt:
My Fair Lady (DVD)
Datum: 27.07.07
Bewertung:
Vorteile: witzige Handlung
Nachteile: zu ausgeschmückt mit Gesang
My Fair Lady, im Jahre 1964 gedreht. Bekannt auch als Pygmalion.
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My Fair Lady ist ein Musical von Frederick Loewe (Musik) und Alan J. Lerner (Buch und Liedertexte).
Regie führte George Cukor und die Hauptdarsteller waren Rex Harrison (Prof. Higgins) und Audrey Hepburn (Eliza Doolittle).
- Uraufführung am 15. März 1956 im Mark Hellinger Theatre in New York
- deutschsprachige Erstaufführung in der Übersetzung von Robert Gilbert am 25. Oktober 1961 im Theater des Westens in Berlin
Die "Wurzeln" des Films:
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Wie viele Musicals hat auch My Fair Lady seine Wurzeln in einem Theaterstück eines "ernsthaften" Autors, nämlich in der Komödie Pygmalion von George Bernard Shaw, die 1914 uraufgeführt wurde und ihrerseits auf dem antiken Mythos von Pygmalion basiert, einem sagenhaften bildhauernden König, der sich in eine von ihm selbst geschaffene Statue verliebte.
Die Handlung:
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Professor Higgins, der sich mit Phonetik beschäftigt, trifft nach einem Theaterbesuch auf dem Blumenmarkt in London die Straßen-Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, die ihn wegen ihrer kraftvoll-vulgären Sprache fasziniert und gleichzeitig abstößt.
Diese Sprache ist Cockney, eine typische Gossensprache Londons zu dieser Zeit. (im deutschen Film Berlinerisch).
Er überredet sie, sein Sprachlabor aufzusuchen und verspricht dort, ihr den Weg zu den besten Kreisen zu bahnen, wenn sie bei ihm Sprachunterricht nimmt. Sie bemüht sich mit nur mäßigem Erfolg und provoziert bei dem von Higgins inszenierten Versuch, die nur oberflächlich angelernte "feine Lebensart" beim Pferderennen in Ascot den dortigen feinen Leuten vorzuführen, einen Skandal.
Sie setzt nämlich auf ein Rennpferd mit dem Namen Dover und als sie das Rennen verfolgen bricht folgender Satz aus ihr heraus:
"Na los Dover, lauf schon Dover!
Nun mach schon Dover oder ich streu dir Pfeffer auf den Ars...!"
Higgins findet trotzdem immer mehr Gefallen an seinem "Projekt" bzw. seiner Wette mit Colonel Pickering, dass es ihm möglich sei aus Eliza innerhalb von 6 Monaten eine vollendete Dame zu machen.
Auf dem Diplomatenball im Buckingham Palace kann sie sich aber beweisen, obwohl ein Phonetiker anwesend ist, der für Geld die wahre Herkunft von Personen verrät. Er heißt Nepommuck und war selbst einst Schüler von Higgins.
Er denkt wegen ihres reinen Englisches, dass sie eine Ungarin mit königlichem Blut sei. Eine echte Engländerin könne nicht so perfekt Englisch sprechen, dass kann nur eine Ausländerin sein, die die Sprache glernt hat, meint er. Am gleichen Abend beglückwünschen sich Higgins und Pickering ohne Ende, aber keiner beglückwünscht Eliza. Sie jedoch sagt ihm sehr deutlich, wie sehr sie sich vorgeführt und erniedrigt fühlt und verschwindet am nächsten Morgen. Prof. Higgins fordert Eliza erfolglos auf, zurück zu kommen, dann erst versteht er: Er vermisst sie, weil er trotz der großen Unterschiede zwischen den beiden gelernt hat, sie als Person zu schätzen, sogar zu lieben. Eliza kommt zur Freude von Higgins später wieder zurück.
Der Film hat eine Länge von 166 Minuten und es gibt ihn in den Sprachen Deutsch - Englisch und Spanisch auf DVD zu kaufen.
Er ist freigegeben ab 12 Jahren.
Der Roman hat übrigens kein festgelegtes Ende. George Bernard Shaw bietet drei mögliche Enwicklungen an: Eliza heiratet den reichen aber dummen Freddy Eynsford-Hill, Eliza macht eine eigene Sprachenschule auf und nutzt Henry Higgins Methoden um ihm zu zeigen, wie gut sie ist und dass sie ihn nicht braucht. Die dritte Version ist eben ihre Rückkehr in den Jungesellenhaushalt des Professors.
Das Lexikon des internationalen Films schreibt über MY FAIR LADY:
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"Ein intellektueller Genuss, beispielhaft in der Geschichte des Genres: die hohe Stilisierung, dem Musical ohnehin eigen, wird witzig, gescheit und romantisch auf die Spitze getrieben."
weiterer Kommentar:
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Witzige Komödie über ein durchaus ernstes Thema: Ein versnobter englischer Wissenschaftler beweist seine Theorie, die gesellschaftliche Stellung eines Menschen sei eine Funktion seiner Sprache, ohne sich Gedanken über Folgen seines Experiments für die Versuchsperson zu machen.
kurze Zusammenfassung:
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Inhalt:
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An einem späten Sommerabend drängen sich einige Londonerinnen und Londoner wegen eines heftigen Regenschauers unter dem Portal der Sankt-Pauls-Kirche in Covent Garden, darunter Sprachprofessor Henry Higgins, der mit Oberst Pickering wettet, er sei in der Lage, das ordinäre Blumenmädchen vor ihnen nach einigem Sprachunterricht erfolgreich als Herzogin auszugeben ... Inhaltsangabe
My Fair Lady wurde 1964 mit Audrey Hepburn und Rex Harrison in den Hauptrollen verfilmt. Hepburns Sing-Stimme wurde dabei durch die Amerikanerin Marni Nixon ersetzt. Der Film wurde im selben Jahr mit acht Oscars ausgezeichnet.
Die Musik ist eher konventionell und operettenhaft, enthält aber einge Stücke, die wegen ihres Charmes bis heute zu Ohrwürmern des klassischen Musicals zählen. Das Musical ist relativ textlastig. Die komischen Effekte beruhen weitgehend auf dem unvermittelten Zusammenprall unterschiedlichster Sprachniveaus und auf den Ausspracheübungen Elizas, die in den fremdsprachigen Versionen seltsam schräg wirken, weil in London eben Cockney gesprochen und nicht (z. B.) berlinert wird. Dennoch darf man die Übertragung von "The rain in Spain stays mainly in the plain" zu "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen" als überaus gelungen bezeichnen.
USA 1963, 173 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: George Cukor
Buch: Alan Jay Lerner, nach dem Musical von ihm und Frederick Loewe und dem Theaterstück "Pygmalion" von George Bernard Shaw
Kamera: Harry Stradling
Musik: Frederick Loewe
Mit Audrey Hepburn, Rex Harrison, Stanley Holloway, Wilfrid Hyde-White, Jeremy Brett, Gladys Cooper
Der Film ist witzig aber meiner Meinung nach wird ein bisschen zu viel gesungen.
Fazit: ein sehenswerter Film
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