Lisbon Story (DVD)
Abstruser Film - Lisbon Story (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... des Freundes.Doch der Freund ist nicht da.Da das Haus offen ist geht er hinein und macht es sich mehr oder weniger gemuetlich. Der Freun... mehr

Abstruser Film
Lisbon Story (DVD)

browny2008

Name des Mitglieds: browny2008

Produkt:

Lisbon Story (DVD)

Datum: 27.02.09

Bewertung:

Vorteile: keine

Nachteile: langweilig

Dieser Streifen ist wohl einer der schlechtesten Filme die Wim Wenders auf die Leinwand brachte. Es faehrt ein deutscher Toningenieur mit seiner vollgeladenen Isetta von Frankfurt nach Lissabon,weil er dort mit einem befreundeten Regisseur einen (Stumm-) Film abdrehen moechte,in dem er die Geraeusche zum Film hinzufuegen soll. Der deutsche (Ruediger Vogler) wird gleich am Anfang damit konfrontiert,dass er sich allein durch Lissabon nach der Adresse des Freundes durchfragen muss. Irgendwie findet er in der Lissaboner Altstadt das Haus des Freundes.Doch der Freund ist nicht da.Da das Haus offen ist geht er hinein und macht es sich mehr oder weniger gemuetlich. Der Freund laesst sich tagelang nicht sehen,und von da an wird die Geschichte immer kurioser. Der Deutsche lernt eine bildhuebsche portugiesische Saengerin kennen,und zwar die Leadsaengerin von Madre Deus (die Gruppe gabs damals wirklich,und sie hatte ziemlichen Erfolg in Europa). Beide verlieben sich natuerlich irgendwie ineinander,doch die Saengerin ist dauernd unterwegs,und so wirds halt nichts mit weiteren Liebeleien . Der Toningenieur beginnt damit,den Regisseur zu suchen. Er geht durch die entlegensten Viertel von Lissabon. Und wer Lissabon etwas kennt,der weiss,dass man bestimmte Teile der Stadt besser meidet. Doch der deutsche Tourist lebt so richtig auf,er hat ueberall seine Aunahme-und Tongeraete dabei, und nimmt auf was ihm in den Weg kommt. Der Film zieht sich endlos hin. Immer wieder sitzt der Toningenieur auf dem Bett und starrt an die Wand. Manchmal sieht man schoene Ansichten von Lisboa,manchmal sieht man nur Hinterhoefe und schreiende Kinder. So geht das endlos weiter. Man weiss nicht wieviel Zeit bereits vergangen ist,seitdem der Deutsche nach Lissabon kam, Tage,Wochen oder Monate.
Wirklich schoen an dem Film ist nur die Musik. Die wird gespielt,von der im Film gezeigten Gruppe Madre Deus. Die Lieder und die Toene sind so melancholisch wie die Portugiesen selbst. Und so sieht man auch Lissabon als eher traurige und abweisende Stadt. Der Film ist nur aetzend und langweilig. Welcher Sinn dahinter stecken soll bleibt einem verschlossen. Am Ende sitzt der Toningenieur irgendwo zwischen Sozialbauten in seiner kaputten BMW-Isetta und spricht mit dem portugiesischen Regisseur,der sich wie durch ein Wunder noch in dieses Filmprojekt einbrachte. Er hatte sich in Lissabon verlaufen. Was es nicht alles gibt! Grossartiges Kino! Dafuer gibts 5 Minussterne.

Fazit: Nur die Musik reissts raus