Mickey Blue Eyes (DVD)
EIne relativ witzige Komödie - Mickey Blue Eyes (DVD) DVD Video Film

Erhältlich in: 2 Shops

Neuester Testbericht: ... das ihm nichts passieren kann. Wer würde schon 50.000 Dollar für dieses "Kunstwerk" bieten?! Doch das "Wunder" gesc... mehr

EIne relativ witzige Komödie
Mickey Blue Eyes (DVD)

%22381644

Autor-Name: "381644

Produkt:

Mickey Blue Eyes (DVD)

Datum: 12.01.01, geändert am 12.01.01 (14 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: -------------

Nachteile: ------------

Ich glaube, man muß schon ein Fan von Hugh Grant und etwas trockenerem englischen Humor sein oder zumindestens Hugh Grant ganz wohlgesonnen sein, um den Film "Mickey Blue Eyes" zu mögen. Alle anderen werden ihn wohl nicht so witzig finden wie ich.

Hugh Grant hat eine Art, Typen darzustellen, die zwar charmant, aber etwas paddelig sind. So auch in "Mickey Blue Eyes". Hier spielt er den britischen Auktionator Michael Felgate, der in New York lebt und der sogar von Lieferanten des Auktionshauses nicht ernst genommen wird. Entweder liefern sie die Gemälde viel zu spät oder gar nicht und, wenn er nachfragt, bekommt er nur eine patzige Antwort. Zu köstlich die kleinen ironischen Bemerkungen und Blicke, jedesmal, wenn er als "Weichei" dasteht.

Michael möchte seine Freundin Gina (Jeanne Tripplehorn) heiraten und macht ihr in einem chinesischen Restaurant einen Heiratsantrag. Es soll was besonderes sein, deswegen versteckt er die Worte "Willst du mich heiraten?" in einem Glückskeks, der dann prompt bei jemand anders am Tisch landet und dort für Verwicklungen sorgt. Seine Gina ist aber zu seiner Überraschung nicht so begeistert, ihn zu heiraten.

Sie erklärt, daß sie ihn nicht heiraten kann, weil ihr Vater und all ihre Angehörigen Mitglieder der Mafia sind. Da sie Michael liebt, wolle sie ihm das nicht antun, denn sie ist davon überzeugt, daß über kurz oder lang, ihre Verwandten ihn auch in ihre Machenschaften verwickeln wollen.

Michael läßt sich davon nicht abschrecken und will ihren Vater Frank Vitale (James Caan) und all ihre Mafiosi-Verwandten, wie u.a. ihren Onkel Vito, auch gefürchteter Metzger genannt, oder ihren Cousin Johnny, der frisch aus dem Knast entlassen, sich als Künstler versucht, kennenlernen.

Der Clan ist zunächst von ihm begeistert, da sie durch Michaels Beruf als Auktionator eine neue Branche für ihre Geschäfte wittern. Genau wie Gina es vorhergesagt hat, soll Michael
auch kurze Zeit später, die Bilder von Cousin Johnny, die so scheußlich sind, daß kein normaler Kunstkenner sie kaufen würde, verkaufen, bzw. so tun als ob. Denn die lieben zukünftigen Verwandten wollen dadurch Geld waschen und die Gemälde selbst kaufen. Plötzlich benehmen sich die Lieferanten auch so zuvorkommend und nett und liefern überpünktlich.

Michael, hin- und hergerissen, zwischen Gina, ihren Verwandten und seinem Chef, vor dem er auch alles verheimlichen muß, gerät in teilweise sehr komische Situationen.

Als eine schusslige alte Dame, eins der merkwürdigen Gemälde von Johnny wirklich kaufen möchte, und Michael sie daran hindern will, wird Johnny wütend. Er stellt Michael später bei ihm zuhause zur Rede. Es kommt zu einem Gerangel, bei dem Gina aus Versehen ihren Cousin Johnny erschießt. Michael nimmt die Schuld auf sich und verständigt ihren Vater. Dieser hilft ihm, Johnny's Leiche vor Onkel Vito zu verstecken. Denn dieser will bestimmt Blut sehen, wenn er mitkriegt, wer seinen Sohn getötet hat. In den Mafiakreisen stellt er Michael als den berühmt-berüchtigten Mickey Blue Eyes aus Chicago vor, der schon lange für die Mafia arbeitet.

Onkel Vito findet trotzdem heraus, daß Sohn Johnny von Michael getötet wurde und verlangt von Michaels Schwiegervater in spe ihn bei der Hochzeit zu töten. Frank weiß, daß seine Tochter diesen Mann liebt, deswegen weiht er ihn über die Mordpläne ein und zusammen versuchen sie, Onkel Vito und seinen Kumpanen ein Schnippchen zu schlagen.

Bei der gefakten Hochzeit kommt es zum turbulenten Höhepunkt des Films, den ich hier nicht verraten möchte. Schaut euch diese witzige Komödie an. Vielleicht werdet ihr ihn mögen...


Fazit: